Am Mittwoch den 15.02 gingen wir, die 8a, in den ersten beiden Stunden zum CVJM in Seelow, um dort mehr über das wichtige Thema Respekt zu erfahren und wie wir vielleicht darauf achten könnten, unsere Mitschüler*innen oder auch im Allgemeinen unsere Mitmenschen respektvoll zu behandeln. Was wir alles in den eineinhalb Stunden darüber gelernt haben, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.
In den ersten beiden Stunden trafen sich die LER- und Reli-Schüler*innen im Raum 504, denn es war geplant, dass wir mit der Begleitung von Frau Bu. und Herrn Kr. zum CVJM in Seelow laufen.
Als alle da waren, ging unser ca. zehnminütiger Fußmarsch auch schon los. Gegen 8:15 Uhr trafen wir im CVJM ein und stellten dort erstmal die Stühle, die gestapelt an der Seite standen, zu einem Stuhlkreis zusammen. Als jeder es sich auf den Stühlen „bequem“ machte, gab es eine schnelle und kurze Vorstellungsrunde. Die Betonung liegt auf schnell, denn jeder sagte nacheinander zügig seinen Namen, was vielleicht höchstens zehn Sekunden dauerte. Weil das so ein „Spaß“ war, machten wir das Ganze nochmal andersherum. Nach der Vorstellungsrunde sollte jeder sich ein Arbeitsblatt und einen Stift nehmen. Durch dieses Blatt wurde uns dann auch sehr schnell klar, was das Thema sein wird, mit dem wir uns im CVJM beschäftigen. Und zwar ging es um das wichtige Thema „Respekt“, welches Achtung, Wertschätzung, Anerkennung, Aufmerksamkeit, Toleranz gegenüber Personen, Berücksichtigung etc., bedeutet. Auf diesem Arbeitsblatt befand sich im oberen Bereich eine Tabelle, bei der darüber „Ich habe Respekt vor…“ stand und sich darunter Fortsetzungen befanden. Daneben war dann ein Feld, in dem wir zwischen null, kein Respekt, und vier, großen Respekt, entscheiden und ankreuzen mussten, wie viel Respekt wir davor haben. Unter der Tabelle waren dann noch Fragen an uns, die wir beantworten sollten. Nach ein paar Minuten werteten wir dieses Blatt gemeinsam aus, indem folgende Sätze vom Blatt vorgelesen wurden: „Ich habe Respekt vor…“ „…Polizisten und Richtern“, „…Menschen, die illegale Dinge tun, aber nie erwischt werden“, „…meinem Lehrer/Lehrerin“, „…Menschen, die Fehler zugeben und sich entschuldigen“ und noch ein paar weitere. Nach jeder Frage fragte uns Rebecca, eine Frau vom CVJM, wer sein Kreuz im Bereich null/eins und danach, wer sein Kreuz bei drei/vier gesetzt hat. Nach jeder Abstimmung wurde ein*e Schüler*in gefragt, wieso er/sie sich dazu entschieden hat, dort ein Kreuz zu setzten.
Da wir die ganze Zeit nur saßen, bewegten wir uns zum Schluss noch ein wenig, indem Aussagen vorgelesen wurden und jeder für sich selbst entscheiden musste, ob er/sie der Aussage zustimmt, nicht zustimmt oder beide Meinungen gleich vertritt. Um uns auf eine der genannten Möglichkeiten festzulegen, begaben wir uns, wenn wir der Aussage zustimmten, nach rechts, dagegen nach links und falls wir dafür und dagegen waren, blieben wir einfach in der Mitte. Nach jeder Aussage sollte wieder eine*r von jeder Seite begründen, warum er/sie dieser Meinung war und entschieden hat, sich auf diese Seite zu stellen. Bei dem Satz „Respekt muss man sich verdienen“ waren fast alle der gleichen Meinung, sodass die Mehrheit dem zustimmte, da nicht gleich davon auszugehen ist, dass die jeweilige Person überhaupt Respekt verdient hat. Die Zeit verging extrem schnell, weshalb wir uns danach wieder zurück zur Schule begaben, bei der wir, mal wieder, mitten in der Pause ankamen.
