Frieden ist kein Zustand, sondern muss im Kleinen wie im Großen aktiv gestaltet und immer wieder neu erkämpft werden, oder mit Einsteins Worten: „Frieden kann nicht durch Gewalt erhalten werden. Er kann nur durch Verständnis erreicht werden.„
An diesem notwendigen, öffentlichen Dialog beteiligen wir uns jahrgangsübergreifend im Rahmen der Seelower Kranichaktion, neben vielen anderen Einrichtungen, etwa Stadtbibliothek oder Alte Dampfbäckerei. Die 7c hat im LER-Unterricht erfolgreich die ersten Kraniche gefaltet.
„Von der Seelowerin Monika Fischer kam in diesem Jahr die Anregung, bis zum 8. Juli 2025 aus Anlass des 80. Jahrestages des Kriegsendes und des Atombombenabwurfes, mehr als 1000 Papierkraniche zu falten. Diese Aktion geht auf den alten japanischen Brauch zurück, dass derjenige, der 1000 Papierkraniche faltet, sich etwas wünschen darf. Das Mädchen Sadako Sasaki war zweieinhalb Jahre alt, als in Hiroshima die Atombombe fiel. Sie befand sich zwei Kilometer vom Abwurfort entfernt. In der siebten Klasse erkrankte sie aufgrund der Strahlenbelastung an Leukämie. Sadakos Wunsch war, geheilt zu werden. 1955, nach 644 gefalteten Kranichen, starb sie. Ihre Freunde setzten die Mission fort. Der Kranich wurde dadurch ein Symbol des Friedens.“
Grieger, Ulf: Tausende von Kranichen, in: Oderland-Echo, S. 19.
Am 4.3.25 hat uns die Kommissarin Frau Wieder aus Strausberg in der Schule besucht. Sie ist Kommissarin für Präventionsarbeit für Jugendliche . In den 90 Minuten hat sie uns etwas über die Chancen und die Gefahren im Netz erzählt. Zuerst haben wir darüber gesprochen, was für Chancen bzw. Vorteile es durch das Netz gibt, wie z.B. mit Freunden chatten, Musik hören, telefonieren, Fotos oder Videos machen und noch vieles mehr. Gefahren sind aber auch Beleidigungen im Chat, unerlaubtes Weiterleiten von privaten Fotos, Cybergrooming oder Sexting und vieles mehr. Wir haben vor allem über Cybergrooming und Sexting geredet.
Cybergrooming ist, wenn eine Person, die über 18 Jahre alt ist, dich anschreibt, die du nicht kennst oder dir pornografische Bilder schickt. Das ist strafbar. Man kann die Strategie des Täters daran erkennen, dass er Kontakt aufbaut und dein Vertrauen gewinnt und dann von dir pornografische Bilder will. Bitte passt auf euch auf. Ich finde, die Doppelstunde, die wir nur hatten, hat Frau Wieder gut ausgenutzt und uns sehr viel erklärt und uns vermittelt, dass wir sicher im Netz unterwegs sein müssen.
Greta (7c)
Ein anderes Thema war „Sexting“. Es ist ein Kofferwort und steht für „SEX“ und „TEXTING“. Es bedeutet das Versenden und Empfangen selbst produzierter und freizügiger Aufnahmen ,auf einem Computer oder Smartphone. Jugendliche verwenden auch Bergriffe wie ”Pics“ oder ”Nudes“.
Ich finde es ist wichtig, dass man über solche Themen viel erfährt. Meiner Meinung nach hat Frau Wieder uns das auch sehr gut erklärt hat.
Mathilda K. (7c)
Kinderpornographie und verbotene sexuelle Beziehungen
Kinderpornographie ist widerlich. Wie es der Name schon sagt, sind es Kinderpornos. Zum Thema verbotene sexuelle Beziehungen, das ist wirklich wichtig! Eine normale Beziehungen ohne sexuellen Tätigkeiten ist ja erlaubt. Aber wenn z.B. ein 30-Jähriger mit einer 13-Jährigen zusammen ist und sexuelle Tätigkeiten vollbringt, ist das verboten! Auch wenn es beide wollen. Es ist verboten.
