Religionsphilosophische Woche (RSPW)

Montag – Einstieg in die Projektwoche und erste Zusammenkunft der Basisgruppen

Zunächst kamen wir am Morgen alle in der Cafeteria in einem größeren, halben Stuhlkreis zusammen, in dessen Mitte sich zuerst Herr von Campenhausen mit einer Ansprache und danach Herr Mh. sowie Herr Rc. stellten, um Organisatorisches für die Woche zu klären. Dann begaben sich Amy und Dominik aus unserem Jahrgang, die die Woche mitorganisierten, in den Halbkreis und leiteten diese mit einer kleinen Brainstorming-Aktion ein, bei der sie zwei Tafeln in die Mitte stellten, an denen sich Zettel mit Fragen zur Nächstenliebe befanden. Nun galt es, die ersten Gedanken zu den Fragen mittels kleiner Zettel aufzuschreiben und dann anzubringen. Im Anschluss las jeweils einer die Fragen mit je drei Antworten vor. Um am Ende doch früher gehen zu dürfen, kamen wir danach im Nebengebäude in den Räumen 506-510 in unseren Basisgruppen anstelle einer Pause bereits zusammen. Für diese trugen wir uns weit vor Beginn der Woche in Listen ein und besprachen heute, in welcher Form wir folglich über diese berichten wollen. Es standen folgende Einrichtungen/Basisgruppen zur Wahl: Kita „Arche Noah“, Grundschule Seelow, Format, Diakonie Tagespflege „Vergiss mein nicht“ und AWO-Seniorenzentrum Anne Frank. Direkt daran anknüpfend betraten verschiedene Referenten die Räume, zu denen eine Frau der Diakonie, vier Referenten der Feuerwehr Notfallseelsorge sowie Tim Eisenlohr zählten. Während die ersten beiden Gruppen nach der Hälfte der Zeit die Räume tauschten, blieb die Gruppe, die sich bei Tim Eisenlohr befand, die ganze Zeit bei diesem. Die Vier der Notfallseelsorge stellten uns zunächst ihren Berufsalltag, ihre freiwillige Arbeit bei dieser sowie die Komplexität vor. Dann fanden wir uns in Kleingruppen zusammen, in denen wir unseren Hauptfokus auf unsere Verbindung zum Thema Nächstenliebe legten. Im Anschluss stellten wir unsere Ergebnisse vor, bei denen uns die Aussage „Wir haben das Adjektiv Warmherzigkeit“ alle trotz der bewegenden Stimmung ein wenig zum Schmunzeln brachte. Nach der Pause von 30min begaben wir uns zur Frau von der Diakonie, die uns Einiges zum Thema Demenz berichtete. Wir starteten diese zweite Hälfte mit einer Übung, bei der drei Schüler/-innen unfreiwillig freiwillig gleichzeitig einen Text vorlasen, während die anderen auf die Lippen und Worte der Frau achten sollten.  Der dann folgende Poetry Slam, den sie uns auf dem „großen Tablet“, wie sie witzigerweise unsere Boards betitelte, zeigte, berührte viele von uns. Nachdem wir uns über den Inhalt austauschten, durften wir auch schon mittels verschiedener Stationen in die Welt der Demenzerkrankten eintauschen. So mussten wir alltägliche Situationen mit Hürden meistern, was uns noch einmal mehr das Leiden der Betroffenen bewies. Herr Eisenlohr erzählte uns währenddessen über seine Projekte zur Flüchtlingshilfe auf den griechischen Inseln. Dort organisierte er die Unterstützung für die Menschen, die in einfachen Schlauchboten die Küste Griechenlands erreichten. Dazu hat er ein weites Netzwerk aufgebaut, um den Bootsflüchtlingen auf dem Mittelmeer möglichst schnelle Hilfe zukommen zu lassen. Da er selbst als 16-Jähriger aus der DDR geflohen ist und erlebt hat, wie wichtig es ist, wenn Flüchtlingen geholfen wird, hat ihn später motiviert, anderen Menschen in diesen Situationen zu helfen. Das hat uns sehr beeindruckt, denn das ist gelebte Nächstenliebe. Abschließend trafen wir uns für die letzten 30min erneut in unserer Basisgruppe und besprachen letzte Formalitäten, bevor wir dann 13.45 Uhr statt eigentlich 15.25 Uhr gehen durften.

