Herzlichen Glückwunsch, die Klasse 10a hat den ersten Platz im Blogwettbewerb 2024 errungen. Ihre Reportage zum Besuch des KZ Sachsenhausen hat den Großteil von euch überzeugt. Den zweiten Platz belegt das Tutorium 12b mit ihrem Bericht über den Besuch der Sammlung Boros. Platz 3 geht an die Klasse 9, sie haben euch an ihrem Wandertag zum Berlin Dungeon teilhaben lassen. Mit einem Klick auf die Klassen geht es zu den Beiträgen. Vielen Dank an den Förderverein, der das Preisgeld auch in diesem Jahr stiftet!
Am Freitag, dem 08. November, waren alle Preisträger des 15. Jugendkunstpreises in den Kategorien Bildende und Angewandte Kunst, Musik und Literatur in den Bürgersaal des Rathauses Erkner geladen. Vor den offiziellen Vertretern der Stadt und des Landkreises Oder-Spree erhielten die Jugendlichen in zwei Altersklassen (bis und über 18 Jahre) die Preise. Der Grundkurs Kunst mit dem Fotokalender 2025 „Bilder aus dem Oderland“ und Pavlo Myshin mit seinem Entwurf für den Ersttagsbrief zum „200 Jahre deutsche Auswanderung nach Brasilien“ wurden mit dem den Gruppenpreis, verbunden mit einer Geldprämie, im Bereich Bildende und Angewandte Kunst von einer Fachjury ausgezeichnet. Die Ausstellung mit den Werken der Bildenden und Angewandten Kunst des 15. Jugendkunstpreises 2024 ist im Foyer und auf der Ebene 3 im Rathaus der Stadt Erkner, Friedrichstraße 6 – 8, zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung, noch bis zum Jahresende zu sehen.
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Hier geht es zum Bericht über diese besondere Veranstaltung. Weitere Programmpunkte waren die Reden des Bürgermeisters Robert Nitz zum Abschluss der Seelower Woche des jüdischen Lebens sowie das Grußwort der Bundestagsabgeordneten Simona Koß. Herr von Campenhausen erörterte den Umgang mit Erinnerungskultur und Maja Boos (Jg. 12) trug ihre im Rahmen des Schreibwettbewerbs „Schöne Deutsche Sprache“ der Neuen fruchtbringenden Gesellschaft prämierte Kurzgeschichte „Ein Traum von Freiheit“ vor. All das wurde von einem internationalen Filmteam rund um die österreichische Regisseurin Bernadette Wegenstein begleitet, die einen Dokumentarfilm über das Leben Hugo Simons dreht. Gastgeber war der Heimatverein „Schweizerhaus Seelow“ e.V.
Die Stadt Seelow hat am 8. November an Ober-/Förder-/Grundschule sowie unser Gymnasium Patenschaftsurkunden für die Seelower Stolpersteine vergeben. Wir sind nun für die Reinigung der fünf Gedenksteine der Familien Philippsborn und Reißner in der Berliner Straße zuständig. Glänzen die Steine, fallen sie einem beim Vorbeilaufen sofort ins Auge, sodass man unweigerlich anhand der Inschriften das Unrecht registriert, das den jüdischen Bürger/-innen der Stadt Seelow durch das NS-Regime erfahren haben. Somit wollen wir es in der Zukunft mit den Worten des Stolpersteinkünstlers Gunter Demnig halten: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen wird.“ Dementsprechend haben 15 Schüler/-innen unsers neunten Jahrgangs heute für das Erinnern geschrubbt und unseren Steinen zu neuem Glanz verholfen. Wie erfolgreich das war, seht ihr auf den folgenden Bildern.
Feierliche Übergabe der Patenschaftsurkunden durch Herrn Nitz
Den Auftakt zur Seelower Woche des jüdischen Lebens bildete ein Besuch des Jahrgangs 9 im 2023 in den Räumlichkeiten des ehemaligen Bahnhofsgebäudes der Haltestelle Seelow (Mark) eröffneten Museums Geschichtsstation Seelow. Dort vermittelte Thomas Drewing, Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins Gusow-Platkow e.V., den Schülerinnen und Schülern einen Überblick über die antijüdischen Maßnahmen im Nationalsozialismus. Die Lebensgeschichte der jüdischen Familien Reißner, Cohn, Irmling und Philippsborn bettete er in diesen historischen Kontext ein, sodass den Klassen der Bruch von im Seelower Stadtleben etablierten Familien hin zu gesellschaftlich geächteten und letztlich vom NS-Regime ihres Eigentums, ihrer Identität und ihres Lebens beraubten Menschen deutlich wurde.
