Dementsprechend haben 15 Schüler/-innen unsers neunten Jahrgangs heute für das Erinnern geschrubbt und unseren Steinen zu neuem Glanz verholfen. Wie erfolgreich das war, seht ihr auf den folgenden Bildern.

Vorher:


Währenddessen:


Nachher:




Blog des Gymnasiums auf den Seelower Höhen
Vorher:
Währenddessen:
Nachher:
Die Veranstaltung hat diesen jüdischen Seelowern und Seelowerinnen ein Gesicht gegeben, sodass unsere Schülerinnen und Schüler nun genau wissen, an wessen Stolpersteinen sie in der Stadt vorbeigehen und vor allem eine Vorstellung von den Personen haben, deren Stolpersteine sie am kommenden Freitag im Rahmen der Stolpersteinputzaktion reinigen werden.
Im Anschluss an den Vortrag durfte natürlich auch der Ausstellungsbereich des Museums besichtigt werden. Im Fokus steht hierbei die brandenburgische Region in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Fundstücke und Erlebnisberichte zum NS-Regime und Krieg, Flucht, Wiederaufbau und Sozialismus ermöglichen einen regionalen Blick auf die „große Geschichte“, mit all ihren Auswirkungen auf das Oderbruch und seine Bewohner.
Di
Bahnchaos Deluxe (Montag)
Am Montagmorgen begann für jede Schüler/-in die Klassenfahrt nach Hamburg. Nachdem jeder seine Koffer fertig gepackt hatte, ging es am frühen Morgen nach Gusow zum Bahnhof. Leider mussten wir feststellen, dass Abby, Rukiyat und Jason nicht mitkommen. Als dann alle am Bahnhof eintrafen, ging es in den Zug. Jeder hat seinen Platz gefunden und dann waren wir nach einer Stunde in Berlin. Durch scheinbare Fehler in der Planung bekamen wir dann ziemlichen Stress und mussten viele Treppen laufen. Nach stressigem Suchen und einem Besuch beim Wurstland ging es in den nächsten Zug. Nach kurzer Zeit trafen wir am Bahnhof ein und, nachdem wir an leckeren Läden vorbeilaufen mussten, waren wir dann endlich im ICE, der uns nach Hamburg fuhr. Der Zug gestaltete sich als sehr komfortabel, es gab entspannte Sitze, Ladestationen, Platz für Koffer, gutes Internet und angenehme Temperaturen. Nach ungefähr zwei Stunden sind wir dann in Hamburg angekommen und haben eine Stunde Freizeit bekommen. Danach liefen wir zum Hotel. Dort mussten wir 45 Minuten warten und danach ging es ins Gebäude. Nachdem jeder sein Zimmer erkundet und eingerichtet hat, liefen wir zum Abendessen. Als dann alle fertig waren, fuhren wir mit der S-Bahn zur Elbphilharmonie. Das Gebäude gestaltete sich als wunderschön und, nachdem jeder die Aussichtsplattform erkundete, ging es zurück ins Hotel.
Luca, Jakob, Jeremy, Phillip
Von einer interessanten Hafenrundfahrt bis hin zur Stadtführung am Abend (Dienstag)
Gegen 9.00 Uhr ging es nach dem Frühstück mit der U-Bahn zur Haltestelle „Landungsbrücken“. Dort suchten wir auf dem Hafengelände unser Boot, mit welchem wir eine Hafenrundfahrt machten. Der Guide, der uns durch die Fahrt führte, war erst 17 Jahre alt und es handelte sich erst um seine 2. Rundfahrt. Er zeigte uns Bereiche, Schiffe und Gebäude im Hafen und erzählte Fakten dazu. Die zwei Seekranken kauften im Auftrag von Frau Mr. währenddessen eine Postkarte für Abby, welche wegen Krankheit nicht mitkommen konnte. Diese wurde im Laufe des Tages etwas „Hamburgisch“ beschrieben, sie wurde unterschrieben und am Abend abgeschickt. Nach der Hafenrundfahrt fanden wir uns wieder zusammen und liefen durch den Elbtunnel einmal hindurch und wieder zurück. Danach fuhren wir mit der U-Bahn zum Rathaus, wo wir dann sehr viel Freizeit hatten. 15.30 Uhr trafen wir uns und begaben uns zum Hotel zurück. Dort bekamen wir Zeit zum Entspannen, bis es um 17.15 Uhr Abendessen gab. Nach dem Abendessen ging es mit der sehr vollen U-Bahn nach St. Pauli, wo wir eine Stadtführung gebucht hatten. Wir sahen viel, liefen durch viele Straßen, zu welchen wir jeweils Informationen bekamen. Unserer Stadtführerin konnte man gut folgen und es war interessant, welche Fakten sie uns erzählte. Nach der Führung ging es mit der U-Bahn zurück. Im nahegelegten Kaufland holten sich einige noch etwas zu essen. Ca. 20.50 Uhr waren alle wieder im Hotel.
