Letzter Schultag des Schuljahres 2025/26

Eine kurze Begrüßung mit dem Klassenleiter im Raum und schon begaben wir uns klassenweise alle in die Cafeteria. Dort angekommen und nach einigen Platzkomplikationen kündigte Herr von Campenhausen drei Mädels aus der 9b an, die mit ihrem harmonischen Zusammenspiel aus Gesang, Klavier und Gitarre alle verzauberten. Direkt anknüpfend begann Herr von Campenhausen seine jährliche Rede, in der er zunächst Anna und Mia (10a), zwei teilnehmende Schülerinnen des Brest-Projekts, nach vorn bat. Wir durften in diesem Jahr bereits das 30. Jubiläumsjahr mit unserer Partnerschule aus Belarus feiern. Die beiden zeigten ein zusammengeschnittenes Video, das während der Brest-Projekt-Woche im Schloss Trebnitz zusammen mit den Belarussen entstand. Schon schön anzusehen, wie man allen Schülern den Spaß und die Freude mit unseren Partnerschülern auch als außenstehende Person nachempfinden konnte. Im Anschluss trat Frau Di. nach vorn, die unsere Jahrgangsbesten ebenfalls nach vorn bat. Für Unterhaltung sorgten danach drei Mädels des siebten Jahrgangs mit ihrer Tanzperformance, wonach auch schon Herr Se. sowie Frau Lb. den Siegern der Bioolympiade gratulierten. Anschließend folgten Herr Sb. sowie Frau Le., die zunächst unseren Mathelehrkräften für ihre tatkräftige Unterstützung trotz der Lehrerknappheit im Fach Mathematik dankten. Auch in Mathe fand der jährliche Känguruwettbewerb statt, bei dem viele unserer Schüler sehr viele weite Sprünge erreichten. Anlässlich eines Mathematikprojekts entstanden im achten Jahrgang in Gruppen Lernvideos, deren drei beste ebenfalls ausgezeichnet wurden. Mit Frau Ba. und Frau Zü. sowie dem Englischwettbewerb TheBigChellange ging es weiter und Lena (8a) konnte sich sogar auf eine sehr hohe Platzierung mit Pokalauszeichnung kämpfen. Der 11er-Lateinkurs führte ebenfalls einen kursinternen Wettbewerb durch, deren Siegerinnen auch geehrt wurden. Daran anknüpfend folgte als Letztes noch der Fachbereich Sport, bei dem sowohl die Gewinner/-innen des Leichtathletik- als auch die Sieger/-innen des Spiele-Sportfests ihre Urkunden erhielten. Nach ein paar letzten Worten von Herrn von Campenhausen mit Dank an die Lehrkräfte hörten alle Elisa (8b) gespannt zu und genossen ihr Talent des Klavierspielens. Gegen 9.30 Uhr starteten wir alle pünktlich in die Frühstückspause, wonach jede Klasse nach der bekannten Belehrung individuell die Zeugnisausgabe gestaltete. Nach der dritten Stunden endete der heutige letzte Schultag und alle durften mit einem hoffentlich guten Zeugnis in die wohlverdienten Ferien starten.  

Lisa (11b)

