
Friedenstage an unserem Gymnasium

Blog des Gymnasiums auf den Seelower Höhen
Hier findet ihr nun wie versprochen die lyrische Grundlage der Berichte Schauriges Ereignis im Moor, Kind in den Armen seines Vaters gestorben und Die große Welle.
Umso interessanter machte es die Tatsache, dass wir auch einen buddhistischen und einen christlichen Mönch zu Besuch hatten, die natürlich zunächst wegen ihres Lebenskonzepts in den Augen junger Menschen als unfrei gelten müssten. Das Freiheitsverständnis beider Vertreter beeindruckte die Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums sehr. Sie lernten, dass Freiheit auch Verzicht bedeuten kann und dass Verzicht auch glücklich machen kann.
Ein weiterer Aspekt betraf die Politik. Günter Nooke, ehemaliger Mitarbeiter der Bundesregierung, gab uns Einblicke in die Menschenrechtsproblematik und das damit verbundene Freiheitsverständnis. Zugleich führte er in DDR-Geschichte und die mit ihr einhergehende Unfreiheit ein. Konkretisiert wurde dieses Thema durch den Auftritt von Gilbert Furian, Zeitzeuge des DDR-Unrechtes, und der Besuche in der Mauergedenkstätte in Berlin sowie des Stasi-Gefängnisses in Berlin-Hohenschönhausen. Diese Exkurse in die jüngere deutsche Geschichte, die für Schüler und Schülerinnen heute kaum noch nachvollziehbar sind, hinterließen einen tiefen, erschütternden und nachhaltigen Eindruck. Erst wer weiß, was Unfreiheit bedeutet, kann erkennen, dass wir in unserer Demokratie freie Menschen sein können und sind.
In den beiden letzten Tagen der Woche konnten die Schülerinnen und Schüler das zuvor Erfahrene in vier Workshops verarbeiten. So entstanden die Plakate, die im Folgenden betrachtet werden können.
Als wir gegen 9.30 Uhr in Berlin-Ostkreuz angekommen waren, teilten wir uns in die vorher eingeteilten Gruppen auf. Und zwar besuchte die eine Gruppe am Vormittag eine Moschee, eine andere eine Synagoge und die anderen zwei Gruppen wiederum die Versöhnungskirche in Berlin-Wedding. Jede Gruppe bekam eine Führung und hatte die Chance das jüdische Viertel beziehungsweise die Mauergedenkstätte näher zu betrachten. Die Gruppe, die bei der Synagoge war, fand ihre Führung sehr interessant. Sie waren aber vom dortigen Polizeischutz, von dem sie nichts wussten, überrascht. Das hinderte sie aber nicht, so viel Wissen wie möglich darüber mitzunehmen. Dies tat auch die Gruppe, die die Moschee besichtigte. Auch sie fanden die Führung sehr interessant, besonders den Aufbau des Gebäudes, den sie so nicht erwartet hatten. Die anderen beiden Gruppen beschäftigten sich ausgiebig mit der Mauergedenkstätte und mit dem Schicksal, der dadurch getrennten Gemeinde, mit der dazugehörigen Versöhnungskirche. Es war spannend zu sehen, wie die Gemeinde die einst zerstörte Kirche in einen etwas anderen Stil wiederaufgebaut hat. Am Nachmittag ging es dann in Richtung Lichtenberg, denn dort bekam jede der vier Gruppen eine Führung im Staatssicherheitsgefängnis in Hohenschönhausen. Diese Führung war für viele das Highlight des Tages, denn die Veranstalter der Führung waren Menschen, welche in diesem Stasigefängnis selbst gefangen waren und somit konnten sie uns auch sehr persönliche Eindrücke schildern, die wir so nie erfahren hätten. Dadurch, dass diese Menschen uns gegenüber auch so offen waren, haben wir alle interessiert zugehört.
Zusammengefasst war diese Exkursion mehr als erfolgreich, denn sie hat uns nicht nur sehr bei unserem Verständnis zum Thema „Freiheit“ geholfen, sondern auch sehr interessante Dinge gelehrt. Wir bedanken uns bei allen Gruppenleitern und generell bei allen, die uns diesen tollen Tag ermöglicht haben.
