Briefe ins Ghetto

Unsere Briefe:


Lieber Demitri,
ich freue mich immer wieder von dir hören zu können. Ich vermisse es trotzdem sehr, mit dir einfach am Bahnhof ein Eis zu essen oder mit dir am See baden zu gehen. Diese Regelungen und Unterdrückungen, die du, deine Familie und die anderen Juden ertragen müssen, sind schrecklich. Ich hoffe, dass es bald vorbei ist. Mir geht es auch ganz gut. Ich gehe jeden Tag zur Schule, treffe mich mit Freunden und schreibe viel, so wie du es mir mal sagtest. Ich hoffe, dass ich bald meine kleine Geschichte zu Ende habe und sie dir schicken kann. Vielleicht werde ich ja mal eine bekannte Schriftstellerin. Solange du an mich glaubst, mache ich weiter. Deutsch läuft super. Ich habe mich verbessert. Ich habe wieder einige Sachen zusammengesucht, bei denen ich dachte, dass du sie gebrauchen könntest. Wir können uns ja bald wieder am Loch treffen, dann gebe ich sie dir. Von Lara soll ich dir noch sagen, dass diese schlimme Sache nicht mehr lange anhalten wird und wir bald wieder ein normales Leben leben können. Ich glaube fest daran. Ich denke oft an dich und wünsche mir deine Anwesenheit. Ich denke an unsere schönen Momente und lache viel. Ich hoffe, dass es bei dir auch so ist. Ich wünsche dir alles Gute und freue mich, wenn du raus bist und wir uns endlich in die Arme schließen können. Deine Vanessa

Hey Levi, ich habe von deiner Situation gehört. Echt schrecklich, unter welchen Umständen du leben musst. Ein begrenzter Lebensraum, bei euch ja auch Judengasse genannt, und kaum etwas zum Essen. Ihr müsst ja sogar heimlich Lebensmittel ins Ghetto schmuggeln und mit der Angst leben, dabei erwischt zu werden, echt heftig! Bei mir ist es ganz anders. Ich lebe in einem Dorf, in dem ich normal leben kann, habe Zugang zu Lebensmitteln, ohne sie schmuggeln zu müssen, und habe auch nicht die Angst, getötet zu werden. Bei euch werden ja sogar die Leute, die beim Schmuggeln erwischt werden, erschossen, stimmt’s? Das stelle ich mir echt schlimm vor! Wie kam es eigentlich dazu? Wurdest du einfach aus deinem Zuhause „gerissen“? Ich hoffe es gibt einen Ausweg und ich sehe dich endlich wieder! Bis hoffentlich bald! Deine Lisa

Hallo Aron, ich habe lange nichts mehr von dir gehört. Wie geht es dir so? Und was ist mit dem Medizinstudium von deinem Bruder Levi? Ich habe gehört, du und deine Familie seid jetzt auch im Ghetto… . Es tut mir für dich leid. Du weißt ja, ich lese gerne Bücher über die vergangene Zeit und von Leuten, die viele Traumata erlebt haben. Tue mir einen Gefallen und iss genug, gib nicht alles deiner kleinen Schwester Shahra, sonst verhungerst du mir noch. Lass dich nicht erwischen, wenn du Lebensmittel schmuggelst! Du erinnerst dich doch bestimmt noch an den Bauern von nebenan, bei dem wir immer im Sommer Kirschen stibitzt haben. Sie werden dich jedoch nicht nur mit einer Ohrfeige davonkommen lassen, das weißt du! Meiner Mutter geht es von Tag zu Tag schlechter, aber ich habe mich deutlich in der Schule verbessert und werde mich für dich anstrengen. Sterbe nicht! Ich werde auf dich am Kirschbaum warten. Komme so schnell wie du kannst wieder zu mir. Es gibt noch Hoffnung, verliere sie nicht! Mit lieben Grüßen Deine Hanna

Lieber Noah, ich hoffe, dir geht es gut. Ich habe gehört, dass es im Ghetto sehr schlimm ist. Ich gehe zur Schule, treffe mich mit Freunden und muss mir keine Sorgen um Essen machen. Ich hoffe, dir und deiner Familie geht es gut. Ich habe Gerüchte gehört, dass es bald vorbei ist. Vielleicht können wir uns treffen und du kannst meine Fragen beantworten. Zum Beispiel wie du reagiert hast, als du plötzlich aus deinem Haus musstest und nicht wusstest, was los ist. Ich wünsche dir alles Gute. Hargun

Liebe Sonja, ich heiße Anna und bin 13 Jahre alt. Eine meiner Freundinnen hat mir über dich erzählt. Ich wohne in Seelow, einer kleinen Stadt. Wir haben haben hier viele verschiedene Läden und Menschen. Ich habe gehört, dass wo du wohnst, einem Ghetto, nur Juden leben, stimmt das? Meine Freunde haben gesagt, dass du nett bist. Ich würde mich gerne mit dir treffen, wie ich es mit meinen Freunden machen kann, aber das geht ja nicht, weil du in einem Ghetto wohnst. Musst du eigentlich zur Schule gehen, denn ich schon, z.B. Noten, Hausaufgaben, usw.? Ich frage mich, was an dir so anders ist, dass du im Ghetto leben musst. Ich hoffe, der Brief kommt bei dir an und ich hoffe, dir geht es gut! Falls nicht, hoffe ich, dass alles besser wird. Ich hoffe, du kannst bald zurückschreiben. Tschüss! Anna