Ich finde es wichtig, über sowas zu reden, da sowas sehr widerlich ist und mich anekelt. Man sollte wirklich über sowas reden, da sowas sehr wichtig ist und auch sehr gefährlich sein kann.
Finja (7c)
Hilfsseiten, wo man Unterstützung bekommt :
www. JVVV Port.de
Nummer gegen Kummer 116111
Hilfe Telefon Sexueller Missbrauch 08002255530
Hilfe-Telefon-missbrauch.online
Lean (7c)
Meine Persönliche Meinung dazu ist es war sehr interessant und sehr Informativ. Man könnte sehr viel darüber lernen.
Lennard (7c)
Ich hoffe, ihr konntet genauso viel lernen wie wir mit Fr. Wieder. Achtet auf euch und respektiert euch! Wir wollen uns auch bei Fr. Wieder bedanken für ihre Zeit und für das, was sie uns gelehrt hat.
Kate (7c)
Ich finde, dieser Vortrag war sehr informativ und die Inhalte wurden gut übermittelt. Ein Tipp von mir: Passt auf was ihr im Internet macht!
Am 11. Februar 2025 ist Safer Internet Day (SID).Der SID wird in Deutschland von der EU-Initiative klicksafe koordiniert. Unter dem Motto „Keine Likes für Lügen! Erkenne Extremismus, Populismus und Deepfakes im Netz“ wurden bundesweit Schüler/-innen zu einer digitalen Schulstunde eingeladen. 25.000 nahmen teil, unter ihnen auch unsere 7c und 9c.
Das erklärte Ziel der Onlinestunde ist, dass die Teilnehmenden rechtsextreme Falschinformationen im Netz erkennen und Handlungsstrategien im Umgang mit diesen erlernen. Zunächst wollten die Veranstalter herausfinden, wer denn eigentlich ihre Zuschauer/-innen sind, so nahmen die Schüler/-innen an verschiedenen Liveabstimmungen teil, wie oft sie Social Media nutzen, welche Kanäle sie am häufigsten verwenden und ob sie dort schon einmal rechtsextreme Posts gesehen hätten, was 15500 Kinder bejaht haben.
Es folgte eine Information zu KI-generierten rechtsextremen Inhalten und Deepfakes, die teilweise kaum als solche zu erkennen waren, sowie die Abgrenzung der Begriffe rechts und rechtsextrem, bevor ein kurzer Zusammenschnitt entsprechender Videos eingeblendet wurde, welche auch vielen unserer Lernenden im Netz bereits begegnet waren. Im Anschluss konnte abgestimmt werden, wie sich die zuschauenden Klassen fühlen, wenn sie solche Videos sehen, was überwiegend mit „schockiert“ beantwortet wurde.
Die Grenzen der Meinungsfreiheit werden durch verfassungsfeindliche Symbole und Volksverhetzung überschritten, nach dieser Maßgabe hatten die Klassen im Anschluss Zeit, in dem zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterial zu zwei Social-Media-Profilen zu untersuchen, ob es sich um rechtsextreme Accounts handelt. Die Ergebnisse der Erarbeitung wurden von allen teilnehmenden Schulen erhoben und durch die Moderatorinnen ausgewertet.
Folgende Handlungsoptionen wurden herausgestellt, wenn einem rechtsextreme Posts im Netz begegnen:
Nicht teilen oder liken.
Melden der Posts auf den Social-Media-Plattformen.
Sich in den Kommentaren der Gegenrede anderer anschließen.
Meldeformulare anderer Seiten nutzen, z.B. Jugendschutz.net .
Den eigenen Solcia-Media-Konsum einschränken, wenn man das Gefühl hat, dass einen die desinformierenden Posts bedrücken.
In dieser Broschüre von klicksafe finden Sie, liebe Eltern, Informationen, wie Sie Ihre Kinder gegen rechtsextreme Inhalte im Netz stärken können.