Vanessa, Isabell, Annabelle, Neele
Ab ins Schokoparadies oder doch an einem Tag einmal um die Welt reisen? (Mittwoch)
Unser Tag begann ziemlich früh, denn das Frühstück fand schon um sieben Uhr statt. Danach startete unser Besuch im Miniatur Wunderland. Dort beschauten wir die Ausstellungsstücke, unter welchen sich Städte wie Hamburg, Rio de Janeiro und auch einige andere interessante Stücke wie Schiffe auf stürmischer See befanden. Wir beendeten unseren Besuch jedoch vorzeitig, da die Zeit dann doch zu lang war. Danach verbrachten wir eine schöne Stunde in der Stadt. Später gingen wir ins Chocoversum (Schokoladenmuseum) und bekamen dort einen Vortrag über Schokolade und Kakao. Währenddessen erhielten wir einiges zum Probieren und konnten so anhand eigener Erfahrung mehr über Schokolade erfahren. Dann fuhren wir dank Tessis, unser Guide im Chocoversum, Ratschlag mit der U1 zurück ins Hotel. Dort verbrachten wir etwa zwei Stunden. Ein wenig später gingen wir ins Peter Pane Restaurant und aßen einen Burger (Veggie, Hähnchen- oder Rindfeisch) und einem Getränk unserer Wahl. Dann liefen wir entweder alleine oder später mit den Lehrern zurück ins Hotel.
Anna S., Anna Sch., Alexandra, Hargun
„Hakuna matata!“ („Es gibt keine Sorgen!“, Donnerstag)
Der heutige Tag startete um 8.45 Uhr mit dem Frühstück. Danach ging es nach einer kleinen Verschnaufpause auf unseren Zimmern mit Schreibzeug im Gepäck zum Platz vor dem Hauptbahnhof. Von dort an hatten wir bis 12.30 Uhr erneut Freizeit und alle folgten ihren Interessen sowie tätigten die letzten Einkäufe. Nachdem wir uns alle wieder versammelt hatten, ging es mit der S5 in Richtung Ballinstadt-Auswanderermuseum, wo uns nach einer Videoeinführung Aufgaben erwarteten, die es mithilfe der Informationen in den drei Häusern zu lösen galt. Nach einer kleinen Stärkung in der dortigen Cafeteria machten sich die meisten wieder auf den Weg zur Herberge. Dort gingen viele taktisch vor und packten bereits die ersten Sachen zusammen. Um 17.15 Uhr gab es Abendessen und danach begaben wir uns zur Fähre, die uns zum Musical „König der Löwen“ brachte. Dieses zauberte uns an vielen Stellen ein Lachen ins Gesicht, berührte uns an einigen aber auch. Gegen 23.30 Uhr endete dieses und wir fuhren so langsam mit der Fähre wieder zurück.