Liebe Sonja, ich hoffe, dir geht es nicht ganz so schlecht dort. Ich habe gehört, dass ihr dort nur wenig Essen und wenig Platz zum Leben habt. Ich hoffe, ihr könnt, wie früher, irgendwann wieder zusammen in eurem Haus leben, so wie wir. Und auch, dass ihr bald wieder genug Lebensmittel habt. Vielleicht könnt ihr dann auch einfach in den Supermarkt und euch zum Essen holen, worauf ihr gerade Lust habt. Es ist bestimmt schwer, einfach so von Zuhause weg zu müssen und solchen Gefahren ausgesetzt zu sein, nur weil ihr euch ernähren wollt. Ich find’s traurig, dass du so leben musst und wünsche dir, dass dir nichts passiert und es bald besser wird für euch. Ich hoffe, ich kann dich dann eines Tages mal treffen. Alexandra

Klasse 8a

Die Sani-AG

Ab diesem Schuljahr bietet die Sani-AG wieder Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Schulsanitäter*innen aus unserer Schule zu sein und im Ernstfall, wenn jemand Hilfe benötigt, zu wissen, wie man in gewissen Situationen als Ersthelfer zu handeln hat. 

Wir, das Schulsanitäter-Team, bestehend aus Ares und Justus (9a), Hanna, Zoe, Anna, Laura, Vanessa und Lisa (8a) besuchten an einem Samstag (10.12.22) das DRK Gebäude in Seelow und absolvierten dort mit anderen Leuten, die ihre Ersthelfer-Ausbildung erneuern/auffrischen wollten, eine Ausbildung zum Ersthelfer, in der wir vieles über die erste Hilfe lernten. Zum Beispiel wie man eine verletzte (/bewusstlose) Person aus einem Auto bekommt, einem Motorradfahrer den Helm abnimmt und den Kopf dabei richtig stützt, wie die stabile Seitenlage funktioniert und vieles mehr. Mit diesem Wissen arbeiteten wir in der AG weiter und bekamen bestimmte Situationen genannt, beispielsweise eine Verletzung an der Hand, die durch einen Sturz entstand, oder auch eine starkblutende Kopfplatzwunde, die wir richtig verbinden sollten (mit Hilfe eines Druckverbandes, um die „Blutung“ zu stoppen).

In dieser AG sind aber nicht nur wir, die Schüler*innen, sondern auch Frau Jd. und Heike, eine Frau von der DRK, mit denen wir auch den letzten Mittwoch im letzten Jahr, an dem die AG stattfand, verbrachten. Wir tranken Kinderpunsch, lachten, aßen Plätzchen und haben gewichtelt. 

Das Jahr 2023 starteten wir mit einem neuen Ritual, und zwar lesen wir jetzt manchmal am Anfang der eineinhalb Stunden eine Geschichte aus einem Buch von Frau Jd. vor, in dem ein Sanitäter von seinen Fällen erzählt und dazu witzige Überschriften hat, zum Beispiel „Sugar, Sugar Baby“. Nach jedem vorgelesenen Fall überlegten wir dann, was nun mit dem Patient war und weshalb das Rettungsteam anrücken musste.

Wir lernten aber auch vieles über Blut, zum Beispiel die festen Bestandteile des Blutes: rote Blutzellen (Erythrozyten), weiße Blutzellen (Leukozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten) und die flüssigen Bestandteile: Blutplasma. Außerdem trugen wir gemeinsam die Eigenschaften und FunFacts über das Blut zusammen.

Mit diesem Wissen und weiteren Übungen, die noch anstehen, widmen wir uns der Aufgabe, als Schulsanitäter-Team unsere Schule zu vertreten und anderen im Ernstfall mit Gewissheit und Bedacht zu helfen.

Lisa (8a)

Gefahr im Netz

Bevor wir dran waren, hatten wir erst noch eine Stunde Musik, die aber schon um 10:40 Uhr endete, da wir ja in der vierten Stunde in den Raum 22 gingen, um die restlichen 45 Minuten in das Projekt „Gefahr im Netz“ einzutauchen. Im Raum erwartete uns eine Polizeibeamtin, die vielen von uns wahrscheinlich schon bekannt war, da sie einige Grundschulen in der 6. Klasse besuchte.