Die Veranstaltung hat diesen jüdischen Seelowern und Seelowerinnen ein Gesicht gegeben, sodass unsere Schülerinnen und Schüler nun genau wissen, an wessen Stolpersteinen sie in der Stadt vorbeigehen und vor allem eine Vorstellung von den Personen haben, deren Stolpersteine sie am kommenden Freitag im Rahmen der Stolpersteinputzaktion reinigen werden.
Im Anschluss an den Vortrag durfte natürlich auch der Ausstellungsbereich des Museums besichtigt werden. Im Fokus steht hierbei die brandenburgische Region in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Fundstücke und Erlebnisberichte zum NS-Regime und Krieg, Flucht, Wiederaufbau und Sozialismus ermöglichen einen regionalen Blick auf die „große Geschichte“, mit all ihren Auswirkungen auf das Oderbruch und seine Bewohner.
Unsere 10a führte der Geruch von frischen Fischbrötchen eine Woche vor den Herbstferien direkt nach Hamburg. Doch neben den Fischbrötchen gab es einige weitere Dinge, die auf dem Plan standen, unter anderem eine vorherige Recherche über einige Teile Hamburgs. Was wir alles erlebt und wieso wir vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel lieben gelernt haben, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.
Bahnchaos Deluxe (Montag)
Am Montagmorgen begann für jede Schüler/-in die Klassenfahrt nach Hamburg. Nachdem jeder seine Koffer fertig gepackt hatte, ging es am frühen Morgen nach Gusow zum Bahnhof. Leider mussten wir feststellen, dass Abby, Rukiyat und Jason nicht mitkommen. Als dann alle am Bahnhof eintrafen, ging es in den Zug. Jeder hat seinen Platz gefunden und dann waren wir nach einer Stunde in Berlin. Durch scheinbare Fehler in der Planung bekamen wir dann ziemlichen Stress und mussten viele Treppen laufen. Nach stressigem Suchen und einem Besuch beim Wurstland ging es in den nächsten Zug. Nach kurzer Zeit trafen wir am Bahnhof ein und, nachdem wir an leckeren Läden vorbeilaufen mussten, waren wir dann endlich im ICE, der uns nach Hamburg fuhr. Der Zug gestaltete sich als sehr komfortabel, es gab entspannte Sitze, Ladestationen, Platz für Koffer, gutes Internet und angenehme Temperaturen. Nach ungefähr zwei Stunden sind wir dann in Hamburg angekommen und haben eine Stunde Freizeit bekommen. Danach liefen wir zum Hotel. Dort mussten wir 45 Minuten warten und danach ging es ins Gebäude. Nachdem jeder sein Zimmer erkundet und eingerichtet hat, liefen wir zum Abendessen. Als dann alle fertig waren, fuhren wir mit der S-Bahn zur Elbphilharmonie. Das Gebäude gestaltete sich als wunderschön und, nachdem jeder die Aussichtsplattform erkundete, ging es zurück ins Hotel.
Luca, Jakob, Jeremy, Phillip
Im HotelIn der Elbphilharmonie Blick von der Elbphilharmonie
Von einer interessanten Hafenrundfahrt bis hin zur Stadtführung am Abend (Dienstag)
Gegen 9.00 Uhr ging es nach dem Frühstück mit der U-Bahn zur Haltestelle „Landungsbrücken“. Dort suchten wir auf dem Hafengelände unser Boot, mit welchem wir eine Hafenrundfahrt machten. Der Guide, der uns durch die Fahrt führte, war erst 17 Jahre alt und es handelte sich erst um seine 2. Rundfahrt. Er zeigte uns Bereiche, Schiffe und Gebäude im Hafen und erzählte Fakten dazu. Die zwei Seekranken kauften im Auftrag von Frau Mr. währenddessen eine Postkarte für Abby, welche wegen Krankheit nicht mitkommen konnte. Diese wurde im Laufe des Tages etwas „Hamburgisch“ beschrieben, sie wurde unterschrieben und am Abend abgeschickt. Nach der Hafenrundfahrt fanden wir uns wieder zusammen und liefen durch den Elbtunnel einmal hindurch und wieder zurück. Danach fuhren wir mit der U-Bahn zum Rathaus, wo wir dann sehr viel Freizeit hatten. 15.30 Uhr trafen wir uns und begaben uns zum Hotel zurück. Dort bekamen wir Zeit zum Entspannen, bis es um 17.15 Uhr Abendessen gab. Nach dem Abendessen ging es mit der sehr vollen U-Bahn nach St. Pauli, wo wir eine Stadtführung gebucht hatten. Wir sahen viel, liefen durch viele Straßen, zu welchen wir jeweils Informationen bekamen. Unserer Stadtführerin konnte man gut folgen und es war interessant, welche Fakten sie uns erzählte. Nach der Führung ging es mit der U-Bahn zurück. Im nahegelegten Kaufland holten sich einige noch etwas zu essen. Ca. 20.50 Uhr waren alle wieder im Hotel.