„Ende Januar 1945 war die Oder zugefroren, als Soldaten der Roten Armee sie überquerten und nach Brandenburg gelangten. In Kienitz an der Oder wurde am Freitag daran erinnert. Das Dorf ist ab jetzt auch Teil der Europäischen Route der Befreiung. Bei einer Gedenkveranstaltung ist am Freitag in Kienitz (Märkisch-Oderland) der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedacht sowie an die Befreiung durch die Rote Armee vor 80 Jahren erinnert worden. Die Gemeinde Letschin im Oderbruch hatte dazu eingeladen.“ (Tagesschau.de) An dieser Veranstaltung wirkte der Wahlpflichtkurs Deutsch der 10. Klassen durch eine mehrsprachige Lesung sowie ein Lyrikprojekt mit.
Am 28.01.2025 unternahm der Geschichte Grundkurs eine Exkursion nach Berlin. Als Erstes gab es eine historische Stadtführung, geleitet von unserem Kursleiter Herrn Rc., die am Brandenburger Tor startete. Er führte uns zu den bedeutendsten Plätzen und Gebäuden Berlins und erklärte uns deren historischen Hintergrund.
Wie zum Beispiel, dass das Holocaust Mahnmal von Peter Eisenman so entworfen wurde, dass jeder Mensch mit den Beton-Stelen agieren solle, laut ihm. Darüber sind sich viele Menschen jedoch nicht einig, da dieser Ort ein Platz zum Gedenken ist und kein Spielplatz. Weiter machten wir unsere Führung durch die Straße „Unter den Linden“ bis zum Bebelplatz. Zum einen sahen wir dort die Juristische Fakultät der Humboldt Universität, die St. Hedwigs-Kathedrale und zum anderen die Staatsoper von Berlin. In der Mitte dieses besonderen Platzes gibt es eine Glasscheibe, durch die man weiße, leere Bücherregale sehen kann. Dies soll an die Bücherverbrennung, die am 10. Mai 1933 auf diesem Platz und in vielen weiteren Universitätsstädten stattfand, erinnern. An diesem Tag wurden über 20.000 Bücher von vielen berühmten Schriftstellern vollständig verbrannt. Zum Ende der Führung besuchten wir die „Neue Wache“, welche die zentrale Gedenkstätte in Deutschland ist. In diesem Gebäude befindet sich im Zentrum des leeren, schlichten Raums eine von Käthe Kollwitz entworfene Skulptur, die an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnern soll. Nach dieser sehr erkenntnisreichen Stadtführung haben wir das Deutsche Historische Museum besucht. Dort bekamen wir eine einstündige Führung und wurden vorher in zwei Gruppen geteilt. Insgesamt beinhaltet diese Ausstellung 14 Zäsuren, also Wendepunkte der deutschen Geschichte. Der Name der Ausstellung lautet „Roads Not Taken“ und damit ist gemeint, dass es auch anders hätte kommen können. In dieser Ausstellung wird die Wirklichkeit gezeigt, aber auch die Möglichkeiten, welche zeigen, dass es nicht so hätte kommen müssen, wie es kam. Dabei sind die Wirklichkeiten schwarz-weiß gestaltet und die Möglichkeiten bunt. Darüber hinaus läuft die Ausstellung chronologisch rückwärts ab, um zu zeigen, dass Geschichte keine lineare Entwicklung ist. Das heißt, sie beginnt mit dem Jahr 1989 und endet im Jahr 1848 und zeigt Themen wie zum Beispiel den Mauerbau 1961. Abschließend war es ein sehr aufschlussreicher Tag mit vielen neuen Einblicken in die deutsche Geschichte.
