Heute, am 11.06.2024, war eine ganz besondere Doppelstunde. Unser Religionslehrer und unsere LER-Lehrerin haben unsere Klasse ausgewählt, um mit Leuten aus zwei anderen Ländern, Moldawien und der Ukraine, zu reden. Es waren insgesamt neun Leute da. Eine davon war sogar eine Lehrerin. Am Anfang der Stunde haben sich alle Leute vorgestellt und uns Sachen aus ihrem Leben erzählt, das war sehr interessant, da man erfahren hat was andere Menschen erlebt haben.
Sie haben uns über Bessarabien (ein Gebiet in Modawien und der Ukraine, in dem früher Deutsche lebten) berichtet und uns erzählt, warum es so genannt wurde. Danach haben wir gesagt, wie wir unsere Freizeit gestalten und uns ein selbst geschnittenes Video über einen Pastor angeschaut, welcher auch bei uns zu Besuch war. Gegen Ende der 1. Stunde wurden uns Flyer und Moldawische Flaggen ausgeteilt, die wir uns durchlesen und behalten durften. Zu dem Flyer haben wir uns eine vorbereitete Präsentation und Bilder angeschaut, welche die Frau aus Moldawien für uns gemacht hatte. Wir haben uns auch über den Krieg in der Ukraine unterhalten, was für manche sehr emotional wurde. Am Ende der Doppelstunde haben Sie uns noch ein ukrainisches Lied aus dem Chor vorgesungen und wir alle haben noch Fotos für die Kinder der moldawischen und ukrainischen Besucher gemacht.
Wir fanden die Stunden sehr interessant und emotional, jedoch hoffen wir, dass der Krieg schnell vorbeigeht und alle wieder sicher nach Hause kommen.
Die Pfarrerin aus Seelow Am Mittwoch, den 22.05., sind die LER-Schüler der 7a zum Pfarrhaus gelaufen. Im Rahmen des LER-Unterrichts bekamen wir die Möglichkeit, gemeinsam mit Frau Bu., bei Josefine Soltau vorbeizuschauen.
Bevor wir uns in einen Stuhlkreis setzten, um Fragen zu stellen und mehr über sie und ihren Job herauszufinden, begrüßte uns Frau Soltau herzlich. Nachdem wir uns vorstellten, konnten wir vieles über sie herausfinden. Am Anfang war es etwas still, da keiner sich traute eine Frage zu stellen, aber nach der ersten Frage ging es schnell. Es waren viele interessante Sachen dabei, z.B. ob sie schon seit ihrer Kindheit Christin sei oder wie lange sie schon als Pfarrerin arbeite. Auch wir konnten, wenn wir wollten, die Berufe unserer Eltern kurz vorstellen.
Dann erklärte sie uns auch einige Sachen aus ihrem Alltag, also was sie den ganzen Tag mache oder bei welchen Veranstaltungen sie dabei sein müsse. Sie erzählte uns auch, was Vorteile seien, Pfarrerin oder Pfarrer zu sein. Dazu gehört z.B. auch, dass sie im Pfarrhaus lebe und kaum bis gar keine Miete bezahle. Es waren aber auch ein paar Nachteile da, wie z.B. sie könne wegen eines Regelverstoßes von der Kirche „gekündigt“ werden oder dass sie ihre Krankenversicherung selber zahlen müsse.