Als erstes wurde die Frage gestellt, ob wir Polizist*in werden wollen. Nachdem sich einige meldeten, schauten wir ein Video von Falco Punch, den viele wahrscheinlich durch die sozialen Medien kennen, an, um in das Thema reinzukommen, mit dem wir uns dann die nächste Dreiviertelstunde beschäftigten. Nach diesem Video redeten wir über strafbare Inhalte, bei denen wir zuerst über Rechtsextremismus sprachen. Laut §86a des Strafgesetzbuches ist das öffentliche Versenden von rechtsextremistischen Bildern, Stickern, etc. verboten und somit strafbar. Zum öffentlichen Versenden zählen schon Gruppenchats. Zu den strafbaren Inhalten zählen auch gewaltverherrlichende Bilder und Filme, bei denen das ungewollte Versenden oder das Zeigen laut §131 des Strafgesetzbuches, ebenfalls unerlaubt und strafbar ist. Jedoch gibt es einen Sonderfall, denn bei öffentlicher Interesse ist es erlaubt (laut §131 Abs. 2 StGb). Danach folgte der Oberbegriff „Hate Speech“, der übersetzt Hassrede bedeutet. Mit Hilfe unserer tollen iPads scannten wir den QR-Code, um auf die Website „Mentimeter“ zu gelangen und uns zuerst zu entscheiden, welcher von den folgenden Sätzen zur Hassrede gehört: „Zu viel Schminke bei Mädels geht gar nicht!“, „Warum müssen Kanaken mit auf Klassenfahrt fahren?“ und „Ich habe echt keinen Bock auf meinen Matheunterricht.“. Dort wäre es dann der zweite Satz bzw. in diesem Fall die Frage, die zu „Hate Speech“ gehört. Bevor mit einem nächsten strafbaren Inhalt fortfuhren, mussten wir uns auf der selben Website entscheiden, welche Straftaten bei der Hassrede vorliegen, die Volksverhetzung, Verleumdung und Beleidigung wären. Nach diesem Inhalt sprachen wir kurz über die Rechtslage und die Gesetze, bei denen Beleidigung (§185 StGb), Nachrede (§186 StGb), Verleumdung (§187 StGb) und Volksverhetzung (§130 StGb) strafbar sind. Der danach folgende Inhalt, über den wir redeten, der auch nicht schön ist, ist Kinderpornografie, bei dem der Besitz schon als strafbar angesehen und nicht unter einem Jahr Haft geahndet wird.

Jeder hat sicher schonmal einen Kettenbrief erhalten, allerdings sind Kettenbriefe, in denen man beispielsweise diesen Brief an 10 Kontakte weiterleiten muss, um eine blaue Tastatur zu bekommen, die man trotzdem nie bekommt, nicht gemeint, sondern Kettenbriefe, in denen man auf einen Link klickt und nach seinen persönlichen Daten gefragt wird. Dafür sind Paketnachrichten über SMS ein sehr gutes Beispiel, da diese Websites, wenn man auf den Link klickt, sehr vertrauenswürdig erscheinen, es aber nicht sind. 

Bevor wir in die Mittagspause gehen konnten, beschäftigten wir uns mit Cybermobbing, was durch die ganzen sozialen Medien und auch Chatgruppen/Chats weit verbreitet ist. Dazu schauten wir uns ein Video von Lijana Kaggwa an, die in der 15. Staffel (2020) bei GNTM dabei war und sehr durch Cybermobbing angegriffen wurde. Und was kann man gegen Cybermobbing jetzt genau tun? – Ganz wichtig: Beweise sammeln, vor allem Screenshots machen, sich trauen es zur Anzeige zu bringen, online nie reagieren, diesen Kontakt/Profil dem Betreiber melden, die Person/Profil blockieren und am besten seine Social-Media-Profile auf privat einstellen.

Ich denke, dass wir in den 45 Minuten sehr gut über die Gefahren im Internet informiert wurden, auch wenn uns einiges davon sicher schon bekannt war. Wir bekamen Tipps, wie wir am besten bei beispielsweise Cybermobbing zu handeln haben und wurden auch über die einzelnen Straftaten aufgeklärt, und was sie bei einem Verstoß für Konsequenzen haben.

Lisa (8a)

Muss man sich Respekt verdienen?

In den ersten beiden Stunden trafen sich die LER- und Reli-Schüler*innen im Raum 504, denn es war geplant, dass wir mit der Begleitung von Frau Bu. und Herrn Kr. zum CVJM in Seelow laufen. 

