



Blog des Gymnasiums auf den Seelower Höhen
Hier werden Beiträge des aktuellen Schuljahres eingeordnet





Platz 3 hat das Tutorium 12a mit dem Beitrag „Gurkentag“ über die Bioexkursion des Leistungskurses nach Manschnow zur Fontana GmbH erreicht.

Den zweiten Platz belegt die Klasse 9a mit dem Beitrag Von überfüllten S-Bahnen und Zügen bis hin zum Gruseln und Schreien im „Berlin Dungeon“ und verteidigt damit zum zweiten Mal in Folge ihren Platz auf dem Siegertreppchen des Blogwettbewerbs unserer Schule.

Den ersten Platz des diesjährigen Wettbewerbs und damit eine Siegerprämie in Höhe von 50 Euro für die Abikasse sichert sich das Tutorium 12b. Der Beitrag Zeitzeugengespräch – „Nichts ist schlimmer als Schießen“ ist trotz seiner Kürze emotional sowie reflektiert und hat es zugleich geschafft, auch bei jüngeren Schüler:innen das Interesse an einem solchen historischen Gespräch zu wecken.
Wir gratulieren herzlich zur erfolgreichen Teilnahme am Blogwettbewerb!
Di
Am Morgen versammelten wir uns zunächst vor dem WAT-Raum, vor dem wir auf die Leute vom EWE-Mobil warteten. Als diese dann um 8.05 Uhr angekommen waren, gingen die, die sich für die Kurbelleuchten entschieden hatten, in den WAT-Raum und die, die sich die Solar-Buggys aussuchten, in Raum 408. Da sich aus unserer Klasse niemand für die Arbeit am Netz-Buggy, für den man einen Nachmittag hätte opfern müssen, entschied, gab es in unserer Klasse nur diese beiden Projekte. Während die Gruppe der Solar-Buggys eine ganz humorvolle und entspannte Vorstellungsrunde machte, ging es bei der anderen Gruppe nach Austeilung von Tape für die Namen direkt zur Sache und sie begannen mit der Theorie, wonach dann die Erklärung der einzelnen Geräte folgte. Nachdem auch die Erzählrunde der zuerst genannten Gruppe beendet war, begann auch bei ihnen die Arbeitszeit und somit ebenso die Erklärung der Arbeitsgeräte. Beide Gruppen stellten in den ersten beiden Stunden ihre Bauteile, welche sie mit gebohrten Löchern versahen, mithilfe von Hitze bogen, absägten oder abrundeten, her. Bevor es danach in die erste Pause ging, versuchten einige das ein oder andere Teil noch zusammenzuschrauben. Nach der Pause machten wir uns mithilfe der Anleitung, die auf unserem Sitzplatz zu finden war, wieder ans Werk. Während einige noch ein paar Teile sägten oder bogen, schraubten andere die fertigen Bauteile weiter zusammen und das Zusammengeschraubte nahm mehr und mehr Form an. Die Zeit verstrich und die Mittagspause nahte, doch die Solar-Buggy-Gruppe ließ sich davon nicht beirren und blieb in der Pause drin, um weiter am Buggy zu bauen. Die Gruppe der Kurbelleuchten genossen währenddessen ihre Pause. Viele von ihnen stellten ihre Leuchten bereits in der 5./6. Stunde fertig. Bevor sie ihre Kurbelleuchten jedoch als „fertig“ werten konnten, prüfte der eine Mann vom EWE-Mobil noch einmal die ganze Konstruktion, verbesserte ggf. Kleinigkeiten und klebte die kleine LED-Lampe an das Modell. Als diese dann bei einigen auf diesem Stand waren, erklärte er, wie man eigentlich lötet. Währenddessen schraubte die andere Gruppe noch weiter an ihrem Buggy, statteten ihn mit Rädern aus und einige waren schon eine Stunde nach der Mittagspause grob mit dem Zusammenbau fertig. Wie bei den Kurbelleuchten wurden die Buggys noch einmal geprüft, bevor die Solarzelle angeklebt und dann durch das Löten mit den Bauteilen verbunden werden konnte. Während nach und nach immer mehr zum Löten übergingen, durfte die Gruppe mit den Kurbelleuchten nach dem Aufräumen bereits gehen, da ihre Leuchten schon fertig waren. Auch davon ließ sich die andere Gruppe nicht beirren und auch sie stellten gegen 13.30 Uhr ihre Buggys fertig und konnten draußen testen, ob diese überhaupt fahren. Mit einem breiten Grinsen für das Gelingen ihrer ungefähr sechsstündigen Arbeit am Buggy begaben diese sich wieder in den Raum, räumten auf und durften, genauso wie die anderen mit ihren Kurbelleuchten, mit ihren Buggys nach Hause gehen.
Ich denke, dass dieses Projekt definitiv mal eine andere Seite des Physik-Unterrichts zeigte und einigen vielleicht auch bewies, dass Physik nicht nur aus Schaltplänen, rechnen und Protokollen besteht. Außerdem wurde durch dieses Projekt noch einmal die Teamfähigkeit gestärkt, da wir auch untereinander Fragen beantworteten und uns allgemein beim Löten oder Schrauben gegenseitig halfen.
Lisa (9a)