Ava (11a) & Lisa (11b)

Dienstag – Eintauchen in verschiedene Religionen und erster Besuch der Einrichtungen 

Der heutige Tag startete zunächst mit einem gemeinsamen Frühstück in der Cafeteria, zu dem jeder Verschiedenes mitbrachte, auch wenn sich bei der Menge der Nachrichten in unserer Jahrgangsgruppe dann doch Einiges doppelte. Schon lustig, wenn bei der Brötchenbestellung „16“ statt „60“ Brötchen verstanden wurde, aber dieses Problemchen löste Frau Br. schnell durch den Kauf 60 weiterer. (Wir hatten nun übrigens noch sehr viele für ein weiteres Frühstück am Donnerstag.) Danach begaben wir uns zu den Räumen, in denen sich in jedem eine Religion befand, für die wir uns für zwei ebenfalls vorher eintrugen: Islam, Buddhismus, Hinduismus sowie Judentum („Meet a Jew“).  Jede Religion stellten unsere Gäste des heutigen Tages ganz individuell vor: So durfte beim Buddhismus meditiert, beim Judentum durch ein spezielles Horn geblasen sowie Matze, ein Brot bestehend aus Wasser und Mehl, gegessen, aber beim Hinduismus auch sehr spannende Fakten erfahren werden. Sehr interessant war vor allem zu hören, dass der Judentum einen eigenen Kalender/eigenes Jahr sowie 613 Gebete besitzt. Nach der Pause trafen wir uns gegen 12.45 Uhr nochmal alle in der Cafeteria, um die letzten Absprachen für den morgigen Tag zu klären. Im Anschluss besuchten wir in unseren Basisgruppen unsere Einrichtung und stellten u.a. den Zuständigen bzw. Mitarbeitern vor Ort unsere Ideen des Projektes vor, was wir am Freitag in dieser ausführen möchten. Schluss hatten wir am heutigen Tag also alle unterschiedlich. 

Mittwoch – Bildende Erkundungsstour im idyllischen Berlin

Heute verschlug es uns nach Berlin, wo wir uns wieder für zwei folgender Halte entschieden: Hindu-Tempel, Wohnung eines Buddhisten, Moschee, „Stadtmission“ am Hauptbahnhof oder Synagoge. Zunächst trafen wir uns am Morgen am Frankfurter Bahnhof gegen 8.50 Uhr, von dem wir mit dem Zug eine Stunde nach Berlin fuhren. Zwei Gruppen stiegen bereits an der Station „Ostkreuz“ aus, während die dritte weiterfuhr. Entweder mit Bus oder U-Bahn ging es dann weiter zum ersten Halt. So durfte beim Mönch meditiert bzw., der frühen Uhrzeit geschuldet, auch teils geschlafen oder der Hinduismustempel aufgrund seiner besonderen Einzigartigkeit im Aussehen bestaunt werden. Nach der ersten Runde fuhren wir gemeinsam Richtung Alexanderplatz, wo wir uns nach kurzer Freizeit mit Snackpause bei der Weltzeituhr mit allen anderen Gruppen trafen. Mit neuer Aufteilung ging es zum zweiten Halt und gerade die Gruppe „Stadtmission“ erhielt einen tiefen Einblick in die Humanität, die Berlin zu bieten hat, sowie das herzerfüllte Mitgefühl der teils ehrenamtlichen Mitarbeiter, beispielsweise das Ärzteteam. Im Anschluss erhielten wir knappe zwei Stunden Freizeit, in der wir eigenständig dafür verantwortlich waren, 16.40 Uhr wieder am Gleis 1 am Ostkreuz zu erscheinen. „Kuschelnd“ aufgrund der vielen Fahrgäste und bepackt mit Marmeladegläsern von einem Karls-Erdbeerhof-Stand ging die einstündige Fahrt wieder in Richtung Frankfurt. Somit neigte sich ein sehr spannender, berührender, aber auch recht anstrengender Tag dem Ende zu, nachdem die letzten Vlogs für den heutigen Tag vervollständigt wurden.

Donnerstag – Letzter Feinschliff mit Vorbereitung für Freitag in den Basisgruppen

Der heutige Tag startete für die meisten erst etwas später, nur musste unsere Gruppe „Format“ bereits gegen 9 Uhr an diesem sein. Wir besprachen mit der Leiterin der Behindertenwerkstatt unser Vorhaben morgen und besuchten die dortigen Mitarbeiter hautnah bei ihrer Arbeit. Schnell wurde uns klar, wie harmonisch und entspannt die Atmosphäre wirkt. Nach dem knapp einstündigen Rundgang mit abschließender Feedbackrunde ging es zu Fuß wieder zurück zur Schule, an der wir wieder einmal gegen 10.30 Uhr in der Cafeteria gemeinsam frühstückten. Anschließend besprachen wir letzte Feinheiten in unseren Basisgruppen, in denen wir den Tag teils mit einer sehr lustigen Runde UNO gegen 12.50 Uhr ausklingen ließen.

