Spurpunkte, die irgendwelche Geraden in Ebenen hinterlassen, klingen erst einmal sehr … sehr …. theoretisch, eben „Analytische Geometrie“ in der Stufe 12. Nach einer ganzen Menge Rechnerei versuchten wir es praktisch. Straßenkreide, ein leerer Schulhof und ein Tablet mit jeder Menge Rechenergebnisse waren unsere Grundlage. Wir hatten uns vorgenommen, ein paar Würfel so auf die Steine zu zeichnen, dass sie beim Beobachten durch eine Kamera zu schweben beginnen würden. Das Ergebnis hatten wir so nicht erwartet.
Start mit dem ersten WürfelAktiv, damit man nicht friert 🙂und nun fast fertigUnd so sah die Zeichnung insgesamt ausAber, wenn man durch eine Kamera schaut …… von einem vorher berechneten Punktunerwartet realistisch
In einem zweiten Anlauf versuchten wir eine Steigerung, die Projektion einer Leiter auf zwei Ebenen. Wieder eine Menge Rechnerei und eine Umsetzung bei frostigen Temperaturen. Wir finden, dass es sich gelohnt hat.
Zeichnen mit KreppbandAnweisungen helfen immerNachmessen
Am heutigen Donnerstag, den 16.01., besuchte der Weimarer Kulturexpress wie im vorherigen Jahr wieder unsere Schule. Die zwei Schauspielerinnen zeigten durch ihre jugendlichen Rollen den Schüler/-innen zwei Szenarien, worunter Mobbing und Smartphoneabhängigkeit zur Debatte standen. Die siebte und achte Klasse bekam dabei einen Einblick in die Probleme der Smartphoneabhängigkeit und die Möglichkeiten, aus dieser wieder zu entkommen, wohingegen die neunte und zehnte Klasse ein Stück zum Thema Mobbing erwartete. Wie dies bei den jeweiligen Klassen ankam und wie lehrreich dieses einstündige Theaterstück mit abschließender Diskussionsrunde doch sein konnte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.
Der Auftritt fand für uns in der Cafeteria in der dritten und vierten Stunde statt. Es gab nur zwei Frauen, die sich schnell umzogen, um verschiedene Rollen zu verkörpern, sowie um die Lichter und Soundeffekte kümmerten. Das Theaterstück handelte von einer Mutter und ihrer Tochter, die Geburtstag hat. Sie bekommt ein Handy zum Geburtstag, weil ihr altes kaputt ist. Im weiteren Verlauf kommt Elli, ihre beste Freundin, und hat eine Überraschungsparty bei ihrer Band gefeiert, denn es gibt eine Band, die die beiden und ein paar andere Leute haben. Elli besucht Jule, die Tochter, die das Handy bekommt, und sagt, was sie alles herunterladen solle, beispielsweise TikTok, Facebook, weitere Social-Media-Apps etc. Sie veröffentlicht gleich ein paar Bilder. Dann lädt sie sich noch ein paar Spiele herunter und spielt mit ihrer Freundin Elli. Jule wird immer süchtiger, gibt über 30€ für ihr Spiel aus und benutzt die Kreditkarte ihrer Mutter. Die Mutter will es nicht und es sollen ihr andere Leute helfen. Der Vater von Jule besitzt einen Bauernhof und sie bekommt aufgrund ihrer Aktion ein Viertel Jahr kein Handy sowie sollte, wenn es geht, jedes Wochenende zu ihren Großeltern.
Mir hat es sehr gefallen, auch die Art und Weise, wie die beiden es gespielt und verkörpert haben, war sehr aufregend und es machte Spaß zuzuschauen. Es war sehr abwechslungsreich.
Für die neunte und zehnte Jahrgangsstufe ging es nach der sechsten Stunde in Richtung Cafeteria, wo uns ein kleines Klassenzimmer, bestehend aus einem Tisch, zwei Stühlen sowie einer kleinen Tafel im Hintergrund, erwartete. Als alle Platz genommen hatten, schlüpften die beiden Schauspielerinnen auch schon in ihre Rolle als Laura, die Klassenbeste, sowie Franzi, die Schülerin und Sitznachbarin, der die Noten ziemlich egal sind. Als Sitznachbarin macht Franzi Laura das Leben förmlich zur Hölle und nimmt einfach mal wie selbstverständlich die gelösten Aufgaben von ihr. Es beginnt mit kleinen Gerüchten, bis hin zu erstellten und bearbeiteten Bildern, die im Internet hochgeladen werden, mit dem Ziel, ihr den Titel als Klassenbeste zu entreißen. Franzi lässt Laura im Glauben, sie habe nichts getan und manipuliert Laura so, dass diese bei der gemeinsamen Projektarbeit mit leeren Händen dasteht. Nach einer Weile kommt sie Franzi auf die Schliche und versucht vergeblich die Klasse und die Lehrkraft von ihrem Recht zu überzeugen, was im vollkommenden Zusammenbruch ihrerseits endet. Doch Laura rappelt sich auf, nimmt Franzis Handy, bringt es zur Polizei und kann sich so aus der Mobbing-Attacke retten. Nach einem kräftigen Applaus von allen beginnen wir auch schon mit der Gesprächsrunde am Ende, bei der die meisten sogar noch gespannt sitzen blieben. Viele berichteten von eigenen Erfahrungen mit Mobbing und wir trugen gemeinsam zusammen, was man im Falle einer solchen Attacke als betroffene Person oder Angehörige/-r machen kann. Bei dem Szenario spielte auch Cybermobbing eine Rolle, was gerade in unserer Generation durch Social Media und diversen Chatplattformen leider keine Seltenheit mehr ist. Allerdings wurde mehrfach betont, dass dies angezeigt werden könne und es immer eine Lösung gebe. Am Ende beteiligten sich noch einige beim Abbau oder stellten Fragen, die sie in unserer kleinen Großrunde nicht fragen wollte.