Maya bekam einen Einblick in den regulären Unterricht, bei dem sie herzlich von der 10b aufgenommen wurde und Carolin den Tag über begleitete. Sie zeigte sich begeistert über die Möglichkeiten, die unsere iPads im Unterricht bieten und die 10b bekam im Französischunterricht bei Frau Ky. endlich die Gelegenheit, eine echte Französin zu interviewen.
Auch die Erwachsenen Michel Billout und Clotilde Lagoutte kamen nicht aus dem Staunen heraus, als sie die technische Ausstattung in unseren Klassenräumen sahen. Sie schnupperten in den Geschichtsunterricht von Herrn Richter und in unsere Chemie- und Physikfachräume hinein. Auch unsere Skulptur auf dem Schulhof und die Geschichte dahinter fanden sie sehr interessant. Danach ging es für einen kurzen Abstecher in die geräumige Turnhalle, die zusammen mit unseren Sportangeboten ebenfalls gelobt wurde.
Gemeinsam mit unserem Schulleiter Herr von Campenhausen und Frau St. als Übersetzerin ließen sie dann die Besichtigung beim Mittagessen in der Cafeteria ausklingen. Serviert wurde authentische deutsche Küche von unserem Essenslieferanten, wobei unser Küchenpersonal mit Rat und Tat zur Seite stand.
Selbstverständlich war der Besuch des Gymnasiums zwar ein Höhepunkt, aber bei weitem nicht die einzige Etappe auf der Reise unserer französischen Partner. Ein besonderer Dank gilt deshalb auch Emmanuel aus der 11a, der inner- und außerhalb der Schule zur Stelle war, um dabei zu helfen, die Sprachbarrieren zu überwinden. Mit ihm erkundeten unsere Besucher unter anderem das Seelower Stadtfest und Berlins Fernsehturm.
St






Am nächsten Tag sind wir im Regen in den CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) gegangen. Um uns besser kennenzulernen, haben wir ein paar lustige Spiele gespielt. Als wir wieder in der Schule waren, haben wir eine Schulrallye gemacht. Dort haben wir verschiedene Teams gebildet und als Team die Rallye gut gemeistert. Am Mittwoch war dann unser erster richtiger Schultag. Wir hatten Chemie, Mathe und Englisch, jeweils als Doppelstunde. An diesem Tag haben wir Frau Bu. kennengelernt. Mit ihr hatten wir Chemie. Am Donnerstag sind wir in den Kletterwald nach Strausberg gefahren. Wir haben uns um 8.00 Uhr morgens am Bahnhof Seelow-Gusow getroffen. Die Zugfahrt war sehr lustig. Wir sind noch ein paar Minuten zum Kletterpark gelaufen. Dort haben wir noch schnell eine Einweisung bekommen und konnten losklettern. Der Tag war schnell vorbei und dann kam auch schon der Freitag. Wir hatten an diesem Tag ganz normalen Unterricht.
Wir fanden, es war eine sehr schöne Woche. Es war toll, neue Leute kennenzulernen. Unsere Lehrer sind alle sehr nett. Wir hoffen auf weitere tolle Schuljahre.
Lilly (7b)