Freitag – Ende der Projektwoche 

Der Morgen starte zunächst wieder einmal mit einer ganz fairen Runde UNO, bevor wir uns für das Projekt in unserer Stätte bereitmachten. Schnell räumten wir noch die letzten Stühle zu einem Kreis zusammen, wonach dann jede Gruppe zu ihrer Stätte ging. Eingespannt in die verschiedenen Tätigkeiten des „Formats“ realisierten wir schnell, wie liebevoll alle Mitarbeiter zueinander sind und wie entspannt die Arbeitsatmosphäre dort wirkt. Wir suchten vergeblich nach Stress oder Streitigkeiten; stattdessen lachten wir in Small-Talks mit den Mitarbeitern. Die Stunde verging rasend schnell und wir kehrten zurück zur Schule. Gemeinsam sammelten wir uns in der Cafeteria, um unsere entstandenen Vlogs oder Podcasts zu hören. Gegen 13.30 Uhr endete der heutige letzte Tag und jeder nahm seine neue sowie viel bessere Definition von Nächstenliebe mit nach Hause.

Abschließend lässt sich sagen, dass diese Woche zwar manchmal recht anstrengend erschien, aber dennoch extremen Aufschluss darüber gab, wie wichtig Nächstenliebe eigentlich ist. Vor allem wir, diejenigen, die in der Behindertenwerkstatt tätig waren, bemerkten schnell, dass Vorurteile gegenüber Beeinträchtigten vollkommen fehl am Platz sind. In Gespräche und lustigen Situationen fanden diese nämlich gar keine Bestätigung. Zusammenfassend gestaltete sich die Woche also als sehr schön und definitiv empfehlenswert. 

Lisa (11b)

Besuch der Gedenkstätten Berliner Mauer und Berlin-Hohenschönhausen

Am 8.Juni haben wir, also die 10a,b und c, uns um 7:20 Uhr getroffen für die Gedenkstättenfahrt ins ehemalige Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen in Berlin und um uns die Berliner Mauer anzuschauen. Nach der Anwesenheit sind wir nach Berlin gefahren und wir sind ungefähr um 9 Uhr an der Gedenkstätte angekommen. Daraufhin haben wir uns einen kurzen Erklärvideo angeschaut, was hier damals passiert ist und warum. Im Folgenden hat uns eine Führerin begleitet und sie berichtete, dass wir uns zwei verschiedene Gebäude angucken werden, ein U-förmiges und ein T-förmiges, beide waren aber Gefängnisse für Häftlinge. Das U-förmige Gebäude wurde jedoch ein bisschen später gebaut, weil es nicht genug Platz gab. Die Menschen damals wussten nicht, dass dieses Gebiet für Häftlinge sei, sie dachten, es wäre eine Fabrik bzw. habe es keiner hinterfragt. Zuerst kamen wir an den Räumen, die zur Zeit der sowjetischen Besatzung als Zellen genutzt wurden, an. Hier betonte sie , dass es zwei verschiedene Räume für Häftlinge gab. Der erste Raum war für ungefähr 6-7 Menschen und der zweite Raum war nur für eine einzige Person gedacht. Der Grund dafür war, um falsche Geständnisse zu kriegen, dafür haben sie die Häftlinge durch Isolation bestraft oder durch andere Bestrafungen wie z.B. der Hitzeraum, Stehzeit, Überflutung, der Schlafmangel und keine Gespräche waren erlaubt.

Danach kamen wir an Räumen an, die auch Möbel hatten, da sah man, dass die Häftlinge an einem Holzbett schlafen mussten und eine Schüssel für den Klogang bekamen. Sie wurden gezwungen, ein Dokument zu unterschrieben, indem sie in einer Position schlafen mussten, also auf dem Rücken mit den Händen auf der Brust gekreuzt. Alle 15-30 min liefen die Wächter durch den Gang, um zu kontrollieren, ob sie auch die Position einhalten und da es damals noch einen Teppich auf dem Boden gab, konnten die Häftlinge nicht einschätzen, wo die Wächter waren. Wenn die Wächter einen erwischt haben, dann wurde Lärm gemacht und das Licht wurde angemacht und alle Häftlinge im Raum mussten eine 3/4 Stunde stehen, bevor sie wieder schlafen durften und so hat alles sich wiederholt. Durch dem Lärm sind auch andere Häftlinge wach geworden. Deren Ziel war , dass die Häftlinge Schlafmangel haben und nicht klar denken konnten. Viele Räume wurden aus verschiedenen Zeiten gestaltet, manche aus den 1960ern oder aus den 1980ern. Es gab einen bestimmten Lieferdienstwagen, den viele kannten, den Barkas B1000, jedoch sind Menschen damit transportiert worden. Maximal haben 5 Personen reingepasst mit 2 Wächtern, in kompletter Dunkelheit und jeder Häftling war in einer kleinen Zelle, sodass sie nicht kommunizieren konnten. Meist ist lange gefahren worden, um die Orientierung zu verlieren. Zunächst stiegen sie in einer Garage aus und wurden geblendet vom Licht und sind in die Zellen weggebracht worden. Die Häftlinge durften fast nie die Zellen verlassen und es war ein Privileg, sich in der Freiluftzelle zu bewegen, also ca. eine halbe Stunde, in der ein paar Häftlinge ,,draußen“ sein durften, aber immer in Bewegung sein mussten und nicht hoch in die Wolken schauen durften. Die Wächter von oben haben das auch kontrolliert. Wie man sich bestimmt denken kann, wurden die Häftlinge nach Nummern benannt. Als wir wieder drinnen waren, sahen wir einen Raum, wo neue Häftlinge sich ausziehen mussten und vor einem Spiegel standen und sie mussten z.B. die Beine ausstrecken oder sich bücken und sie wurden auch betastet. Später kamen wir an einem Verhörungsraum, dort gab es zwei das Verhör leitende Personen, die den Häftlingen den Befehl gaben, wo sie sich hinsetzten durften. Sie erschienen meist freundlich und boten Tee oder Wasser an, aber man durfte nicht auf die Toilette gehen. Sie wollten, dass die Häftlinge sich so unwohl wie möglich fühlten.

