Fußballturnier in Bad Freienwalde (JTFO)

Unser Team hat sich morgens um 8.00 Uhr mit Herrn We. vor der Cafeteria auf unserem Schulhof getroffen. Als wir unsere Aufstellung für das Turnier fertiggestellt hatten, sind wir zur benachbarten Oberschule gelaufen und mit den siebten und achten Klassen dieser Schule mit einem Kaiserbus bis nach Bad Freienwalde ins Stadion gefahren. Kurz nach dem Eintreffen haben wir uns umgezogen und auf dem Platz warm gemacht. Schließlich belegten wir trotz schönen Wetters nur den 3. Platz. Zusammenfassend hat der Tag sehr viel Spaß gemacht, weil man mit seinen Freunden wieder ein Stück zusammengewachsen ist.

Kilian (8c)

Abicetamol – Der Schmerz hat ein Ende

Am Morgen sahen wir schon einmal die äußerliche „Gestaltung“ der Schule, die aus Absperrband und Bechern auf dem Boden, in denen sich Wasser befand, bestand. Auch der 12. Jahrgang fiel uns direkt ins Auge, da sie am Tor mit Wasserpistolen auf uns warteten. 

Als sich die erste Sunde näherte, wurden alle, die sich vor dem Schulhof befanden, auf den Schulhof getrieben, indem einige Zwölfer mit ihren Wasserpistolen auf uns zukamen und uns nassmachten. Bevor wir uns durch die Becher in Richtung der Unterrichtsräume kämpfen konnten, gab es noch einmal eine kleine Dusche, da die anderen mit ihren Wasserpistolen noch auf dem Schulhof waren. Erleichtert sich endlich durch die Becher gekämpft zu haben, ging es zu den Unterrichtsräumen, wobei sich der Weg dorthin als nicht so einfach herausstellte, denn es waren Girlanden aus Medizinischen Masken gebastelt worden, die an der einen zur anderen Seite hingen. Weiter ging es mit Stühlen, die den Weg versperrten, wieder Girlanden aus Medizinischen Masken, Treppenstufen, auf denen Toilettenpapier lag, Fenster, die zugeklebt mit alten Testen waren und Flure, die ebenfalls eine Verschönerung mit Toilettenpapier, Ballons und Luftschlangen bekamen. Danach bewunderte jeder die Gestaltung der Unterrichtsräume, wobei jeder Raum seine „individuelle Gestaltung“ bekam. Beispielsweise hing im Raum 506 (von Frau Di.) ein Kartenständer in der Decke, zwei Lehrertische, die aufeinander gestapelt waren mit der Botschaft „Herr Be., das ist Ihr Tisch…“ und ebenfalls eine Verschönerung mit Luftschlangen, usw.. Im Raum 502 fehlte der Lehrertisch, da dieser ja im Raum 506 stand, aber diesmal mit einer Botschaft an der Tafel: „Dafür, dass Sie mir 9 Punkte gegeben haben, nehme ich jetzt Ihren Tisch“. 

Alle gingen dann in ihre Unterrichtsräume, doch statt eines Lehrers betraten Zwölfer den Raum und jede Klasse musste im jeweiligen Raum Fragen zum Allgemeinwissen beantworten. Bei jeder richtigen Antwort durfte man Buchstaben, die im Raum versteckt waren, suchen. Diese ergaben dann am Ende ein Lösungswort. Dabei brachten uns jedoch Fragen wie „Wie heißt die Frau des Odysseus?“ (bei der die Antwort übrigens Penelope wäre) oder „Wie heißt der Stern, der der Erde im Jenseits am nächsten ist?“ (Proxima Centauri), echt zum Nachdenken. Nachdem die Buchstaben das Lösungswort „Turnhalle“ ergaben, ging jede Klasse inklusive den Zwölfern, die mit ihnen im Raum waren, zur Turnhalle, vor der erstmal wieder eine Abkühlung auf uns wartete, da die Zwölften mit einem breiten Lächeln und ihren Wasserpistolen auf uns lauerten. Als wir reinliefen, bekamen wir Saft in den Mund und begaben uns dann zu den Umkleiden, in denen wir unsere Schuhe auszogen. Bevor wir in die Halle gingen, musste jeder unter einer Limbostange durch. Jeder, der es falsch machte, wurde nass. 