Nach der Fragerunde gingen wir raus, in den Pfarrgarten. Dieser wird für Veranstaltungen und auch von ihrer Familie genutzt, denn die Pfarrerin ist verheiratet und hat zwei Kinder. Wir liefen durch den grünen Garten und wir merkten schnell, dass Frau Soltau Kinder hat. Vor allem aber an dem Trampolin, welches auch von ein paar Mitschülern benutzt wurde. Während immer maximal zwei Leute auf dem Trampolin ihre Energie rausließen, sprachen einige noch einmal persönlich mit der Pfarrerin. Jedoch wurde auch die eine oder andere Kirsche gegessen. Als wir einmal durch den ganzen Garten liefen, blieben wir letztendlich bei den Schaukeln hängen. Während die meisten mit den Schaukeln beschäftigt waren, erklärte uns die Christin, dass sie auch einmal Hühner gehabt habe, diese aber wir ein paar Wochen von Fuchs gefressen worden seien. Wenn man sich so umsah, wirkte dieser Garten wie jeder andere. Es lag Spielzeug herum, es gab einen Wasserspender, Fahrräder, einen Sandkasten und draußen Stühle mit einem dazugehörigen Tisch.
Dann war es auch schon Zeit für den Abschied. Wir verabschiedeten uns bei der Pfarrerin aus Seelow und liefen zurück zur Schule.
Im Großen und Ganzen war es mal ein etwas anderer Unterricht, da wir etwas über das Dasein als Pfarrerin und Pfarrer gelernt und uns auch etwas amüsiert haben. Auch der Rundgang durch den Garten erleben wir nicht jede LER-Stunde und dafür sind wir Frau Bu. und Josefine Soltau dankbar.
In der Zeitspanne zwischen 1883 und 1889 führte der Reichskanzler Bismarck die Sozialversicherungen ein, darunter auch im Juni ‘83 die Krankenversicherung zum Schutz der Beschäftigten in Handwerksbetrieben sowie Industriearbeiter. Dies bringt uns u.a. zu dem Grund, weshalb es heute so viele Versicherungen gibt. Constanze Albrecht von der AOK besuchte die 9. Klassen unseres Gymnasiums und stellte am heutigen Tag der 9a in der regulären WAT-Stunde die einzelnen Sozialversicherungen vor.
Bevor uns Frau Albrecht in die Stunde einleitete, stellte sie sich zunächst einmal vor und erläuterte folglich ihre Stundengestaltung. Danach begannen wir auch schon damit, unseren Anteil an der Stunde beizutragen, und zwar sammelten wir erst einmal Versicherungen an der Tafel, die Frau Albrecht auch gleich in gesetzliche und private Versicherungen gruppierte. Dann teilte sie ein Arbeitsblatt aus, auf dem die Sozialversicherungen: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung (Arbeitsförderung), Pflegeversicherung sowie Unfallversicherung, in einer Tabelle angeordnet, standen. Nach und nach füllten sich diese Felder und am Ende jeder Versicherung tauchte vorn eine Frage auf, die wir durch ihr Gesagtes beantworten sollten. Zuhören hat sich an dieser Stelle insbesondere bemerkbar gemacht. Aufgrund ihrer humorvollen, aber auch ernsten Herangehensweise an dieses Thema verging die Stunde wie im Flug und wir erhielten zum Schluss einen Zettel, auf den wir unsere persönlichen Daten schrieben, vorausgesetzt wir sind 15 Jahre alt, um ein Zertifikat für das Informieren der Sozialversicherungen und/oder Prospekt per Post zu erhalten.
Alles in allem war dies eine sehr informative, spannende und zugleich etwas andere WAT-Stunde.
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, als Kooperationspartner des Heimatvereins „Schweizerhaus Seelow“ e.V. möchte wir Sie und euch herzlich zu der Veranstaltung „200 Jahre deutsche Auswanderung nach Brasilien“ am 16.6.2024 von 14-17 Uhr ins Schweizerhaus einladen. Es lohnt sich nicht nur wegen der hochkarätigen Gäste, sondern insbesondere, um das im Rahmen eines Kunstprojekts zu dieser Veranstaltung von Pavlo (11b) gestaltete Motiv für einen Post-Sonderstempel mit entsprechendem Zudruck zu bewundern. Er hat sich mit seinem Entwurf erfolgreich durchgesetzt, herzlichen Glückwunsch!
