Die 90-minütige Führung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand orientierte sich an den drei thematischen Schwerpunkten des jüdischen Widerstands, des Stauffenberg-Attentats sowie des Widerstands Jugendlicher. Auch das Attentat Georg Elsers stand im Mittelpunkt, zu diesem hielten die Schüler:innen anhand der Ausstellung auch eigene Impulsvorträge. Neben den bekannten Widerstandskämpfern wurden aber auch andere Personen mit Zivilcourage und Mut in den Mittelpunkt gerückt, etwa der Boxer Johann Wilhelm Trollmann, Helmuth Hübener, der jüngste vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilte Widerstandskämpfer, oder der Berliner Fabrikant Otto Weidt, der in seiner Bürstenfabrik blinde jüdische Zwangsarbeiter:innen beschäftigte und versuchte, sie so lange wie möglich vor der Deportation zu bewahren.



Auf der anschließenden Tour der Erinnerungskultur gingen die Schüler:innen zu vier Denkmälern für die Opfer des Nationalsozialismus, die sie aus der folgenden Karte auswählen konnten. Spontan besuchten einige auch den Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde.

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