Zoe, Emely, Laura, Hanna, Lisa
Wir lieben die deutsche Bahn (Freitag)
Der heutige Tag begann für einige ziemlich früh, denn, wenn bereits nicht am Vortag getan, mussten noch die letzten Sachen zusammengepackt werden, bevor es dann 9.15 Uhr zum Frühstück gehen konnte. Gegen 10.00 Uhr erfolgte, nachdem es ein paar Probleme mit den Fahrstühlen gab, der Check-Out. Mit nicht ganz so leichtem Gepäck versuchten wir uns zügig zum Hauptbahnhof zu begeben, der ca. 600m entfernt war. Gegen 11.56 Uhr stiegen wir in den Zug und jeder nahm, trotz etwas Verspätung der Bahn, seinen Platz ein. Neben vielen verschlafenen Gesichtern, unterhielten sich auch einige die Fahrt über und nach guten drei Stunden trafen wir in Berlin ein. Eine kleine Tour mit der S-Bahn und schon ging es in den Regio, in dem einige zum Glück auch einen Platz zum Sitzen fanden. Zum Glück, muss man an dieser Stelle erwähnen, war die Zugtoilette defekt, weshalb wir mit unseren Koffern den Durchgang versperren konnten, auch wenn dies nicht sehr zur Freude des einen Mitarbeiters erfolgte. Dieser bestand, auch wenn sehr unfreundlich, darauf, dass wir den Durchgang für ihn freimachten. Nach gut einer Stunde und nachdem uns der Mitarbeiter an einigen Haltestellen zuvor leider verließ, trafen wir in Gusow ein und jeder konnte erschöpft, aber auch mit vielen tollen Erinnerungen in die Ferien starten.
Lisa
Montag:
Am Montag fuhren die drei 9. Klassen in zwei Gruppen zur Stadtbibliothek Frankfurt/Oder, um dort an einer Informationsveranstaltung zum Recherchieren von Fachliteratur für die Facharbeiten teilzunehmen. Im Anschluss an einen informativen Vortrag konnten die Schüler/-innen im Rahmen eines Escape Games die Recherchetechniken anwenden. Einige nutzten danach die Gelegenheit und recherchierten direkt zu ihren eigenen Facharbeitsthemen Literatur, andere genossen es, die Zeit bis zur Abfahrt zum Shoppen und Essen zu nutzen.
Dienstag:
Unser Tag startete im Klassenraum zur Begrüßung. Bevor wir uns dem heutigen Tagesziel, dem Anlegen eines Literaturverzeichnisses, widmeten, gab es eine kleine Wiederholung zur Zitierweise. Danach beschäftigten wir uns mit der richtigen Angabe von Quellen und übten diese anhand von Beispielaufgaben. Dann teilten wir uns in Räume auf und begannen mit der Literaturrecherche von Quellen zu unserem Facharbeitsthema. Anschließend gaben wir unser Literaturverzeichnis mit fünf Quellen, darunter mindestens zwei Buchquellen, auf der Schulcloud ab. Zum Schluss trafen wir uns in unserem Klassenraum wieder und werteten den heutigen Tag aus.
Mittwoch:
Der heutige Tag begann ebenfalls zur Begrüßung im Klassenraum. Heute stand auf unserem Tagesplan das Exzerpieren. Dazu werteten wir zwei Quellen mithilfe einer Exzerpt-Vorlage aus und gaben unsere Erarbeitungen in der Schulcloud ab. In den letzten beiden Stunden erhielten wir eine Einführung in das Schreibprogramm Pages von Herrn Tu. und gestalteten das Deckblatt unserer Facharbeit.
Donnerstag:
Mit einer morgendlichen Begrüßung im Klassenraum startete auch heute unser vorletzter Tag. Danach ging es für uns ans Verfassen und Erstellen der Gliederung, die ebenfalls auf der Schulcloud abgegeben wurde. Auch dieser Tag der Facharbeiten-Woche endete mit einer Auswertung des Tages.
Freitag:
Nach der Begrüßung widmeten wir uns dem Verfassen unserer Einleitung. Dabei sind wir näher auf das Wecken des Leserinteresses, das Thema mit der jeweiligen Leitfrage, die Begründung der Themenwahl und auf das Ziel unserer Facharbeit eingegangen. Des Weiteren haben wir die Inhalte unserer Abschnitte und die Methode erläutert. Unsere Facharbeiten-Woche endete mit einem kleinen Spiel zu „Ich schreibe meine Facharbeit und brauche…“.
Mia (9c)
Eine Woche voller Sport, iPad-Wissen und vor allem Spaß. In den ersten zwei haben wir viel übers iPad gelernt, aber auch eine Menge Sport gemacht, versucht erstmal Liegestütz zu machen, wenn eure Hände nebeneinander sind. Jeder Schmerz hat sich aber gelohnt, denn trotz des Muskelkaters sind wir motiviert die anderthalb Stunden nach Neuentempel gelaufen. In Neuentempel angekommen, ging es zur Sensenschmiede, in der wir uns einmal umschauen und informieren konnten.