Von 12 bis 13 Uhr waren wir bei der Berliner Mauer. Der Jugendoffizier der Bundeswehr hat erklärt, warum die Berliner Mauer eine L-Form hatte – für mehr Stabilität. Zunächst mussten wir die jüngsten und die ältesten Mauertoten finden, dazu haben wir uns die Mauer der Mauertote angeschaut. Neben dem Aufbau der Mauer stand auch der Tunnelbau im Mittelpunkt seines Vortrags, so standen wir unmittelbar auf dem sogenannten „Tunnel 57“, durch den 57 Ost-Berlinern die Flucht in den Westen gelang. Um 13:30 Uhr sind wir zurückgefahren und kamen um ca 15 Uhr wieder in Seelow an.

Sahar (10c)

Das Theaterstück hieß „safestay Hostel“ und war sehr spannend, weil es um wichtige Themen wie Diskriminierung und Rassismus ging. Ich erinnere mich noch, dass es in London spielte und eine strenge Regierung an der Macht war. Im Hostel trafen dann verschiedene Leute aufeinander, wie eine Frau aus Pakistan, eine Aktivistin aus Brasilien und ein Influencer. Alle hatten Probleme mit den neuen, ungerechten Gesetzen und wussten nicht, ob sie sich an die Regeln halten oder lieber protestieren sollen. Das Stück hat gut gezeigt, wie den Menschen ihre Freiheit weggenommen wird.

Das Besondere an der Aufführung war, dass die Schauspieler uns Zuschauer mit einbezogen haben. Es gab zum Beispiel eine Umfrage, bei der wir uns im Raum so hinstellen mussten, wie uns bestimmte Aussagen schon einmal im echten Leben betroffen haben. Dadurch konnte man gut sehen, wie unterschiedlich die Erfahrungen und Meinungen in unserer Gruppe eigentlich sind. Die Schauspieler haben ihre Rollen wirklich toll gespielt. Nach dem Stück haben wir uns noch kurz mit unseren Lehrern unterhalten und dabei gemerkt, dass wir den Inhalt sogar schon letztes Jahr in unserem Englischbuch gelesen hatten. Danach hat sich die Gruppe aufgeteilt: Die Schüler, die noch länger in Berlin bleiben wollten, haben sich verabschiedet. Der Rest ist zusammen mit den Lehrern zurückgefahren, sodass wir gegen 14:30 Uhr wieder sicher am Bahnhof Gusow-Seelow angekommen sind.

Lara (10c)

Stundenpaarlauf im Stadion

Auch wenn viele von uns zunächst wieder einmal hofften, dass das Wetter dem Lauf einen Strich durch die Rechnung macht, wie es am eigentlichen vorgesehenen Tag, den 06.05., auch geschah, so suchten um 16.30 Uhr immer noch verzweifelt motivierte Läufer/-innen unseres Jahrgangs nach einem Partner. Während der Stundenpaarlauf für alle als freiwillige Sporteinheit bzw. zusätzliche Eins bereitsteht, so ist dieser für unsere 11. Klassen verpflichtend und wird benotet. – Sehr zur Freude aller. Um 17 Uhr konnte man bereits ins Stadion und sich mit dem Partner eine Startnummer sichern bzw. sich anmelden. Dies beinhaltete zunächst zu späterer Stunde auch noch ein bisschen Kopfrechnen, denn die Summe des Alters beider Läufer entschied, ob man sich bei U30, Ü30 oder Ü40 anstellte. (Alle drei Bereiche waren zudem noch unterteilt in weiblich / weiblich, männlich / männlich und weiblich / männlich). Mit gesicherter Startnummer hieß es nun, bis 18 Uhr die Zeit zu überbrücken: Ob ein kleiner letzter Snack zum Auffüllen der Glykogenspeicher, Aufwärmung mit Dehnung der Gelenke, ein letzter Toilettengang oder doch der altbekannte Regentanz von YouTube, der mit höchster Konzentration nachgeahmt wurde. – Jeder bereitete sich ganz individuell mental sowie körperlich auf die anschließende lauferfreute Stunde vor. Noch kurz gehofft, dass die letzte dunkle Wolke doch die Wirkung des Regentanzes zeigte, rief Herr Bn. auch schon alle Läufer auf die Bahn und erklärte kurz die „Regeln“. Eine Diskussion später, wer vom Paar nun als Erstes die erste Runde hinter sich bringt, begann auch schon Punkt 18 Uhr der Lauf. Nach jeder Runde klatschte man mit seinem Partner ab, auch wenn nach jeder die Motivation dahinter leicht verschwand, und sicherte sich ein Gummiband. Die Stunde verging schnell, die Waden brannten und ein letzter hektischer Blick auf Uhr konnte erfolgen, bevor Herr Bn. endlich den Lauf beendete. Freude, Erschöpfung oder doch eine Mischung aus beidem vermengten sich mit der Kraft der Regenwolken, denn als alle zum Auszählen der Runden gingen, brachten diese nicht gerade wenig Regen mit sich. Am Ende sollte es gegen 19.30 Uhr noch zur Siegerehrung kommen.