Ist das Kunst oder kann das weg? – Wandertag der 11b

Noch kurz die eine weitere Stunde Schlaf genossen und schon trafen wir uns alle gemeinsam um 9.20 Uhr am Bahnhof in Gusow, um zunächst aufgrund des Ersatzverkehrs bis nach Strausberg zu fahren. Dort stiegen wir nach einer Viertelstunde Warten in die S-Bahn in Richtung Westkreuz, die wir am Alexanderplatz für die dortige Mittagspause wieder verließen. Gestärkt ging für 20min weitere Fahrt mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof, von dem wir zum Museum liefen. Noch kurz die letzten Taschen im Schließfach verstaut und schon ging die 90-minütige Führung auch schon los. Mit unseren Guides  liefen wir in den ersten Raum, in dem wir uns zunächst auf Filzstücke setzten, um den beiden gespannt bei ihren einführenden Worten zuzuhören. Gemeinsam begaben wir uns in den nächsten Raum, in dem viele abstrakte Stücke auf uns warteten. Dort erhielten wir nun die Aufgabe, uns in Kleingruppen einzuteilen. Jede Gruppe erhielt dabei folglich einen orange farbigen sowie grünen Filzkreis, den wir an jeweils ein Kunstwerk legen sollten. Orange stand dabei für „kann weg“ und grün für „das ist Kunst“. Jede Wahl musste dann im Anschluss natürlich begründet werden. Genau dies wiederholten wir für zwei weitere Räume und es war schon sehr erstaunlich, wie viel in Kunstwerke reinzuinterpretieren ist. Besonders faszinierten uns ausdrucksstarke Werke, die durch Ausdruck der abgebildeten Figuren oder dem nicht vorhandenen Sattsehen an architektonischen Meisterstücken überzeugten. Die 90 Minuten vergingen rasend schnell, auch wenn es sich aufgrund der drückenden Luft in einem Ausstellungsraum kurzzeitig wie eine endlose Stunde anfühlte. Noch ein kurzer Halt im Souvenirbereich, bei dem die Preise mehr schockierten als manche Kunstwerke, bzw. ein Blick in einen interaktiven Teil und wieder sammelten wir uns draußen sowie begaben uns zusammen zum Hauptbahnhof zurück. Wie perfekt stand unsere S-Bahn bereit, die uns allerdings nur bis nach Hoppegarten brachte. Nach guten 15 Minuten kam zum Glück unsere Anschluss-S-Bahn, mit der wir wieder nach Strausberg fuhren, um direkt in die NEB zu springen. Weitere 30 Minuten Wartezeit später und endlich setzten wir unsere letzten Kilometer Fahrt fort. Ein „Dieser Zug endet hier“ riss noch die letzten von uns aus dem Kunst-Traumland, bevor wir am Bahnhof in Gusow unseren letzten Wandertag in Q2 mit vielen schönen Eindrücken beendeten.

Lisa (11b)

Spiele-Sportfest

Zunächst sammelten wir uns alle vor der Cafeteria auf dem Schulhof, um Herrn Bn.’s einleitende Worte zu hören, die die Freude auf den heutigen Tag verstärkten. Auch wenn unsere 11b aufgrund Hernr Mt.’s Zusammenkunft im Raum 013 wenig davon mitbekam, durchbrach auch uns die Freude, da nun auch unser Jahrgang an der Reihe war, sich um die Verpflegung aller zu kümmern. Nach seiner Ansprache wanderten die Fußballer zum EWE-Stadion, die Tennisspieler/-innen zum Tennisplatz und alle anderen zu ihren Sportarten, für die sie sich am Mittwoch zuvor eintrugen. Zur Auswahl standen: Kegeln, Wikinger-Schach (Kubb) vor der Cafeteria, Tischtennis in der Cafeteria, Volleyball auf unserem Beach-Volleyballfeld, Netzball vor der Turnhalle, Badminton mit Karate in der Turnhalle, Fußball sowie eben Tennis. Ein paar Regelklärungen sowie Aufbauten später starteten auch schon die ersten Teams bzw. Einzelkämpfer damit, sich mit viel Freude, Ehrgeiz und vor allem Spaß möglichst viele Gewinne zu sichern. Für Stärkung und Nervennahrung während der Spielpausen sorgte unser 11. Jahrgang mit ausreichend Pommes sowie Bratwürsten, die wie immer für einen ordentlichen Zuwachs für die Abikasse beitrugen. Die Zeit verging wie im Flug und schnell zogen dunklere Wolken auf, die gegen 12.30 Uhr auch einige Tropfen mit sich brachten. Jede Sportart begann also so langsam mit dem Abbau und auch die Fußballer kehrten zurück. Nach ein paar letzten Worten von Herrn We. und der Verschiebung der Siegerehrung auf Mittwoch durften wir alle nach einem hoffentlich freudigen Tag nach Hause gehen.