Im Großen und Ganzen kann man auf jeden Fall für alle zusammenfassen, dass es den Schauspielerinnen auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, ein Szenario so darzustellen, wie es einige vielleicht leider schon einmal erlebt haben. Man fühlte sich die ganze Zeit mittendrin im Geschehen, da man als Zuschauer/-in in das Schauspiel integriert wurde. Auch die abschließende Gesprächsrunde zeigte, dass es vielen gefallen hat, auch wenn wir über dieses eigentlich nicht lustige Thema aufgrund der humorvollen Art der Rolle Franzi sehr lachen mussten.
Lisa (10a)
Lauras Konfrontation bezüglich der gemachten Bilder von ihr
Am 19. Dezember fand der alljährliche Vorlesewettbewerb der 7. Klassen statt. In der Jury saßen alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 sowie des Deutschleistungskurses 11.
Es traten Pia und Emma (7a), Lotta und Liesbeth (7b) sowie Lea und Greta (7c) an, um uns mit ihren selbst ausgewählten Romanauszügen zu begeistern. Nach der Vorrunde standen Emma, Lotta und Liesbeth vor der Aufgabe, uns einen ihnen unbekannten Abschnitt aus dem Roman „Atlas, Elena und das Ende der Welt“ von Anna Woltz vorzutragen. Ganz besonders hat Emma mit ihrem Lesevortrag überzeugt, der so gut betont war, dass es einem fast so erschien, als hätte sie erst gestern in diesem Buch gelesen. Lotta erkämpfte sich Platz 2 und Lisbeth den dritten Platz. Alle drei erhielten als Anerkennung für ihre grandiosen Lesevorträge Büchergutscheine, die der Förderverein finanziert hat.
Vielen Dank an die Schülerjury sowie die sechs mutigen Teilnehmerinnen!
Gemeinsam mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels startete das Bildungsministerium die Sonderaktion „Lesen ist Leben“. Insgesamt 889 Schulen im Land Brandenburg haben sogenannte Bücherschecks im Wert von insgesamt knapp drei Millionen Euro erhalten. Neben der Lektüre für ganze Klassen und Jahrgänge haben wir von dem Geld auch individuelle Bücherwünsche erfüllt. Diese könnt ihr hier auch nachlesen und euch vielleicht inspirieren lassen, ob eure nächste Lektüre ein Fantasyroman, eine Weihnachtserzählung oder doch das Sachbuch für einen eurer Kurse sein soll.
Im letzten Schuljahr nahm die 9c an einem Schulwettbewerb anlässlich des 75. Geburtstags des Grundgesetzes teil. Unsere Teilnahme wurde nun mit einem DM Gutschein in Höhe des Alters unserer Verfassung, mehrerer Ausgaben des Grundgesetzes in Form eines Magazins, Stiften und Notizblöcken belohnt. Was genau in diesem Wettbewerb zur Demokratie gefordert war, erfahrt ihr hier.
Sich frei entfalten. Wählen gehen. In einem Rechtsstaat leben. Seit 75 Jahren garantiert das Grundgesetz Menschenrechte und Demokratie in Deutschland. Aber wie denken die Menschen über ihre Verfassung? Welche Bestimmungen sind ihnen wichtig, was kritisieren sie, und wie gut kennen Sie ihr Grundgesetz?