Als alle da waren, ging unser ca. zehnminütiger Fußmarsch auch schon los. Gegen 8:15 Uhr trafen wir im CVJM ein und stellten dort erstmal die Stühle, die gestapelt an der Seite standen, zu einem Stuhlkreis zusammen. Als jeder es sich auf den Stühlen „bequem“ machte, gab es eine schnelle und kurze Vorstellungsrunde. Die Betonung liegt auf schnell, denn jeder sagte nacheinander zügig seinen Namen, was vielleicht höchstens zehn Sekunden dauerte. Weil das so ein „Spaß“ war, machten wir das Ganze nochmal andersherum. Nach der Vorstellungsrunde sollte jeder sich ein Arbeitsblatt und einen Stift nehmen. Durch dieses Blatt wurde uns dann auch sehr schnell klar, was das Thema sein wird, mit dem wir uns im CVJM beschäftigen. Und zwar ging es um das wichtige Thema „Respekt“, welches Achtung, Wertschätzung, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Toleranz gegenüber Personen, Berücksichtigung etc., bedeutet. Auf diesem Arbeitsblatt befand sich im oberen Bereich eine Tabelle, bei der darüber „Ich habe Respekt vor…“ stand und sich darunter Fortsetzungen befanden. Daneben war dann ein Feld, in dem wir zwischen null, kein Respekt, und vier, großen Respekt, entscheiden und ankreuzen mussten, wie viel Respekt wir davor haben. Unter der Tabelle waren dann noch Fragen an uns, die wir beantworten sollten. Nach ein paar Minuten werteten wir dieses Blatt gemeinsam aus, indem folgende Sätze vom Blatt vorgelesen wurden: „Ich habe Respekt vor…“ „…Polizisten und Richtern“, „…Menschen, die illegale Dinge tun, aber nie erwischt werden“, „…meinem Lehrer/Lehrerin“, „…Menschen, die Fehler zugeben und sich entschuldigen“ und noch ein paar weitere. Nach jeder Frage fragte uns Rebecca, eine Frau vom CVJM, wer sein Kreuz im Bereich null/eins und danach, wer sein Kreuz bei drei/vier gesetzt hat. Nach jeder Abstimmung wurde ein*e Schüler*in gefragt, wieso er/sie sich dazu entschieden hat, dort ein Kreuz zu setzten. 

Da wir die ganze Zeit nur saßen, bewegten wir uns zum Schluss noch ein wenig, indem Aussagen vorgelesen wurden und jeder für sich selbst entscheiden musste, ob er/sie der Aussage zustimmt, nicht zustimmt oder beide Meinungen gleich vertritt. Um uns auf eine der genannten Möglichkeiten festzulegen, begaben wir uns, wenn wir der Aussage zustimmten, nach rechts, dagegen nach links und falls wir dafür und dagegen waren, blieben wir einfach in der Mitte. Nach jeder Aussage sollte wieder eine*r von jeder Seite begründen, warum er/sie dieser Meinung war und entschieden hat, sich auf diese Seite zu stellen. Bei dem Satz „Respekt muss man sich verdienen“ waren fast alle der gleichen Meinung, sodass die Mehrheit dem zustimmte, da nicht gleich davon auszugehen ist, dass die jeweilige Person überhaupt Respekt verdient hat. Die Zeit verging extrem schnell, weshalb wir uns danach wieder zurück zur Schule begaben, bei der wir, mal wieder, mitten in der Pause ankamen.

Leider ist es nicht selbstverständlich, dass alle Respekt vor ihren Mitmenschen haben, weshalb der Besuch im CVJM einigen vielleicht die Augen öffnete und sie dazu brachte, auf ihre Mitmenschen zu achten und sie mit Respekt zu behandeln.

Lisa (8a)

BREBIT-Projekt der 8. Klassen

„Können wir unseren Planeten noch retten?“

Am Freitag, den 10. Februar 2023, nahmen auch wir, die 8a, an dem BREBIT– Projekt teil. Wir hatten ein etwas anderes Projekt als die anderen achten Klassen, welches zum Thema „Können wir unseren Planeten noch retten?“ war.

Am Morgen trafen wir uns alle im Raum 504 und stellten die Stühle, die gestapelt an der Seite standen, zu einem Stuhlkreis zusammen. Als sich dann alle aus der Klasse im Raum befanden, begannen wir dieses Projekt erstmal mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Zum Einstieg in dieses Thema sammelten wir dann auf einer Website Begriffe, die die Fragen „Was ist Klimawandel“ und „Was sind die Ursachen“ beantworteten. Mit der Hilfe unserer iPads konnten wir über den QR-Code auf diese Website gelangen und somit den Bildschirm vorn mit unseren Ideen füllen. Dabei fielen beispielsweise die Begriffe „Erderwärmung“, „Temperaturänderung“, „CO2“ und „Fleisch“. Danach schauten wir uns ein ca. dreiminütiges Video an, welches die Folgen und Ursachen des Klimawandels zeigte. Durch dieses Video konnten wir dann noch weitere Begriffe bzw. Wörter auf unserer Liste ergänzen. Beim Begriff Fleisch blieben wir für den Rest des Tages, da das auch, für viele eher unerwartet, einen großen Anteil zum CO2-Ausstoß beisteuert und somit auch einen negativen Beitrag zum Klimawandel leistet. Wir setzten uns dann in Gruppen, die aus zwei oder drei Schüler*innen bestanden, zusammen, um uns über folgende Fragen auszutauschen: „Wie oft gibt es Fleisch oder Wurst bei euch zu Hause?“, „Essen deine Eltern oder Großeltern gerne Fleisch?“, „Was hattest du auf deinem Pausenbrot?“, „Sind Fleisch und Wurst etwas Besonderes?“, „Wo kann man Fleisch kaufen?“, „Was steht auf der Verpackung?“ und „Wie stehe ich selbst zu dem Fleischkonsum?“. Für diese Gruppenarbeit standen uns 15 Minuten zur Verfügung, welche dadurch, dass wir uns über dieses Thema sehr gut austauschen konnten, sehr schnell vorbeigingen. Nachdem wir unsere Antworten auswerteten und die Frage gestellt wurde, ob wir uns vorstellen könnten, vegetarisch/vegan zu leben oder weiterhin auf den Konsum von Fleisch nicht verzichten, wurde uns ein Bild gezeigt, auf dem wir sahen, wie viel Gramm CO2 eigentlich durch den Transport etc. durch die Produkte entsteht. Dabei schockte uns, dass das 200 Gramm Steak  5.340 Gramm CO2 verursacht, hingegen ein Apfel „nur“ 20 Gramm. Die Tiere, die bevor sie auf unserem Teller landen, noch leben, müssen logischerweise auch mit Futter versorgt werden. Dabei kommt Soja ins Spiel. Allerdings hat der Anbau von Soja auch negative Folgen für unseren Planeten, denn um Platz für die Sojaplantagen zu schaffen, werden beispielsweise Regenwälder abgeholzt oder gar abgebrannt, was das danach folgende, ungefähr zehnminütige Video auch zeigte. Um den ersten Stundenblock abzuschließen, sammelten wir an der Tafel noch Argumente für und gegen den Konsum von Fleisch. Argumente für den Konsum von Fleisch waren zum Beispiel der gute Geschmack, es ist nährstoffhaltig, verantwortlich für den Konsum ist die familiäre/kulturelle Prägung und Fleisch ist oftmals günstiger als vegetarische/vegane Ersatzprodukte. Jedoch waren die Argumente gegen den Fleischkonsum folgende: die Tierhaltung bzw. die Bedingungen, wie sie gehalten werden, ein hoher Wasser-/Futterverbrauch, wir nehmen unnötige Medikamente auf, die die Tiere zuvor bekamen und die Monokulturen auf den Feldern.

