Montag:
Am Morgen trafen sich zunächst alle 9. Klassen und die Lehrer, die uns begleiteten, um 08.20 Uhr am Bahnhof in Seelow. Gegen 08.30 Uhr kam der Zug, der leider nur aus einem Wagon bestand, was bei drei Klassen, Lehrern und weiteren Fahrgästen zu einem echten Vergnügen und Gruppenkuscheln führte. Nach einer halben Stunde Fahrt hielt der Zug zum Glück in Frankfurt (Oder), wo wir ausstiegen und uns vor dem Bahnhofsgebäude erstmal klassenweise sammelten. Jede Klasse hatte dann einen unterschiedlichen Zeitplan, weshalb es uns, die 9a, zuerst in die Stadtbibliothek führte. Dort setzten wir uns nach einer herzlichen Begrüßung auf Stühle, die vor einer Leinwand standen. Mithilfe von einer grünen und einer roten Karte, die auf den Stühlen lagen, beantworteten wir Fragen, beispielsweise die Frage nach dem Thema unserer Facharbeit. Danach suchten wir uns eine:n Partner:in und schnappten uns gemeinsam ein Tablet von der Bibliothek, mit dem wir einen Code scannten und kleine Suchaufgaben bewältigten. Dafür sollten wir beispielsweise mithilfe des OPAC-Browsers der Bibliothek nach einem bestimmten Genre schauen und die Suchergebnisse als Antwort eingeben; jede richtige Antwort ergab dabei 100 Punkte. Nachdem jede Gruppe diese Aufgabe erledigt hatte, gingen wir auf die Suche nach Material für unsere Facharbeit. Da die Auswahl nicht so spezifisch war, schauten viele allgemein nach Büchern, die sie interessierten, denn diese Bibliothek ist für alle, die gerne lesen, einfach ein Traum. Die Zeit schritt gut voran, einige holten sich noch einen Anmeldezettel für diese Bibliothek und ab 10.30 Uhr ging es für uns weiter zur Universitätsbibliothek, in der wir erst einmal gute 20 Minuten warten mussten, ehe wir dort weiter nach Material schauen konnten. Nach 15 weiteren Minuten verließen wir diese wieder und begaben uns zu einem Eingang des Oderturms, der unmittelbar neben der Bibliothek war. Bis 12.40 Uhr durften wir uns dann frei bewegen und viele von uns zog es direkt in die Buchhandlung, in der wir zum einen nach Büchern für unsere Facharbeit schauten, zum anderen aber auch unser Bedürfnis, mindestens ein neues Buch für das Bücherregal zu kaufen, deckten. Auch im Oderturm verging die Zeit wie im Flug, weshalb wir uns alle, auch die anderen 9. Klassen, am gegenüberliegenden Eingang trafen. Gemeinsam begaben wir uns zum Bahnhof, an dem wir ein wenig sprinten mussten, denn aufgrund des kurzfristigen Ticketkaufs hatten wir nicht mehr viel Zeit, zumal die Bahn auch schon da war. Nachdem wir uns für die nächsten 20 Minuten Heimfahrt wieder alle in den einen Wagon gequetscht hatten, durften wir nach Ankunft in Seelow nach Hause und der erste Tag in dieser Woche ging zu Ende.



Dienstag: Heute war der erste Tag der Woche, an dem wir uns in der Schule befanden. Unsere Klasse hatte jedoch noch nicht gleich die Möglichkeit, am eigenen Thema zu arbeiten, denn für uns plante man in den ersten beiden Stunden Informatik ein. Dafür trafen wir uns im Computerraum (Raum 100), in dem wir uns einen Computer suchten und uns an diesem anmeldeten. Nach dem Klingeln erklärte uns Herr Lu. mithilfe der Punkte an der Tafel, wie einige Einstellungen bei Microsoft Word funktionieren. Zunächst schauten wir uns die Einstellungen der formalen Vorgaben und das Korrigieren der Rechtschreibfehler an einem Beispiel an. Danach ging es weiter mit der Seiteneinrichtung und der Formatierung des Inhalts. Hierfür erzeugten wir eine Formatvorlage, die wir dann zuwiesen. Dann schauten wir uns das Anpassen und Zuweisen von Überschriften an und fuhren mit dem Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses und Seitenumbruches fort. Nach dem Einstellen der Seitenzahlen, die man auf den ersten beiden Seiten nicht sehen soll, schauten wir uns noch auf unserer Schul-Homepage an, wo man Videos zu diesen Einstellungen findet (auch auf dem YouTube-Kanal unserer Schule). Zuletzt folgte noch der Hinweis für die ggf. weitergehende Arbeit am Tablet. Danach hatten wir Pause und begaben uns dann erst einmal in den Raum 504, in dem wir Organisatorisches klärten. Da für jede Klasse drei Räume zur Verfügung standen, teilten wir uns die Räume mit denjenigen, die vorher schon in der Klassengruppe zusammen für einen dieser Räume bestimmt wurden. Ab dort hatten wir Zeit dem Tagesziel, das aus dem Erstellen einer MindMap und einem Literaturverzeichnis, das auch abgegeben werden musste, bestand, nachzugehen. Ebenso am heutigen Tag verging die Zeit wie im Flug und auch die Arbeit nach der Mittagspause kam vielen von uns vor wie eine halbe Stunde. Um 13.25 Uhr versammelten wir uns wieder im Raum 504 und verabschiedeten uns alle.





