First LegoLeague mit den SeeIgeln

Eine Arbeitsgemeinschaft versucht sich am Entwurf eines Roboters aus Legosteinen, der nach der Programmierung gestellte Aufgaben selbstständig abarbeiten kann.

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Wir hatten nur mal was davon gehört, wollten aber unbedingt dabei sein. Da gibt es einen Wettbewerb, die First Lego League (FLL), bei dem ein Roboter gestellte Aufgaben erledigen kann. Wie der Roboter dazu aussehen soll, muss man sich selbst ausdenken. Mit einer Leihgabe der IHK und einem Wettkampftisch, den Herr Masche für uns organisierte, nisteten wir uns in dem kleinen Raum 200a ein.

Wir, das sind Fabian Palme(9a), Patrick Hoyer (9a), Alexander Röhr (7b), Andreas Schoop (7a), Marko Krüger (7a) und Arvid Selle (9a). Angeleitet wurden wir von Herrn Masche und Herrn Ludwig.

Die Bauteile auspacken, den Wettkampftisch für die gestellte Aufgabe vorbereiten, die Programmierumgebung installieren und dann tüfteln. Wie soll ein Roboter aussehen, der zu bestimmten Positionen fährt und selbst erkennt, wenn er angekommen ist? Was muss man anbauen, damit er Gegenstände anheben und transportieren kann? Wie programmiert man eigentlich so ein Teil? Und der Wettkampf soll schon im November stattfinden.

Am 14.11.2008 war es endlich soweit. Früh um halb 7 fuhren wir vom Gymnasium in Seelow los nach Schwedt, wo der Ost-Brandenburg-Wettkampf stattgefunden hat. Nachdem vormittags Aufgaben wie der Forschungsauftrag oder das Roboter Design vorgestellt wurden, ging es nachmittags am Wettkampftisch los. Alle Teams hatten ausgezeichnete Roboter und da wir als Team richtig Gas gegeben haben, konnten wir den 4. Platz belegen und somit das 4. Team im Kreis Ost-Brandenburg werden.

Informatik in der gymnasialen Oberstufe

In diesem Schuljahr existieren noch keine zentralen Vorgaben für die inhaltliche Gestaltung des Informatikunterrichts. Es gibt einige Eckpunkte, welche durch die Lehrer gefüllt werden, welche durch ein Zusatzstudium eine Qualifikation für das Fach Informatik erworben haben. Hier in Seelow beschäftigen wir uns in der Sekundarstufe II mit den Möglichkeiten von Officeanwendungen, es werden Grundlagen der Erstellung von Webseiten auf der Basis von HTML und JavaScript vermittelt, die Programmierung erlebt gerade einen Umstieg von Turbo-Pascal auf Java und etwas objektorientierte Programmierung darf es auch sein. Die Abituraufgaben werden dezentral von den Lehrern erstellt, bei denen Unterricht erteilt wurde.

Gibt es keinen Kandidaten für schriftliche Prüfungen, kann man sich den Luxus gönnen, die Programmierung mal an anderen Programmen auszuloten. Bei uns wurde dazu das Grafikprogramm BLENDER ins Repertoire aufgenommen. Es ermöglicht die Erstellung von Objekten mit Werkzeugen eines Grafikprogramms und gleichzeitig die Manipulation der erzeugten Objekte mit der Programmiersprache Python.

Dabei entstanden tolle Projekte, an denen jeder seine Stärken ausleben konnte. Hier ein Beispiel für eine Animation des Seelower Stadtwappens.

Animation des Seelower Stadtwappens mit BLENDER durch Maren Klöpfel