Am Morgen begaben sich die Jahrgänge 8 bis 12 in ihre Klassenräume bzw. in die Räume, in denen die Klassenlehrer:innen waren. Für unsere neuen siebten Klassen hieß es erst einmal, ihre:n Klassenlehrer:in zu finden und mit ihnen zusammen in ihren neuen Klassenraum zu gehen, da das Zurechtfinden in einer neuen Schule für alle anfangs eine Herausforderung bereitstellte. Wie in jedem Jahr begannen die ersten 45 Minuten mit der Belehrung, die um ehrlich zu sein eher nicht im Interesse von uns Schüler:innen lag, jedoch zu jedem Schuljahr dazugehört. Nach der Belehrung und eventuelle Besprechungen der Abläufe bzw. Pläne, die in diesem Schuljahr anstehen, ging es für alle Schüler:innen und Lehrer:innen nach draußen, um die Tradition, die neuen 7. Klassen zu begrüßen und willkommen zu heißen, weiterzuführen. Bevor dies allerdings starten konnte, betrat Herr v. Camp. die Bühne, die extra für den heutigen Tag aufgestellt wurde, um eine Ehrung, die aus Missverständnissen am letzten Schultag im vergangenen Schuljahr unterging, nachzuholen. Nachdem auch dies erledigt war, begaben sich die Klassenlehrer:innen der neuen 7-er auf die Bühne. Mit der 7a beginnend riefen sie nacheinander ihre Schüler:innen auf, die mit einem herzlichen Applaus begrüßt wurden. Als auch die letzten der neuen 7c die Bühne verließen, durften alle wieder in die Räume zurück. Da nach dieser Versammlung die Zeit gut vorangeschritten war, hatten es die Lehrer:innen nur noch geschafft, die ein oder andere Ankündigung zu machen, bevor jeder in die Pause ging. Nach der Pause wurden entweder Wandertage etc. besprochen oder mit dem Unterricht in den Fächern, die der/die Klassenlehrer:in unterrichtet, begonnen. Mit Ende der vierten Stunde um 11.30 Uhr durften alle Schüler:innen nach Hause gehen und sich die Jg. 8-12 auf den Unterricht am nächsten Tag freuen. Die 7. Klassen erwartet morgen noch ein Projekt, welches bestimmt Freude mit sich bringen wird.



Lisa (9a)
Wie in jedem Jahr freuen sich die Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums auf den Seelower Höhen auf ein Schuljahr voller Exkursionen, Klassenfahrten, Projekte und vor allem bestandener Prüfungen. Wir begrüßen ganz herzlich unsere Neuzugänge in den Fachbereichen Französisch, Latein, Sport und Deutsch.
Am Morgen begab sich jede Klasse in ihren Klassenraum bzw. in den Raum, in dem sich der/die Klassenlehrer:in befand. Dort gab es, wie am Ende und mit Beginn jedes Halbjahres, eine Belehrung, die mittlerweile jeder auswendig kann. Nach Ende der ersten 45 Minuten versammelten sich alle Klassen in der Cafeteria, wo die Sieger:innen der Disziplinen des Spiele-Sportfests am Montag ihre Urkunden bekamen, die Gewinner:innen der fachlichen Wettbewerbe, die im Schuljahr stattfanden, ausgezeichnet und die Jahrgangsbesten nach vorn gerufen wurden. Nachdem das Aufrufen der Schüler:innen erfolgt war, bat man nun Frau Dg. nach vorn, da sie mit Ende dieses Schuljahres in ihre wohlverdiente Rente starten darf. Nach einigen dankenden Worten an sie versuchten alle wieder aus der Cafeteria zu kommen, was sich bei so vielen Schülern als echt schwierig herausstellte. Als es alle dann doch aus der Cafeteria geschafft hatten, ging jeder in den jeweiligen Klassenraum und es konnte mit der Zeugnisausgabe beginnen. Mit hoffentlich guten Zeugnissen und vielleicht auch der ein oder anderen Urkunde konnten alle nach der 3. Stunde in die verdienten Ferien starten.
Lisa (8a)






Anna S. aus der 8a (rechts) knackte mit ihrem Ergebnis von 325/350 Punkte unseren schulischen Rekord und landete somit landesweit auf den 80. Platz von ingesamt 5206.






