Ist das Kunst oder kann das weg? – Wandertag der 11b

Noch kurz die eine weitere Stunde Schlaf genossen und schon trafen wir uns alle gemeinsam um 9.20 Uhr am Bahnhof in Gusow, um zunächst aufgrund des Ersatzverkehrs bis nach Strausberg zu fahren. Dort stiegen wir nach einer Viertelstunde Warten in die S-Bahn in Richtung Westkreuz, die wir am Alexanderplatz für die dortige Mittagspause wieder verließen. Gestärkt ging für 20min weitere Fahrt mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof, von dem wir zum Museum liefen. Noch kurz die letzten Taschen im Schließfach verstaut und schon ging die 90-minütige Führung auch schon los. Mit unseren Guides  liefen wir in den ersten Raum, in dem wir uns zunächst auf Filzstücke setzten, um den beiden gespannt bei ihren einführenden Worten zuzuhören. Gemeinsam begaben wir uns in den nächsten Raum, in dem viele abstrakte Stücke auf uns warteten. Dort erhielten wir nun die Aufgabe, uns in Kleingruppen einzuteilen. Jede Gruppe erhielt dabei folglich einen orange farbigen sowie grünen Filzkreis, den wir an jeweils ein Kunstwerk legen sollten. Orange stand dabei für „kann weg“ und grün für „das ist Kunst“. Jede Wahl musste dann im Anschluss natürlich begründet werden. Genau dies wiederholten wir für zwei weitere Räume und es war schon sehr erstaunlich, wie viel in Kunstwerke reinzuinterpretieren ist. Besonders faszinierten uns ausdrucksstarke Werke, die durch Ausdruck der abgebildeten Figuren oder dem nicht vorhandenen Sattsehen an architektonischen Meisterstücken überzeugten. Die 90 Minuten vergingen rasend schnell, auch wenn es sich aufgrund der drückenden Luft in einem Ausstellungsraum kurzzeitig wie eine endlose Stunde anfühlte. Noch ein kurzer Halt im Souvenirbereich, bei dem die Preise mehr schockierten als manche Kunstwerke, bzw. ein Blick in einen interaktiven Teil und wieder sammelten wir uns draußen sowie begaben uns zusammen zum Hauptbahnhof zurück. Wie perfekt stand unsere S-Bahn bereit, die uns allerdings nur bis nach Hoppegarten brachte. Nach guten 15 Minuten kam zum Glück unsere Anschluss-S-Bahn, mit der wir wieder nach Strausberg fuhren, um direkt in die NEB zu springen. Weitere 30 Minuten Wartezeit später und endlich setzten wir unsere letzten Kilometer Fahrt fort. Ein „Dieser Zug endet hier“ riss noch die letzten von uns aus dem Kunst-Traumland, bevor wir am Bahnhof in Gusow unseren letzten Wandertag in Q2 mit vielen schönen Eindrücken beendeten.

Lisa (11b)

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