Das Theaterstück hieß „safestay Hostel“ und war sehr spannend, weil es um wichtige Themen wie Diskriminierung und Rassismus ging. Ich erinnere mich noch, dass es in London spielte und eine strenge Regierung an der Macht war. Im Hostel trafen dann verschiedene Leute aufeinander, wie eine Frau aus Pakistan, eine Aktivistin aus Brasilien und ein Influencer. Alle hatten Probleme mit den neuen, ungerechten Gesetzen und wussten nicht, ob sie sich an die Regeln halten oder lieber protestieren sollen. Das Stück hat gut gezeigt, wie den Menschen ihre Freiheit weggenommen wird.
Das Besondere an der Aufführung war, dass die Schauspieler uns Zuschauer mit einbezogen haben. Es gab zum Beispiel eine Umfrage, bei der wir uns im Raum so hinstellen mussten, wie uns bestimmte Aussagen schon einmal im echten Leben betroffen haben. Dadurch konnte man gut sehen, wie unterschiedlich die Erfahrungen und Meinungen in unserer Gruppe eigentlich sind. Die Schauspieler haben ihre Rollen wirklich toll gespielt. Nach dem Stück haben wir uns noch kurz mit unseren Lehrern unterhalten und dabei gemerkt, dass wir den Inhalt sogar schon letztes Jahr in unserem Englischbuch gelesen hatten. Danach hat sich die Gruppe aufgeteilt: Die Schüler, die noch länger in Berlin bleiben wollten, haben sich verabschiedet. Der Rest ist zusammen mit den Lehrern zurückgefahren, sodass wir gegen 14:30 Uhr wieder sicher am Bahnhof Gusow-Seelow angekommen sind.
Lara (10c)