Leider ist es nicht selbstverständlich, dass alle Respekt vor ihren Mitmenschen haben, weshalb der Besuch im CVJM einigen vielleicht die Augen öffnete und sie dazu brachte, auf ihre Mitmenschen zu achten und sie mit Respekt zu behandeln.
Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, welchen Einfluss eure Kaufentscheidungen im Shoppingcenter oder an der Fleischtheke im Supermarkt mit dem Klimawandel und der Umweltzerstörung in Asien zu tun haben?
Am Freitag, den 10. Februar 2023, nahmen auch wir, die 8a, an dem BREBIT– Projekt teil. Wir hatten ein etwas anderes Projekt als die anderen achten Klassen, welches zum Thema „Können wir unseren Planeten noch retten?“ war.
Am Morgen trafen wir uns alle im Raum 504 und stellten die Stühle, die gestapelt an der Seite standen, zu einem Stuhlkreis zusammen. Als sich dann alle aus der Klasse im Raum befanden, begannen wir dieses Projekt erstmal mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Zum Einstieg in dieses Thema sammelten wir dann auf einer Website Begriffe, die die Fragen „Was ist Klimawandel“ und „Was sind die Ursachen“ beantworteten. Mit der Hilfe unserer iPads konnten wir über den QR-Code auf diese Website gelangen und somit den Bildschirm vorn mit unseren Ideen füllen. Dabei fielen beispielsweise die Begriffe „Erderwärmung“, „Temperaturänderung“, „CO2“ und „Fleisch“. Danach schauten wir uns ein ca. dreiminütiges Video an, welches die Folgen und Ursachen des Klimawandels zeigte. Durch dieses Video konnten wir dann noch weitere Begriffe bzw. Wörter auf unserer Liste ergänzen. Beim Begriff Fleisch blieben wir für den Rest des Tages, da das auch, für viele eher unerwartet, einen großen Anteil zum CO2-Ausstoß beisteuert und somit auch einen negativen Beitrag zum Klimawandel leistet. Wir setzten uns dann in Gruppen, die aus zwei oder drei Schüler*innen bestanden, zusammen, um uns über folgende Fragen auszutauschen: „Wie oft gibt es Fleisch oder Wurst bei euch zu Hause?“, „Essen deine Eltern oder Großeltern gerne Fleisch?“, „Was hattest du auf deinem Pausenbrot?“, „Sind Fleisch und Wurst etwas Besonderes?“, „Wo kann man Fleisch kaufen?“, „Was steht auf der Verpackung?“ und „Wie stehe ich selbst zu dem Fleischkonsum?“. Für diese Gruppenarbeit standen uns 15 Minuten zur Verfügung, welche dadurch, dass wir uns über dieses Thema sehr gut austauschen konnten, sehr schnell vorbeigingen. Nachdem wir unsere Antworten auswerteten und die Frage gestellt wurde, ob wir uns vorstellen könnten, vegetarisch/vegan zu leben oder weiterhin auf den Konsum von Fleisch nicht verzichten, wurde uns ein Bild gezeigt, auf dem wir sahen, wie viel Gramm CO2 eigentlich durch den Transport etc. durch die Produkte entsteht. Dabei schockte uns, dass das 200 Gramm Steak 5.340 Gramm CO2 verursacht, hingegen ein Apfel „nur“ 20 Gramm. Die Tiere, die bevor sie auf unserem Teller landen, noch leben, müssen logischerweise auch mit Futter versorgt werden. Dabei kommt Soja ins Spiel. Allerdings hat der Anbau von Soja auch negative Folgen für unseren Planeten, denn um Platz für die Sojaplantagen zu schaffen, werden beispielsweise Regenwälder abgeholzt oder gar abgebrannt, was das danach folgende, ungefähr zehnminütige Video auch zeigte. Um den ersten Stundenblock abzuschließen, sammelten wir an der Tafel noch Argumente für und gegen den Konsum von Fleisch. Argumente für den Konsum von Fleisch waren zum Beispiel der gute Geschmack, es ist nährstoffhaltig, verantwortlich für den Konsum ist die familiäre/kulturelle Prägung und Fleisch ist oftmals günstiger als vegetarische/vegane Ersatzprodukte. Jedoch waren die Argumente gegen den Fleischkonsum folgende: die Tierhaltung bzw. die Bedingungen, wie sie gehalten werden, ein hoher Wasser-/Futterverbrauch, wir nehmen unnötige Medikamente auf, die die Tiere zuvor bekamen und die Monokulturen auf den Feldern.
