Im Rahmen eines Deutschprojektes der Klasse 10c zum Thema „Faust“ setzten wir uns mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten des Stückes auseinander. Dabei war uns auch die Möglichkeit gegeben, das Stück auf kreative Art und Weise zu erschließen. So entstanden Spiele, Bilder (siehe Titelbild), Gedichte (siehe unten), Fotoromane etc. Doch wer oder was war „Faust“ überhaupt….
Faust von Johann Wolfgang von Goethe gilt als eines der bedeutendsten und meistzitierten Werke der deutschsprachigen Literatur. Die Tragödie, an der Goethe ganze 38 Jahre seines Lebens arbeitete und die 1808 endlich veröffentlicht wurde, greift die Geschichte des historischen Doktor Faustus auf. Mit der Figur des Faust hat Goethe den Entwurf eines modernen Menschen geschaffen. Und dieser moderne Mensch will immer mehr: mehr Wissen, mehr Geld, mehr triebhafte Befriedigung. Der Kick kann nicht groß genug sein. Grenzen akzeptiert er nicht. Rastlos hetzt er von einem „Event“ zum anderen. Sein Versuch, Fesseln von Glauben, Tradition und Natur abzustreifen, muss scheitern. Zufrieden ist er nie. Gewissenlos zerstört er sogar das, was ihn am Leben hält.
Das folgende Gedicht von Nora, Riccardo und Sara fasst das Stück kurz, pointiert und modern zusammen. Viel Spaß beim Lesen…
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts der Klasse 10c entstanden Fotoromane zur deutschen Wiedervereinigung. Nach einer klasseninternen gegenseitigen Bewertung gab es einen knappen Sieger. Der Fotoroman von Sara, Hannah S., Lena, Lea und Annie erhielt die meisten Punkte. Wir wünschen euch viel Spaß beim Anschauen und Lesen.
Ab dem 1. Juli 2023 wird im Oderbruchmuseum eine Ausstellung zu sehen sein, die das Thema „Jugend im Bruch“ künstlerisch aufgearbeitet hat.
Dazu führte ein Rechercheteam in den letzten Monaten 22 Interviews mit Erwachsenen und Jugendlichen im Oderbruch. Auch einige Klassen unserer Schule nahmen an einer Umfrage zum Thema „Mobilität im Oderbruch“ statt. Aus den gesammelten Informationen hat der Berliner Grafiker Henning Wagenbreth Motive und Zitate ausgewählt und ins Bild gesetzt. Seine Annäherung an das junge ländliche Leben der Gegenwart zeigt das Oderbruchmuseum als große Reproduktionen im Altranfter Schlosspark und als kleinere Siebdrucke verteilt im gesamten Ausstellungsrundgang des Oderbruchmuseums im Schloss.
Beide Ausstellungen sind ab dem 1. Juli 2023 im Oderbruchmuseum zu sehen. Der Eintritt zum Programmtag „Jugend im Bruch“ am 01. Juli ist frei. Beginn ist 11.00 Uhr.
Nähere Informationen lassen sich auf der Homepage des Museums (www.oderbruchmuseum.de) und unter dem Hashtag #JugendimBruch finden.
Pr
Wer wissen möchte, wie man ganze Schulklassen zum „ländlichen Leben der Gegenwart“ befragt, sollte nun weiterlesen.