Am Morgen trafen wir uns alle ausgeschlafen, da der Treff erst um 9.20 Uhr war, am Bahnhof in Gusow. Mit der Begleitung von Frau Lü. und unserer Klassenlehrerin Frau Bu. liefen wir alle zu den Gleisen und fuhren mit dem Zug, der gegen 9.30 Uhr eintraf, nach Berlin. Auf der Fahrt machten wir das, was so ziemlich alle Jugendlichen in unserem Alter machen: wir waren am Handy. Selbstverständlich nutzten wir dieses nicht nur, um wie erlaubt, Bilder zu machen, sondern um Musik zu hören, Spiele zu spielen oder auch, um andere Klassen auf Instagram zu „stalken“. Durch diese Beschäftigung verging die Fahrzeit wie im Flug und wir kamen schon in Berlin Lichtenberg an, wo wir dann auch ausstiegen. Weiter ging es über Treppen, bei denen die Hälfte der Klasse den heimischen Komfort bevorzugte und dementsprechend die Rolltreppen benutzte, zu den überfüllten S-Bahnen, bei denen wir mit der S5 zum Hackeschen Markt fuhren. Über die Freundlichkeit der Berliner in den S-Bahnen muss man wahrscheinlich nicht reden, doch unsere Begründung dafür war: „Das ist Berlin!“. Einige unfreundliche Berliner später kamen wir auch schon am Hackeschen Markt an. Dort durften wir uns erst einmal frei bewegen und einige holten sich einen Bubble Tea, einen Döner oder gingen zu Starbucks. Viele von uns wollten sich bei dieser Hitze nicht zu sehr bewegen, weshalb sich die halbe Klasse zu denen, die beim Dönerstand saßen, hingesetzt haben. Die anderen, die dann tatsächlich auch etwas zu spät kamen, kämpfen sich derweil durch die Schlange und an der seltsamen Kassiererin im Edeka vorbei. Als diese dann am vereinbarten Treffpunkt ankamen, begaben wir uns alle gemeinsam zum Berlin Dungeon. Wir waren tatsächlich zu früh da, was sich als nichts Positives herausstellte, denn dadurch mussten wir warten. Annabelle und Vanessa gingen währenddessen auf die Toilette, was sie sehr schnell bereuten. Sie trafen nämlich nicht auf eine:n andere:n Besucher:in, sondern auf eine in Leder gekleidete Frau, die wohl sehr gruselig ausgesehen habe. Diese verfolgte die beiden die Treppen hoch und Annabelle und Vanessa kamen etwas verstört zu uns zurück. Nachdem dann noch einige Minuten verstrichen, ging es auch endlich zur Einweisung. Viele überrollte ab dort schon die Angst, denn in dem Rotlicht sahen selbst die besten Freund:innen echt gruselig aus. Nach der Einweisung gingen wir in den ersten Raum, in dem ein Hofnarr war. Dieser haute, als es plötzlich dunkel wurde, mit seinem Stock auf den Boden, wodurch man einen dumpfen Knall hören konnte. Alle zuckten daraufhin zusammen, lachten und konnten den Hofnarren nicht mehr ernst nehmen. Nach diesem Raum fuhren wir mit dem „Fahrstuhl des Grauens“ nach unten zur Folterkammer, in der uns der Folterknecht der Hohenzollern (1618) an einem anderen Besucher die verschiedenen Folterinstrumente „demonstrierte“. Mit einem Floß, das in dieser Tiefe tatsächlich auf Wasser schwamm, ging es im Dunkeln durch den geheimen Tunnel Berlins bis hin zur verwinkelten Pest-Straße von 1576, bei der die Pestarzt-Assistenz auf uns wartete. Mit ihr begaben wir uns in ihre Kammer, in der der Pestarzt auf einem Tisch lag und mithilfe von Soundeffekten „seziert“ wurde. Bevor uns der Weg zum Kerker von Bernau führte, erfuhren wir beispielsweise, weshalb die Pest den „schwarzen Tod“ genannt wurde. Nach dieser Information ging es weiter zum Kerker von Bernau, bei dem wir auf die eingesperrte Catarina Selchow trafen. Sie solle im Jahre 1621 ihrer Mutter Dorothea den bösen Geist in den Kerker geschickt haben, der sie dann der Folter entzogen und sie eingeschläfert habe. Daraufhin wurde sie als Hexe verurteilt und eingesperrt. Auch Anna schien mit der Hexerei vertraut zu sein, weshalb die Wächterin sie ebenfalls in einen anderen Kerker einsperrte. Wir, die anderen, blieben derweil auf unseren Plätzen sitzen und sollten – wer hätte es gedacht – wieder im Dunkeln verweilen. Catarina gefiel das Eingesperrtsein nicht so und sie entpuppte sich doch als Hexe. Plötzlich