Im zweiten Stundenblock machten wir eine Stationsarbeit, die aus vier Gruppen bestand. Es gab die Gruppen „Fleischkonsum und seine Folgen“, „Das Fleisch und die Treibhausgase“, „Der Wasserverbrauch“ und „Sojafutter“. Jede Gruppe bekam zu dem jeweiligen Thema ein Arbeitsblatt, welches sie gemeinsam bearbeiten mussten. Die Ergebnisse, die wir in der Gruppe zusammentrugen, werteten wir dann mit den anderen Gruppen aus, also jeder stellte seine Ergebnisse der Gruppenarbeit vor. Nach der Gruppenarbeit wurde uns ein Bild gezeigt, auf dem wir sahen, was alles in einem Kilogramm Rindfleisch steckt, und zwar 2,6kg Getreide, 20,65kg Treibhausgase, 27 bis 49 m² Nutzfläche und 15.415l Wasser. Danach stand eine neue Gruppenarbeit an. In diesen Gruppen mussten wir innerhalb von 35 Minuten ein eigenes Gericht zusammenstellen, welches einmal mit und einmal ohne Fleisch sein sollte. Dabei nutzten wir die Website: interaktiv.tagesspiegel.de, auf der wir neben den Zutaten sahen, wie viel CO2 dabei entsteht. Nachdem wir die Rezepte miteinander verglichen, nach der Herkunft der Zutaten googelten (Länder, aus denen die Zutaten kommen) und unsere Rezepte vorstellten, stand auch schon die Mittagspause an.
Nach der Mittagspause beschäftigten wir uns als erstes mit der Frage „Was sind ökologische und ökonomische Auswirkungen des Klimawandels?“. Dazu kamen die Ideen, dass ein hoher CO2-Ausstoß entsteht, der Sojaanbau betrieben wird, hohe Energiekosten für die Tiere im Stall entstehen und es eine Spaltung zwischen vegetarischen/veganen Menschen und Fleischessern gibt. Zum Schluss stand noch eine Talkshow zum Thema „Wer trägt die Verantwortung?“ an, in der es fünf Gruppen gab, „Vertreter*innen aus der Politik“, „Großunternehmen“, „KM-Bäuer*innen aus Brandenburg“, „Umweltschützer*innen“ und „Verbraucherinnen“. Jeder sollte sich dann für eine Gruppe entscheiden, wobei sich die Gruppen „Bäuer*innen aus Brandenburg“ und „Umweltschützer*innen“ zusammentaten, da es nicht genügend Schüler*innen gab. Anna und ich (Lisa) wollten die Moderatorinnen sein, weshalb wir in den danach folgenden 25 Minuten, während die anderen über ihre Bedürfnisse in ihren Gruppen nachdachten, uns beide zusammensetzten und überlegten, wie wir die Talkshow einleiten und Fragen bzw. Gegenfragen an die einzelnen Gruppen stellen könnten. Als die 25 Minuten vorbei waren, setzten sich die jeweiligen Gruppen so zusammen, dass sie uns (Anna und mich) sehen konnten. „Hallo und Herzlich Willkommen zu unserer muhtastischen Talkshow!