Vanessa, Isabell, Annabelle, Neele
HafenrundfahrtIm ElbtunnelRathausStadtführung am AbendAbstecher zum Rand der Reeperbahn
Ab ins Schokoparadies oder doch an einem Tag einmal um die Welt reisen? (Mittwoch)
Unser Tag begann ziemlich früh, denn das Frühstück fand schon um sieben Uhr statt. Danach startete unser Besuch im Miniatur Wunderland. Dort beschauten wir die Ausstellungsstücke, unter welchen sich Städte wie Hamburg, Rio de Janeiro und auch einige andere interessante Stücke wie Schiffe auf stürmischer See befanden. Wir beendeten unseren Besuch jedoch vorzeitig, da die Zeit dann doch zu lang war. Danach verbrachten wir eine schöne Stunde in der Stadt. Später gingen wir ins Chocoversum (Schokoladenmuseum) und bekamen dort einen Vortrag über Schokolade und Kakao. Währenddessen erhielten wir einiges zum Probieren und konnten so anhand eigener Erfahrung mehr über Schokolade erfahren. Dann fuhren wir dank Tessis, unser Guide im Chocoversum, Ratschlag mit der U1 zurück ins Hotel. Dort verbrachten wir etwa zwei Stunden. Ein wenig später gingen wir ins Peter Pane Restaurant und aßen einen Burger (Veggie, Hähnchen- oder Rindfeisch) und einem Getränk unserer Wahl. Dann liefen wir entweder alleine oder später mit den Lehrern zurück ins Hotel.
Anna S., Anna Sch., Alexandra, Hargun
Miniatur WunderlandChocoversumAbendessen im Peter Pane
„Hakuna matata!“ („Es gibt keine Sorgen!“, Donnerstag)
Der heutige Tag startete um 8.45 Uhr mit dem Frühstück. Danach ging es nach einer kleinen Verschnaufpause auf unseren Zimmern mit Schreibzeug im Gepäck zum Platz vor dem Hauptbahnhof. Von dort an hatten wir bis 12.30 Uhr erneut Freizeit und alle folgten ihren Interessen sowie tätigten die letzten Einkäufe. Nachdem wir uns alle wieder versammelt hatten, ging es mit der S5 in Richtung Ballinstadt-Auswanderermuseum, wo uns nach einer Videoeinführung Aufgaben erwarteten, die es mithilfe der Informationen in den drei Häusern zu lösen galt. Nach einer kleinen Stärkung in der dortigen Cafeteria machten sich die meisten wieder auf den Weg zur Herberge. Dort gingen viele taktisch vor und packten bereits die ersten Sachen zusammen. Um 17.15 Uhr gab es Abendessen und danach begaben wir uns zur Fähre, die uns zum Musical „König der Löwen“ brachte. Dieses zauberte uns an vielen Stellen ein Lachen ins Gesicht, berührte uns an einigen aber auch. Gegen 23.30 Uhr endete dieses und wir fuhren so langsam mit der Fähre wieder zurück.