Michi F., Laura S., Johanna S. (Jg. 11)
Brandenburger TorJuristische Fakultät der HUStaatsoperBebelplatzDenkmal für die ermordeten Juden Europas
Frühsport – eine gesunde Angewohnheit? Sport am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Am Montag den 20.01.2025 gingen wir mit Frau Lübbe und Frau Jödecke zu früher Stunde Sport machen. Bei lockerer Atmosphäre wärmten wir uns mit einem Spiel Namens „Atomspiel“ auf. In diesem Spiel ging es darum sowohl seine Ausdauer als auch seinen Teamgeist unter Beweis zu stellen. Frau Lübbe spielte Musik ab und in dieser Zeit rannten wir Runden. Nach einer Zeit stellte sie die Musik ab und hielt ihre Finger hoch. So viele Finger wie unsere Projektleiterin zeigte, so viele Leute sollten sich in eine Gruppe stellen. Diejenigen die es als letztes geschafft haben in eine Gruppe zu laufen, mussten eine kleine Zusatzaufgabe machen und durften dann wieder mitmachen. Als Nächstes kamen wir zum Fitness-Teil. Dieser wurde in 3 Schwierigkeitsstufen eingeteilt. Jeder Schüler schnappte sich eine Fitnessmatte und machte die Übungen nach, die Frau Jödecke und Frau Lübbe vorne vorzeigten. Jeder merkte, wie die Übungen mit der Zeit anstrengender wurden. Die Übungen waren zwar ziemlich schwer doch jeder ging an seine Grenzen. Obwohl wir KO waren, war zum Schluss jeder zufrieden mit seiner Leistung. Wir haben gelernt, wenn man an seine Grenzen geht, kann man alles schaffen, auch wenn es manchmal schwer ist.
Lebensmittel und die Welt
Der Tag beginnt für uns mit der 16-köpfigen Gruppe sowie zwei Lehrern am Gusower Bahnhof um 8:15 Uhr. Mit der Regionalbahn um 8:27 Uhr geht es auf nach Berlin Lichtenberg. Nach der einstündigen Fahrt hatten wir einen Umstieg in die S5, die uns zum Westkreuz brachte, wo der letzte Umstieg anstand in die S41 zur Messe Nord. Nach einem kurzen Laufweg erreichten wir das Messegelände um 9:30 Uhr. Nach der Ankunft erhielten wir unsere Tageskarten sowie kurze Informationen darüber wo und wann wir uns im Laufe des Tages treffen würden. Anschließend durften wir uns umschauen und die vielen Stände besichtigen. Die Auswahl war groß, an Essen und Getränken war alles vertreten. An einigen Ständen gab es kleine Proben und mit Englisch konnte man sich gut helfen, viele der Aussteller sprachen jedoch auch deutsch. Um 12:00 Uhr war Zeit sich in der Palais wie besprochen zu treffen. Wir überprüften, ob noch alle da waren und schauten, ob es allen gut ging. Da dies der Fall war, hatten wir noch mal eine Stunde Zeit, um den weiteren Teil zu besuchen. Zudem gab es auch Pferde und eine kleine Pferdeshow mit der Kutsche sowie eine Blumenhalle. Nachdem wir dann zum Treffpunkt in der Palais zurückkehrten, gingen wir in der Gruppe vollständig wieder zur S41, mit der wir nach ca. 30 Minuten am Bahnhof zur S5 ankam und umstiegen. Nach weiteren 10 Minuten erreichten wir den Bahnhof Berlin Lichtenberg und stiegen somit in die letzte Etappe des Tages, in die Regionalbahn um. Als wir ankamen, war es 15:30 Uhr. Wir verabschiedeten uns und gingen erschöpft, aber fröhlich nach Hause.