Es ging es dann in der Kirche weiter mit dem Escape-Spiel und der Besichtigung der Kirche. Beim Escape-Spiel war dann Teamgeist gefragt, denn die Fragen waren zum Teil sehr anspruchsvoll und kniffelig. Doch zusammen haben wir sie bewältigt. Danach ging es dann in die Kirche, wo wir informiert wurden. Die Kirche wird z.B. viel von Kindern genutzt und wir erfuhren auch, dass zuerst die Kirche und dann der Turm gebaut wurde. Der Grund ist der, dass es viel schlauer ist, zuerst das zu bauen, was man am meisten braucht. Bei einer Schule z.B. macht man das ja auch so, man baut zuerst das Gebäude, und danach kann man die Toiletten oder so einbauen (wieder was gelernt;). Dann durften die, die wollten, auch auf den Glockenturm, es war ein bisschen wackelig, aber es war trotzdem eine coole Erfahrung. Am Ende mussten wir dann noch mit dem Code vom Escape-Spiel das Schloss knacken und dann hat jede Klasse 5 Tüten Gummibärchen bekommen.
Der Donnerstag wurde dann sehr produktiv genutzt, indem wir die Informationen in einem Blog oder in einer Präsentation darstellten. Es gab aber auch ein eine Stunde Sport, um den Kopf freizubekommen.
„Brief und Siegel geben“ – etwas garantieren
Früher wurden Mitteilungen in Form von Schriftrollen oder in gefalteter Form von einem Kurier überbracht. Gerade wenn wichtige Mitteilungen von mächtigen Personen versendet wurden, zum Beispiel von Grafen, Herzogen, Königen, Kaisern oder von wichtigen Institutionen, dann mussten diese fälschungssicher sein. Denn solch eine Mitteilung im Brief konnte über Krieg und Frieden entscheiden. Briefe oder Schriftrollen wurden versiegelt.
Freitag waren die ersten beiden Stunden nochmal fürs Vollenden der Informationen. Dann ging es in die Cafeteria zur Vorstellung.
„Der gezeigte Beitrag wurde mit den Tablets erstellt und kann hier heruntergeladen werden.“
Uns holte um 8 Uhr ein doppelstöckiger Bus ab, der uns mit einer kurzen Pause sicher zum Ziel brachte. Damit wir nicht die ganze Zeit Lärm machten, brachten wir die Koffer ins Hotel und fuhren mit den gelben Straßenbahnen zum Treffpunkt unserer Stadtführung. Das war nämlich unser erster Programmpunkt. Nicht nur die Semperoper, das Residenzschloss, die Frauenkirche und der Zwinger gehörten zur Führung, sondern mittlerweile auch die neuste Attraktion, die Carolabrücke. Dadurch, dass wir nicht allzu viel laufen mussten, konnten wir die interessanten Informationen auch aufnehmen.
Zurück in der Straßenbahn waren wir auf dem Weg zum Panometer Dresden. Dieses zeigte momentan das Amazonaspanorama von Assisi, was wir von allen Seiten mit Lichteffekten beobachten konnten.
Kurz vor dem Abendbrot im Hotel gab es wiederholt eine Einweisung und wir konnten endlich unsere Zimmer beziehen. Den Abend konnte jeder für sich gestalten. Viele entschieden sich für einen Abendspaziergang durch das schön beleuchtete Altstadtviertel.
Annika und Maret
Am 15.10.2024 ging der 11. Jahrgang um 6.30 Uhr frühstücken. Um 8 Uhr sind wir in die TU -Dresden und waren in drei Vorlesungen aufgeteilt. Theorie der Politik, Literatur im Deutschen und Metallurgie, nach den 1 1/2 Stunden hatten wir noch eine Führung über den Campus. Um 13 Uhr haben wir die Frauenkirche besucht und hörten uns mit Hilfe eines Audioguides die Geschichte der Kirche an.
