Kunstprojektwoche des Jahrgangs 11

Der Workshop

Die Ausstellung

Ausflug zum Seelower Friedhof

Dann sind wir zu dem Gedenkstein, der vor der Halle steht, gegangen. Auf dem steht:

Unvergessen

Gewidmet

den Gefallenen und Vermissten Kameraden, die 1945

in und um Seelow ihr Leben ließen.

Gestiftet von der Kameradschaft Ehen 76er- 20 Pz. Gren. Div Hamburg

Betet für den Frieden!

Danach haben wir uns Kriegsgräber angeguckt. Die Männer sind alle 1945 im April gestorben. Bei fast allen stand der Vorname, Nachname, Geburts- und Sterbedatum. Bei manchen waren einige oder gar keine Angaben. Anschließend sind wir zur Mauer gegangen, wo die Urnen unter der Erde vergraben sind. Abschließend sind wir zum Gedenkbaum rechts neben dem Eingang der Halle gelaufen und haben uns die Steine im Boden angeschaut.

Zu guter Letzt hat Herr Kg. uns allen ein Eis ausgegeben, von dem Geld, was er von den Senioren der Kirchengemeinde bekommen hat.

Es war ein sehr schöner Tag. Herzlichen Dank an Frau Bu., Herrn Kg. und den Senioren der Kirchengemeinde.

Zoe (7a)

Willkommen im Märchenland

Als die Kinder am Montag eintrafen, wurden sie von zwei Rittern empfangen, bis plötzlich eine Fee in die Cafeteria hereinstürmte und die Kleinen zu einem Abenteuer ins „Märchenland“ mitnahm. Die Fee führte die Kinder durch mehrere Stationen: durch den Zauberwald, zur zerstörten Ritterburg, zu den sieben Zwergen und Schneewittchen, in die Stadt, um Aschenputtel zu helfen, und schließlich vorbei an der Hexe – die sogar ein kleines Kind zum Weinen brachte. Am Ende trafen sie auf einen Drachen und eine Prinzessin mit einer Schatzkiste.

Die Kinder ließen ihrer Fantasie freien Lauf und nahmen begeistert an jeder Aufgabe teil. Zum Abschluss tanzten alle zum Lied „Flieger“ und der Kindergarten hinterließ uns sogar eine Spende.

Auch für uns war es ein tolles Erlebnis, alles zu planen und zu gestalten und zu sehen wie die Kinder sich über alles gefreut haben.

Caro, Lysann, Jule, Nelly, Leonie, Rika, Jolina, Lara, Max und Frederik aus der 10b

„Eine Frau sein“

Genau das hat Anna-Lena zum Thema „dazwischen“ getan und sagt über ihr Schreiben „Ich persönlich mag es sehr gerne über Dinge zu schreiben, auf die in unserer Gesellschaft nicht genug eingegangen oder die Dinge sehr schnell abgetan werden. Ich finde es auch wichtig, mit direkten Worten zu schreiben, anstatt alles zu verschönern.“
Bereits im Jahrgang 11 nahm sie im Rahmen eines Projekts zur Naturlyrik im Deutschunterricht an diesem Wettbewerb teil. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr zum Sieg gratulieren dürfen!

„Eine Frau sein“ sollte uns alle nachdenklich stimmen, aber lest selbst, entweder hier , auf der Homepage von lyrix, oder anbei als Download.

Besuch in der Staatsoper Berlin

Drinnen konnten wir unsere Garderobe abgeben und unsere Plätze im großen Saal einnehmen. Die prachtvoll geschmückten Wände und die vergoldeten Verzierungen beeindruckten uns alle. Während wir auf den Beginn der Aufführung warteten, nahmen fast 800 Schüler verschiedener Altersstufen ihre Plätze ein.

Die Vorstellung begann mit einer Einleitung und der Vorstellung des 80-köpfigen Orchesters durch den britisch-deutschen Dirigenten Simon Rattle. Er präsentierte dem Publikum die 4. Sinfonie von Anton Bruckner, die er als sehr naturnah beschrieb, was durch die immer wiederkehrenden Hornklänge deutlich wurde.

Kurz darauf begann das Orchester zu spielen und füllte den Saal für 70 Minuten mit seiner wunderbaren Musik. Das Publikum belohnte die beeindruckende Darbietung des Orchesters mit tosendem Applaus.

Nach der Aufführung hatten die Schüler der 11a die Möglichkeit, den Rest des Tages frei in Berlin zu verbringen und auf eigene Verantwortung zurückzufahren. Alles in allem war es ein wunderschöner, musikalischer Wandertag, an dem wir einen faszinierenden Einblick in die Welt des Orchesters erhielten und den Nachmittag entspannt ausklingen lassen konnten.