Lisa (11b)

Religionsphilosophische Woche (RSPW)

Montag – Einstieg in die Projektwoche und erste Zusammenkunft der Basisgruppen

Zunächst kamen wir am Morgen alle in der Cafeteria in einem größeren, halben Stuhlkreis zusammen, in dessen Mitte sich zuerst Herr von Campenhausen mit einer Ansprache und danach Herr Mh. sowie Herr Rc. stellten, um Organisatorisches für die Woche zu klären. Dann begaben sich Amy und Dominik aus unserem Jahrgang, die die Woche mitorganisierten, in den Halbkreis und leiteten diese mit einer kleinen Brainstorming-Aktion ein, bei der sie zwei Tafeln in die Mitte stellten, an denen sich Zettel mit Fragen zur Nächstenliebe befanden. Nun galt es, die ersten Gedanken zu den Fragen mittels kleiner Zettel aufzuschreiben und dann anzubringen. Im Anschluss las jeweils einer die Fragen mit je drei Antworten vor. Um am Ende doch früher gehen zu dürfen, kamen wir danach im Nebengebäude in den Räumen 506-510 in unseren Basisgruppen anstelle einer Pause bereits zusammen. Für diese trugen wir uns weit vor Beginn der Woche in Listen ein und besprachen heute, in welcher Form wir folglich über diese berichten wollen. Es standen folgende Einrichtungen/Basisgruppen zur Wahl: Kita „Arche Noah“, Grundschule Seelow, Format, Diakonie Tagespflege „Vergiss mein nicht“ und AWO-Seniorenzentrum Anne Frank. Direkt daran anknüpfend betraten verschiedene Referenten die Räume, zu denen eine Frau der Diakonie, vier Referenten der Feuerwehr Notfallseelsorge sowie Tim Eisenlohr zählten. Während die ersten beiden Gruppen nach der Hälfte der Zeit die Räume tauschten, blieb die Gruppe, die sich bei Tim Eisenlohr befand, die ganze Zeit bei diesem. Die Vier der Notfallseelsorge stellten uns zunächst ihren Berufsalltag, ihre freiwillige Arbeit bei dieser sowie die Komplexität vor. Dann fanden wir uns in Kleingruppen zusammen, in denen wir unseren Hauptfokus auf unsere Verbindung zum Thema Nächstenliebe legten. Im Anschluss stellten wir unsere Ergebnisse vor, bei denen uns die Aussage „Wir haben das Adjektiv Warmherzigkeit“ alle trotz der bewegenden Stimmung ein wenig zum Schmunzeln brachte. Nach der Pause von 30min begaben wir uns zur Frau von der Diakonie, die uns Einiges zum Thema Demenz berichtete. Wir starteten diese zweite Hälfte mit einer Übung, bei der drei Schüler/-innen unfreiwillig freiwillig gleichzeitig einen Text vorlasen, während die anderen auf die Lippen und Worte der Frau achten sollten.  Der dann folgende Poetry Slam, den sie uns auf dem „großen Tablet“, wie sie witzigerweise unsere Boards betitelte, zeigte, berührte viele von uns. Nachdem wir uns über den Inhalt austauschten, durften wir auch schon mittels verschiedener Stationen in die Welt der Demenzerkrankten eintauschen. So mussten wir alltägliche Situationen mit Hürden meistern, was uns noch einmal mehr das Leiden der Betroffenen bewies. Herr Eisenlohr erzählte uns währenddessen über seine Projekte zur Flüchtlingshilfe auf den griechischen Inseln. Dort organisierte er die Unterstützung für die Menschen, die in einfachen Schlauchboten die Küste Griechenlands erreichten. Dazu hat er ein weites Netzwerk aufgebaut, um den Bootsflüchtlingen auf dem Mittelmeer möglichst schnelle Hilfe zukommen zu lassen. Da er selbst als 16-Jähriger aus der DDR geflohen ist und erlebt hat, wie wichtig es ist, wenn Flüchtlingen geholfen wird, hat ihn später motiviert, anderen Menschen in diesen Situationen zu helfen. Das hat uns sehr beeindruckt, denn das ist gelebte Nächstenliebe. Abschließend trafen wir uns für die letzten 30min erneut in unserer Basisgruppe und besprachen letzte Formalitäten, bevor wir dann 13.45 Uhr statt eigentlich 15.25 Uhr gehen durften.