Lisa (11b)

Besuch der Leipziger Buchmesse

Kurz vor 8.00 Uhr trafen wir uns alle schon mit Vorfreude bzw. bei manchen vielleicht auch mit erzwungener vor der Schule und warteten auf den Bus. Da unser Jahrgang recht groß ausfällt, fuhren sechs von uns wieder in einem kleineren mit. Nach dem bekannten Drängeln, das wir ganz tatkräftig auch mit zunehmendem Alter nicht verlernten, begab sich jeder in den Bus und die Räder versetzten sich so langsam ins Rollen. Doch was macht man genau, um 3,5 Stunden Fahrt effizient zu überbrücken, wenn Schlafen und Reden nicht die persönliche Bestoption darstellt? – Einige des Deutsch-LKs fanden ihre ganz individuelle Lösung und warfen selbstverständlich ganz freiwillig einen Blick in Kleists „Michael Kohlhaas“. Schon lustig, dass der Pferdchenhändler ein ähnliches Ziel, und zwar einen Besuch der Leipziger Messe, in den ersten Zeilen anstrebt. Während andere sich dann doch für den genüsslichen Schlaf entschieden, verstrich die Zeit schon relativ schnell und wir trafen ca. 11.45 Uhr an der Messehalle ein. Am Bus vereinbarten wir noch schnell die Rückfahrzeit und schon marschierten wir los. Angefangen in der vierten Halle ging es hinüber in die nächste und eines wurde uns ziemlich schnell bewusst: Wer in Ruhe nach einem Buch suchte, konnte dies direkt vergessen. Das neue Buch von Fitzek sowie er selbst so nah, schon sichtbar, aber aufgrund der unglaublich langen Schlange und eines fehlenden Extratickets doch so fern. Eventuell leicht enttäuscht ging es für einige von uns schon zwei Stunden vor der Rückfahrt immerhin mit einem Krönchen nach draußen, um sich vor dieser unbeschreiblichen Menschenmasse zu retten. Gegen 15.45 Uhr sollten wir alle wieder am Bus sein und es ist schon lustig, dass wir das erste Mal bei einem Ausflug mit dem Jahrgang alle überpünktlich am Bus waren. Zu 16.00 Uhr traten wir also ausgepowert die Rückfahrt an und erreichten die Schule gegen halb acht. Somit neigte sich der heutige Tag auch dem Ende zu und ein recht spannender Schultag ging vorbei. 

Lisa (11b)