Danke wüscht ihr 11er-Jahrgang 2021/2022
Geschrieben von: Niklas K. und Florian G.
Freiheit fühl ich in einem gewissen Sinne
Wenn ich mich selbst in mir wiederfinde
Und ich allem Schlechten entrinne.
Da führ ich mir wieder vor Augen
Und kann es gar nicht glauben
Die Menschen in Hohenschönhausen
Noch hatten, ihren Glauben
Unfreiheit ist weit verbreitet auf der Welt
In unterschiedlichsten Bereichen und Formen
Eines davon ist die Einschränkung durch Geld
Oder viele menschenverachtende Normen
Liebe und Hoffnung verstehen fast alle unter frei sein
Doch die Vorstellung darunter bleibt sehr klein
Die Verwirklichung kann man nur erfüllen, wenn man die Augen schließt
Denn dann kann man in die weite Ferne blicken und sehen wie ein Fluss fließt
Ein Fluss aus Gedanken, der dich mit sich zieht
Viele Menschen können keine Entscheidungen treffen
Und andere dürfen sie auch beschränkt nicht äußern
Nicht mal Kinder wie Söhne, Töchter, Nichten oder Neffen
haben die Freiheit es zu widerlegen oder zu erläutern
Das Alter beeinflusst uns auf unserem Weg frei zu sein
Der 18te Schalter bestimmt, wir sollen nicht tanzen aus den Reihen
Denn wenn wir das nun tun, wandern wir stets ins Gefängnis
Entgegen dem Willensentzug, es bleibt für immer in unserem Gedächtnis
Freiheit ist Dankbarkeit, die wir teilen und ehren
Danach kann sich jeder richten und sehnen
Freiheit heißt zusammen sein, egal wo oder in welcher Religion
Die Leute sind nur eine, von dir selbst wiedergespiegelte Version
Du musst jeden akzeptieren, auch irrelevant von deren Geburt
Keiner muss frieren, auch wenn er arm geboren wurd‘
Auch ihr habt das Glück um gemeinsam hier zu sitzen
Auch ihr könnt eure Mitmenschen lieben und schützen
Auch ihr nutzt die Zeit mit eurer Familie und Freunden
Auch ihr lebt in Freiheit, die sollte man nicht versäumen
Also lebt euer Leben und steht auf
Erhebt eure Stimme und seit laut
Glenn S., Florian B., Emely K. (Jahrgang 11)
Im Schuljahr 2021/2022 nahmen 18 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums am internationalen Englischsprachwettbewerb go4goal teil. Im Zuge der Teilnahme erhielt jede(r) Schüler(in) ein offizielles international gültiges TOEFL-Zertifikat, das die Sprachbeherrschung in der akademischen englischen Sprache individuell, objektiv und detailliert offenlegt. Dieses Zertifikat dient als Nachweis bei der Immatrikulation oder beim Austausch und bereichert jede Bewerbungsmappe.
Drei Schülern des 12. Jahrgangs ist es diesmal gelungen, mehr als 600 Punkte zu erreichen und somit das Sprachniveau B2+-C1 an den Tag zu legen! Der ersten Platz mit 617 Punkten ging an Tom G. Den zweiten Platz belegte mit 613 Punkten Justin S. Den dritten Platz mit 603 Punkten sicherte für sich Mika H. Herzlichen Glückwunsch zu diesem ausgezeichneten Ergebnis und auch im Weiteren viel Erfolg und Glück!
Englischfachbereich / Zü
Als wir beim CVJM ankamen, wurden wir herzlichst empfangen und hatten Zeit in Ruhe anzukommen. Als wir soweit waren, wurden wir zum „Spieleraum“ geführt, dort waren Stühle, Tische und Beamer bereits für uns aufgestellt. Uns wurde dann erklärt, worum es geht, nämlich Ostern bzw. was Jesus Christus damit zu tun hat, beispielsweise sein letztes Abendmahl (Gründonnerstag) oder seine Auferstehung (Ostersonntag). Naja, und noch viel mehr… An sich haben mir diese zwei Stunden sehr gut gefallen, vor allem am Ende, als jeder machen durfte, was er will, aber das über Jesus Christus war auch spannend. Ich kann diese zwei Stunden mit Laurina nur weiterempfehlen.