Im zweiten Stundenblock machten wir eine Stationsarbeit, die aus vier Gruppen bestand. Es gab die Gruppen „Fleischkonsum und seine Folgen“, „Das Fleisch und die Treibhausgase“, „Der Wasserverbrauch“ und „Sojafutter“. Jede Gruppe bekam zu dem jeweiligen Thema ein Arbeitsblatt, welches sie gemeinsam bearbeiten mussten. Die Ergebnisse, die wir in der Gruppe zusammentrugen, werteten wir dann mit den anderen Gruppen aus, also jeder stellte seine Ergebnisse der Gruppenarbeit vor. Nach der Gruppenarbeit wurde uns ein Bild gezeigt, auf dem wir sahen, was alles in einem Kilogramm Rindfleisch steckt, und zwar 2,6kg Getreide, 20,65kg Treibhausgase, 27 bis 49 m² Nutzfläche und 15.415l Wasser. Danach stand eine neue Gruppenarbeit an. In diesen Gruppen mussten wir innerhalb von 35 Minuten ein eigenes Gericht zusammenstellen, welches einmal mit und einmal ohne Fleisch sein sollte. Dabei nutzten wir die Website: interaktiv.tagesspiegel.de, auf der wir neben den Zutaten sahen, wie viel CO2 dabei entsteht. Nachdem wir die Rezepte miteinander verglichen, nach der Herkunft der Zutaten googelten (Länder, aus denen die Zutaten kommen) und unsere Rezepte vorstellten, stand auch schon die Mittagspause an.

Nach der Mittagspause beschäftigten wir uns als erstes mit der Frage „Was sind ökologische und ökonomische Auswirkungen des Klimawandels?“. Dazu kamen die Ideen, dass ein hoher CO2-Ausstoß entsteht, der Sojaanbau betrieben wird, hohe Energiekosten für die Tiere im Stall entstehen und es eine Spaltung zwischen vegetarischen/veganen Menschen und Fleischessern gibt. Zum Schluss stand noch eine Talkshow zum Thema „Wer trägt die Verantwortung?“ an, in der es fünf Gruppen gab, „Vertreter*innen aus der Politik“, „Großunternehmen“, „KM-Bäuer*innen aus Brandenburg“, „Umweltschützer*innen“ und „Verbraucherinnen“. Jeder sollte sich dann für eine Gruppe entscheiden, wobei sich die Gruppen „Bäuer*innen aus Brandenburg“ und „Umweltschützer*innen“ zusammentaten, da es nicht genügend Schüler*innen gab. Anna und ich (Lisa) wollten die Moderatorinnen sein, weshalb wir in den danach folgenden 25 Minuten, während die anderen über ihre Bedürfnisse in ihren Gruppen nachdachten, uns beide zusammensetzten und überlegten, wie wir die Talkshow einleiten und Fragen bzw. Gegenfragen an die einzelnen Gruppen stellen könnten. Als die 25 Minuten vorbei waren, setzten sich die jeweiligen Gruppen so zusammen, dass sie uns (Anna und mich) sehen konnten.  „Hallo und Herzlich Willkommen zu unserer muhtastischen Talkshow!“, sagten wir gleichzeitig. Vielleicht kommt jetzt die Frage auf, wieso „muhtastisch“? Das aus diesem Grund, dass wir eben passend zum Thema einen Kuh-Hut trugen und es einfach witzig war, die Einleitung der Talkshow damit zu verbinden. Als erstes fragten wir die Verbraucher*innen, was ihr Bedürfnis sei, worauf sie antworteten, dass sie Fleisch wollen. Dann die Bauer*innen, die auf die Nachfrage der Verbraucher eingehen würden, wenn sie genügend Geld hätten, weshalb diese Frage uns dann zu den Politikern führte. Diese meinten dann aber, dass sie nicht die finanziellen Mittel dazu hätten und aus diesem Grund das Bedürfnis der Bauern nicht unterstützen. So ging es dann weiter, bis wir schlussendlich jede Gruppe fragten, wer nun eigentlich die ganze Verantwortung dafür trägt. Jede Gruppe wurde sich sehr schnell einig, dass es letztendlich die Politiker sind, die die Verantwortung dafür tragen und die Kaufentscheidungen der Verbraucher*innen lenken müssten. An dieser Stelle könnte man sich vertiefend mit dem sog. Nudging auseinandersetzen. Am Ende der Talkshow fassten wir nochmal kurz alles zusammen, was wir in dieser Show besprachen. Zum Schluss wurde noch ein weißes T-Shirt (in Deutschland produziert) auf einen Tisch gelegt, auf dem jeder einen Punkt, den er/sie als wichtig erachtet, zu der Frage „Was möchtest du für die Umwelt und die Zukunft der Gesellschaft tun?“, aufschreiben sollte. Nachdem wir den Raum aufräumten, also die Tische und Stühle an ihren ursprünglichen Platz stellten, ging ein interessanter und vor allem lehrreicher Tag zu Ende.