Krankheiten Hallo! Wir sind eine Gruppe des Biokurses der Nawi-Woche, unser Thema heute war Krankheiten und wir wollen euch jetzt ein wenig über unseren Tagesablauf informieren. Es hat damit angefangen, dass Dr. Steinborn mit zwei Krankenschwestern zu uns in die Schule gekommen ist und sich erst einmal vorgestellt hat. Wir haben gelernt, dass Diabetes ungefähr 3500Jahre alt ist und ein Indischer Chirurg um 600 v. Chr. die ersten Symptome von Diabetes feststellte. 1788 entdeckte man nun letztendlich Diabetes durch Thomas Cowley. Es gibt 2Typen Diabetes. Zuerst sollte es um Typ1 gehen, ungefähr 440 000 Kinder haben Diabetes Typ1, täglich werden 200 Kinder damit diagnostiziert. Typ2 haben ungefähr 8,5 Menschen Welt weit, alle 17 Sekunden wird es diagnostiziert. Als Dr. Steinborn mit seiner Präsentation fertig war, fragten uns die Krankenschwestern, ob wir unseren Blutzucker messen wollen. Einige von uns durften dann auch eine 0,33 l Flasche Cola trinken, sodass wir vergleichen konnten, inwiefern sich unsere Werte verändert haben. Danach bekamen wir Plastik-Essen, welches wir in verschiedene Kategorien einteilen sollten. Als wir damit fertig waren, sollten wir alle zu einem Tisch gehen, auf dem verschiedene Lebensmittel und kleine Becher mit Öl standen. In den Bechern waren verschiedene Mengen an Öl. Diese sollten wir dann den entsprechenden Lebensmitteln zu ordnen. Dann ging es mit dem gleichen Prinzip weiter, nur wir sollten statt Öl ,das für Fett stand, jetzt Zucker zu ordnen. Nach der Pause sind Dr. Steinborn und die zwei Krankenschwestern gegangen und wir haben noch eine Auswertung der 90 min gemacht. Wir danken Dr. Steinborn und den zwei Krankenschwestern im Namen des ganzen Kurses und freuen uns, dass wir nun so viel über Diabetes wissen und somit auch vorbeugen können.
Kochen & Backen Für den 8. Jahrgang gab es am Donnerstag dem 23.01.2025, in der NAWI-Woche mit Frau Jödecke und Frau Lübbe, einen kleinen Backkurs. Wir hatten die Aufgabe für die jeweiligen Schülergruppen in unserem Kurs ein Rezept zu erstellen. Die einzelnen Gruppen waren für die Utensilien selbst verantwortlich und mussten sich auch die Zutaten selbst kaufen bzw. von zuhause mitbringen. Die Aufgabenstellung war, dass man ein Keksrezept mit einem Zuckerersatz backen sollte, um kein schlechtes Gewissen beim Naschen und für die gesündere Ernährung einen Beweis zu haben, dass nicht alles nur mit Zucker schmeckt. Die Zuckerersatzstoffe waren: Bananenpürree, Agavendicksaft, Stevia, Erythrit und Kokosblütenzucker. Es haben immer zwei Gruppen mit ihrem zugeteilten Zuckerersatz an verschiedenen Tischen gearbeitet, damit sich niemand in die Quere kommt, außerdem hatten wir nur zwei Backöfen. Wir haben aber eine einfache Lösung gefunden denn die anderen 3 Gruppen waren beschäftigt mit Ihren Präsentation für ihr eigenes Thema. Nach der Frühstückspause haben wir die gebackenen Kekse ausgewertet und geschaut welcher Keks am besten schmeckt und welcher am wenigsten. Unsere Gruppe fand das Rezept mit dem Agavendicksaft am besten. Als wir mit den Verkostungen fertig waren haben alle Gruppen nochmal an ihren Präsentationen für Freitag gearbeitet. Das war unser Donnerstag im Biologie Kurs der NAWI-Woche.
Gruppe 2 – Im Rausch der Farben
In der Naturwissenschaftswoche im Kurs Chemie habe ich viel über Farben gelernt und verschiedene Techniken ausprobiert, darunter Papierchromatographie und Cyanotypie. Außerdem habe ich Textilien und Pflanzen gefärbt und meine eigene Tinte hergestellt, mit der es möglich war zu schreiben, was mir neue Einblicke in die Welt der Farben und deren Anwendung gegeben hat. Es war eine spannende und lehrreiche Erfahrung.
Gruppe 3 – Physik erleben
Gruppe 4 – pfiffige Elektronik
Am Morgen haben wir zwei Videos geschaut, einmal ein Video zu einem Lichtschalter ohne Kabel, den kann man überall hinmachen. Das zweite Video ging um eine Jalousie, die den Raum nicht dunkel macht und sie hat Solarplatten, die Strom produzieren. Nach den Videos haben wir 4 Gruppen gemacht. Wir sollten uns was ausdenken, was für die Zukunft gut ist oder es vielleicht auch mal gibt. Und das waren unsere Ideen. 1 ) Ein Motorradhelm mit Navi und vielen mehr. 2) Umweltfreundlicher Raketenstart. 3) Eine Powerbank mit Solarplatten und einen Hebel zum Kurbeln und vieles mehr. 4) Eine Dunstabzugshaube, die Wärme speichert und in Strom umwandelt. In den letzten Stunden haben wir gelernt zu löten. Das Ergebnis sieht so aus:
Wir haben heute gleich von Anfang an gelötet, aber heute auf einer Platine, da durfte man nicht viel falsch machen.