Ava (11a) & Lisa (11b)

Dienstag – Eintauchen in verschiedene Religionen und erster Besuch der Einrichtungen 

Der heutige Tag startete zunächst mit einem gemeinsamen Frühstück in der Cafeteria, zu dem jeder Verschiedenes mitbrachte, auch wenn sich bei der Menge der Nachrichten in unserer Jahrgangsgruppe dann doch Einiges doppelte. Schon lustig, wenn bei der Brötchenbestellung „16“ statt „60“ Brötchen verstanden wurde, aber dieses Problemchen löste Frau Br. schnell durch den Kauf 60 weiterer. (Wir hatten nun übrigens noch sehr viele für ein weiteres Frühstück am Donnerstag.) Danach begaben wir uns zu den Räumen, in denen sich in jedem eine Religion befand, für die wir uns für zwei ebenfalls vorher eintrugen: Islam, Buddhismus, Hinduismus sowie Judentum („Meet a Jew“).  Jede Religion stellten unsere Gäste des heutigen Tages ganz individuell vor: So durfte beim Buddhismus meditiert, beim Judentum durch ein spezielles Horn geblasen sowie Matze, ein Brot bestehend aus Wasser und Mehl, gegessen, aber beim Hinduismus auch sehr spannende Fakten erfahren werden. Sehr interessant war vor allem zu hören, dass der Judentum einen eigenen Kalender/eigenes Jahr sowie 613 Gebete besitzt. Nach der Pause trafen wir uns gegen 12.45 Uhr nochmal alle in der Cafeteria, um die letzten Absprachen für den morgigen Tag zu klären. Im Anschluss besuchten wir in unseren Basisgruppen unsere Einrichtung und stellten u.a. den Zuständigen bzw. Mitarbeitern vor Ort unsere Ideen des Projektes vor, was wir am Freitag in dieser ausführen möchten. Schluss hatten wir am heutigen Tag also alle unterschiedlich. 

Mittwoch – Bildende Erkundungsstour im idyllischen Berlin

Heute verschlug es uns nach Berlin, wo wir uns wieder für zwei folgender Halte entschieden: Hindu-Tempel, Wohnung eines Buddhisten, Moschee, „Stadtmission“ am Hauptbahnhof oder Synagoge. Zunächst trafen wir uns am Morgen am Frankfurter Bahnhof gegen 8.50 Uhr, von dem wir mit dem Zug eine Stunde nach Berlin fuhren. Zwei Gruppen stiegen bereits an der Station „Ostkreuz“ aus, während die dritte weiterfuhr. Entweder mit Bus oder U-Bahn ging es dann weiter zum ersten Halt. So durfte beim Mönch meditiert bzw., der frühen Uhrzeit geschuldet, auch teils geschlafen oder der Hinduismustempel aufgrund seiner besonderen Einzigartigkeit im Aussehen bestaunt werden. Nach der ersten Runde fuhren wir gemeinsam Richtung Alexanderplatz, wo wir uns nach kurzer Freizeit mit Snackpause bei der Weltzeituhr mit allen anderen Gruppen trafen. Mit neuer Aufteilung ging es zum zweiten Halt und gerade die Gruppe „Stadtmission“ erhielt einen tiefen Einblick in die Humanität, die Berlin zu bieten hat, sowie das herzerfüllte Mitgefühl der teils ehrenamtlichen Mitarbeiter, beispielsweise das Ärzteteam. Im Anschluss erhielten wir knappe zwei Stunden Freizeit, in der wir eigenständig dafür verantwortlich waren, 16.40 Uhr wieder am Gleis 1 am Ostkreuz zu erscheinen. „Kuschelnd“ aufgrund der vielen Fahrgäste und bepackt mit Marmeladegläsern von einem Karls-Erdbeerhof-Stand ging die einstündige Fahrt wieder in Richtung Frankfurt. Somit neigte sich ein sehr spannender, berührender, aber auch recht anstrengender Tag dem Ende zu, nachdem die letzten Vlogs für den heutigen Tag vervollständigt wurden.