Ich denke, dass dieses Projekt uns echt vieles über den Fleischkonsum, seine Folgen und unter welchen Umständen wir diesem Konsum nachgehen, beigebracht hat und uns vielleicht auch zum Nachdenken brachte, ob nun der Fleischkonsum unter diesen Umständen wirklich notwendig ist oder nicht.

Lisa (8a)

Bunte Trikots – Vergiftete Flüsse

Die anderen beide 8. Klassen beschäftigten sich mit diesem Projekt, in dem es um die Produktion für uns günstiger Sportbekleidung in Indien ging. Der Bericht folgt noch.

Letzter Schultag im ersten Halbjahr

Die 25 Minuten vergingen sehr schnell und die Jahrgänge 7-10 sammelten sich mit den Lehrern, mit denen sie zuvor die Zeit verbrachten, in der Cafeteria. Als es ruhig wurde, liefen alle drei siebten Klassen nach vorn, in ungefähr die Mitte des Raumes. Bevor es allerdings mit der Vorstellung losging, erwartete die 7c noch eine kleine Überraschung, weshalb sie einen Schritt nach vorn machten, um sich von den anderen hervorzuheben. Herr Braun – Wangerin, ein Mann von der Sparkasse, und Frau Di., Klassenlehrerin der 7c, begaben sich zu den nun hervorgetretenen Schülern und  verkündeten, dass sie in der PS-Lotterie der Sparkasse eine Klassenfahrt nach Stralsund gewannen, die sie nicht bezahlen müssen. Nachdem sie ihr Glück kaum fassen konnten, ging es um 8:40 Uhr auch endlich mit der Vorstellung los.

Den Anfang zum Theaterprojekt, „Unsere Erde, Umwelt/Frieden“, machten alle drei Klassen mit einem Gedicht über Raben. Danach blieben einige Schüler*innen vorn und riefen Namen, von denen, die noch standen. Die Person, deren Name fiel, erzählte, was Müll für sie bedeutet. Zum Beispiel sagte eine Schülerin: „Müll ist für mich alte Kleidung, die anstatt sie weiter zu tragen, weggeworfen wird“. Weiter ging es mit einem kleinen Theaterstück, „Fluch der Gruselgranny“, in dem sie Jugendliche darstellten, die Müll auf eine ältere Dame, auch durch eine Schülerin dargestellt, warfen und sie beleidigten. Danach folgten die Tänzerinnen, die uns ihre tänzerische Seite zum Lied „Monsta von Culcha Candela“ zeigten und uns, das Publikum, durch ihre Synchronität ins Staunen versetzen. Wenn man das Lied kennt, könnte man denken, dass es vielleicht vom Thema her nicht ganz passt, doch auch „Liebe ist persönlicher Frieden“ (Zitat von Frau Di.). Das Theaterstück mit der Granny kam danach, als sie erneut Müll auf die ältere Dame warfen, nur mit dem Unterschied, dass eine Jugendliche das nicht mehr wollte. Sie wurde dann als „uncool“ angesehen, allerdings aus nicht nachvollziehbaren Gründen, denn man wirft keinen Müll auf andere Menschen, Tiere oder in die Natur, was dieses Theaterstück uns bildlich nochmal vor Augen führte. Nach diesem Stück traten wieder die beiden Moderatorinnen in die Mitte, um die nächste gespielte Situation anzukündigen, was sie zuvor nach jedem Schülerwechsel auch taten. Die Schüler*innen, die sich nun in der Mitte befanden, stellten Demonstranten dar und hielten einige Schilder hoch, auf denen sowas stand wie: „Kein Müll“ oder auch „Rettet die Erde“. Dazu riefen sie zusammen: „Wir demonstrieren für die Umwelt!“. Einige von den „Demonstranten“ setzten sich dann auf die sich dahinter befindende Bühne, da sie das Festkleben der Hände der Demonstranten auf einer Straße darstellten. Dazu kam ein Schüler auf einem BobbyCar mit der „Bi Ba BobbyCar…“ Musik im Hintergrund, was alle ein wenig zum Schmunzeln brachte. Er stellte dann einen genervten Autofahrer da, der einfach nur zur Dönerbude wollte, aber durch die Demonstranten davon abgehalten wurde. Nun kamen wir, das Publikum, ins Spiel. Die Moderatorinnen fragten uns, ob die Demonstranten auf dem Boden kleben bleiben dürfen oder, ob sie nicht kleben bleiben dürfen, um somit die Retter auf dem Weg zu einem gestrandeten Wal vorbeizulassen. Die Mehrheit entschied sich für Letzteres, weshalb sie sozusagen vom Boden losgerissen wurden.