Sander (7a)
Liebe Laurina,
auch wenn es für uns eine Überraschung gewesen ist, war es schön, euch im CVJM wiederzusehen. Ich fand es schön, dass wir mal etwas über den Hintergrund von Ostern erfahren haben, denn vorher wusste ich nie wirklich, worum es dabei wirklich geht oder welche Traditionen es gibt. Auch das kleine Ratespiel am Ende hat echt Spaß gemacht. Aber natürlich war die Zeit danach, die wir für die Spiele hatten, auch ganz schön. Ich hoffe, wir besuchen euch bald wieder.
Zoe (7a)
Die Ausstellung „Karl Marx und der Kapitalismus“ präsentiert und problematisiert dieses Werk und das Wirken von Marx als Auseinandersetzung mit dem sich dynamisch verändernden Kapitalismus und den Kontroversen des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Religions- und Gesellschaftskritik, Judenemanzipation und Antisemitismus, Revolutionen, neue Technologien, Natur und Ökologie, Ökonomie sowie Kämpfe und Bewegungen in Europa – Themen, die auch heute nichts von ihrer Brisanz verloren haben. Marx’ Historisierung verbindet die Ausstellung dadurch auch mit Fragen nach seiner Aktualität. Gleichzeitig wirft sie einen kritischen Blick auf die Rezeption seiner Theorien im 20. und 21. Jahrhundert.
Mit dieser Beschreibung der temporären Ausstellung lockte das Deutsche Historische Museum den 11. Jahrgang unseres Gymnasiums an, denn sie haben sich im zurückliegenden Halbjahr bereits mit den Lösungsversuchen der Sozialen Frage befasst, sodass im Rahmen des Museumsbesuchs Kenntnisse zu Marx vertieft und durch neue Informationen ergänzt werden konnten, beispielsweise zur Rolle der Frauen in der Arbeiterbewegung und zum Zusammenhang zwischen Kommunismus und Kolonialisierung. Es handelte sich jedoch nicht um eine bloße Führung durch die Ausstellung, sondern um eine Geschichtswerkstatt. Das bedeutet, dass nach der Führung Gruppen zu verschiedenen Schwerpunktthemen gebildet wurden. Sie bereiteten anhand der ausgestellten Exponate und Informationstafeln eine Pressekonferenz vor, diese wurde in einem Auditorium abgehalten, sodass kritische Rückfragen durch die anwesenden „Journalist*innen“ – also die anderen Gruppen – möglich waren.
Da sich jeweils nur der halbe Jahrgang im Museum aufhalten konnte, haben wir unseren Aufenthalt in Berlin gleich ausgenutzt, um auch zum aktuellen Halbjahresschwerpunkt „Nationalsozialistische Gewaltherrschaft“ zu arbeiten. Die Schüler*innen begaben sich in dem Areal zwischen Bebelplatz und Tiergarten auf eine Tour der Erinnerungskultur – Opfer des Nationalsozialismus.
Di
Nachdem er die 8. Klasse erfolgreich absolvierte, war hier die Schullaufbahn für ihn beendet. Als kleiner Junge hat er schon auf dem Hof geholfen und war immer fleißig dabei. Außerdem wurde er viel gefördert. Ab 1955 (mit 17 Jahren) war er der Chef der Landwirtschaft von der Familie. Eigentlich gehörte diese dem Vater von seinem Bruder, jedoch übernahm er fast komplett die Führung (die Fläche war ca. 11 Hektar groß) . Später besuchte er verschiedene Lehrgänge und wurde Schweinemeister bzw. Rinderzuchtmeister. Er wurde Mitglied in der LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft). Von 1960 – 1962 hat er auf dem Feld gearbeitet, bis er dann ab 1962 in die Tierzucht ging. 1985 erhielt er die Qualifizierung als Schweinebesamer. Johannes erzählte uns, dass er schon immer Spaß daran hatte, mit Tieren zu arbeiten. Er konnte sich nicht vorstellen, etwas anderes zu machen. Über seine Familie haben wir auch einiges erfahren. 1942 fiel sein Vater in Stalingrad, weshalb seine Mutter ihn großzog. Sie hatten zwar nicht viel Geld, jedoch immer genug, sodass es reichte. Er erzählte uns auch, dass er glücklich ist, in einer Zeit groß geworden zu sein, wo es noch nicht viel gab. Außer seinen Vater hat er nie was in seinem Leben vermisst. Auf dem Hof seiner Familie hatten sie alle möglichen Tiere und noch heute hat er eine Menge davon, egal ob Hühner, Pferde und Tauben.