Im Rahmen des Wettbewerbs haben wir eine Umfrage zum Grundgesetz durchgeführt. Dafür erarbeiteten wir uns mithilfe eines Erklärvideos Basiswissen zur Entstehung und zu den Inhalten des Grundgesetzes und haben ein Quiz dazu gelöst. Mit diesem Wissen gewappnet, machten wir uns an Interviews, um zu erkunden, was andere Menschen über die deutsche Verfassung denken. Wir fragten nach Lieblingsartikeln und persönlichen Erfahrungen, nach Wünschen für das Grundgesetz und Botschaften für die Zukunft. Die Aussagen der Befragten ergeben eine kleine Bestandsaufnahme zu den Kenntnisse und dem Ansehen des Grundgesetzes in unserer Gesellschaft. Zum Abschluss haben wir unsere persönliche Sicht auf das Grundgesetz in einem Plakatprojekt umgesetzt, bei dem sich jede Gruppe den für sie wichtigsten Grundrechten widmen konnte.
Für uns, die 10a, ging es heute nach Berlin zum Hanf Museum. Neben vielen spannenden Informationen und der Horizonterweiterung, dass Hanf eben nicht nur einen einseitigen Zweck besitzt, zog uns auch schon der Duft von gebrannten Mandeln und Kinderpunch auf den Weihnachtsmarkt, aber dazu jetzt mehr.
Wir versammelten uns zunächst um 8.15 Uhr am Bahnhof in Gusow und fuhren mit dem Zug in Richtung Berlin. Neben nachgeholtem Schlaf, witzigen Bildern, gelesenen Büchern und gehörten Podcasts trafen wir nach gut einer Stunde ein. Umgestiegen in die U-Bahn führte uns der Weg zum Roten Rathaus, in dessen Nähe sich das Hanf-Museum befindet. Dort angekommen, trat uns beim Betreten des Museums ein ziemlich unbeschreiblicher, unangenehmer Geruch entgegen, der allerdings nach gewisser Zeit verflog. Der Mann vor Ort berichtete uns zunächst einiges bezüglich der Herstellung und meinte, Hanf sei ein hervorragender Baustoff, da es sehr gut dämme und eine Lebensdauer von mehreren Hundertjahren habe. Zudem eigne es sich für Kleidung, da es sehr nässebeständig sei. Aus diesem Grund habe man damals geschichtliche Ereignisse auf Papier aus Hanf festgehalten. Auch finde man Hanf in Geldscheinen, Autotüren und sogar Medikamenten, auch wenn man diese aufgrund der Wirkung für 50 Jahre nicht erhalten habe. Nach diesen sehr lehreichenen Informationen machten wir einen kleinen Abstecher zu den Souvenirs, wonach wir einen Treffpunkt ausmachten. Um vor der Kälte zu fliehen und den „gesunden Lebensstil“ auszuleben, gab es für einige erst einmal eine Stärkung bei Burger King. Die anderen schlenderten mit der Einstellung „Man gönnt sich ja sonst nichts.“ über den überteuerten Weihnachtsmarkt oder zum Alexa. Ganze drei Stunden hieß es, zu verstreichen, die bei den vielen Ständen der beiden Weihnachtsmärkte allerdings ziemlich schnell vergingen. Nachdem ein schöner warmer Kinderpunch die letzte Stunde abgerundet hatte oder auch die restlichen Weihnachtsgeschenke besorgt wurden, trafen viele von uns am Neptunbrunnen, wo sich auch die Schlittschuhbahn befand, aufeinander. Einige trauten sich sogar aufs Eis, während die restlichen natürlich ohne Schadenfreude den anderen Fahrenden zuschauten. Gegen 15.00 Uhr versammelten wir uns wieder und begaben uns zusammen zur U-Bahn. Mit dem Motto „Wenn einer fällt, fallen alle.“ quetschten wir uns irgendwie in die volle Bahn und hielten uns für ganze acht Stationen aneinander fest. Der Regio anschließend hatte leider ziemlich Verspätung, weshalb wir erst gegen 17.00 Uhr in Gusow wieder eintrafen.
Im Hanf Museum Rotes RathausWeihnachtsmarkt am AlexanderplatzWeihnachtsmarkt am Neptunbrunnen
Am 4. Dezember hat der Jahrgang 9 die Staatsoper besucht, um die Generalprobe der Oper „Carmen“ zum dritten Akt zu besuchen. Die Klassen haben sich im Musikunterricht schon seit einigen Wochen mit den Inhalten dieses Werkes auseinandergesetzt und konnten nun nach einer kurzen Führung durch das Opernhaus den Sänger/-innen und dem Orchester bei der Arbeit an der perfekten Aufführung zusehen.
Herzlichen Glückwunsch, die Klasse 10a hat den ersten Platz im Blogwettbewerb 2024 errungen. Ihre Reportage zum Besuch des KZ Sachsenhausen hat den Großteil von euch überzeugt. Den zweiten Platz belegt das Tutorium 12b mit ihrem Bericht über den Besuch der Sammlung Boros. Platz 3 geht an die Klasse 9, sie haben euch an ihrem Wandertag zum Berlin Dungeon teilhaben lassen. Mit einem Klick auf die Klassen geht es zu den Beiträgen. Vielen Dank an den Förderverein, der das Preisgeld auch in diesem Jahr stiftet!