Donnerstag – Letzter Feinschliff mit Vorbereitung für Freitag in den Basisgruppen

Der heutige Tag startete für die meisten erst etwas später, nur musste unsere Gruppe „Format“ bereits gegen 9 Uhr an diesem sein. Wir besprachen mit der Leiterin der Behindertenwerkstatt unser Vorhaben morgen und besuchten die dortigen Mitarbeiter hautnah bei ihrer Arbeit. Schnell wurde uns klar, wie harmonisch und entspannt die Atmosphäre wirkt. Nach dem knapp einstündigen Rundgang mit abschließender Feedbackrunde ging es zu Fuß wieder zurück zur Schule, an der wir wieder einmal gegen 10.30 Uhr in der Cafeteria gemeinsam frühstückten. Anschließend besprachen wir letzte Feinheiten in unseren Basisgruppen, in denen wir den Tag teils mit einer sehr lustigen Runde UNO gegen 12.50 Uhr ausklingen ließen.

Freitag – Ende der Projektwoche 

Der Morgen starte zunächst wieder einmal mit einer ganz fairen Runde UNO, bevor wir uns für das Projekt in unserer Stätte bereitmachten. Schnell räumten wir noch die letzten Stühle zu einem Kreis zusammen, wonach dann jede Gruppe zu ihrer Stätte ging. Eingespannt in die verschiedenen Tätigkeiten des „Formats“ realisierten wir schnell, wie liebevoll alle Mitarbeiter zueinander sind und wie entspannt die Arbeitsatmosphäre dort wirkt. Wir suchten vergeblich nach Stress oder Streitigkeiten; stattdessen lachten wir in Small-Talks mit den Mitarbeitern. Die Stunde verging rasend schnell und wir kehrten zurück zur Schule. Gemeinsam sammelten wir uns in der Cafeteria, um unsere entstandenen Vlogs oder Podcasts zu hören. Gegen 13.30 Uhr endete der heutige letzte Tag und jeder nahm seine neue sowie viel bessere Definition von Nächstenliebe mit nach Hause.

Abschließend lässt sich sagen, dass diese Woche zwar manchmal recht anstrengend erschien, aber dennoch extremen Aufschluss darüber gab, wie wichtig Nächstenliebe eigentlich ist. Vor allem wir, diejenigen, die in der Behindertenwerkstatt tätig waren, bemerkten schnell, dass Vorurteile gegenüber Beeinträchtigten vollkommen fehl am Platz sind. In Gespräche und lustigen Situationen fanden diese nämlich gar keine Bestätigung. Zusammenfassend gestaltete sich die Woche also als sehr schön und definitiv empfehlenswert. 

Lisa (11b)