Poetry Projekt

Angekommen in der Schule, wartete in der dritten Stunde in unserem Deutschraum Frau Susanne Kölbel mit zwei weiteren Personen auf uns. Susanne Kölbel, eine Auslandsreporterin bei „Der Spiegel“, stellte erst sich selbst und anschließend ihre Partner Valentina Bauer, eine Deutschstudentin, und Mykhailo Krasilnikov, ein Geflüchteter aus der Ukraine, vor und gab uns einen Einblick in ihre Arbeit sowie wie es zu dem „Poetry Projekt“ kam. Alles begann damit, dass sie vom „Spiegel“ aus in verschiedene Länder reiste und mit vielen Polizisten und verschiedenen Menschen sprach. Einmal stand bei einem Abendessen mit einigen wichtigen Personen in einem fremden Land plötzlich ein Mann auf und trug ein berührendes Gedicht über seine persönliche Geschichte vor. Susanne war tief berührt und der festen Überzeugung, dass viel mehr Menschen gerne ihre Erfahrung erzählen wollen würden. Sie merkte, nachdem der Ukraine Krieg ausbrach und die ersten Geflüchteten ankamen, dass sie ihre Erfahrungen erzählen sollten. Susanne ging auf die zuerst schüchternen Leute zu, fragte nach deren Erfahrungen. So kam eine zunächst kleine Gruppe zusammen, die ihre Erfahrungen aufschrieben. Später wurden diese biografischen Erlebnisse in Form einer Lesung an einer Universität vorgetragen. Dies stellte einen schönen Einstieg in unser Projekt dar. Unsere Projektarbeit begann mit einer persönlichen Vorstellung. Im Anschluss bekamen wir die Aufgabe, unseren Wohnort mit Dingen zu beschreiben, die ihn allein für uns besonders machen. Von der Natur über Vereine bis hin zu unserem eigenen Zuhause waren sehr vielfältige Antworten dabei. Diese sollten wir anschließend poetisch auf eine Postkarte schreiben, die an eine unbekannte Person aus einem weit entfernten Ort gerichtet sein sollte. Nach der Schreibphase haben wir unsere Texte vorgestellt und diese mit (freiwilligen) Kontaktdaten abgeben, falls jemand mal auf unsere poetische Schreibweise zurückkommen möchte. Unser Kurs und einige andere Klassen begaben sich nach der Mittagspause in die Cafeteria, wo uns Susanne, Valentina und Mykhailo eine Vorlesung verschiedenster Werke ihrer Kollegen vortrugen. Besonders faszinierend war Kamala aus der 11a, die ihre persönliche Geschichte vorstellte. 10 Minuten erzählte sie von ihrer Flucht aus Syrien nach Deutschland, welche Hürden sie und ihre Familie überwinden mussten und bis zum heutigen Tag noch müssen. Einige waren zu Tränen gerührt, andere waren persönlich so verbunden, dass sie auch ihre Geschichten erzählen / verfassen wollten. Naya aus der 9b oder Zakarya aus der 8b erinnerten sich selbst an ihre Flucht und sprachen mit Susanne darüber. Diese war sehr glücklich, dass ihr Projekt so gut angenommen ist. Im Nachhinein sprach der Deutsch GK von Frau Br. nochmals über das Projekt und über eine Fortführung in unserem Jahrgang sowie den unteren Klassen.

Insgesamt bewerten wir das Projekt als gelungen und außerordentlich augenöffnend. Wir alle kennen Menschen mit erschreckenden Hintergründen, doch nur wenige wissen die ganze Geschichte. Deshalb appellieren wir an euch: Fragt nach den Geschichten eurer Mitmenschen und sprecht auch über eure eigenen. Zeigt keine Angst, sondern Mut, denn ihr habt Dinge erlebt und durchgestanden, wovor andere Menschen wegrennen würden.

Vanessa (11c)

Studierenorientierungstag

Noch kurz an der Veranstaltungsbühne im Kunst GK gebaut, die eigene Engelsstimme im Musik GK erklingen gelassen oder doch den Schlafpegel aufgrund der Freistunde hochgehalten, so ging es ab der dritten Stunde für alle von uns nach oben zu den 500er-Räumen. Einige Tage zuvor trugen wir uns in Listen ein, die sich aus einer Abfolge dreier Workshops zusammensetzen. Zur Auswahl standen die Universität Potsdam mit dem Themenbereich Lehramt, die Viadrina mit Jura, die TH Wildau, die FH Eberswalde sowie die FH für Finanzen KW. Der erste Workshop, der 1,5h anhielt, diente lediglich der Einführung in die Thematiken Studium und Zukunft, weshalb die Wahl der Universität, bei der wir uns als Erstes eintrugen, also keine Rolle spielte. Mit Claudia und Miguel, die beide an der Viadrina Jura studieren, starteten wir zunächst mit Bilderkarten, von denen wir uns jeweils eine aussuchen sollten, die unseren Blick in die Zukunft am besten beschreibt. Mit diesen setzen wir uns zurück an unseren Platz und stellten uns vor. Folglich stand eine Gruppenarbeit an. Diese unterteilte sich in folgende Gruppen: Möglichkeiten des Studierens, Pro und Contra eines Studiums, Planung und Aussehen eines Studienalltags sowie die Einteilung der Finanzen mit Einbezug der Finanzierungsmöglichkeiten. So entstanden in den knapp 15 bis 20 Minuten also neben Plänen und Strukturierungen auch Gedankengänge und Wissenserweiterung bezüglich Bafög sowie Stipendien. Nach der Vorstellung der entstandenen „Produkte“ wurden uns noch weitere wichtige Informationen genannt, bevor es 11.25 Uhr in die Mittagspause ging. Nach dieser begaben wir uns dann in die eigentlichen Workshops, in denen uns beispielsweise zum Studiengang Lehramt Wichtiges berichtet wurde. Eigentlich sollten der zweite und dritte gleich strukturiert sein, allerdings stellte sich bei diesem heraus, dass sie im zweiten ausschließlich die Uni Potsdam vorstellten. Da wir uns aber mit Hintergedanken speziell für Lehramt entschieden haben, blieben wir im darauffolgenden Workshop einfach sitzen, wodurch zwar der Raum recht voll erschien, allerdings dies sowieso die beste Lösung bereitstellte, da die FH für Finanzen eben gar nicht erst erschien. So startete der recht überfüllte Workshop also erneut mit einer Gruppenarbeit, in der wir uns bankreihenweise in Gruppen teilten. An der ersten Station sollten die Vor- und Nachteile eines Lehrerberufs notiert werden, wonach die Aufgaben sowie zuletzt die Eigenschaften eines guten Lehrers folgten. Im Uhrzeigersinn rotierten wir dann, sodass sich die Blätter mit vielen tollen Gedanken so langsam füllten. Anschließend werteten wir die Stationen aus und die beiden Studentinnen stellten uns als letzten Punkt den Weg ins Lehramt vor. Mit vielen tollen Erkenntnissen endete der Studienorientierungstag gegen 14.15 Uhr und alle durften, mit Wissen beladen, in den Feierabend starten. 