Ab dann ging der Spaß aber erst so richtig los. Wir Schüler haben genug gelitten, nun waren die Lehrer bzw. einige von ihnen dran. Nach und nach betraten auch die Lehrer die Halle und nahmen auf den für sie vorgesehenen Stühlen Platz. Alle gemeinsam sahen wir uns ein Video an, welches der 12. Jahrgang in den Osterferien erstellte. In diesem Video wurden einige der Lehrer nachgeahmt, was sehr unterhaltsam, aber auch sehr lustig war. Danach nahmen ausgewählte Lehrer (Herr Mt., Herr Lu., Frau Lü., Frau Di., Herr Bn., und Frau Br.) auf anderen Stühlen, die sichtbarer standen, Platz, denn sie sollten bei einem Quiz mitmachen. Nachdem die Verlierer, Frau Di., Herr Lu. und Frau Br., festgestellt wurden, erhielten sie ihre Strafe. Dafür trat ein Schüler nach vorn, der ihnen einen Tanz beibrachte, was ebenfalls sehr unterhaltsam war.  Alle Lehrer, bis auf Frau Di., durften sich wieder setzen, denn für sie fand der 12. Jahrgang noch ein paar nette Worte und überreichten ihr eine Blume, auf dessen Topf alle aus dem Deutschleistungskurs unterschrieben.

Gegen 09.30 Uhr verließen alle die Turnhalle wieder, denn es mussten die Raume aufgeräumt werden, sodass danach wieder Unterricht stattfinden konnte. Bevor das allerdings geschah, machten alle, die wollten, eine Polonaise. Die anderen verschwanden schon wieder in den Unterrichtsräumen, um das Chaos dort zu beseitigen. Während alle dann in der Pause in den jeweiligen Unterrichtsräumen mit anpackten, suchte Herr Be. weiterhin seinen Tisch inklusive Wasserkocher, den er dann schlussendlich im Raum 506 fand. Nachdem das ganze Chaos beseitigt wurde, konnte dann ab der dritten Stunde wieder Unterricht stattfinden. Der 12. Jahrgang räumte in der dritten Stunde noch weiter auf und erfuhr dann in der vierten Stunde, ob sie zum Abitur zugelassen wurden oder nicht.

Ich denke, dass die Einfälle des 12. Jahrgangs, sehr interessant und lustig waren, von den Gestaltungen der Flure und Unterrichtsräume bis zu der Bestrafung, die die „Verlierer“ in der Turnhalle ereilte. 

Lisa (8a)

Feuerwerk: Typisch Schüler

Mt

Nur ein kleines Laster oder schon eine Sucht?

Liebe ist alles – zu Besuch beim Musical „Romeo und Julia“

Nach einem sehr entspannten Einlass ging das Stück schon nach kurzem Warten los. Die Aufführung war sehr interessant, da das Musical mit dem Ende des Dramas begann und dann erst der vorherige Verlauf gezeigt wurde. Der Text wich nicht weit von dem Orinal Shakespears ab, die Musik war jedoch poppig. So merkte man kaum, dass einige hunderte Jahre dazwischen liegen. Die Bühnenbilder waren der Wahnsinn, wie auch der Gesang und die schauspielerrische Leistung  von den Darstellern. Es wäre schön, weitere Musicals als schulische Veranstaltung zu besuchen.

Lena B. (9c)

Vorlesewettbewerb der 7. Klassen

In der Vorrunde trugen sie aus ihrer selbst gewählten Literatur vor. Nach diesen Beiträgen im Halbfinale bekamen Lara, Sahar (7c) und Julian (7a) ihre Teilnahmeurkunden für die tollen Lesebeiträge und den Mut, vor einem so großen Publikum zu sprechen, überreicht.

Im Finale erhielten die verbleibenden Teilnehmer:innen einen ihnen unbekannten Auszug des Romans Der Hüter der Erinnerung von Lois Lowry. Mika (7a) sicherte sich mit einem fehlerfreien und Spannung aufbauendem Beitrag den ersten Platz, Victoria (7b) folgte ihm mit knappem Rückstand auf Platz 2 und Lilly (7b) ist die drittbeste Leserin der Klassenstufe 7. Sie gewannen neben Ruhm und Ehre Büchergutscheine, die hoffentlich in spannende Osterferienliteratur investiert werden. Wir gratulieren euch zu diesem Erfolg!