Wir stellten ihm auch einige kritische Fragen, welche er sehr gern beantwortet hat. Beispielsweise, wie er zum Sozialismus stand, da er in dieser Zeit groß geworden ist. Johannes hat uns erzählt, dass er nicht sonderlich viel davon mitbekommen hat, jedoch war er mit dem, was er wusste, nicht zufrieden. Noch dazu kam die Frage auf, ob er Probleme mit der Stasi hatte. Dies verneinte er jedoch. Als 1955 viele Bauern flüchteten blieb er bei seinem Grundstück. Er war nie in Versuchung geraten zu flüchten und wollte es auch nicht. Dort hatte er alles, was er brauchte.
Hobbys, wie Freunde treffen oder andere Tätigkeiten hatte er nicht. Er lebte komplett für die Landwirtschaft und wollte nie etwas anderes tun. Das Interesse für Fußball oder andere Sportarten hatte er noch nie, denn er braucht sowas nicht.
Timea A. (Klasse 10 a)
Zuerst wurden wir in fünf Gruppen mit fünf Mitgliedern aufgeteilt, dann sind wir in unseren jeweiligen Raum gegangen, der den Start für die Analyse bildete. Es gab fünf verschiedene Räume. Wir haben dort von den jeweiligen Beobachtern Hefte bekommen, in denen Aufgabenstellungen zu den Übungen enthalten waren sowie eine Selbsteinschätzung zur Bewältigung der Aufgabenstellungen eingetragen werden konnte. Die Beobachter machten sich Notizen, wie wir uns verhalten haben. Dann fing auch schon die erste Übung namens „Kompetenzpuzzle“ an. Wie es der Name schon sagt, mussten wir Kompetenzen in drei verschiedene Themen einordnen. Die drei Themenbereiche waren Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Persönlichkeitskompetenz. Alle Gruppen haben diese Aufgabe sehr gut gemeistert. Dann ging es auch schon zur zweiten Übung. Diese war etwas anspruchsvoller, sie hieß „Postkorb“ . Es war eine Art To-Do-Liste zu erfüllen, was Selbstständigkeit von uns forderte. Diese Übung hat so manch einer geschafft. Nach dieser Übung hatten wir eine Pause, in der wir uns erholen konnten. Dann ging es auch schon mit der dritten Übung weiter. In dieser wurde gefragt, ob wir Hobbys und berufliche Ziele oder Wünsche haben. Nebenbei sollten wir eine Selbsteinschätzung vornehmen und ankreuzen, was wir gern machen und was ungern. Die vierte Übung bestand darin, einen „Giftigen Fluss“ zu überqueren. Wenn jemand aus der Gruppe den Fluss berührte, musste die gesamte Gruppe wieder von vorne anfangen. Bei dieser Übung war ganz besonders der Teamgeist gefragt. Danach fand die fünfte Übung „Coding unter Strom“ statt. Diese bestand aus einem Spielfeld, einer Pappfigur, einer gelben Tonne sowie Richtungsfeldern. Das Ziel war es, die Pappfigur in die gelbe Tonne zu befördern. Nach dieser Übung hatten wir Mittagspause, in der wir zum Bäcker gehen konnten, der ein paar Schritte entfernt war. Direkt im Anschluss fing die sechste Übung „Schäfer und Schafe“ an. Der Schäfer, der stumm war, musste die Schafe, also die anderen Personen aus der Gruppe, sicher zu ihrem Stall bringen. Die Schafe konnten durch eine Augenklappe nichts sehen und durften nicht sprechen. Auch diese Aufgabe förderte den Teamgeist und das gegenseitige Vertrauen. Die letzte Übung hieß „Fast Twist“ . Man erhielt als Materialien drei Muttern und eine Metallstange. Die drei Muttern sollten möglichst schnell über die Stange gedreht werden. Diese Übung war für manche ziemlich anstrengend. Nach der Übung haben sich alle in einem Raum versammelt und sich verabschiedet. Insgesamt war der Tag toll und das Personal sehr nett.