Danach sind wir um 14.45 Uhr ins Albertinum gegangen. Dort sahen wir eines Ausstellung von Statuten und vielen Gemälden. Bis 17 Uhr hatten wir Freizeit und waren auf dem Postplatz unterwegs, die einen waren shoppen, die anderen waren essen. Um 18 Uhr gab es Abendbrot und um 19.30 Uhr waren wir im Theater von Dresden und schauten uns dort
Nathan der Weise an. Es war ein erfolgreicher und dennoch anstrengender Tag, nach dem Theater sind wir alle müde ins Bett gefallen.
Marlene K., Ronja B., Laura S.
Am dritten Tag unserer Bildungsfahrt starteten wir nach einem leckeren Frühstück direkt mit dem Besuch des Zwingers. Dort teilten wir uns in drei Gruppen auf und besuchten unterschiedliche Museen. Eine der Ausstellungen, die wir erkundeten, war die beeindruckende Porzellansammlung. Nach dem Besuch im Zwinger ging es zeitversetzt weiter ins Residenzschloss. Dort nahmen wir an einer Führung teil, bei der wir viele spannende und interessante Informationen über die Geschichte des Schlosses erhielten. Doch damit war unser Tag noch nicht zu Ende. Als nächstes stand ein Besuch im Hygienemuseum auf dem Programm. Die Ausstellung begann mit dem Thema Leben und führte uns bis zum Tod, von der ersten Zelle bis zum Ende eines menschlichen Lebens. Es gab noch viele weitere interessante Themenbereiche, darunter zum Beispiel Ernährung als Körperfunktion. Nachdem alle Gruppen ihre Rundgänge beendet hatten, trafen wir uns am Postplatz und hatten ein wenig Freizeit. Zurück im Hotel genossen wir ein gemeinsames Abendessen, bevor wir um 21 Uhr zur Semperoper aufbrachen. Auch dort wurden wir in Gruppen aufgeteilt und bekamen durch eine Führung einen spannenden Einblick in die Oper und ihre Geschichte. Nach diesem erlebnisreichen Tag kehrten wir schließlich ins Hotel zurück und so ging der dritte Tag unserer Fahrt schnell zu Ende.
Johanna 11a
Heute ist der 4. Tag unserer Bildungsfahrt nach Dresden mit der gesamten 11. Klasse. Zuerst stand der Zwinger auf dem Plan. Dort wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und wir sahen uns eine Gemäldeausstellung an. Zusätzlich zu den Gemälden gab es außerdem Statuen aus verschiedensten Materialien. Die anderen Gruppen schauten sich derweil Porzellansammlungen sowie alte mathematische Rechengeräte an.
Danach ging es zur gläsernen Manufaktur. Diese ist eine Manufaktur von Volkswagen. In der schauten wir uns die verschiedenen Produktionsabläufe an. Danach hatten wir Freizeit, in der wir unseren Interessen nachgegangen sind. Nachdem wir gemeinsam mit der Straßenbahn wieder ins Hotel gefahren waren, gab es um 18.30 Uhr Abendbrot. Danach gingen wir zur Bowlinghalle. Dort sollten wir uns in kleinere Gruppen aufteilen, die alle eine eigene Bahn bekamen. Die Lehrer haben sich ordentlich ins Zeug gelegt, um zu gewinnen und auch manche Strikes gemacht. Die Zeit verging schnell, die zwei Stunden waren wie im Flug vergangen. Auf der Rückfahrt konnten wir alle eng an eng gepresst in einem Bus das Feeling von Dresden spüren. Die folgende Bahnfahrt war jedoch entspannter.
Felix
Freitag. Abschied und Abreise. Unsere Bildungsfahrt endet heute. Vier prall gefüllte Tage klingen mit unserer Heimfahrt aus. Wir hörten, sahen, erlebten viel. Manches gefiel uns, machte neugierig auf mehr. Anderes interessierte weniger und hätte für den einen oder anderen sogar ausfallen können. Aber Geschmäcker sind verschieden und so gab es für jeden die eine oder andere Anregung.
Gelohnt hat sich auf jeden Fall die gemeinsame Fahrt als 11. Jahrgang, denn irgendwie war die Bildungsfahrt auch eine zweite Kennenlernfahrt.