Regionalmagazin – Magazin für das Amt Seelow-Land & die Stadt Seelow (Nr. 06/2024), S. 7.Regionalmagazin – Magazin für das Amt Seelow-Land & die Stadt Seelow (Nr. 08/2024), S. 10.
Am heutigen Tag besuchte Frau Zimmermann von der IHK Ostbrandenburg unsere Schule und bot der 9b in der dritten, der 9c in der vierten und uns, der 9a, in der fünften Stunde einen Einblick in die Welt der Ausbildungen.
Wie gewohnt trafen wir nach der Mittagspause im Raum ein und uns erwartete Frau Zimmermann. Die 45 Minuten mit ihr begannen vorerst mit der Frage, was IHK eigentlich bedeutet: Industrie- und Handelskammer. Danach klärten wir, wann man als Betrieb überhaupt Auszubildende annehmen sowie ausbilden darf und unter welche Bedingung. In Folge dessen fiel die Antwort, dass man eben einen Ausbilderschein benötige. Im Anschluss stellte uns Frau Zimmermann die Bedeutung und Rolle der IHK bei einer Ausbildung vor, welche Möglichkeiten man bei einer Ausbildung hat, also beispielsweise ein Auslandsaufenthalt, und welche Vorteile daraus resultieren. Auch klärten wir, worum es sich eigentlich bei einer dualen Ausbildung handelt. An dieser Stelle konnten wir unser Wissen darüber aus dem WAT-Unterricht nutzen, da wir dies eben gerade behandeln. Richtung Ende zeigte Frau Zimmermann uns die Seite der IHK, auf der wir eine Karte sahen. In dieser waren blaue Punkte vermerkt, in denen Zahlen zu sehen waren. Diese ständen für die Anzahl der ausbildenden Betriebe, erklärte sie folglich. Zudem stellte sie uns die Anwendung dieser Karte und die unterstützende Hilfe bei der Suche eines auszubildenden Betriebs vor. Somit endete die Dreiviertelstunde recht zügig und wir fuhren mit dem Unterricht fort.
Abschließend lässt sich sagen, dass uns Frau Zimmermann auf jeden Fall einen sehr guten Einblick in die Welt der Ausbildungen bot, auch wenn die meisten von uns doch eher das Abitur und ein Studium anstreben werden.
Auch in diesem Jahr nahmen am 09. und 10.04.2024 Auswahlmannschaften unserer Schule am Kreisfinale JtfO im Bereich Fußball in Bad Freienwalde erfolgreich teil.
Zum ersten Termin spielten die Herren der Klassenstufe 9 und 10 (WK II). Leider waren von den sechs gemeldeten Mannschaften nur zwei anwesend. Deshalb beschloss die Wettkampfleitung eine Spielzeit von 2 x 40 Minuten, was angesichts des warmen Wetters eine echte körperliche Herausforderung für alle Spieler wurde. In der ersten Halbzeit sah es so aus, als würde das Spiel eine klare Sache für die Mannschaft des Gymnasiums auf den Seelower Höhen gegen die der Oberschule Seelow werden. Nach einer kurzen ruhigen Anfangsphase folgte schnell das erste Tor durch Sanjo (10a). Bis zum Halbzeitpfiff schossen unsere Jungs noch drei weitere Tore. Nach gutem Aufbau aus dem Mittelfeld konnte sich Anton (10a) vor dem Tor durchsetzen. Das dritte Tor schoss Benno (10c), der sich freilaufen konnte und souverän abschloss. Das vierte Tor verwandelte der Abwehrspieler Tyler (10b) nach einer schnell ausgeführten Ecke.
