Wir versammelten uns zunächst um 8.15 Uhr am Bahnhof in Gusow und fuhren mit dem Zug in Richtung Berlin. Neben nachgeholtem Schlaf, witzigen Bildern, gelesenen Büchern und gehörten Podcasts trafen wir nach gut einer Stunde ein. Umgestiegen in die U-Bahn führte uns der Weg zum Roten Rathaus, in dessen Nähe sich das Hanf-Museum befindet. Dort angekommen, trat uns beim Betreten des Museums ein ziemlich unbeschreiblicher, unangenehmer Geruch entgegen, der allerdings nach gewisser Zeit verflog. Der Mann vor Ort berichtete uns zunächst einiges bezüglich der Herstellung und meinte, Hanf sei ein hervorragender Baustoff, da es sehr gut dämme und eine Lebensdauer von mehreren Hundertjahren habe. Zudem eigne es sich für Kleidung, da es sehr nässebeständig sei. Aus diesem Grund habe man damals geschichtliche Ereignisse auf Papier aus Hanf festgehalten. Auch finde man Hanf in Geldscheinen, Autotüren und sogar Medikamenten, auch wenn man diese aufgrund der Wirkung für 50 Jahre nicht erhalten habe. Nach diesen sehr lehreichenen Informationen machten wir einen kleinen Abstecher zu den Souvenirs, wonach wir einen Treffpunkt ausmachten. Um vor der Kälte zu fliehen und den „gesunden Lebensstil“ auszuleben, gab es für einige erst einmal eine Stärkung bei Burger King. Die anderen schlenderten mit der Einstellung „Man gönnt sich ja sonst nichts.“ über den überteuerten Weihnachtsmarkt oder zum Alexa. Ganze drei Stunden hieß es, zu verstreichen, die bei den vielen Ständen der beiden Weihnachtsmärkte allerdings ziemlich schnell vergingen. Nachdem ein schöner warmer Kinderpunch die letzte Stunde abgerundet hatte oder auch die restlichen Weihnachtsgeschenke besorgt wurden, trafen viele von uns am Neptunbrunnen, wo sich auch die Schlittschuhbahn befand, aufeinander. Einige trauten sich sogar aufs Eis, während die restlichen natürlich ohne Schadenfreude den anderen Fahrenden zuschauten. Gegen 15.00 Uhr versammelten wir uns wieder und begaben uns zusammen zur U-Bahn. Mit dem Motto „Wenn einer fällt, fallen alle.“ quetschten wir uns irgendwie in die volle Bahn und hielten uns für ganze acht Stationen aneinander fest. Der Regio anschließend hatte leider ziemlich Verspätung, weshalb wir erst gegen 17.00 Uhr in Gusow wieder eintrafen.









Lisa (10a)