Der folgende Unterrichtstag stand im Zeichen der Reflexion des Gesehenen. Regisseur Mondtag hat für das Programmheft ein aufschlussreiches Interview gegeben, das als Diskussionsgrundlage gedient hat. Unsere Gedanken zu seinen Ansätzen wollen wir euch nicht vorenthalten:
„Inhaltlich bewegte mich bei der Arbeit an Woyzeck das Bedürfnis nach einem erlösenden Moment der Versöhnung. Diese scheint im Augenblick jedoch so weit entfernt zu sein wie noch nie.“ (Ersan Mondtag, Regisseur)
Das Bedürfnis nach einem erlösenden Moment der Versöhnung scheint sehr weit entfernt, weil Woyzecks psychischer/mentaler Zustand erkennbar immer schlechter wurde. Am Anfang konnte man zwar erkennen, dass Woyzeck Probleme hat, denn sein Aussehen und seine Mimik sahen sehr krank, müde und verstört aus. Aber am Ende hat er Selbstdialoge geführt, als hätte er zwei Persönlichkeiten. Der Druck von außen wurde mit der Zeit immer stärker, denn Maries Fremdgehen und die Erniedrigung vom Tambourmajor haben seinen Zustand verschlechtert. Zum Beispiel in der Szene, in der der Tambourmajor und Woyzeck sich geprügelt haben. Im Laufe des Theaterstücks wird Woyzeck immer mehr von der Gesellschaft verstoßen. Zum Beispiel wurde das Verhältnis zwischen dem Hauptmann und Woyzeck nicht klar kommuniziert, denn es gab Szenen, in denen der Hauptmann freundlich mit Woyzeck umgegangen ist und dann auch Szenen, in denen er Woyzeck psychischer und physischer Gewalt aussetzt. Es gab Szenen, in denen der Hauptmann Woyzeck geschlagen und ihn als dumm dargestellt hat. Es gab jedoch auch Szenen, in denen er Woyzeck in den Arm genommen, ihm den Hut aufgesetzt oder ihn mit dem Gewehr ,,beschützt“ hat.
Außerdem sah man auch keine Erlösung bezüglich seiner psychischen Probleme. Der Doktor hat seine Probleme nur für akademische Zwecke ausgenutzt und hat selbst einige mentale Probleme. Der Doktor hat auch manchmal Selbstgespräche geführt und seine Emotion ,,krankhaft“ kontrollieren wollen.
Auch die Beziehung zwischen Woyzeck und Marie hat erheblichen Einfluss auf seine Erlösung. Am Ende dringt Marie nicht mehr zu Woyzeck durch. Zum Beispiel wurde das in der Szene deutlich, in der Marie vor ihm gekniet hat und ruft : ,,Rühr mich an!“, Woyzeck jedoch hat nur mit einem kalten, gleichgültigen Blick ins Leere gestarrt. Auch an Maries Verhalten lässt sich erkennen, dass es keine Versöhnung gibt, da sie Woyzeck um Versöhnung anfleht, Woyzeck ihr diese jedoch nicht gewährt. Auch nach dem Mord vergibt Woyzeck Marie nicht, was daran zu erkennen ist, dass er behauptet Marie wegen ihrer Sünde gebleicht zu haben.
„Mich hat schon immer das Verhältnis von der Schuld Einzelner und der Gemeinschaft interessiert. […] Ich finde, Büchner hat mit Woyzeck schon sehr früh eine schwer erträgliche Forderung an uns gestellt: die Tat eines Einzelnen in ihrer tragischen Notwendigkeit aus einer Gesellschaftsdynamik heraus zu begreifen.“ (Ersan Mondtag, Regisseur)
In Ersan Mondtags Inszenierung von „Woyzeck“ wird die Dynamik zwischen Individuum und Gesellschaft auf mehreren Ebenen sichtbar. Besonders deutlich wird dies durch die Unterschiede der Figuren, wie etwa Woyzeck und dem Tambourmajor oder auch Marie und Woyzeck. Die Auswahl der Darsteller und ihre Kleidung zeigen dabei die Unterschiede der Macht und des gesellschaftlichen Status: Der Tambourmajor, kraftvoll und dominant, trägt gute Kleidung, während Woyzeck, körperlich groß, in abgenutzter Kleidung spielt, was seine geringe Stellung in der Gesellschaft darstellt: Trotz seiner physischen Größe ist er gesellschaftlich klein und unterdrückt.