“, sagten wir gleichzeitig. Vielleicht kommt jetzt die Frage auf, wieso „muhtastisch“? Das aus diesem Grund, dass wir eben passend zum Thema einen Kuh-Hut trugen und es einfach witzig war, die Einleitung der Talkshow damit zu verbinden. Als erstes fragten wir die Verbraucher*innen, was ihr Bedürfnis sei, worauf sie antworteten, dass sie Fleisch wollen. Dann die Bauer*innen, die auf die Nachfrage der Verbraucher eingehen würden, wenn sie genügend Geld hätten, weshalb diese Frage uns dann zu den Politikern führte. Diese meinten dann aber, dass sie nicht die finanziellen Mittel dazu hätten und aus diesem Grund das Bedürfnis der Bauern nicht unterstützen. So ging es dann weiter, bis wir schlussendlich jede Gruppe fragten, wer nun eigentlich die ganze Verantwortung dafür trägt. Jede Gruppe wurde sich sehr schnell einig, dass es letztendlich die Politiker sind, die die Verantwortung dafür tragen und die Kaufentscheidungen der Verbraucher*innen lenken müssten. An dieser Stelle könnte man sich vertiefend mit dem sog. Nudging auseinandersetzen. Am Ende der Talkshow fassten wir nochmal kurz alles zusammen, was wir in dieser Show besprachen. Zum Schluss wurde noch ein weißes T-Shirt (in Deutschland produziert) auf einen Tisch gelegt, auf dem jeder einen Punkt, den er/sie als wichtig erachtet, zu der Frage „Was möchtest du für die Umwelt und die Zukunft der Gesellschaft tun?“, aufschreiben sollte. Nachdem wir den Raum aufräumten, also die Tische und Stühle an ihren ursprünglichen Platz stellten, ging ein interessanter und vor allem lehrreicher Tag zu Ende.
Ich denke, dass dieses Projekt uns echt vieles über den Fleischkonsum, seine Folgen und unter welchen Umständen wir diesem Konsum nachgehen, beigebracht hat und uns vielleicht auch zum Nachdenken brachte, ob nun der Fleischkonsum unter diesen Umständen wirklich notwendig ist oder nicht.
Die anderen beide 8. Klassen beschäftigten sich mit diesem Projekt, in dem es um die Produktion für uns günstiger Sportbekleidung in Indien ging. Der Bericht folgt noch.
Der Morgen des letzten Schultages in diesem Halbjahr startete damit, dass alle Klassen, außer die siebten, 25 min Unterricht hatten, den der jeweilige Lehrer individuell gestaltete. Die siebten Klassen übten währenddessen ihr Theaterprojekt, welches sie in der Woche vom 16. bis 20. Januar, in der die 8. Klasse ihre NaWi-Woche und die 9. Klassen ihr Praktikum hatten, vorbereiteten. Sie präsentierten den Schüler*innen der Sekundarstufe I ihre Show als Abschlussaufführung vor den Winterferien.
Die 25 Minuten vergingen sehr schnell und die Jahrgänge 7-10 sammelten sich mit den Lehrern, mit denen sie zuvor die Zeit verbrachten, in der Cafeteria. Als es ruhig wurde, liefen alle drei siebten Klassen nach vorn, in ungefähr die Mitte des Raumes. Bevor es allerdings mit der Vorstellung losging, erwartete die 7c noch eine kleine Überraschung, weshalb sie einen Schritt nach vorn machten, um sich von den anderen hervorzuheben. Herr Braun – Wangerin, ein Mann von der Sparkasse, und Frau Di., Klassenlehrerin der 7c, begaben sich zu den nun hervorgetretenen Schülern und verkündeten, dass sie in der PS-Lotterie der Sparkasse eine Klassenfahrt nach Stralsund gewannen, die sie nicht bezahlen müssen. Nachdem sie ihr Glück kaum fassen konnten, ging es um 8:40 Uhr auch endlich mit der Vorstellung los.
