Besuch der Leipziger Buchmesse

Kurz vor 8.00 Uhr trafen wir uns alle schon mit Vorfreude bzw. bei manchen vielleicht auch mit erzwungener vor der Schule und warteten auf den Bus. Da unser Jahrgang recht groß ausfällt, fuhren sechs von uns wieder in einem kleineren mit. Nach dem bekannten Drängeln, das wir ganz tatkräftig auch mit zunehmendem Alter nicht verlernten, begab sich jeder in den Bus und die Räder versetzten sich so langsam ins Rollen. Doch was macht man genau, um 3,5 Stunden Fahrt effizient zu überbrücken, wenn Schlafen und Reden nicht die persönliche Bestoption darstellt? – Einige des Deutsch-LKs fanden ihre ganz individuelle Lösung und warfen selbstverständlich ganz freiwillig einen Blick in Kleists „Michael Kohlhaas“. Schon lustig, dass der Pferdchenhändler ein ähnliches Ziel, und zwar einen Besuch der Leipziger Messe, in den ersten Zeilen anstrebt. Während andere sich dann doch für den genüsslichen Schlaf entschieden, verstrich die Zeit schon relativ schnell und wir trafen ca. 11.45 Uhr an der Messehalle ein. Am Bus vereinbarten wir noch schnell die Rückfahrzeit und schon marschierten wir los. Angefangen in der vierten Halle ging es hinüber in die nächste und eines wurde uns ziemlich schnell bewusst: Wer in Ruhe nach einem Buch suchte, konnte dies direkt vergessen. Das neue Buch von Fitzek sowie er selbst so nah, schon sichtbar, aber aufgrund der unglaublich langen Schlange und eines fehlenden Extratickets doch so fern. Eventuell leicht enttäuscht ging es für einige von uns schon zwei Stunden vor der Rückfahrt immerhin mit einem Krönchen nach draußen, um sich vor dieser unbeschreiblichen Menschenmasse zu retten. Gegen 15.45 Uhr sollten wir alle wieder am Bus sein und es ist schon lustig, dass wir das erste Mal bei einem Ausflug mit dem Jahrgang alle überpünktlich am Bus waren. Zu 16.00 Uhr traten wir also ausgepowert die Rückfahrt an und erreichten die Schule gegen halb acht. Somit neigte sich der heutige Tag auch dem Ende zu und ein recht spannender Schultag ging vorbei. 

Lisa (11b)

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