Eine wichtige Rolle spielt die Axt, die nur Woyzeck besitzt, was ein Zeichen für seine verzweifelte Möglichkeit, sich gegen das gesellschaftliche System zu wehren, ist. Die Gesellschaft wird als komplexes System mit strengen Hierarchien dargestellt, in dem die Niedriggestellten, wie Woyzeck, keine Möglichkeit zum Aufstieg haben. Wiederholungen von Szenen, wie die Feierszene, verdeutlichen, wie dieselben Handlungen unter verschiedenen Emotionen und Umständen wirken und so Woyzecks zunehmenden psychischen Zerfall reflektieren.
„Ich sehe [in der Besetzung mit einem rein männlichen Ensemble] den Versuch, die gesellschaftliche Gewaltdimension durch die Verweigerung einer binären Gewaltbetrachtung sichtbarer zu machen. Ob das gelingt, weiß ich nicht. Ob das vielleicht sogar eine Relativierung darstellt, kann ich nicht ausschließen.“ (Ersan Mondtag, Regisseur)
Das Stück wirkt bis auf den Mord an Marie brutaler, da die Männer eine gewaltsame Atmosphäre entstehen lassen. Diese Atmosphäre entsteht unter anderem durch das Verhalten der Charaktere, wie z. B. das des Tambourmajor im Bezug auf Woyzeck und das Verhalten aller Charaktere während der Szene, in der das Wild ausgeweidet wird.
Die Wehrlosigkeit der Figur geht verloren, da Marie von einem Mann gespielt wird. Die männliche Besetzung von Marie wirkt trotzdem immer noch sehr weiblich, aber dadurch, dass man einen Mann gesehen hat, wirkte er nicht so wehrlos, wie eine Frau. In dem Stück gibt es auch offensichtliche Machtverhältnisse unter ihnen. Beispielsweise ist Woyzeck immer allen untergeordnet, ob Andres oder dem Tambourmajor.
In der Szene am Ende vermuten wir, dass die muskulösen Geister, die während des ganzen Stücks immer wieder im Bühnenbild auftauchen und sich in der Schlussszene zu fünft auf der Bühne versammeln, die schizophrenen Stimmen von Woyzeck darstellen. Sie wirken aufgrund ihrer langen Haare zugleich feminin und irritieren die Zuschauer/-innen.
LK12
Am Freitag ist die Reisegruppe nach der vierten Stunde in zwei Autos aufgebrochen, um in Weimar noch den Nachmittag genießen zu können. Und so war es, wir spazierten in schönstem Sonnenschein in die Altstadt. Dort trennten sich die Wege kurzzeitig, einige besuchten das Musical „My Fair Lady“ im Deutschen Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, die anderen genossen den lauen Abend in der Stadt.
Der zweite Tag in Weimar, der Samstag, hat mit einem gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge „Maxim Gorki“ begonnen. Nach dem Essen haben wir uns auf den Weg zum Marktplatz gemacht, da dort um 9 Uhr die zweistündige Stadtführung begonnen hat. Wir waren zwei Stunden in Weimar unterwegs und haben viel über die Geschichte der Stadt erfahren, was sehr interessant war. Anschließend hatten wir eine Pause, in der wir etwas essen konnten. Um 13 Uhr hat die nächste Führung begonnen. Es war die „Führung Dichterwelten“ im Stadtschloss. Dort haben wir die vier Dichterzimmer von Goethe, Schiller, Herder und Wieland gesehen. Aufgrund eines Vorschlages, welchen wir von der Frau, die die Stadtführung gemacht hat, bekommen haben, haben wir uns direkt nach den Dichterzimmern zur Herzogin Anna Amalia Bibliothek und dem Rokokosaal begeben. Beide Orte sind sehr sehenswert und wir haben auch dort viel über Weimar erfahren. Bevor es zum letzten Ausflugsziel des Tages ging, gab es Eis, Kaffee und Kuchen für alle. Frisch gestärkt konnten wir uns zum Goethe-Nationalmuseum begeben und einen Einblick in Goethes Leben bekommen. Nach einem lehrreichen, aber auch anstrengenden Tag, haben wir gemeinsam Abendbrot gegessen und den Tag mit einem lustigen Spieleabend im Gemeinschaftsraum der Jugendherberge ausklingen lassen.