Di

Revolutionärer Kunstgenuss: Wie die Villa Kunterbunt der 12. Klasse die Kunstwelt erschüttert und die Gesellschaft transformieren will!

.Die Kunstausstellung „Villa Kunterbunt“ der Kunstkurse der 12. Klasse des Gymnasiums auf den Seelower Höhen ist ein absolutes Highlight der Kunstgeschichte. Die Schülerinnen und Schüler haben sich seit Monaten auf diesen Moment vorbereitet und präsentieren ihre Abschlussarbeiten sowie weitere Werke der letzten Jahre. Der Veranstaltungsort ist der Kunstspeicher in Friedersdorf, welcher für die letzten Jahrgänge ebenfalls als Ausstellungsort genutzt wurde und eine optimale Atmosphäre bietet. Die Ausstellung ist dort vom 24. März bis zum 4. Mai 2023 vorzufinden und ist kostenlos zu bestaunen.

Zur Vernissage sind zahlreiche Gäste erschienen, die den Schülern Marten M. und Erik L. bei ihrer Eröffnungsrede gespannt an den Lippen hingen, während Lindsay. S. und Novalee. K. das Logo des Gymnasiums auf den Seelower Höhen in bunter Farbe getupft haben. Für das leibliche Wohl der Gäste wurde in Form von Kaffee und Kuchen sowie Sekt und andere Getränke gesorgt.

Die Eröffnungsrede

Die Ausstellung bietet den Besuchern einen umfassenden Einblick in die künstlerischen Fähigkeiten und Talente der 12. Klasse. Die Werke sind so vielfältig und unterschiedlich wie die Schülerinnen und Schüler selbst. Es gibt beeindruckende Malereien, Plastiken, Collagen, Fotografien und generell abstrakte Kunstwerke zu bestaunen. In den verschiedenen Werken der Jugendlichen werden die Kursthemen, Design, Architektur und Selbstdarstellung thematisiert.

Besonders bemerkenswert ist die Kreativität und der Mut, den die Abiturienten in ihren Werken zeigen. Jedes Kunstwerk hat eine eigene Geschichte und vermittelt eine besondere Botschaft. Die Ausstellung zeigt, dass Kunst mehr als nur ein Hobby oder ein Schulfach ist, sondern eine wichtige Ausdrucksform, die unser Leben bereichert und unsere Perspektiven erweitert.

Das Bild “Versagt” von Emily. E. zeigt in der Mitte eine junge Frau mit einer Augenbinde, um sie herum befinden sich zahlreiche Tests aus der Schule, welche eine schlechte Benotung erhalten haben. Eine Lehrerin, die die Ausstellung besuchte, sagte: „Dieses Bild hat wirklich meine Wahrnehmung des Themas geändert, ich hatte keine Ahnung, dass der Leistungsdruck und der Klausurenstress auf die Schüler so groß ist. Das hat mich sehr erschüttert.”

„Versagt“ (2023) von Emily E.

Die Zeichnung von Florian. B. mit dem Titel “ Mask Off” zeigt einen jungen Mann im Vordergrund, welcher eine Maske abnimmt. Die Straße hinter ihm ist mit Masken versehen und führt zu einer Stadt im Hintergrund. Er sagt zu seinem Bild “ In Gegenwart anderer versteckt sich jeder hinter einer Maske, man zeigt seine wahren Gedanken nur sich selbst.” Der Künstler möchte mit diesem Werk darauf aufmerksam machen, dass man sich nicht verschließen soll, sondern sich anderen Personen, vor allem Freunden und Familie, öffnen sollte und ihnen die eigenen Gefühle und Gedanken mitteilen möge. So möchte er die Gesellschaft transformieren und zu einem Wandel bewegen.

„Mask Off“ (2023) von Florian B.

Die Besucher waren begeistert von der Kunstausstellung Villa Kunterbunt. Ein kunstinteressierter Besucher sagt: „Es herrscht eine bunte Vielfalt der Werke, bei denen einige auch tiefgründig berühren und zum Denken anregen“. Ein weiterer Gast sagt voller Begeisterung: “Diese Ausstellung regt in allen Belangen zum Denken an, sie spiegelt den Geist unserer Welt wider. Sie geht dabei nicht nur auf heutige Probleme der Gesellschaft und Individuen ein, sondern regt zu einem kritischen Gedankenaustausch zur vergangenen Geschichte an.”