Den Anfang zum Theaterprojekt, „Unsere Erde, Umwelt/Frieden“, machten alle drei Klassen mit einem Gedicht über Raben. Danach blieben einige Schüler*innen vorn und riefen Namen, von denen, die noch standen. Die Person, deren Name fiel, erzählte, was Müll für sie bedeutet. Zum Beispiel sagte eine Schülerin: „Müll ist für mich alte Kleidung, die anstatt sie weiter zu tragen, weggeworfen wird“. Weiter ging es mit einem kleinen Theaterstück, „Fluch der Gruselgranny“, in dem sie Jugendliche darstellten, die Müll auf eine ältere Dame, auch durch eine Schülerin dargestellt, warfen und sie beleidigten. Danach folgten die Tänzerinnen, die uns ihre tänzerische Seite zum Lied „Monsta von Culcha Candela“ zeigten und uns, das Publikum, durch ihre Synchronität ins Staunen versetzen. Wenn man das Lied kennt, könnte man denken, dass es vielleicht vom Thema her nicht ganz passt, doch auch „Liebe ist persönlicher Frieden“ (Zitat von Frau Di.). Das Theaterstück mit der Granny kam danach, als sie erneut Müll auf die ältere Dame warfen, nur mit dem Unterschied, dass eine Jugendliche das nicht mehr wollte. Sie wurde dann als „uncool“ angesehen, allerdings aus nicht nachvollziehbaren Gründen, denn man wirft keinen Müll auf andere Menschen, Tiere oder in die Natur, was dieses Theaterstück uns bildlich nochmal vor Augen führte. Nach diesem Stück traten wieder die beiden Moderatorinnen in die Mitte, um die nächste gespielte Situation anzukündigen, was sie zuvor nach jedem Schülerwechsel auch taten. Die Schüler*innen, die sich nun in der Mitte befanden, stellten Demonstranten dar und hielten einige Schilder hoch, auf denen sowas stand wie: „Kein Müll“ oder auch „Rettet die Erde“. Dazu riefen sie zusammen: „Wir demonstrieren für die Umwelt!“. Einige von den „Demonstranten“ setzten sich dann auf die sich dahinter befindende Bühne, da sie das Festkleben der Hände der Demonstranten auf einer Straße darstellten. Dazu kam ein Schüler auf einem BobbyCar mit der „Bi Ba BobbyCar…“ Musik im Hintergrund, was alle ein wenig zum Schmunzeln brachte. Er stellte dann einen genervten Autofahrer da, der einfach nur zur Dönerbude wollte, aber durch die Demonstranten davon abgehalten wurde. Nun kamen wir, das Publikum, ins Spiel. Die Moderatorinnen fragten uns, ob die Demonstranten auf dem Boden kleben bleiben dürfen oder, ob sie nicht kleben bleiben dürfen, um somit die Retter auf dem Weg zu einem gestrandeten Wal vorbeizulassen. Die Mehrheit entschied sich für Letzteres, weshalb sie sozusagen vom Boden losgerissen wurden.
Einen Applaus später betraten einige Schülerinnen die Bühne, auf der sie das Lied „Astronaut“ sangen und dabei von einem zum Rhythmus passenden Klatschen des Publikums begleitet wurden. Danach folgte ein Rap-Song namens „Warum Krieg?“, den einige Jungen rappten. Bevor die dritte Theaterszene losging, erfolgte ein kleiner Umbau, bei dem ein Klassenzimmer nachgestellt wurde. Dort stellten sie eine für Lehrer wahrscheinlich bekannte Situation nach, und zwar quatschende Schüler, die mit ihrem Gespräch nicht bis zur Pause warten konnten. Der „Lehrerin“ wurde es dann zu viel, weshalb sie eine Fernbedienung zückte und auf Knopfdruck Ruhe ins Zimmer brachte. Danach betrat eine Schülerin die Bühne und sang ganz allein das Lied „Over the rainbow“. Nachdem sie das Publikum ins Staunen versetze, da sie sich traute allein ein Lied zu performen, stand noch eine letzte Szene vom Theaterworkshop an, die im Wartezimmer einer Heilarztpraxis spielte. Ein Ende der Vorstellung war nun langsam in Sicht, allerdings nur langsam, da noch die Lieder „Lemon Tree“ und das Lied „Traum von Cro“, welches in Form von Gesang, zwei E-Gitarren, einer Akustik-Gitarre und einem kleinen Schlagzeug aufgeführt wurde, anstanden. Dann zeigten die 7. Klassen ein Video, in dem sie die einzelnen Workshops vorstellten, Ausschnitte von den Proben in den einzelnen Räumen zeigten und einige Schüler*innen aus den jeweiligen Workshops befragten, was sie in dort eigentlich alles machten. Als erstes der Theaterworkshop „Körpersprache“, als zweites der richtige Theaterworkshop mit Lorenz, dann der Musikworkshop mit Jonny (Gesang, Instrumente), danach der Rap – Workshop mit Henk, zum Schluss der Trommelworkshop mit Sol und der Tanzworkshop. Am Ende der Vorstellung zeigte uns der Trommelworkshop, was sie alles in der Woche lernten, indem sie einen schönen Rhythmus trommelten. Nach einem echt verdienten Applaus, weil die 7. Klassen sich ihre Nervosität nicht anmerken ließen, strömten alle nach draußen und genossen die restliche Pause, die nur noch aus 10 Minuten bestand.