Heute lernten wir, wie ein paar Zeilen Programmcode unsere selbstgebaute Elektronik dazu bringen kann, das zu tun, was wir wollen.
Unsere Platine trugen wir nach Frankfurt(Oder) ans IHP und ließen sie dort von den Profis testen. Außerdem bekamen wir dort einen Einblick über die Dinge, die am IHP erforscht und produziert werden. Gelernt haben wir eine ganze Menge. Die Mitarbeiter waren alle sehr nett und freundlich. Wir sind dankbar für die Zeit, die sie sich für uns genommen haben, für die Fahrgestelle, die sie extra für uns entwickelt und produziert haben und natürlich für das leckere Essen.
Vom 20.-24. Januar fand die RSPW für die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 11 statt. Neben verschiedenen Vorträgen vor Ort unternahmen sie auch Exkursionen nach Berlin und Neuzelle. Die gesammelten Eindrücke und Informationen zum Oberthema Freiheit und Religion wurden in verschiedenen Workshops in Form von Podcasts, literarischen Texten, aber auch in Reportagen verarbeitet. Eine der Reportagen wurde im Oderland-Echo veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen!
Spurpunkte, die irgendwelche Geraden in Ebenen hinterlassen, klingen erst einmal sehr … sehr …. theoretisch, eben „Analytische Geometrie“ in der Stufe 12. Nach einer ganzen Menge Rechnerei versuchten wir es praktisch. Straßenkreide, ein leerer Schulhof und ein Tablet mit jeder Menge Rechenergebnisse waren unsere Grundlage. Wir hatten uns vorgenommen, ein paar Würfel so auf die Steine zu zeichnen, dass sie beim Beobachten durch eine Kamera zu schweben beginnen würden. Das Ergebnis hatten wir so nicht erwartet.
Start mit dem ersten WürfelAktiv, damit man nicht friert 🙂und nun fast fertigUnd so sah die Zeichnung insgesamt ausAber, wenn man durch eine Kamera schaut …… von einem vorher berechneten Punktunerwartet realistisch
In einem zweiten Anlauf versuchten wir eine Steigerung, die Projektion einer Leiter auf zwei Ebenen. Wieder eine Menge Rechnerei und eine Umsetzung bei frostigen Temperaturen. Wir finden, dass es sich gelohnt hat.
Zeichnen mit KreppbandAnweisungen helfen immerNachmessen
Am heutigen Donnerstag, den 16.01., besuchte der Weimarer Kulturexpress wie im vorherigen Jahr wieder unsere Schule. Die zwei Schauspielerinnen zeigten durch ihre jugendlichen Rollen den Schüler/-innen zwei Szenarien, worunter Mobbing und Smartphoneabhängigkeit zur Debatte standen. Die siebte und achte Klasse bekam dabei einen Einblick in die Probleme der Smartphoneabhängigkeit und die Möglichkeiten, aus dieser wieder zu entkommen, wohingegen die neunte und zehnte Klasse ein Stück zum Thema Mobbing erwartete. Wie dies bei den jeweiligen Klassen ankam und wie lehrreich dieses einstündige Theaterstück mit abschließender Diskussionsrunde doch sein konnte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.