Einen Applaus später betraten einige Schülerinnen die Bühne, auf der sie das Lied „Astronaut“ sangen und dabei von einem zum Rhythmus passenden Klatschen des Publikums begleitet wurden. Danach folgte ein Rap-Song namens „Warum Krieg?“, den einige Jungen rappten. Bevor die dritte Theaterszene losging, erfolgte ein kleiner Umbau, bei dem ein Klassenzimmer nachgestellt wurde. Dort stellten sie eine für Lehrer wahrscheinlich bekannte Situation nach, und zwar quatschende Schüler, die mit ihrem Gespräch nicht bis zur Pause warten konnten. Der „Lehrerin“ wurde es dann zu viel, weshalb sie eine Fernbedienung zückte und auf Knopfdruck Ruhe ins Zimmer brachte. Danach betrat eine Schülerin die Bühne und sang ganz allein das Lied „Over the rainbow“. Nachdem sie das Publikum ins Staunen versetze, da sie sich traute allein ein Lied zu performen, stand noch eine letzte Szene vom Theaterworkshop an, die im Wartezimmer einer Heilarztpraxis spielte. Ein Ende der Vorstellung war nun langsam in Sicht, allerdings nur langsam, da noch die Lieder „Lemon Tree“ und  das Lied „Traum von Cro“, welches in Form von Gesang, zwei E-Gitarren, einer Akustik-Gitarre und einem kleinen Schlagzeug aufgeführt wurde, anstanden. Dann zeigten die 7. Klassen ein Video, in dem sie die einzelnen Workshops vorstellten, Ausschnitte von den Proben in den einzelnen Räumen zeigten und einige Schüler*innen aus den jeweiligen Workshops befragten, was sie in dort eigentlich alles machten. Als erstes der Theaterworkshop „Körpersprache“, als zweites der richtige Theaterworkshop mit Lorenz, dann der Musikworkshop mit Jonny (Gesang, Instrumente), danach der Rap – Workshop mit Henk, zum Schluss der Trommelworkshop mit Sol und der Tanzworkshop. Am Ende der Vorstellung zeigte uns der Trommelworkshop, was sie alles in der Woche lernten, indem sie einen schönen Rhythmus trommelten. Nach einem echt verdienten Applaus, weil die 7. Klassen sich ihre Nervosität nicht anmerken ließen, strömten alle nach draußen und genossen die restliche Pause, die nur noch aus 10 Minuten bestand.

Für die Zeugnisausgabe begab sich jede Klasse in den Raum des Klassenlehrers. Nach der Belehrung, die mittlerweile alle auswendig können, bekam jeder sein hoffentlich gutes Zeugnis und konnte so in die einwöchigen Winterferien starten.

Lisa (8a)

Die 7c mit ihrem überraschenden Gewinn dank Siri – Einer Klassenfahrt nach Stralsund !

Wandertag der 8. Klassen nach Frankfurt

Uns führte es heute nach Frankfurt (Oder).

Um 8:20 Uhr trafen wir uns alle am Seelower Bahnhof, wo wir dann gemeinsam mit den anderen achten Klassen auf den Zug warteten. Mit unserer Begleitung (bestehend aus Frau Bu. und Frau Ky.) fuhren wir um 8:30 Uhr mit dem Zug nach Frankfurt. Da dieser Zug nur aus einem Wagon bestand, mussten viele von uns stehen, eben aus dem Grund, dass wir ingesamt knapp 70 Schüler*innen waren. Nach ca. 20min Zugfahrt waren wir auch zum Glück da. Vor dem Bahnhofsgebäude sammelten wir uns erstmal und liefen dann, ohne die anderen Klassen, zum Marktplatz. Dort standen wir bis 9:15 Uhr, weshalb einige sich in der Bäckerei etwas zu essen kauften. 