Für die Zeugnisausgabe begab sich jede Klasse in den Raum des Klassenlehrers. Nach der Belehrung, die mittlerweile alle auswendig können, bekam jeder sein hoffentlich gutes Zeugnis und konnte so in die einwöchigen Winterferien starten.
Lisa (8a)
Die 7c mit ihrem überraschenden Gewinn dank Siri – Einer Klassenfahrt nach Stralsund !
DieKlasse 8a nimmt uns mit auf ihren von Stadtgeschichte, Schriftstellerleben sowie dem Geruch nach Burgern und gebrannten Mandeln geprägten Wandertag in der Vorweihnachtszeit. Der Bericht hört sich nach einem gelungenen Abschluss des Jahres 2022 an!
Uns führte es heute nach Frankfurt (Oder).
Um 8:20 Uhr trafen wir uns alle am Seelower Bahnhof, wo wir dann gemeinsam mit den anderen achten Klassen auf den Zug warteten. Mit unserer Begleitung (bestehend aus Frau Bu. und Frau Ky.) fuhren wir um 8:30 Uhr mit dem Zug nach Frankfurt. Da dieser Zug nur aus einem Wagon bestand, mussten viele von uns stehen, eben aus dem Grund, dass wir ingesamt knapp 70 Schüler*innen waren. Nach ca. 20min Zugfahrt waren wir auch zum Glück da. Vor dem Bahnhofsgebäude sammelten wir uns erstmal und liefen dann, ohne die anderen Klassen, zum Marktplatz. Dort standen wir bis 9:15 Uhr, weshalb einige sich in der Bäckerei etwas zu essen kauften.
Ca. 15min später startete dann auch die Stadtführung, die, trotz der Kälte, sehr interessant war. Als erstes liefen wir über den Marktplatz zur Oder. Dabei sahen wir auch das Rathaus und die Sankt Marienkirche. Angekommen an der Oder fiel uns die Friedensglocke direkt ins Auge, die an den Vertrag zwischen Frankfurt und Polen erinnert. Ein Stückchen weiter konnte man dann auch die Brücke, die Frankfurt und Polen verbindet, sehen. Auf der polnischen Seite erklärte uns der Stadtführer, dass dort die kleinste Universität Polens (Collegium Polonicum) steht, in der gerade mal 1000 Studenten studieren. Danach liefen wir noch zu dem Flutstein, der an das Hochwasser 1997 erinnert. Von dort aus ging es Richtung der Universität in Frankfurt, in die wir auch reingingen. Der Stadtführer erzählte uns noch etwas über diese Uni und lief mit uns danach zur Sankt Marienkirche, in die wir dann hineinliefen. Im hinteren Teil der Kirche waren farbige Glasscheiben, die verschiedene Versionen der Entstehung Adam und Eva durch Jesus zeigten. Dort endete die einstündige Stadtführung auch.
Ein wenig eingefroren liefen wir von dort aus zu „Mc’s“ (McDonalds), wo jeder von uns ein Happy Meal bekam. Während wir auf unser Essen warteten, war Zeit die Rutsche, die eigentlich für kleinere Kinder gedacht war, unsicher zu machen. Allerdings machte dies nicht ganz so Spaß, da es sehr eng war und man einen hörbaren „Stromschlag“ (nicht wortwörtlich) darin bekam. Kurz danach kam dann auch unser Essen, welches für mich und für viele andere ausreichend war. Anscheinend aber nicht für alle, denn einige holten sich noch ein ganzes Menü.