Am Morgen trafen wir im Raum 504 ein, in dem wir auch den Rest unserer Klasse erblickten, obwohl wir LER und Religionsunterricht getrennt gehabt hätten. Da allerdings im Vertretungsplan schon am Vortag vermerkt war, dass uns etwas in der ersten Stunde erwarten wird, waren wir nicht so überrascht. Nachdem wir uns alle im Raum befanden, betraten auch die Studenten den Raum. Als Erstes stellten sie sich vor und erzählten uns grob den Grund ihres Kommens. Dann hieß es aber für uns, nicht länger sitzen zu bleiben. In den Ecken des Raumes erblickten wir Zettel, auf denen stand: „Zu Fuß“, „Mit dem Auto“, „Mit den Öffis“ und „Mit dem Fahrrad“. Dann wurde uns dazu die Frage gestellt, wie wir zur Schule kommen. Die meisten benutzen die Busse, weshalb sich ein Großteil der Klasse zu dem Zettel „Mit den Öffis“ begab. Wiederum werden auch einige mit dem Auto gebracht, die zu „Mit dem Auto“ gingen, und andere, die zu Fuß zur Schule kommen (zu „Zu Fuß“). Danach stellte sich der eine Student in die Mitte des Raumes und hielt einen Zettel, auf dem „- 30min +“ stand, hoch. Alle, die unter 30min bis zur Schule brauchen, stellten sich auf die minus 30 Minuten Seite und alle, die eben über 30 Minuten benötigen, gingen zur anderen Seite. Dabei stellten wir uns jedoch in der Reihenfolge auf, also die kürzeste Zeit als erstes und die längste zuletzt. Dass die kürzeste Zeit 3min und die längste 75min betrag, brachte uns echt zum Staunen. Einige von uns gehen auch nach der Schule noch raus, machen etwas mit Freunden oder auch allein. Diese sollten dann zu den Fenstern gehen und wurden gefragt, ob dazu das Auto verwendet, auf das Fahrrad zurückgegriffen oder zu Fuß gelaufen wird. Die anderen, die eher zu Hause bleiben, bekamen die Frage, wieso sie nicht rausgehen. Der Grund sei wohl, dass sie keine Lust dazu hätten. Wir setzten uns dann wieder an unseren Platz und sollten auf einen Zettel im Querformat unseren typischen Tag „zeichnen“. Dazu sahen wir vorn Zeichen, die für die Fahrt mit dem Auto, dem Fahrrad, den öffentlichen Verkehrsmitteln (Öffis) und dem Gang zu Fuß standen, beispielsweise ein paar Punkte nebeneinander für „zu Fuß“. Auch trotz der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto, ist es uns doch allen sicher schon passiert, dass wir das ein oder andere Mal zu spät gekommen sind. Da dies bei einigen keine Seltenheit ist, sollten wir unsere Lieblingsausrede für solche Fälle aufschreiben bzw. sie künstlerisch darstellen. Viele verfallen allerdings nicht häufig in solche Situationen, weshalb sie auch einfach eine witzige Geschichte, die ihnen mal auf dem Weg zur Schule oder nach Hause passiert ist, aufschreiben sollten. Nachdem die Blätter eingesammelt wurden, machten wir eine Gruppenarbeit. Ingesamt gab es vier Gruppen, in denen jeweils ein:e Student:in war. Auf dem Tisch lagen kleine Kärtchen, auf denen Fragen standen, die jede Person, die sie gezogen hat, beantworten sollte. Jeder konnte sich jedoch auch zu der von einer anderen Person gezogenen Frage äußern. Nach der Gruppenarbeit kehrte jeder zu seinem Sitzplatz zurück und die Studenten liefen nach vorn. Sie meinten, sie würden unsere erarbeiteten Dinge, zu denen sie sich immer Notizen machten, für die Ausstellung am 03.06.2023 (ab 20 Uhr) im Oderbruchmuseum verwenden. (Der Eintritt ist übrigens kostenfrei.)
Sie verließen uns dann wieder und es fand ab der zweiten Stunde der reguläre Unterricht statt.
Die 7c gewann bei der PS-Lotterie der Sparkasse eine zweitägige Klassenfahrt. Siri nahm an einem Gewinnspiel teil und gewann diesen Hauptpreis für ihre Klasse. Ein Reisebüro stellte eine abwechslungsreiche Fahrt zusammen, von der euch Klara berichtet.