Meike (11a)

Besuch aus Moldawien und der Ukraine

Sie haben uns über Bessarabien (ein Gebiet in Modawien und der Ukraine, in dem früher Deutsche lebten) berichtet und uns erzählt, warum es so genannt wurde. Danach haben wir gesagt, wie wir unsere Freizeit gestalten und uns ein selbst geschnittenes Video über einen Pastor angeschaut, welcher auch bei uns zu Besuch war. Gegen Ende der 1. Stunde wurden uns Flyer und Moldawische Flaggen ausgeteilt, die wir uns durchlesen und behalten durften. Zu dem Flyer haben wir uns eine vorbereitete Präsentation und Bilder angeschaut, welche die Frau aus Moldawien für uns gemacht hatte. Wir haben uns auch über den Krieg in der Ukraine unterhalten, was für manche sehr emotional wurde. Am Ende der Doppelstunde haben Sie uns noch ein ukrainisches Lied aus dem Chor vorgesungen und wir alle haben noch Fotos für die Kinder der moldawischen und ukrainischen Besucher gemacht.

Wir fanden die Stunden sehr interessant und emotional, jedoch hoffen wir, dass der Krieg schnell vorbeigeht und alle wieder sicher nach Hause kommen.

Lenya 8a

Eine christliche Begegnung in Seelow 

Bevor wir uns in einen Stuhlkreis setzten, um Fragen zu stellen und mehr über sie und ihren Job herauszufinden, begrüßte uns Frau Soltau herzlich. Nachdem wir uns vorstellten, konnten wir vieles über sie herausfinden. Am Anfang war es etwas still, da keiner sich traute eine Frage zu stellen, aber nach der ersten Frage ging es schnell. Es waren viele interessante Sachen dabei, z.B. ob sie schon seit ihrer Kindheit Christin sei oder wie lange sie schon als Pfarrerin arbeite. Auch wir konnten, wenn wir wollten, die Berufe unserer Eltern kurz vorstellen. 

Dann erklärte sie uns auch einige Sachen aus ihrem Alltag, also was sie den ganzen Tag mache oder bei welchen Veranstaltungen sie dabei sein müsse. Sie erzählte uns auch, was Vorteile seien, Pfarrerin oder Pfarrer zu sein. Dazu gehört z.B. auch, dass sie im Pfarrhaus lebe und kaum bis gar keine Miete bezahle. Es waren aber auch ein paar Nachteile da, wie z.B. sie könne wegen eines Regelverstoßes von der Kirche „gekündigt“ werden oder dass sie ihre Krankenversicherung selber zahlen müsse. 

Nach der Fragerunde gingen wir raus, in den Pfarrgarten. Dieser wird für Veranstaltungen und auch von ihrer Familie genutzt, denn die Pfarrerin ist verheiratet und hat zwei Kinder. Wir liefen durch den grünen Garten und wir merkten schnell, dass Frau Soltau Kinder hat. Vor allem aber an dem Trampolin, welches auch von ein paar Mitschülern benutzt wurde. Während immer maximal zwei Leute auf dem Trampolin ihre Energie rausließen, sprachen einige noch einmal persönlich mit der Pfarrerin. Jedoch wurde auch die eine oder andere Kirsche gegessen. Als wir einmal durch den ganzen Garten liefen, blieben wir letztendlich bei den Schaukeln hängen. Während die meisten mit den Schaukeln beschäftigt waren, erklärte uns die Christin, dass sie auch einmal Hühner gehabt habe, diese aber wir ein paar Wochen von Fuchs gefressen worden seien. Wenn man sich so umsah, wirkte dieser Garten wie jeder andere. Es lag Spielzeug herum, es gab einen Wasserspender, Fahrräder, einen Sandkasten und draußen Stühle mit einem dazugehörigen Tisch. 

Dann war es auch schon Zeit für den Abschied. Wir verabschiedeten uns bei der Pfarrerin aus Seelow und liefen zurück zur Schule. 

Im Großen und Ganzen war es mal ein etwas anderer Unterricht, da wir etwas über das Dasein als Pfarrerin und Pfarrer gelernt und uns auch etwas amüsiert haben. Auch der Rundgang durch den Garten erleben wir nicht jede LER-Stunde und dafür sind wir Frau Bu. und Josefine Soltau dankbar. 

Hanna 7a

Sonderpostamt zum Erscheinen der  Sonderbriefmarke „200 Jahre Emigration Brasilien“

Regionalmagazin – Magazin für das Amt Seelow-Land & die Stadt Seelow (Nr. 06/2024), S. 7.
Regionalmagazin – Magazin für das Amt Seelow-Land & die Stadt Seelow (Nr. 08/2024), S. 10.