Die jugendlichen Künstler haben mit ihrer Kunstausstellung gezeigt, dass sie nicht nur gute Schülerinnen und Schüler sind, sondern auch kreative Köpfe, die die Welt mit ihren Ideen und Visionen bereichern und eine positive Transformation der Gesellschaft hervorbringen werden.

Florian H. & Erich L. (Jg. 12)

Dieter is back

Im Kunstkurs 10 bereiten die Schüler ihre Abschlussarbeit vor. Es werden zunächst verschiedene Techniken kennengelernt und ausprobiert. Nachdem sie in einem Schülervortrag verschiedene Collagearten (Grafikcollage, Reizbildcollage, Textcollage, Décollage, Rollage, Fotomontage) kennengelernt haben, sollten sie, eine Bildidee als Reizbildcollage umsetzen. Dabei geht es darum, sich von einem Schnipsel „reizen“ (anregen) zu lassen, ihn weiterzuführen und in einen neuen Zusammenhang zu stellen.
Die gestalterischen Schwerpunkte bei dieser Aufgabe sind mit Hilfe der grafischen Mittel, fließende Übergänge unter Aufnahme der natürlichen Formen und der vorhandenen Plastizität zu schaffen. Als Ausgangspunkt dienten zufällige Ausschnitte von Augen oder halbe Porträts, u.a. Dieter Bohlen. Die Ideen konnten phantastisch, verrückt,… oder real sein.

Mt

Briefe ins Ghetto

Unsere Briefe:


Lieber Demitri,
ich freue mich immer wieder von dir hören zu können. Ich vermisse es trotzdem sehr, mit dir einfach am Bahnhof ein Eis zu essen oder mit dir am See baden zu gehen. Diese Regelungen und Unterdrückungen, die du, deine Familie und die anderen Juden ertragen müssen, sind schrecklich. Ich hoffe, dass es bald vorbei ist. Mir geht es auch ganz gut. Ich gehe jeden Tag zur Schule, treffe mich mit Freunden und schreibe viel, so wie du es mir mal sagtest. Ich hoffe, dass ich bald meine kleine Geschichte zu Ende habe und sie dir schicken kann. Vielleicht werde ich ja mal eine bekannte Schriftstellerin. Solange du an mich glaubst, mache ich weiter. Deutsch läuft super. Ich habe mich verbessert. Ich habe wieder einige Sachen zusammengesucht, bei denen ich dachte, dass du sie gebrauchen könntest. Wir können uns ja bald wieder am Loch treffen, dann gebe ich sie dir. Von Lara soll ich dir noch sagen, dass diese schlimme Sache nicht mehr lange anhalten wird und wir bald wieder ein normales Leben leben können. Ich glaube fest daran. Ich denke oft an dich und wünsche mir deine Anwesenheit. Ich denke an unsere schönen Momente und lache viel. Ich hoffe, dass es bei dir auch so ist. Ich wünsche dir alles Gute und freue mich, wenn du raus bist und wir uns endlich in die Arme schließen können. Deine Vanessa

Hey Levi, ich habe von deiner Situation gehört. Echt schrecklich, unter welchen Umständen du leben musst. Ein begrenzter Lebensraum, bei euch ja auch Judengasse genannt, und kaum etwas zum Essen. Ihr müsst ja sogar heimlich Lebensmittel ins Ghetto schmuggeln und mit der Angst leben, dabei erwischt zu werden, echt heftig! Bei mir ist es ganz anders. Ich lebe in einem Dorf, in dem ich normal leben kann, habe Zugang zu Lebensmitteln, ohne sie schmuggeln zu müssen, und habe auch nicht die Angst, getötet zu werden. Bei euch werden ja sogar die Leute, die beim Schmuggeln erwischt werden, erschossen, stimmt’s? Das stelle ich mir echt schlimm vor! Wie kam es eigentlich dazu? Wurdest du einfach aus deinem Zuhause „gerissen“? Ich hoffe es gibt einen Ausweg und ich sehe dich endlich wieder! Bis hoffentlich bald! Deine Lisa