Lisa (11b)

Letzter Schultag des Halbjahres 2025/26

Von einem Spiel mit Homonymen im Deutsch LK bis hin zu spannenden „Blackstorys“ auf Latein im Lateinunterricht: Die ersten Stunden des Tages starteten zunächst mit dem „regulären“ Unterricht, bis es dann folglich getrennt für SEK 1 und 2 in die Cafeteria ging. Noch überwältigt von der dunklen Geschichte im Lateinunterricht mit dem Mann in der Telefonzelle und seinem Fisch neben ihm verschlug es uns also gegen 9.00 Uhr in die Cafeteria. Dort erwartete uns unser Musikkurs des 11. Jahrgangs, der zusammen mit Frau Br. einen schönen Abschluss zum Halbjahresende organisierte. So starteten sie nach Ansprache von Jakob und Pauline also mit dem Lied „No Risk No Fun“ aus dem Film Bibi und Tina und haben uns somit in unser jüngeres Ich zurückversetzt. Dann zeigten sie folglich ein im Rahmen des Musikunterrichts entstandenes Musikvideo über den Hausmeister, bei dem ein Lachen schon schwer zu unterdrücken war. Einen mit Lächeln bepackten Applaus später verzauberte uns auch Elisa (8b) wieder einmal mit ihrem Talent des Klavierspielens sowie drei Mädchen aus der siebten Klasse, die eine kleine Tanz-Choreo performten. Anschließend stellte eine weitere Schülerin des siebten Jahrgangs das Gedicht „Was uns an der Schule stört“ von Hans-Peter Kraus vor, bei dem sie trotz des vermeintlich spaßigen Inhalts aber die Ernsthaftigkeit betonte. Auch Annabelle mit ihrem Gesang sowie Isabel am Keyboard (11a) berührten wieder einmal alle mit dem Lied „Every Breath You Take“ von The Police. Bevor danach allerdings Herr von Campenhausen seine abschließenden Worte formulierte, begab sich Mia (10a), unsere Kreisschülerrats-Sprecherin, nach vorn und sprach nochmals die Wichtigkeit ihres Amtes sowie die Möglichkeit, Ideen in höhere Landesebenen einzubringen, an. Zum Schluss fasste Herr von Campenhausen noch einmal die Höhepunkte des Halbjahres zusammen, worunter neben der Berufe-Show zu Beginn, auch unser Tag der offenen Tür und die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Haus zählen. Auch kündigte er Änderungen im zweiten Halbjahr an. Bevor es in die Pause ging, applaudierten wir ein letztes Mal für unsere Lehrkräfte, die auch trotz der stressigen Hausaufgaben dennoch für einen schönen und spannenden Unterricht sorgten, auch wenn vielleicht das ein oder andere Winterhoch, das dann doch ausblieb, zu Distanzunterricht führte. In der dritten Stunde erfolgten noch eine kurze Belehrung sowie eine Unterrichtsstunde im Fach des Klassenleiters, bevor es dann nun endlich unsere hoffentlich guten Zeugnisse gab.

Auch wenn vielleicht die eine oder andere Note noch nicht ganz der eigenen Bestleistung entsprach, dient sie evtl. dennoch als Motivation für das nächste Halbjahr. Nun gilt es allerdings zunächst, die Ferienwoche zu genießen und mit Ehrgeiz nach dieser wieder entschlossen einzusteigen.   