Am 11. Mai fuhren wir ungefähr um 8 Uhr auf Klassenfahrt nach Stralsund. Ungefähr vier Stunden lang sind wir dorthin gefahren. Als wir ankamen, durften wir uns etwas frei bewegen und die Stadt erkunden. Später trafen wir uns an unserem ausgemachten Treffpunkt. Zunächst hatten wir eine Hafenrundfahrt und es wurden uns einige Informationen über die Gebäude dort erzählt. Als die Fahrt zu Ende war, liefen wir zum Ozeaneum. Frau Di. hat uns eine Zeit genannt, wann wir uns wieder treffen und dann sind wir in einzelnen Gruppen losgelaufen. Wir hatten die Möglichkeit, ein Arbeitsblatt für eine Rallye auszufüllen und Gummibärchen zu gewinnen. Nach dem Ozeaneum sind wir gemeinsam in die Jugendherberge auf Rügen gefahren. Wir durften unsere Bungalows beziehen, zum Abendbrot gab es Burger. Abends gaben wir unsere Handys ab und es war Bettruhe.
Am Morgen haben wir gefrühstückt, unsere Sachen gepackt und sind danach in den Zoo nach Stralsund gefahren. Im Zoo durften wir uns in Gruppen frei bewegen und trafen uns alle wieder, um gemeinsam Eis zu essen. Zusammen fütterten wir auch die Ziegen. Nach dem Zoo fuhren wir zurück nach Seelow.
Jessica (7c)
HafenrundfahrtBlick vom OzeaneumUnsere Jugendherberge auf der Insel UmmanzIm Zoo Stralsund
Eine kleine jahrgangsübergreifende Schülergruppe hat am Samstagabend im Frankfurter Kleist-Forum den Kampf der lyrischen Künste bewundert. Wikipedia definiert Poetry Slam als „ein[en] literarischen Wettbewerb, bei dem selbstverfasste Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger. Die Darbietung wird häufig durch performative Elemente und die bewusste Selbstinszenierung der Vortragenden ergänzt.“ Was haben wir also dort erlebt?
Zunächst einmal können wir bestätigen, dass das Publikum den Sieger kürt, denn fünf an das Publikum vergebene Punktetafeln entschieden darüber, ob die Teilnehmer:innen das Finale erreichen würden. Timea sicherte sich diese begehrte Aufgabe.
Die Themen der Gedichte waren sehr persönlich, so ging es um ADHS, Liebe, Ankommen, One-Night-Stands und innere Leere, die Frage, wer man eigentlich sei, oder auch die Unabhängigkeitserklärung Reinickendorfs. Zwei Teilnehmer erreichten das Finale, über Sieg oder Niederlage entschied der Publikumsapplaus. Es war ein sehr unterhaltsamer Abend, an dem die Lyrik abseits des Deutschunterrichts in den Mittelpunkt rückte und bewies, dass sie auch heute, nicht nur in Form von Songtexten, emotional berühren kann.
Die Fußballer unserer 7./8. Klassen haben unsere Schule in Bad Freienwalde auf dem Fußballplatz repräsentiert und es auf das Siegertreppchen geschafft. Wir sind stolz auf euch, im folgenden Beitrag ist allerdings zu erkennen, dass ihr im nächsten Jahr nach dem 1. Platz dieses Turniers im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia strebt.
Unser Team hat sich morgens um 8.00 Uhr mit Herrn We. vor der Cafeteria auf unserem Schulhof getroffen. Als wir unsere Aufstellung für das Turnier fertiggestellt hatten, sind wir zur benachbarten Oberschule gelaufen und mit den siebten und achten Klassen dieser Schule mit einem Kaiserbus bis nach Bad Freienwalde ins Stadion gefahren. Kurz nach dem Eintreffen haben wir uns umgezogen und auf dem Platz warm gemacht. Schließlich belegten wir trotz schönen Wetters nur den 3. Platz. Zusammenfassend hat der Tag sehr viel Spaß gemacht, weil man mit seinen Freunden wieder ein Stück zusammengewachsen ist.