Zoe & Lara 7c
Im letzten Jahr, fast die gesamte 11. Klasse hindurch, gestaltete sich der Unterricht aufgrund der Corona-Pandemie schwieriger als sonst. Anstatt in der Schule zu sitzen, seine Freunde täglich zu sehen und im direkten Austausch mit dem Lehrer zu stehen, fand der Unterricht online über die brandenburgische Schulcloud statt. Hier besteht die Möglichkeit in einer Videokonferenz mit Mitschülern und Lehrern zu kommunizieren. So wurde sich zu den Unterrichtszeiten nicht im Klassenraum getroffen, sondern online eingeloggt und eine Konferenz abgehalten. Auch für den Kunstunterricht hatte das große Auswirkungen. Anstelle wie gewohnt Zeichnungen oder Malereinen zu gestalten, musste sich unsere Lehrerin, Frau Fr., andere Möglichkeiten ausdenken. So fertigten wir digital abstrakte Fotoserien an und planten eine geeignete Gestaltungsform (von Power-Point bis Musikvideo). Außerdem sollten Objekte zum Thema Re- oder Antidesign erstellt werden. Beim Redesign sollte die ursprüngliche Form eines Objektes neu gestaltet werden. Beim Antidesign geht die Funktion eines Objektes verloren. So wurde zum Beispiel aus einem normalen Turnschuh ein bunter Blumentopf.
In der 12. Klasse kam dann die große Umstellung und wir mussten wieder am Präsenzunterricht in der Schule teilnehmen. Es gab auch einen Lehrerwechsel, somit hatte sich Einiges für uns verändert. Zu Beginn des Schuljahres hatten wir in Kunst die Aufgabe, Vorträge zu neuen, modernen Kunstformen, wie Performance, Graffiti, Happening oder Land-Art zu gestalten. Danach haben wir uns mehrere Wochen lang auf unsere Abschlussarbeit gestürzt. Der Leitfaden, der sich auf jedes Ausstellungsstück der Abschlussarbeiten bezieht, war „Message for Future“. Das heißt, dass hinter jedem Projekt eine wichtige Kernaussage steckt, die sich auf unsere Zukunft bezieht. So werden durch die Projekte Themen wie Umweltschutz, Digitalisierung, Technologie, Überwachung, mentale Gesundheit und viele mehr aufgegriffen. Jeder Schüler hatte die Möglichkeit, die Aufgabenstellung anders zu interpretieren und der Kreativität wurden keine Grenzen gesetzt. Im letzten Quartal beschäftigten wir uns abschließend mit der Ausstellung. Wir lernten, worauf es beim Ausstellen von Bildern und Objekten ankommt und teilten uns in Gruppen ein. Jedes Team plante dann den Bereich, für den es zuständig war. Die unterschiedlichen Aufgaben waren sich um die Einladungen, Plakate, Eröffnungsrede, Aufbau und den Zeitungsartikel zu kümmern. Unsere Abschlussarbeiten und viele weitere Projekte, wie Portraits, Stillleben oder Collagen, die während der gesamten Schullaufbahn auf dem Gymnasium gesammelt wurden, können Sie dann in unserer fertigen Ausstellung betrachten. Sie werden mit einer Eröffnungsrede empfangen und können sich anschließend durch die Ausstellung hangeln. Neben unseren Werken ist auch für den kleinen Hunger gesorgt. Wir würden uns über eine Spende in unserer Spendenstraße freuen. Gegen einen kleinen Obolus können Sie sich an der besagten Spendenstraße (ähnlich wie Flohmarkt) bedienen. Unser Abiball steht fast vor der Tür und mit einem Besuch Ihrerseits können Sie diesen direkt unterstützen. Da jedes Ausstellungsstück individuell ist und viel Spielraum für Interpretation lässt, sind wir auf unseren Titel „Kunst oder Krempel“ gekommen. Machen Sie sich ein eigenes Bild von unseren Schätzen und entscheiden selbst, ob Sie es für „Kunst oder Krempel“ halten.
Gina & Helene (Jg. 12)