Doch die 2. Halbzeit begann für unser Gymnasium nicht so erfolgreich, wie die erste geendet hatte. Nach der Pause zeigte die Mannschaft der Oberschule mehr Spielanteile und Einsatz. Dies wurde mit dem ersten Gegentor durch Max(?) in der 68. Minute belohnt. Trotzdem gelang es unseren Jungs durch gute Abwehrarbeit wieder die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen. Nach Vorlage durch Hugo (10a) gelang es Sanjo (10a) den Schlusspunkt der Partie zu setzen. In der 79. Minute wäre ihm fast noch mit einem sehenswerten Seitfallzieher mit Lattentreffer der Hattrick gelungen. Beim Schlusspfiff stand es 5:1, womit sich unsere Mannschaft zum Regionalfinale qualifiziert hat.
Am 10.04.2024 fuhr die Auswahl der 7. und 8. Klasse nach Bad Freienwalde. Hier waren bei kühlen Temperaturen vier Mannschaften angetreten, um sich miteinander zu messen. Unsere Jungs hatten gleich das erste Spiel und nicht viel Zeit, sich aufzuwärmen. Doch die vorher besprochene Mannschaftsaufstellung schien gegen das Gymnasium Freienwalde zu funktionieren, denn die Partie hatte unsere Mannschaft die ganze Zeit im Griff. Nur das ersehnte Tor fiel nicht und es blieb bei einem Null zu Null. Das zweite Spiel musste gegen die Oberschule Seelow gespielt werden, die ihr erstes Spiel gegen das Gymnasium Wriezen verloren hatten. Die Oberschule eröffnete das Spiel mit viel Druck und Selbstbewusstsein und führte schnell mit einem Tor. Kurz vor Schluss fiel noch der ersehnte Ausgleich. Um das Turnier noch für sich zu entscheiden, musste unsere Mannschaft im letzten Spiel gewinnen – dem Gymnasium aus Wriezen hätte ein unentschieden gereicht. Das Spiel verlief sehr ausgeglichen und keiner Mannschaft gelang es, ein Tor zu schießen. Erst vier Minuten vor Spielende wurde Fiodor (8c) im Strafraum gefoult. Den anschließenden Elfmeter verwandelte er ohne Probleme. Damit hatten sich auch die Jungs der WK III für das Regionalfinale qualifiziert.
Gratulation an die Spieler der beiden erfolgreichen Mannschaften!
Ein großer Dank geht an den Sportkoordinator René Dunst und den Kollegen Andreas Axmann für die Organisation des Turniers, an das Busunternehmen Kaiser für den Transport, den Förderverein des Gymnasiums (geleitet durch Ra) für die Übernahme der Finanzierung und an das Sekretariat des Gymnasiums und der Oberschule für die Organisation des Transports sowie auch an alle beteiligten Schulmannschaften.
S. Wellmer (Seelow, den 11.04.2024)
Beteiligte Spieler der WK II:
Jonas (9b), Pepe-Tommy (9b), Jakob (9b), Dominik (9c), Moritz (9c), Kilian Manicke, Timon (9c), Sanjo (10a), Anton (10a), Hugo (10a), Oskar (10a), Tyler (10b), Benno (10c), Islam (10c)
Beteiligte Spieler der WK III:
Timo (7a), Oskar (7a), Mathis (7c), Timo (7c), Rocco (8a), Mika (8a), Paul (8a), Diego (8a), Felix (8b), Ben (8b), Fiodor (8c), Berkel (8c)
Im Biologieunterricht der 9a wurde zum Abschluss des Themagebiets „Immunsystem“ kein üblicher Test geschrieben, sondern eine Art „Produkt“ angefertigt. In einer Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit bekamen wir in der Doppelstunde am vorherigen Freitag die Möglichkeit, zu den Unterthemen „Immunität“, „Immunreaktion des Körpers“, „aktive und passive Immunisierung“ und den „Abwehrmechanismen des Körpers“ verschiedene Veranschaulichungen anzufertigen. Demzufolge entstanden Arbeits- und Merkblätter, Geschichte(n), Bilder, die alles veranschaulichten, und zahlreiche Kahoots, durch die wir uns den Merkstoff besser einprägen konnten. Am Freitag vor den Ferien stellten alle ihre Werke vor, indem sie ihr „Produkt“ nannten, erläuterten, wie ihre Arbeitsweise war, und ggf. erzählten, welche Erfahrungen sie dadurch dazugewannen. Somit konnte sich jeder eine gute Note verdienen.