Zoe, Emely, Laura, Hanna, Lisa
Im Auswanderermuseum Generaldirektor Auf der Fähre in Richtung des MusicalsIm Musical
Wir lieben die deutsche Bahn(Freitag)
Der heutige Tag begann für einige ziemlich früh, denn, wenn bereits nicht am Vortag getan, mussten noch die letzten Sachen zusammengepackt werden, bevor es dann 9.15 Uhr zum Frühstück gehen konnte. Gegen 10.00 Uhr erfolgte, nachdem es ein paar Probleme mit den Fahrstühlen gab, der Check-Out. Mit nicht ganz so leichtem Gepäck versuchten wir uns zügig zum Hauptbahnhof zu begeben, der ca. 600m entfernt war. Gegen 11.56 Uhr stiegen wir in den Zug und jeder nahm, trotz etwas Verspätung der Bahn, seinen Platz ein. Neben vielen verschlafenen Gesichtern, unterhielten sich auch einige die Fahrt über und nach guten drei Stunden trafen wir in Berlin ein. Eine kleine Tour mit der S-Bahn und schon ging es in den Regio, in dem einige zum Glück auch einen Platz zum Sitzen fanden. Zum Glück, muss man an dieser Stelle erwähnen, war die Zugtoilette defekt, weshalb wir mit unseren Koffern den Durchgang versperren konnten, auch wenn dies nicht sehr zur Freude des einen Mitarbeiters erfolgte. Dieser bestand, auch wenn sehr unfreundlich, darauf, dass wir den Durchgang für ihn freimachten. Nach gut einer Stunde und nachdem uns der Mitarbeiter an einigen Haltestellen zuvor leider verließ, trafen wir in Gusow ein und jeder konnte erschöpft, aber auch mit vielen tollen Erinnerungen in die Ferien starten.
Auch in diesem Schuljahr fand in der Woche vor den Herbstferien die Facharbeitswoche der 9. Klassen statt, in der sie gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen von der Formatierung über die Gliederung bis zur inhaltlichen Gestaltung einiger Absätze die Grundlage für ihre erste, hoffentlich gelungene, wissenschaftliche Arbeit gelegt haben. Wenn ihr euch fragt, wie diese Woche abläuft, erfährt ihr es hier.
Montag:
Am Montag fuhren die drei 9. Klassen in zwei Gruppen zur Stadtbibliothek Frankfurt/Oder, um dort an einer Informationsveranstaltung zum Recherchieren von Fachliteratur für die Facharbeiten teilzunehmen. Im Anschluss an einen informativen Vortrag konnten die Schüler/-innen im Rahmen eines Escape Games die Recherchetechniken anwenden. Einige nutzten danach die Gelegenheit und recherchierten direkt zu ihren eigenen Facharbeitsthemen Literatur, andere genossen es, die Zeit bis zur Abfahrt zum Shoppen und Essen zu nutzen.
Dienstag:
Unser Tag startete im Klassenraum zur Begrüßung. Bevor wir uns dem heutigen Tagesziel, dem Anlegen eines Literaturverzeichnisses, widmeten, gab es eine kleine Wiederholung zur Zitierweise. Danach beschäftigten wir uns mit der richtigen Angabe von Quellen und übten diese anhand von Beispielaufgaben. Dann teilten wir uns in Räume auf und begannen mit der Literaturrecherche von Quellen zu unserem Facharbeitsthema. Anschließend gaben wir unser Literaturverzeichnis mit fünf Quellen, darunter mindestens zwei Buchquellen, auf der Schulcloud ab. Zum Schluss trafen wir uns in unserem Klassenraum wieder und werteten den heutigen Tag aus.
Mittwoch:
Der heutige Tag begann ebenfalls zur Begrüßung im Klassenraum. Heute stand auf unserem Tagesplan das Exzerpieren. Dazu werteten wir zwei Quellen mithilfe einer Exzerpt-Vorlage aus und gaben unsere Erarbeitungen in der Schulcloud ab. In den letzten beiden Stunden erhielten wir eine Einführung in das Schreibprogramm Pages von Herrn Tu. und gestalteten das Deckblatt unserer Facharbeit.
Donnerstag:
Mit einer morgendlichen Begrüßung im Klassenraum startete auch heute unser vorletzter Tag. Danach ging es für uns ans Verfassen und Erstellen der Gliederung, die ebenfalls auf der Schulcloud abgegeben wurde. Auch dieser Tag der Facharbeiten-Woche endete mit einer Auswertung des Tages.
Freitag:
Nach der Begrüßung widmeten wir uns dem Verfassen unserer Einleitung. Dabei sind wir näher auf das Wecken des Leserinteresses, das Thema mit der jeweiligen Leitfrage, die Begründung der Themenwahl und auf das Ziel unserer Facharbeit eingegangen. Des Weiteren haben wir die Inhalte unserer Abschnitte und die Methode erläutert. Unsere Facharbeiten-Woche endete mit einem kleinen Spiel zu „Ich schreibe meine Facharbeit und brauche…“.