Hallo Aron, ich habe lange nichts mehr von dir gehört. Wie geht es dir so? Und was ist mit dem Medizinstudium von deinem Bruder Levi? Ich habe gehört, du und deine Familie seid jetzt auch im Ghetto… . Es tut mir für dich leid. Du weißt ja, ich lese gerne Bücher über die vergangene Zeit und von Leuten, die viele Traumata erlebt haben. Tue mir einen Gefallen und iss genug, gib nicht alles deiner kleinen Schwester Shahra, sonst verhungerst du mir noch. Lass dich nicht erwischen, wenn du Lebensmittel schmuggelst! Du erinnerst dich doch bestimmt noch an den Bauern von nebenan, bei dem wir immer im Sommer Kirschen stibitzt haben. Sie werden dich jedoch nicht nur mit einer Ohrfeige davonkommen lassen, das weißt du! Meiner Mutter geht es von Tag zu Tag schlechter, aber ich habe mich deutlich in der Schule verbessert und werde mich für dich anstrengen. Sterbe nicht! Ich werde auf dich am Kirschbaum warten. Komme so schnell wie du kannst wieder zu mir. Es gibt noch Hoffnung, verliere sie nicht! Mit lieben Grüßen Deine Hanna

Lieber Noah, ich hoffe, dir geht es gut. Ich habe gehört, dass es im Ghetto sehr schlimm ist. Ich gehe zur Schule, treffe mich mit Freunden und muss mir keine Sorgen um Essen machen. Ich hoffe, dir und deiner Familie geht es gut. Ich habe Gerüchte gehört, dass es bald vorbei ist. Vielleicht können wir uns treffen und du kannst meine Fragen beantworten. Zum Beispiel wie du reagiert hast, als du plötzlich aus deinem Haus musstest und nicht wusstest, was los ist. Ich wünsche dir alles Gute. Hargun

Liebe Sonja, ich heiße Anna und bin 13 Jahre alt. Eine meiner Freundinnen hat mir über dich erzählt. Ich wohne in Seelow, einer kleinen Stadt. Wir haben haben hier viele verschiedene Läden und Menschen. Ich habe gehört, dass wo du wohnst, einem Ghetto, nur Juden leben, stimmt das? Meine Freunde haben gesagt, dass du nett bist. Ich würde mich gerne mit dir treffen, wie ich es mit meinen Freunden machen kann, aber das geht ja nicht, weil du in einem Ghetto wohnst. Musst du eigentlich zur Schule gehen, denn ich schon, z.B. Noten, Hausaufgaben, usw.? Ich frage mich, was an dir so anders ist, dass du im Ghetto leben musst. Ich hoffe, der Brief kommt bei dir an und ich hoffe, dir geht es gut! Falls nicht, hoffe ich, dass alles besser wird. Ich hoffe, du kannst bald zurückschreiben. Tschüss! Anna

Liebe Sonja, ich hoffe, dir geht es nicht ganz so schlecht dort. Ich habe gehört, dass ihr dort nur wenig Essen und wenig Platz zum Leben habt. Ich hoffe, ihr könnt, wie früher, irgendwann wieder zusammen in eurem Haus leben, so wie wir. Und auch, dass ihr bald wieder genug Lebensmittel habt. Vielleicht könnt ihr dann auch einfach in den Supermarkt und euch zum Essen holen, worauf ihr gerade Lust habt. Es ist bestimmt schwer, einfach so von Zuhause weg zu müssen und solchen Gefahren ausgesetzt zu sein, nur weil ihr euch ernähren wollt. Ich find’s traurig, dass du so leben musst und wünsche dir, dass dir nichts passiert und es bald besser wird für euch. Ich hoffe, ich kann dich dann eines Tages mal treffen. Alexandra

Klasse 8a

Upcycling – Altes Eisen in neuem künstlerischen Glanz

Die Vorarbeiten setzten sich aus vier Bausteinen zusammen: Im einführenden Theorieteil “Design“ wurden Begriffe und Grundlagen geklärt, wie die Funktionen des Designs und was eine Designstrategie ist. In weiteren Bausteinen wurde das Sachzeichen wiederholt. 

Über unterschiedliche  Kreativmethoden entstanden erste Scribbles mit Material- und Farbüberlegungen; danach Renderingzeichnungen, ehe es ans Anfertigen der Modelle bzw. Prototypen ging.  Einige, der „jungen Designer“ entwickelten noch  Werbung für ihre Produkte mittels Plakaten oder Werbespots.

Gezeigt werden auch Light-Graffiti der 11. Klasse.

Mt