Vollgegessen und einige mit Luftballons ausgerüstet liefen wir gegen 12:00 Uhr weiter, denn es stand noch das Kleist Museum auf dem Plan. Angekommen am Kleist Museum begaben wir uns zuerst in eine Art Versammlungsraum, in dem uns einige Informationen über Kleist erzählt wurden. Das erzählte uns die Frau, die uns die Informationen vermittelt hat, nicht einfach so, sondern sie machte eine Art Spiel daraus. Sie fragte: wer keine Katzen mag, wer blaue Augen hat, wer haselnussbraune Haare besitzt, wer ein Instrument spielt, wer Bier gerne trinkt bzw. in unserem Fall mal probiert hat und wer 1,72cm groß ist. Nach und nach kamen dann Schülerinnen nach vorn. Unsere Sachen (Jacken und Rucksäcke) ließen wir in diesem Raum und gingen die Treppe hinauf, wo dann ein kleines Labyrinth war. Durch dieses mussten wir durchlaufen und uns zwei Dinge merken, mit denen sich Kleist beschäftigte. Diese Dinge standen an den Wänden. Zum Beispiel beschäftigte er sich mit Recht. Dann ging es in einen Raum mit vielen aufgeklappten Büchern, in denen ein paar Dinge, worauf er achtete beim Schreiben, z.B Schriftbild, Zeichensetzung, etc., standen. Danach begaben wir uns in das „romantische Abteil“ von Kleist. An der Wand befand sich ein Brief von ihm, der allerdings nicht lange dort ist, denn aufgrund der Luft würde er sonst kaputt gehen. An der Wand, bevor es in einen weiteren Raum ging, war ein Gemälde mit einer kleinen Geschichte: „Eine Tochter von einem Vater träumte vom König, der auch von ihr träumte. … Er sollte eigentlich jemand anderes heiraten, heiratete dann aber die Tochter.“ erzählte uns die Frau. Wir liefen dann in einen weiteren Raum, wo uns auch noch einige Informationen erzählt wurden. Zum Schluss, bevor wir unsere Sachen wieder holten, durften wir uns Tüten mit einem Text und Schokolade/Erfrischungstüchern nehmen.
Nach dem Kleist Museum begaben wir uns zurück zum Oderturm, wo wir einen Platz und eine Zeit ausmachten, wo wir uns wieder treffen, denn wir hatten dann ab 13:30 Freizeit. Viele liefen auf den Weihnachtsmarkt und machten die Fahrgeschäfte unsicher. Andere, zu denen ich auch gehörte, gingen in den Oderturm und verbrachten erst viel Zeit in der Buchhandlung, denn es war ein Traum, von so vielen tollen Büchern umgeben zu sein. Etwas später mussten wir uns dann damit abfinden, dass wir nicht alle Bücher mitnehmen können und bezahlten die, die wir unbedingt haben wollten. Danach teilten wir uns nochmal und einige gingen zu Rossmann, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Wir (Zoe, Laura und ich (Lisa)) gingen zu H&M, wo wir uns alle den gleichen Pullover kauften. Mit denen, die bei Rossmann waren, liefen wir zum Treffpunkt, denn es war bereits 14:40 Uhr und somit die Zeit, zu der wir wieder am Treffpunkt sein sollten. Als dann alle da waren, liefen wir zum Bahnhof und fuhren um 15:10 Uhr mit dem Zug zurück nach Seelow.
Ich denke, es war ein sehr schöner Wandertag, denn man lernte erst etwas über Frankfurt und Kleist, was man vielleicht noch nicht wusste und konnte sich dann z.B in der Buchhandlung entspannen.
Lisa (8a)
Sankt MarienkircheFlutsteinSchriftbild KleistEin handgeschriebner Brief von Kleist