Lisa (11b)

Besuch des Musicals „Romeo und Julia“

Nach Ende der achten Stunde sammelten wir uns zunächst alle vor der Schule, von der wir uns, aufgeteilt in drei Reisebusse, gemeinsam mit sehr vielen Lehrkräften so langsam in Richtung Berlin aufmachten. Gute Gespräche, Lachen oder doch eine kleine Schlafeinheit? – Eineinhalbstunden mussten also nun irgendwie überbrückt werden, auch wenn die Zeit schneller verstrich, als wir zunächst aufgrund der recht rutschigen Fahrbahn annahmen. Diesmal fuhr der Bus auch direkt zum Theater des Westens, das wir gegen 18.00 Uhr erreichten. In kleinen Gruppen stiefelten wir alle bis 19.00 Uhr wortwörtlich durch Berlin und genossen bei den schon echt eisigen Temperaturen die letzten freien Minuten. Nachdem wir alle wieder zusammengefunden hatten, nahmen wir auch schon unsere Plätze ein, die teilweise definitiv eine bessere Sicht boten als im vorherigen Jahr. „Man kann mit dem Ende auch den Anfang klarer sehen.“ – Mit dieser gesanglichen Einlage begann das Musical, das vorerst somit die Endszene zeigte. Lachen, Applaus und vor allem gute sowie überraschte Laune überfluteten den Saal, bis dann ungefähr 20:45 Uhr eine kleine Pause anstand. Zu unserer Überraschung gab es diesmal nur neutrale Becher für die Getränke und nicht die mit einer Abbildung des Covers, weshalb man sich glücklich schätzen durfte, eines mit Cover im letzten Jahr ergattert zu haben. Pünktlich mit einem Gong ging es weiter und wieder begeisterten uns die Schauspieler mit ihrem Können und ihrem Gesang. Auch wenn man nach dem ersten Besuch bereits wusste, wie das Musical endete, berührte es dennoch wieder sehr. Einen kräftigen später folgte auch schon ziemlich schnell die Zugabe, die definitiv wieder einmal für extrem gute Stimmung sorgte, sodass man am Ende traurig war, dass es gegen 22.30 Uhr endete. Müde, aber ebenso bepackt mit neuen Erkenntnissen sowie Grundwissen zum Inhalt des Werkes begaben wir uns für die Heimfahrt zurück in die warmen Busse. 0.15 Uhr erreichten wir die Schule, auch wenn der Bus leider bis zur Haltestelle vorrücken musste, da alle Eltern direkt vor der Schule standen.

Es stellte sich auf jeden Fall erneut als unvergessliches Highlight heraus. Auch wenn man wusste, was einen erwartet, schien es erstaunlich, wie eigen andere Schauspieler ihre Art und Persönlichkeit in die Rollen unbewusst einbrachten. Schon lustig, wenn man selbst von einigen Lehrern mitbekommt, dass sich die Amme dieses Mal und Frau Ba. sehr ähnlich waren.

Man muss also gar nicht unbedingt das Werk gelesen haben, um das Musical verstehen zu können. Ich denke, viele Gesichter wird man mit großer Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahr wieder dort sehen.

Lisa (11b)

Vorlesewettbewerb der 7. Klassen

Zunächst trafen sich die siebten Klassen, der Deutsch LK sowie die Jury, bestehend aus Herrn Rc., Frau Ba., Frau Di. und Frau Ru., in der 3./4. Stunde in der Cafeteria und nahmen auf ihren Plätzen Platz, sodass drei Siebener immer mit einem/einer aus dem 11. Jahrgang zusammensaßen. Die 11er also ausgestattet mit iPad, hörten alle ganz gespannt in das Halbfinale, bei dem die Mitstreiter ihre eigene Lektüre vorstellten. Überrascht, dass einige so viel Ausdruck in die Worte brachten, stand auch bereits die erste Abstimmung an. Nach folgenden Kriterien wurden sie also bewerten: u.a. Lesefluss, Betonung und Schnelligkeit. Es konnten insgesamt maximal 16 Punkte erreicht werden. Online gaben wir, die 11er, dann für unsere Kleingruppe die Punktzahl ein und zusammen mit dem Lehrer-Voting zogen Navraj, Elza und Malthe ins Finale ein. Nun hieß es, uns als kritisches Publikum von ihrer Lesefähigkeit aus einem ihnen unbekannten Text zu überzeugen, was sie trotz unbekannter Begriffe sehr gut meisterten. Eine letzte Abstimmung unter gleichen Kritikpunkten stand an, bevor wir den Gewinnern zu ihrer Platzierung gratulieren durften. Herzliche Glückwünsche gehen an den ersten Platz, den Elza einnahm, den zweiten, den Malthe belegte, sowie den dritten, den Navraj für sich entschied. Auch diejenigen, die es allerdings „nur“ ins Halbfinale schafften, gingen nicht leer aus, denn für sie gab es eine Urkunde als Glückwunsch. Einen kräftigen Applaus später packten alle mit an, um die Tische für die Mittagspause wieder zurückzustellen. (Schon lustig, wenn man selbst nach knapp fünf Jahren nicht weiß, wie die Tische immer stehen.)

Lisa (11b)