Ca. 15min später startete dann auch die Stadtführung, die, trotz der Kälte, sehr interessant war. Als erstes liefen wir über den Marktplatz zur Oder. Dabei sahen wir auch das Rathaus und die Sankt Marienkirche. Angekommen an der Oder fiel uns die Friedensglocke direkt ins Auge, die an den Vertrag zwischen Frankfurt und Polen erinnert. Ein Stückchen weiter konnte man dann auch die Brücke, die Frankfurt und Polen verbindet, sehen. Auf der polnischen Seite erklärte uns der Stadtführer, dass dort die kleinste Universität Polens (Collegium Polonicum) steht, in der gerade mal 1000 Studenten studieren. Danach liefen wir noch zu dem Flutstein, der an das Hochwasser 1997 erinnert. Von dort aus ging es Richtung der Universität in Frankfurt, in die wir auch reingingen. Der Stadtführer erzählte uns noch etwas über diese Uni und lief mit uns danach zur Sankt Marienkirche, in die wir dann hineinliefen. Im hinteren Teil der Kirche waren farbige Glasscheiben, die verschiedene Versionen der Entstehung Adam und Eva durch Jesus zeigten. Dort endete die einstündige Stadtführung auch.

Ein wenig eingefroren liefen wir von dort aus zu „Mc’s“ (McDonalds), wo jeder von uns ein Happy Meal bekam. Während wir auf unser Essen warteten, war Zeit die Rutsche, die eigentlich für kleinere Kinder gedacht war, unsicher zu machen. Allerdings machte dies nicht ganz so Spaß, da es sehr eng war und man einen hörbaren „Stromschlag“ (nicht wortwörtlich) darin bekam. Kurz danach kam dann auch unser Essen, welches für mich und für viele andere ausreichend war. Anscheinend aber nicht für alle, denn einige holten sich noch ein ganzes Menü. 

Vollgegessen und einige mit Luftballons ausgerüstet liefen wir gegen 12:00 Uhr weiter, denn es stand noch das Kleist Museum auf dem Plan. Angekommen am Kleist Museum begaben wir uns zuerst in eine Art Versammlungsraum, in dem uns einige Informationen über Kleist erzählt wurden. Das erzählte uns die Frau, die uns die Informationen vermittelt hat, nicht einfach so, sondern sie machte eine Art Spiel daraus. Sie fragte: wer keine Katzen mag, wer blaue Augen hat, wer haselnussbraune Haare besitzt, wer ein Instrument spielt, wer Bier gerne trinkt bzw. in unserem Fall mal probiert hat und wer 1,72cm groß ist. Nach und nach kamen dann Schülerinnen nach vorn. Unsere Sachen (Jacken und Rucksäcke) ließen wir in diesem Raum und gingen die Treppe hinauf, wo dann ein kleines Labyrinth war. Durch dieses mussten wir durchlaufen und uns zwei Dinge merken, mit denen sich Kleist beschäftigte. Diese Dinge standen an den Wänden. Zum Beispiel beschäftigte er sich mit Recht. Dann ging es in einen Raum mit vielen aufgeklappten Büchern, in denen ein paar Dinge, worauf er achtete beim Schreiben, z.B Schriftbild, Zeichensetzung, etc., standen. Danach begaben wir uns in das „romantische Abteil“ von Kleist. An der Wand befand sich ein Brief von ihm, der allerdings nicht lange dort ist, denn aufgrund der Luft würde er sonst kaputt gehen. An der Wand, bevor es in einen weiteren Raum ging, war ein Gemälde mit einer kleinen Geschichte: „Eine Tochter von einem Vater träumte vom König, der auch von ihr träumte. … Er sollte eigentlich jemand anderes heiraten, heiratete dann aber die Tochter.“ erzählte uns die Frau. Wir liefen dann in einen weiteren Raum, wo uns auch noch einige Informationen erzählt wurden. Zum Schluss, bevor wir unsere Sachen wieder holten, durften wir uns Tüten mit einem Text und Schokolade/Erfrischungstüchern nehmen. 

 Nach dem Kleist Museum begaben wir uns zurück zum Oderturm, wo wir einen Platz und eine Zeit ausmachten, wo wir uns wieder treffen, denn wir hatten dann ab 13:30 Freizeit. Viele liefen  auf den Weihnachtsmarkt und machten die Fahrgeschäfte unsicher. Andere, zu denen ich auch gehörte, gingen in den Oderturm und verbrachten erst viel Zeit in der Buchhandlung, denn es war ein Traum, von so vielen tollen Büchern umgeben zu sein. Etwas später mussten wir uns dann damit abfinden, dass wir nicht alle Bücher mitnehmen können und bezahlten die, die wir unbedingt haben wollten. Danach teilten wir uns nochmal und einige gingen zu Rossmann, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Wir (Zoe, Laura und ich (Lisa)) gingen zu H&M, wo wir uns alle den gleichen Pullover kauften. Mit denen, die bei Rossmann waren, liefen wir zum Treffpunkt, denn es war bereits 14:40 Uhr und somit die Zeit, zu der wir wieder am Treffpunkt sein sollten. Als dann alle da waren, liefen wir zum Bahnhof und fuhren um 15:10 Uhr mit dem Zug zurück nach Seelow.

Ich denke, es war ein sehr schöner Wandertag, denn man lernte erst etwas über Frankfurt und Kleist, was man vielleicht noch nicht wusste und konnte sich dann  z.B in der Buchhandlung entspannen.  

Lisa (8a)