Die Kinder stürmen unseren Schulhof

Die Abenteurer aus dem Zauberland luden die Kinder ein mit ihnen zusammen den königlichen Schatz von dem bösen Troll wiederzuerlangen. Dazu sollten sie zu wahren Helden werden. Nach der Absolvierung eines kleinen Helden-Parkours in unserer Sporthalle, rannte die Gruppe Abenteurer, vom Troll erschreckt, in die schützende Cafeteria. Dort sollte eine magische Gesichtsbemalung die Kinder vor den Augen des Trolls verbergen. Und was ist ein Held ohne eine magische Waffe? Bunte Schwerter und Zauberstäbe waren die Waffen unserer Wahl. Jeder durfte sich ein eigenes Design aussuchen und ihre magischen Waffen mit so vielen Glitzersteinen verzieren, wie es ihnen gefiel. Nach einer kurzen Runde Stopptanz, um die müden Glieder wieder aufzuschütteln, gab es noch eine kleine Stärkung. Während dieser kurzen Pause erfuhren die Kinder, dass der Troll gar nicht so böse ist. Der Troll wurde zuvor von den anderen Trollen im Zauberreich ausgestoßen, weshalb er so gemein wurde. Man kann den Troll aber wieder nett machen, indem man den Zauber der Freundschaft erlernt. Dabei half den Kindern der Zauberer mit seinen magischen Aufgaben. Als die Kinder dann wussten, wie man nett zueinander ist, sprachen die mutigen Abenteurer den bösen Troll an. Dieser war von dieser Geste wohl sehr überrascht und die Überraschung wurde nur noch größer, als die Abenteurer verkündeten, dass sie mit dem Troll befreundet seien wollten. Von dieser netten Geste berührt, wurde das Herz des Troll wieder weich und er teilte seinen Schatz mit den Kindern, seinen neuen Freunden.

Zoe Sch. (11a)

Leichtathletik-Sportfest

Gegen 8 Uhr trafen sich alle Schüler, Lehrer sowie Ehemalige unserer Schule im Stadion und nach bekannter Suche der eigenen Klasse begaben sich alle, nach der Klasse und Jahrgangsstufe geordnet, auf die Bahn, um Herrn Bn.s sehr motivierenden Worten zuzuhören. Also man schloss sich einfach dem Klatschen der anderen an, da die allbekannten Mikrofonprobleme, welche u.a. die Lautstärke betrafen, uns wohl jedes Jahr begleiten werden. Aber nun gut, höchst motiviert, liefen wir uns jahrgangsweise eine Runde ein, wonach auch schon die Staffelläufe folgten. Schreien, Jubeln, leichte Enttäuschungen und pure Freude später liefen alle Klassen nach kleiner Verzögerung zu ihren einzelnen Stationen. Nacheinander wurden also persönliche Bestleitungen im Sprint (50m, ab Jg. 8 100m), Weitwurf (Jg. 7 und 8) / Kugelstoß ab Klasse 9 sowie Weitsprung erzielt. Mit Pommes gestärkt, stieg bei zunehmenden dunklen Wolken, kleinen Tropfen und wachsender Kälte immer weiter die Hoffnung, dass evtl. der 800-Meter-Lauf doch nicht stattfindet, allerdings spielte das Wetter lieber zugunsten der Sportlehrer. „Karma is real“ beschreibt die Situation der 11. Klassen am besten, denn einmal zu sehr darüber gefreut, nicht starten zu müssen, änderte Herr Bn. doch seine Meinung und diese durften, Mädchen und Jungen getrennt, beginnen. Jubel und Klatschen durchströmten das Stadion, welche bis zum letzten Lauf der 7. Klassen konsequent durchgezogen wurden. Herr Bn. machte seiner Position als Moderator alle Ehre und begleitete die Spektakel mit spannungsgeladenen Worten. Gegen 14 Uhr endete das Sportfest und alle durften mit Stolz, einer gute Note bzw. Werte fürs Sportabzeichen leicht vereist bzw. mit Sonnenbrand nach Hause gehen.

Lisa (11b)