Wie einige unserer Werke aussahen, könnt ihr im folgenden Beitrag betrachten.
Lisas Geschichte zur ImmunreaktionAlexandras ArbeitsblattVanessas ArbeitsblattRukiyats bildliche Veranschaulichung Hannas und Lauras MerkblattZoes und Emelys Merkblatt
Sechs Jahre Kunstunterricht, davon zwei in der wichtigsten Phase unseres Schullebens. Am Freitag, den 15.03.2024, haben wir, der Kunstkurs von Herrn Mt., im Kunstspeicher Friedersdorf primär unsere Werke aus den vier Kurshalbjahren der 11. und 12. Klasse präsentiert. Unter unseren Abschlussarbeiten und Kunstwerken aus den einzelnen Quartalen sind auch Werke vorhanden, die wir in der Sekundarstufe I erstellt haben.
An diesem berüchtigten Tag, kurz nach 17 Uhr, eröffneten wir die Ausstellung mit einer Eröffnungsrede. Dieser Aufgabe nahmen sich Collin, Paul P., Jonas und Hannah an. Collin und Hannah erzählten über die einzelnen Halbjahre, während Jonas und Paul Sprachblasen hochhielten, die Gedanken symbolisierten. Nachdem sie ihre Rede beendet hatten, machte sich jeder Besucher, darunter Lehrkräfte, Eltern und Familie, auf den Rundgang. Auf dem Boden war eine Straße zu finden, die unserem Thema „Künstlerische Reise“ angepasst war. Man fuhr also praktisch durch die Ausstellung. Die Ausstellung war auch nicht monoton gestaltet. Jeder Abschnitt unterschied sich von einem anderen, was die Ausstellung spannender gestaltete. Ebenso variierten die Kunstwerke. Natürlich ist jedes Kunstwerk anders, aber wir haben, wenn wir das Thema der Abschlussarbeit nicht hinzufügen, Werke genommen, deren Themen sich unterschieden und dementsprechend einen anderen Effekt hatten. Was auch für einen „frischen Wind“ sorgte, war ein Video von Max J., das im Hintergrund in Dauerschleife lief.
In dem folgenden Video geben Nele und ich auch denen, die nicht an der Ausstellung teilnehmen konnten, einen Überblick über unsere Kurshalbjahre und erklären, was wir in den einzelnen Halbjahren gemacht haben, und erläutern unsere Themen. Außerdem wollten wir euch mit dem Video unser Thema „Künstlerische Reise“ per Videobotschaft vermitteln, sodass ihr keinen langen, langweiligen Text lesen müsst.
Am Montag, den 11.03.2024 waren wir, die Stufe 11, den Bundestag in Berlin besuchen. Wir bekamen von einer netten Dame eine Führung durch das Reichstagsgebäude, wo sie uns etwas über die Geschichte des Bundestag erzählte. Inschriften, die man auf den Wänden gesehen hat, waren von Soldaten der Roten Armee im Jahre 1945. Auf den Wänden sind Gedanken, Namen und Daten graviert worden. Danach durften wir uns in den Plenarsaal setzen und sie erklärte uns, welche Sitze für welche Partei bestimmt sind.
Wusstet ihr schon, dass der Bundestagsadler, der im Plenarsaal hängt, aus 2,5 Tonnen Aluminium besteht?!
Am Ende unserer Führung durften wir dann selbstständig auf die „Dachterrasse“ gehen, mit ihrer imposanten Kuppel, und uns die schöne Aussicht von oben ansehen. In der Kuppel gab es nochmal eine Ausstellung zu der Geschichte des Hauses.