Der Auftritt fand für uns in der Cafeteria in der dritten und vierten Stunde statt. Es gab nur zwei Frauen, die sich schnell umzogen, um verschiedene Rollen zu verkörpern, sowie um die Lichter und Soundeffekte kümmerten. Das Theaterstück handelte von einer Mutter und ihrer Tochter, die Geburtstag hat. Sie bekommt ein Handy zum Geburtstag, weil ihr altes kaputt ist. Im weiteren Verlauf kommt Elli, ihre beste Freundin, und hat eine Überraschungsparty bei ihrer Band gefeiert, denn es gibt eine Band, die die beiden und ein paar andere Leute haben. Elli besucht Jule, die Tochter, die das Handy bekommt, und sagt, was sie alles herunterladen solle, beispielsweise TikTok, Facebook, weitere Social-Media-Apps etc. Sie veröffentlicht gleich ein paar Bilder. Dann lädt sie sich noch ein paar Spiele herunter und spielt mit ihrer Freundin Elli. Jule wird immer süchtiger, gibt über 30€ für ihr Spiel aus und benutzt die Kreditkarte ihrer Mutter. Die Mutter will es nicht und es sollen ihr andere Leute helfen. Der Vater von Jule besitzt einen Bauernhof und sie bekommt aufgrund ihrer Aktion ein Viertel Jahr kein Handy sowie sollte, wenn es geht, jedes Wochenende zu ihren Großeltern.
Mir hat es sehr gefallen, auch die Art und Weise, wie die beiden es gespielt und verkörpert haben, war sehr aufregend und es machte Spaß zuzuschauen. Es war sehr abwechslungsreich.
Für die neunte und zehnte Jahrgangsstufe ging es nach der sechsten Stunde in Richtung Cafeteria, wo uns ein kleines Klassenzimmer, bestehend aus einem Tisch, zwei Stühlen sowie einer kleinen Tafel im Hintergrund, erwartete. Als alle Platz genommen hatten, schlüpften die beiden Schauspielerinnen auch schon in ihre Rolle als Laura, die Klassenbeste, sowie Franzi, die Schülerin und Sitznachbarin, der die Noten ziemlich egal sind. Als Sitznachbarin macht Franzi Laura das Leben förmlich zur Hölle und nimmt einfach mal wie selbstverständlich die gelösten Aufgaben von ihr. Es beginnt mit kleinen Gerüchten, bis hin zu erstellten und bearbeiteten Bildern, die im Internet hochgeladen werden, mit dem Ziel, ihr den Titel als Klassenbeste zu entreißen. Franzi lässt Laura im Glauben, sie habe nichts getan und manipuliert Laura so, dass diese bei der gemeinsamen Projektarbeit mit leeren Händen dasteht. Nach einer Weile kommt sie Franzi auf die Schliche und versucht vergeblich die Klasse und die Lehrkraft von ihrem Recht zu überzeugen, was im vollkommenden Zusammenbruch ihrerseits endet. Doch Laura rappelt sich auf, nimmt Franzis Handy, bringt es zur Polizei und kann sich so aus der Mobbing-Attacke retten. Nach einem kräftigen Applaus von allen beginnen wir auch schon mit der Gesprächsrunde am Ende, bei der die meisten sogar noch gespannt sitzen blieben. Viele berichteten von eigenen Erfahrungen mit Mobbing und wir trugen gemeinsam zusammen, was man im Falle einer solchen Attacke als betroffene Person oder Angehörige/-r machen kann. Bei dem Szenario spielte auch Cybermobbing eine Rolle, was gerade in unserer Generation durch Social Media und diversen Chatplattformen leider keine Seltenheit mehr ist. Allerdings wurde mehrfach betont, dass dies angezeigt werden könne und es immer eine Lösung gebe. Am Ende beteiligten sich noch einige beim Abbau oder stellten Fragen, die sie in unserer kleinen Großrunde nicht fragen wollte.
Im Großen und Ganzen kann man auf jeden Fall für alle zusammenfassen, dass es den Schauspielerinnen auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, ein Szenario so darzustellen, wie es einige vielleicht leider schon einmal erlebt haben. Man fühlte sich die ganze Zeit mittendrin im Geschehen, da man als Zuschauer/-in in das Schauspiel integriert wurde. Auch die abschließende Gesprächsrunde zeigte, dass es vielen gefallen hat, auch wenn wir über dieses eigentlich nicht lustige Thema aufgrund der humorvollen Art der Rolle Franzi sehr lachen mussten.
Lisa (10a)
Lauras Konfrontation bezüglich der gemachten Bilder von ihr