Sina & Natalia
Am Sonntag konnten wir etwas länger schlafen als am Tag zuvor, da wir erst um 10.30 Uhr den nächsten Termin hatten. Bevor wir unseren Termin wahrgenommen haben, sind wir vorher noch in die Fürstengruft gegangen. Bei dieser Besichtigung waren wir auf einmal alle 16 Jahre alt, sodass wir keinen Eintritt bezahlen müssen. In der Fürstengruft konnte man sich die Architektur des Gebäudes ansehen und die Särge von Schriftstellern, Fürsten und Adeligen besichtigen. Das Highlight waren natürlich die Särge von Goethe und Schiller. So langsam mussten wir dann aber auch los, um pünktlich um 10:30 am Konzentrationslager Buchenwald zu sein. Dort haben wir an einer Führung teilgenommen und hatten anschließend noch etwas Zeit, um uns die Gedenkstätte genauer anzuschauen. Anschließend sind wir noch zum Mahnmal Buchenwald gefahren. Dort haben wir das Wochenende noch gemeinsam ausgewertet und uns dann auf den Rückweg begeben. Dabei gerieten wir leider in einen Stau, der uns eine Stunde aufhielt.
Robert & Pepe
Am Morgen trafen sich alle Schüler:innen mit ihren Klassenlehrer:innen in ihrem Raum und nach kurzen organisatorischen Sachen gingen auch schon alle in die Cafeteria. Herr v. Campenhausen, unser Schulleiter, fand noch einige Worte, um das schnell vergangene Schuljahr zusammenzufassen, bevor er sich bei den Lehrerinnen bedankte, die mit Ende dieses Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand gingen. Der erste Dank war auf jeden Fall für Frau Dg., denn sie wurde zwar im letzten Jahr bereits verabschiedet, kam aber wieder, um unsere Schule zu unterstützen. Danach folgte Frau Bu., die Klassenlehrerin der 9a, die neben einem vorgelesenen Eintrag ins Ehrenbuch auch Blumen und ein Buch mit Fotos sowie kleinen Beschriftungen von ihrer Klasse erhielt. Zudem verabschiedeten wir Frau Ri, eine Lehrerin, die viele Jahre unsere Schule durch ihre Liebe zu ihren Fächern Geografie sowie Sport unterstützte. Zwei Schülerinnen aus dem elften Jahrgang hielten noch eine Rede für sie, die sich recht emotional auswirkte. Zuletzt ging aber auch noch ein Dank an unsere Referendarin Frau Wa., die uns, mit ihrer humorvollen Art zu unterrichten, verließ, sowie Frau Ky., die auch leider aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte.
Im Anschluss wurden die Jahrgangsbesten aufgerufen, die durch ihre unglaublichen Zeugnisdurchschnitte viele wirklich ins Staunen versetzten. Dann kamen einzelne Fachlehrer:innen nach vorn und gratulierten den Siegerinnen des Känguru-Wettbewerbs, von Jugend trainiert für Olympia, von The Big Challenge sowie des Geografie-Wettbewerbs. Zum Schluss trat Herr We. nach vorn und rief die Sieger:innen der Disziplinen vom Spiele-Sportfest auf, woraufhin einige Teamnamen uns alle echt zum Lachen brachten, bspw. „Stiftung Warentest“. Maja und Sara (11b) wurden vor der Schulgemeinschaft für ihren 3. Platz beim Schreibwettbewerb der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft und des Bildungsministeriums Sachsen-Anhalt für ihre Kurzgeschichte zum Thema „Durch die Blume“ geehrt. Folglich verließen nun alle die Cafeteria und begaben sich zurück in die Räume für die Zeugnisausgabe. Mit hoffentlich guten Zeugnissen verließen alle Schüler:innen nach der 3. Stunden das Schulgelände und können nun die Ferien genießen.
Lisa (9a)
Und natürlich erhielt auch Lisa (9a) Anerkennung, Dankbarkeit und einen Büchereigutschein für ihren unermüdlichen Einsatz für den Schulblog. Danke!!
Di
Bilder folgen