Am Ende unseres Ausflugs waren wir dann noch im Paul-Löbe-Haus und durften ein Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Simona Koß von der SPD führen. Wir hatten gemeinsam im Unterricht Fragen vorbereitet, die wir ihr dann in einem Gespräch stellen konnten. Sie bezogen sich auf allgemeine Fragen, Sprache in politischen Verwendungszwecken sowie auf ihren Lebenslauf.
Der Besuch im Bundestag war nicht nur eine aufregende Gelegenheit für uns, sondern auch ein lehrreicher Ausflug. Wir haben viel Zusatzwissen über die Sprache in der Politik und einen Einblick in den Bundestag erhalten.
Anlässlich der Verlegung des Stolpersteins von Max Philippsborn, einem ehemaligen jüdischen Bürger der Stadt Seelow, fand gemeinsam mit ausgewählten Schüler:innen des neunten und zehnten Jahrgangs eine kleine Veranstaltung im Schweizerhaus statt. Bevor allerdings für eine gedenkende Stimmung dort gesorgt wurde, wurde vorerst der Stolperstein verlegt. Zudem waren auch Verwandte von Max Philippsborn angereist, darunter auch sein Urenkel Benjamin (Ben) Max Wood aus San Francisco, der auch nach Philipsborn benannt wurde (siehe Zweitnamen).
In der Frühstückspause trafen sich alle ausgewählten Schüler:innen und Frau Mo. auf dem Schulhof und angeführt von den Zehnten liefen wir in Richtung Netto. Von dort aus war es dann nicht mehr weit bis zum Platz der Stolpersteinverlegung. Dort angekommen, erwarteten uns vorerst sehr viele Menschen, Verwandte von Max Philippsborn und der Bürgermeister. Er hielt gedenkend eine Ansprache und Philippsborns Urenkel fand auch noch einige Worte, bevor er auf auf Hebräisch etwas sang. Danach wurde auch schon der Stolperstein verlegt, auch wenn die meisten von uns nur erahnen konnten, wie dies ablief, da man aufgrund der anderen Menschen nichts sehen konnte. Dank Ares‘ (10a) genauer Beschreibung, wie der Stein eingesetzt wurde, gelang es aber tatsächlich auch uns gedanklich vorzustellen, wie dies ausgesehen haben könnte. Gute zwanzig Minuten später fuhren wir auch schon zum Schweizerhaus, bei dem wir erst einmal durchatmen konnten. Die eingeladenen Gäste betraten ein wenig später den Saal, der sich demzufolge langsam füllte. Anspannung und eine leichte Prise von Aufregung überrumpelte den ein oder anderen von uns, während Frau Krüger und später der Bürgermeister eine Rede hielten. Sie bedankte sich auch bei den Schülerinnen von uns, die beim Jüdischen Abend mitwirkten. Anschließend verzauberten Annabelle (9a) und Isabel (9b) mit dem Lied Riptide alle anwesenden Gäste. Danach folgte Laney (9b) mit der sehr informativen Vorstellung der Biografie von Max Philippsborn und passend dazu betrat sein Urenkel die Bühne, fand noch einige Worte und zeigte ein Plakat mit allen Namen (bekannt und unbekannt) der begrabenen Juden aus Seelow. Eine weitere Rede von Frau Krüger später stellte ich mein Gedicht (Die Mauern der Kriege), das bei einigen Zuhörern gut ankam, vor und Annabelle und Isabel zeigten eine abschließende musikalische Darbietung von dem Lied People help the People, die sehr berührend war. Zum Abschluss gab es wieder koscheres Essen, allerdings vom Schweizerhaus selbst, und bei guten Gesprächen, auch mit den Angehörigen, ließen wir den Tag, für uns bis 12.30 Uhr, ausklingen.
Lisa (9a)
Annabelle und IsabelLaneyLisakoscheres Essen Oderland Echo (14.3.24), S. 15.Regionalmagazin (04/2024)