hörten wir gruselige Stimmen, sahen Lichteffekte, Rauch, Catarina war links, dann rechts, im Kerker von Anna, obwohl dieser versperrt war, und gar unsere Plätze haben sich bewegt. Als die Dunkelheit, die Nacht, vorbei war, kam die Wächterin zurück und meinte, dass Catarina doch keine Hexe sei, weshalb diese freigelassen wurde. Der Scheiterhaufen hätte sich nur für Anna nicht gelohnt, weshalb auch sie freikam. Alle gemeinsam begaben wir uns dann zum geheimen Gericht der Hohenzollern aus dem Jahre 1676, bei dem die verrückten Richter:innen je nach Belieben Hexen und Verräter zum Tode verurteilen. Der Kurfürst befahl seinen Richtern, alle Hexen in Berlin und Brandenburg zur Verantwortung zu ziehen. Zoe wollte sich doch nur einen gescheiten Mann auf dem Brandenburger Tor herbeizaubern, doch dafür landete sie vor Gericht. Auch Luca, der „Fashion Killer“, musste danach vortreten und sich ein Schild, auf dem „Fashion Killer“ stand, umhängen. Nachdem auch er ein solides Urteil erhielt, kam er frei und wir liefen alle zum Spiegel-Labyrinth der Hohenzollern, aus dem wir ewig nicht herausgefunden haben. Dann ging es weiter zur weißen Frau von 1690 und von dort zu einer Volksversammlung, bei der ein Sheriff durch die Mithilfe von uns für große Kartoffeln kämpfte. Von dem Sheriff erhielten wir also die Anweisung, folgende Dinge auf dem Weg zum Serienmörder von Berlin zu sagen: „Was wollen wir? – Große Kartoffeln!“ „Wann wollen wir sie? – Jetzt!“. Auf dem Weg zum Serienmörder Carl Großmann aus dem 19. Jahrhundert kamen wir an einem neben einem Metzgerstand sitzenden Schauspieler vorbei, der vielen Mädchen gefiel, doch am Ende stellte sich heraus, dass dieser schwul sei. Von diesem besagten Schauspieler erfuhren wir einige Fakten über Carl Großmann und betraten mit dem Schauspieler, den wir am Anfang sahen, die Wohnung von Carl, in der wir einen Metzgertisch, auf dem ein Bein lag, erblickten. Wir nahmen Platz und wer zuvor noch nicht schrie, tat dies auf jeden Fall in diesem Raum. Carl wurde am 21. August 1921 festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Aufgrund unseres Aufenthaltes in seiner Wohnung wurde uns ebenfalls die Mitschuld angehangen und wir mussten alle weiter zur Untersuchungshaftanstalt Berlin-Moabit. Dort durften alle Mutigen auf den Free-Fall-Tower „Exitus“, bei dem man im Dunkeln 12 Meter in die Tiefe fiel. Einen lauten Schrei später gingen die, die auf diesem Tower waren, zurück zu den anderen und empfanden ihn gar nicht so schlimm. Somit endete die Stunde im Dungeon und wir begaben uns alle zum Alexanderplatz, an dem wir einen Platz ausmachten, an dem wir uns dann wieder trafen. Ab dort hatten wir nun eine Stunde, um etwas zu unternehmen. Während einige ihren Hunger beim vollen Burger King stillten, zum Alexa liefen oder zu New Yorker gingen, machten es sich die Lehrer in einem Restaurant bequem und verbrachten dort die Zeit. Die Stunde war echt kurz und ziemlich schnell vorbei, weshalb die Rückfahrt immer näher kam. Als wir alle wieder beisammen waren, ging es mit der nächsten überfüllten S7 zurück nach Lichtenberg, wo wir dann 40 Minuten auf unsere Bahn warteten. Alle freuten sich schon darauf, endlich im Zug sitzen zu können, doch die Pendler machten uns einen Strich durch die Rechnung. Für uns hieß es dann für einige Stationen zu stehen, bevor wir uns sehnsüchtig auf die freien Plätze setzen konnte. Gegen 16.30 Uhr kamen wir am Bahnhof in Gusow an und so ging ein mit Stimmungsschwankungen vom Feinsten bepackter Tag zu Ende.
Es war auf jeden Fall ein schöner Wandertag, an dem wir zum einen einiges über die Vergangenheit Berlins erfuhren, zum anderen teilweise das Gefühl bekamen, live in einem Horror-Film dabei zu sein und ein Tag, an dem wir folgende Lektionen mitnahmen: 1. Lasse dich niemals von fremden Leuten ansprechen, dich fragen, ob du Englisch sprechen würdest und dir einen Zettel mit „Money“ zeigen! 2. Gehe niemals zu Starbucks und lasse dich um zehn Cent abziehen!
Lisa (8a)