Besuch der Gedenkstätten Berliner Mauer und Berlin-Hohenschönhausen

Am 8.Juni haben wir, also die 10a,b und c, uns um 7:20 Uhr getroffen für die Gedenkstättenfahrt ins ehemalige Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen in Berlin und um uns die Berliner Mauer anzuschauen. Nach der Anwesenheit sind wir nach Berlin gefahren und wir sind ungefähr um 9 Uhr an der Gedenkstätte angekommen. Daraufhin haben wir uns einen kurzen Erklärvideo angeschaut, was hier damals passiert ist und warum. Im Folgenden hat uns eine Führerin begleitet und sie berichtete, dass wir uns zwei verschiedene Gebäude angucken werden, ein U-förmiges und ein T-förmiges, beide waren aber Gefängnisse für Häftlinge. Das U-förmige Gebäude wurde jedoch ein bisschen später gebaut, weil es nicht genug Platz gab. Die Menschen damals wussten nicht, dass dieses Gebiet für Häftlinge sei, sie dachten, es wäre eine Fabrik bzw. habe es keiner hinterfragt. Zuerst kamen wir an den Räumen, die zur Zeit der sowjetischen Besatzung als Zellen genutzt wurden, an. Hier betonte sie , dass es zwei verschiedene Räume für Häftlinge gab. Der erste Raum war für ungefähr 6-7 Menschen und der zweite Raum war nur für eine einzige Person gedacht. Der Grund dafür war, um falsche Geständnisse zu kriegen, dafür haben sie die Häftlinge durch Isolation bestraft oder durch andere Bestrafungen wie z.B. der Hitzeraum, Stehzeit, Überflutung, der Schlafmangel und keine Gespräche waren erlaubt.

Danach kamen wir an Räumen an, die auch Möbel hatten, da sah man, dass die Häftlinge an einem Holzbett schlafen mussten und eine Schüssel für den Klogang bekamen. Sie wurden gezwungen, ein Dokument zu unterschrieben, indem sie in einer Position schlafen mussten, also auf dem Rücken mit den Händen auf der Brust gekreuzt. Alle 15-30 min liefen die Wächter durch den Gang, um zu kontrollieren, ob sie auch die Position einhalten und da es damals noch einen Teppich auf dem Boden gab, konnten die Häftlinge nicht einschätzen, wo die Wächter waren. Wenn die Wächter einen erwischt haben, dann wurde Lärm gemacht und das Licht wurde angemacht und alle Häftlinge im Raum mussten eine 3/4 Stunde stehen, bevor sie wieder schlafen durften und so hat alles sich wiederholt. Durch dem Lärm sind auch andere Häftlinge wach geworden. Deren Ziel war , dass die Häftlinge Schlafmangel haben und nicht klar denken konnten. Viele Räume wurden aus verschiedenen Zeiten gestaltet, manche aus den 1960ern oder aus den 1980ern. Es gab einen bestimmten Lieferdienstwagen, den viele kannten, den Barkas B1000, jedoch sind Menschen damit transportiert worden. Maximal haben 5 Personen reingepasst mit 2 Wächtern, in kompletter Dunkelheit und jeder Häftling war in einer kleinen Zelle, sodass sie nicht kommunizieren konnten. Meist ist lange gefahren worden, um die Orientierung zu verlieren. Zunächst stiegen sie in einer Garage aus und wurden geblendet vom Licht und sind in die Zellen weggebracht worden. Die Häftlinge durften fast nie die Zellen verlassen und es war ein Privileg, sich in der Freiluftzelle zu bewegen, also ca. eine halbe Stunde, in der ein paar Häftlinge ,,draußen“ sein durften, aber immer in Bewegung sein mussten und nicht hoch in die Wolken schauen durften. Die Wächter von oben haben das auch kontrolliert. Wie man sich bestimmt denken kann, wurden die Häftlinge nach Nummern benannt. Als wir wieder drinnen waren, sahen wir einen Raum, wo neue Häftlinge sich ausziehen mussten und vor einem Spiegel standen und sie mussten z.B. die Beine ausstrecken oder sich bücken und sie wurden auch betastet. Später kamen wir an einem Verhörungsraum, dort gab es zwei das Verhör leitende Personen, die den Häftlingen den Befehl gaben, wo sie sich hinsetzten durften. Sie erschienen meist freundlich und boten Tee oder Wasser an, aber man durfte nicht auf die Toilette gehen. Sie wollten, dass die Häftlinge sich so unwohl wie möglich fühlten.