Die Schüler der siebenten Klassen lernten (oder wiederholten) zunächst am Gymnasium die grafischen Mittel in verschiedenen kleineren Übungen kennen. Dabei müssen sie mit unterschiedlichen Techniken, wie dem Gelstift, Graffitstift, Silberstift oder Feder und Tusche umgehen. In Übungen zur räumlichen Wirkung werden einfache raumschaffende Mittel, wie die Überschneidung, der Höhenunterschied, die Größenabnahme und die Staffelung kennengelernt. Nach dem Erarbeiten verschiedener Kompositionsskizzen konnten die Schüler der 7. Klassen ihre besten Ideen in einer selbst gewählten Technik umsetzen. Die Bilder zeigen lustige oder verrückte Ideen von großen und kleinen Feuerwerken aus dem Lebensumfeld von Schülern.
In diesem Schuljahr nehmen alle 7. Klassen an einem Projekttag der Diakonie zum Thema Süchte teil. Diese müssen sich nicht zwingend auf Alkohol oder Drogen richten, auch die Sucht nach Online-Games, den eigenen Social-Media-Feeds oder die Disziplinierung des eigenen Essverhaltens können thematisiert werden. Schüler können direkt oder indirekt, im Familien- oder Freundeskreis, von solchen Problemlagen betroffen sein. Ziel ist es, einen geschützten Raum für den Austausch zu schaffen und Ressourcen zu stärken, die einen vor potenziellem Suchtverhalten schützen. Das Angebot der Diakonie richtet sich an jeden von uns, die Kontaktdaten findet ihr anbei.
Viele Schüler aus dem Jahrgang der neunten Klasse besuchten mit Frau Br., Frau Dg., Frau Tr. und Herrn Ge. am 30. März das „Theater des Westens“ in Berlin. Dort spielte das bekannte Musical „Romeo und Julia“, was von Peter Plate modernisiert wurde, um es auch für Jüngere anschaulicher zu gestalten.
Nach einem sehr entspannten Einlass ging das Stück schon nach kurzem Warten los. Die Aufführung war sehr interessant, da das Musical mit dem Ende des Dramas begann und dann erst der vorherige Verlauf gezeigt wurde. Der Text wich nicht weit von dem Orinal Shakespears ab, die Musik war jedoch poppig. So merkte man kaum, dass einige hunderte Jahre dazwischen liegen. Die Bühnenbilder waren der Wahnsinn, wie auch der Gesang und die schauspielerrische Leistung von den Darstellern. Es wäre schön, weitere Musicals als schulische Veranstaltung zu besuchen.
Die besten Vorleser:innen des diesjährigen Lesewettbewerbs wurden von einer Jury bestehend aus der gesamten Jahrgangsstufe 7, dem Leistungskurs Deutsch der 11. Klasse und vier Deutschlehrerinnen in einer digitalen Abstimmung ermittelt. Jede 7. Klasse schickte zwei Kandidat:innen ins Rennen, sodass sich sechs Siegeshungrige der Herausforderung stellten, vor der bis auf den letzten Platz besetzten Cafeteria vorzulesen.
In der Vorrunde trugen sie aus ihrer selbst gewählten Literatur vor. Nach diesen Beiträgen im Halbfinale bekamen Lara, Sahar (7c) und Julian (7a) ihre Teilnahmeurkunden für die tollen Lesebeiträge und den Mut, vor einem so großen Publikum zu sprechen, überreicht.
Im Finale erhielten die verbleibenden Teilnehmer:innen einen ihnen unbekannten Auszug des Romans Der Hüter der Erinnerung von Lois Lowry. Mika (7a) sicherte sich mit einem fehlerfreien und Spannung aufbauendem Beitrag den ersten Platz, Victoria (7b) folgte ihm mit knappem Rückstand auf Platz 2 und Lilly (7b) ist die drittbeste Leserin der Klassenstufe 7. Sie gewannen neben Ruhm und Ehre Büchergutscheine, die hoffentlich in spannende Osterferienliteratur investiert werden. Wir gratulieren euch zu diesem Erfolg!