Am Morgen versammelten sich alle Klassen auf dem Schulhof vor der Cafeteria und versuchten vorerst, in der ganzen Menge, bestehend aus Schüler:innen und Lehrer:innen, die eigene Klasse zu finden. Als jeder seine Klasse fand, stieg Herr We. auch schon auf einen Tisch und leitete das Spiele-Sportfest ein. Danach zählten die Klassenlehrer:innen ihre Schüler:innen und jeder ging dort mit den entsprechenden Lehrern hin, wo ihre Sportart eben stattfand: die Fußballer:innen zum EWE-Stadion, die Volleyballer:innen zum Beach-Volleyballfeld auf unserem Schulgelände, die Tischtennisspieler:innen in die Turnhalle, die Tennisspieler:innen zum Tennisplatz TC Seelow, die Kegler:innen zur Kegelhalle in Seelow, die Tänzer:innen in die Cafeteria, der Wandertrupp wanderte in Richtung Friedersdorf und die Wikinger-Schachspieler:innen hinter die Turnhalle.
Während beispielsweise die Fußballer:innen sich am EWE-Stadion umgezogen und aufgewärmt haben, verweilten die Spieler:innen des Wikinger-Schachs nach Aufbau des Spiels erstmal in der Turnhalle, da es regnete. Nachdem der Regen endlich aufhörte, begannen diese zu spielen. Sander (8a) meinte, dass beim Fußball zuerst die verschiedenen Teams aufgerufen, durchgezählt und danach gesagt worden wäre, welches Team gegen das andere antreten werde.
Beim Volleyball trat Herr Bn. seinen Dienst als Schiedsrichter an und es wurde bei den Spielen echt spannend, da natürlich kein Team verlieren wollte. Weiter führte es die gespannten Zuschaueraugen zum Tischtennis, bei dem Frau Lb. und Frau Jd. als Lehrkräfte dabei waren und den Überblick über die Spiele behielten. In der Cafeteria hätten derweil die Tänzer:innen mit einer Tanzlehrerin, die mithilfe von zwei Leuten aus unserer Schule diesen Kurs geleitet habe, getanzt. Gemeinsam seien die Tanzschritte geprobt und zwischendurch ein paar Pausen zum Trinken, Essen, etc. gemacht worden, so Nelly (7b).
Während die Kegler:innen, laut Lilli (8b), die Regeln erklärt bekommen und sich in Teams von Jg. 7-11 eingeteilt hätten, jeder zehn Würfe absolviert und man die Punkte der einzelnen Spieler:innen und die der Teams gezählt habe, meinte Anna (8a), dass der Wandertrupp, bei dem als Begleitung Frau Bu. und Frau Mr. mitgekommen seien, zuerst an der Kita „Arche Noah“ und dann an der Straße entlang nach Friedersdorf gegangen sei. Durch einen Tunnel habe ihr Weg gegen 9.06 Uhr nach Ludwigslust und zum Frühstücken um 9.25 Uhr in den Wald geführt. Nach dem Frühstück hätten sie ein Quiz über das Allgemeinwissen und danach eines über Märchen gemacht. Richtung Ende seien sie zum Schweizerhaus gegangen und hätten dort mithilfe von Hinweisen, die sie auf dem Gelände des Schweizerhauses gefunden hätten, noch ein Quiz gelöst.
Sowohl der Wandertrupp und die Tennisspieler:innen als auch die Fußballer:innen kehrten gegen 12.30 Uhr zu unserer Schule zurück. Als alle Schüler:innen und Lehrer:innen sich wieder vor der Cafeteria versammelten, liefen auch schon die Tänzer:innen in den gebildeten Kreis und begeisterten durch ihr schnelles Lernen der Tanzschritte die anderen. Danach stand fest, dass die Siegerehrung nicht am selben Tag erfolgen würde, sondern diese am Mittwoch, an dem es Zeugnisse gibt, stattfinden und die Urkunden den jeweiligen Schüler:innen vor allen anderen ausgehändigt werden. Nach dieser Entscheidung und der Beendung des Spiele-Sportfests konnte jeder nach Hause gehen und sich auf den Wandertag am nächsten Tag freuen.
Lisa (8a)