Mittwoch: Am heutigen Tag trafen wir uns im Raum 504 zur Begrüßung. Danach begaben wir uns in unsere Räume, machten es uns bequem und gingen dem Ziel, zwei Exzerpte abzugeben, nach. Einige schauten im Internet, wiederum schlugen andere auch in Büchern nach und machten sich anhand bzw. mithilfe der Exzerpt-Vorlage Notizen zu einigen Punkten ihrer Gliederung. Auch in der Pause trieb einige die Lust am Schreiben des Exzerpts, weshalb sie auch in der Frühstückspause, die wir alle in der warmen Cafeteria verbrachten, weiterarbeiteten. Nach der Pause stellten viele von uns die Exzerpte fertig und konnten sie, wie am gestrigen Tag auch, bei Nextcloud hochladen und somit abgeben. Während die, die „fertig“ waren, damit begannen, entweder ihre Einleitung anzufertigen, nach Literatur im Internet zu schauen oder allgemein ihre Facharbeit weiterzuschreiben, verfassten die anderen nach wie vor ihre Exzerpte. Wie in der ersten Pause auch, arbeiteten viele weiter am Thema, was sie nach der Pause auf jeden Fall ein Stückchen voranbrachte. Um 13.20 Uhr sammelten wir uns wieder im Raum 504, verabschiedeten uns und konnten ein paar Minuten vor dem Klingeln gehen.



Donnerstag: Den vorletzten Tag unserer Facharbeiten-Woche starteten wir mit einem Treffen im Raum 504, in dem wir uns begrüßten und wieder ein wenig Organisatorisches klärten. Danach gingen wir in unsere Räume zurück und arbeiteten an unserer Tagesaufgabe, die aus dem Verfassen und Abgeben einer Gliederung bestand. Da viele von uns die Gliederung bereits an einem anderen Tag anfertigten, konnten sie diese schon abgeben und sich dem eigentlichen Verfassen der Facharbeit widmen. Durch unsere eigenständige Versorgung durchs Snacks, tolle Musik und gute Laune verging die Zeit wie im Flug und wir trafen uns 13.20 Uhr wieder im selben Raum wie am Morgen bzw. wie an den anderen Tagen und verabschiedeten uns.
Freitag: Heute und somit am letzten Tag der Facharbeiten-Woche hatten wir wieder mit unserer morgendlichen Begrüßung gestartet, bevor wir dann in unsere Räume zum Arbeiten gingen. Die letzte Sache, die in dieser Woche angefertigt und abgeben werden musste, war die Einleitung, mit der fast alle schon an den anderen Tagen fertig wurden. Dadurch, dass wir am heutigen Tag aufgrund des Regens nicht nur die richtige Stimmung zum Verfassen einiger Seiten unserer Facharbeit hatten und auch in den Pausen nicht rausgehen mussten, schafften wir bis zum Treff im Raum 504 um 11.15 Uhr recht viel. Diesmal hatten wir dann allerdings noch etwas zur Woche aufgeschrieben, bevor wir danach in die Ferien starten konnten.
Meiner Meinung nach half die Facharbeiten-Woche vor allen Dingen denjenigen, die gar keine Idee hatten, wie sie überhaupt mit der Facharbeit beginnen sollten. Dadurch, dass wir tägliche Aufgaben zum Abgeben bekamen, wurde uns ein strukturiertes Arbeiten ermöglicht, wodurch definitiv gewährleistet war, dass jeder sowohl mit Gliederung als auch mit Einleitung in die Ferien starten kann.
Lisa (9a)