Von 12 bis 13 Uhr waren wir bei der Berliner Mauer. Der Jugendoffizier der Bundeswehr hat erklärt, warum die Berliner Mauer eine L-Form hatte – für mehr Stabilität. Zunächst mussten wir die jüngsten und die ältesten Mauertoten finden, dazu haben wir uns die Mauer der Mauertote angeschaut. Neben dem Aufbau der Mauer stand auch der Tunnelbau im Mittelpunkt seines Vortrags, so standen wir unmittelbar auf dem sogenannten „Tunnel 57“, durch den 57 Ost-Berlinern die Flucht in den Westen gelang. Um 13:30 Uhr sind wir zurückgefahren und kamen um ca 15 Uhr wieder in Seelow an.

Sahar (10c)

Das Theaterstück hieß „safestay Hostel“ und war sehr spannend, weil es um wichtige Themen wie Diskriminierung und Rassismus ging. Ich erinnere mich noch, dass es in London spielte und eine strenge Regierung an der Macht war. Im Hostel trafen dann verschiedene Leute aufeinander, wie eine Frau aus Pakistan, eine Aktivistin aus Brasilien und ein Influencer. Alle hatten Probleme mit den neuen, ungerechten Gesetzen und wussten nicht, ob sie sich an die Regeln halten oder lieber protestieren sollen. Das Stück hat gut gezeigt, wie den Menschen ihre Freiheit weggenommen wird.

Das Besondere an der Aufführung war, dass die Schauspieler uns Zuschauer mit einbezogen haben. Es gab zum Beispiel eine Umfrage, bei der wir uns im Raum so hinstellen mussten, wie uns bestimmte Aussagen schon einmal im echten Leben betroffen haben. Dadurch konnte man gut sehen, wie unterschiedlich die Erfahrungen und Meinungen in unserer Gruppe eigentlich sind. Die Schauspieler haben ihre Rollen wirklich toll gespielt. Nach dem Stück haben wir uns noch kurz mit unseren Lehrern unterhalten und dabei gemerkt, dass wir den Inhalt sogar schon letztes Jahr in unserem Englischbuch gelesen hatten. Danach hat sich die Gruppe aufgeteilt: Die Schüler, die noch länger in Berlin bleiben wollten, haben sich verabschiedet. Der Rest ist zusammen mit den Lehrern zurückgefahren, sodass wir gegen 14:30 Uhr wieder sicher am Bahnhof Gusow-Seelow angekommen sind.

Lara (10c)

Anamorphosen- trotz aller Widrigkeiten

Das ist in der analytischen Geometrie ein dankbares Thema, um aus theoretischer Betrachtung ein echtes Erlebnis zu generieren.

Ideen gab es im diesjährigen Mathematik-Grundkurs der Stufe 12 einige. Sie erhielten per Zeichnung oder Mathe-Programm ein erstes Gesicht.

Nachdem die erste Umsetzung wegen klirrender Kälte abgebrochen werden musste, machten krankheitsbedingte Ausfälle immer wieder Umsetzungen erforderlich. Das Projekt war aus meiner Sicht für diesen Jahrgang verloren. Schade.

Und dann bei einem kurzen Schulbesuch meinerseits, um ein paar Dokumente abzugeben, die völlig unerwartete Überraschung. Auf dem vorderen Schulhof eine unübersehbare Zeichnung, die fast die gesamte Fläche einnahm.

Trotz Stress durch das schriftliche und mündliche Abitur hatten sich einige Schüler verabredet und das begonnene Projekt ohne großes Brimborium verwirklicht. Mein Kollege Wolf Berner nahm sich die Zeit, die Schüler bei ihrem Wirken zu beobachten.

Die Umsetzung hat garantiert mehrere Stunden in Anspruch genommen, für mich eine richtig große Sache.

Natürlich hielt ich das Gesehene fotografisch fest. In einer Nachicht berichteten mir die Schüler von ihrer Umsetzung und fügten Bilder vom Entstehungsprozess bei. Ich bin einfach nur stolz auf diese Truppe.

Danke Laura, Maret, Ronja, Justus und Marcel für dieses wunderbare Geschenk
Maik Ludwig (Mathelehrer des Kurses)

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