Digitale Schulstunde zum Safer Internet Day

Das erklärte Ziel der Onlinestunde ist, dass die Teilnehmenden rechtsextreme Falschinformationen im Netz erkennen und Handlungsstrategien im Umgang mit diesen erlernen. Zunächst wollten die Veranstalter herausfinden, wer denn eigentlich ihre Zuschauer/-innen sind, so nahmen die Schüler/-innen an verschiedenen Liveabstimmungen teil, wie oft sie Social Media nutzen, welche Kanäle sie am häufigsten verwenden und ob sie dort schon einmal rechtsextreme Posts gesehen hätten, was 15500 Kinder bejaht haben.

Es folgte eine Information zu KI-generierten rechtsextremen Inhalten und Deepfakes, die teilweise kaum als solche zu erkennen waren, sowie die Abgrenzung der Begriffe rechts und rechtsextrem, bevor ein kurzer Zusammenschnitt entsprechender Videos eingeblendet wurde, welche auch vielen unserer Lernenden im Netz bereits begegnet waren. Im Anschluss konnte abgestimmt werden, wie sich die zuschauenden Klassen fühlen, wenn sie solche Videos sehen, was überwiegend mit „schockiert“ beantwortet wurde.

Die Grenzen der Meinungsfreiheit werden durch verfassungsfeindliche Symbole und Volksverhetzung überschritten, nach dieser Maßgabe hatten die Klassen im Anschluss Zeit, in dem zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterial zu zwei Social-Media-Profilen zu untersuchen, ob es sich um rechtsextreme Accounts handelt. Die Ergebnisse der Erarbeitung wurden von allen teilnehmenden Schulen erhoben und durch die Moderatorinnen ausgewertet.

Folgende Handlungsoptionen wurden herausgestellt, wenn einem rechtsextreme Posts im Netz begegnen:

  • Nicht teilen oder liken.
  • Melden der Posts auf den Social-Media-Plattformen.
  • Sich in den Kommentaren der Gegenrede anderer anschließen.
  • Meldeformulare anderer Seiten nutzen, z.B. Jugendschutz.net .
  • Den eigenen Solcia-Media-Konsum einschränken, wenn man das Gefühl hat, dass einen die desinformierenden Posts bedrücken.

In dieser Broschüre von klicksafe finden Sie, liebe Eltern, Informationen, wie Sie Ihre Kinder gegen rechtsextreme Inhalte im Netz stärken können.

Di

Gedenkveranstaltung für die Opfer des 2. Weltkrieges in Kienitz

Märkischer Sonntag, 8.2.25

Geschichte in Berlin – Berliner Geschichte

Wie zum Beispiel, dass das Holocaust Mahnmal von Peter Eisenman so entworfen wurde, dass jeder Mensch mit den Beton-Stelen agieren solle, laut ihm. Darüber sind sich viele Menschen jedoch nicht einig, da dieser Ort ein Platz zum Gedenken ist und kein Spielplatz. Weiter machten wir unsere Führung durch die Straße „Unter den Linden“ bis zum Bebelplatz. Zum einen sahen wir dort die Juristische Fakultät der Humboldt Universität, die St. Hedwigs-Kathedrale und zum anderen die Staatsoper von Berlin. In der Mitte dieses besonderen Platzes gibt es eine Glasscheibe, durch die man weiße, leere Bücherregale sehen kann. Dies soll an die Bücherverbrennung, die am 10. Mai 1933 auf diesem Platz und in vielen weiteren Universitätsstädten stattfand, erinnern. An diesem Tag wurden über 20.000 Bücher von vielen berühmten Schriftstellern vollständig verbrannt. Zum Ende der Führung besuchten wir die „Neue Wache“, welche die zentrale Gedenkstätte in Deutschland ist. In diesem Gebäude befindet sich im Zentrum des leeren, schlichten Raums eine von Käthe Kollwitz entworfene Skulptur, die an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnern soll. Nach dieser sehr erkenntnisreichen Stadtführung haben wir das Deutsche Historische Museum besucht. Dort bekamen wir eine einstündige Führung und wurden vorher in zwei Gruppen geteilt. Insgesamt beinhaltet diese Ausstellung 14 Zäsuren, also Wendepunkte der deutschen Geschichte. Der Name der Ausstellung lautet „Roads Not Taken“ und damit ist gemeint, dass es auch anders hätte kommen können. In dieser Ausstellung wird die Wirklichkeit gezeigt, aber auch die Möglichkeiten, welche zeigen, dass es nicht so hätte kommen müssen, wie es kam. Dabei sind die Wirklichkeiten schwarz-weiß gestaltet und die Möglichkeiten bunt. Darüber hinaus läuft die Ausstellung chronologisch rückwärts ab, um zu zeigen, dass Geschichte keine lineare Entwicklung ist. Das heißt, sie beginnt mit dem Jahr 1989 und endet im Jahr 1848 und zeigt Themen wie zum Beispiel den Mauerbau 1961. Abschließend war es ein sehr aufschlussreicher Tag mit vielen neuen Einblicken in die deutsche Geschichte.

Michi F., Laura S., Johanna S. (Jg. 11)

Religionsphilosophische Projektwoche unseres Jg. 11

Anamorphosen – Eine Frage der Perspektive

Ein Kontrollblick durch die Kamera

Spurpunkte, die irgendwelche Geraden in Ebenen hinterlassen, klingen erst einmal sehr … sehr …. theoretisch, eben „Analytische Geometrie“ in der Stufe 12. Nach einer ganzen Menge Rechnerei versuchten wir es praktisch. Straßenkreide, ein leerer Schulhof und ein Tablet mit jeder Menge Rechenergebnisse waren unsere Grundlage. Wir hatten uns vorgenommen, ein paar Würfel so auf die Steine zu zeichnen, dass sie beim Beobachten durch eine Kamera zu schweben beginnen würden.
Das Ergebnis hatten wir so nicht erwartet.

In einem zweiten Anlauf versuchten wir eine Steigerung, die Projektion einer Leiter auf zwei Ebenen. Wieder eine Menge Rechnerei und eine Umsetzung bei frostigen Temperaturen. Wir finden, dass es sich gelohnt hat.

Vorlesewettbewerb der 7. Klassen

Es traten Pia und Emma (7a), Lotta und Liesbeth (7b) sowie Lea und Greta (7c) an, um uns mit ihren selbst ausgewählten Romanauszügen zu begeistern. Nach der Vorrunde standen Emma, Lotta und Liesbeth vor der Aufgabe, uns einen ihnen unbekannten Abschnitt aus dem Roman „Atlas, Elena und das Ende der Welt“ von Anna Woltz vorzutragen. Ganz besonders hat Emma mit ihrem Lesevortrag überzeugt, der so gut betont war, dass es einem fast so erschien, als hätte sie erst gestern in diesem Buch gelesen. Lotta erkämpfte sich Platz 2 und Lisbeth den dritten Platz. Alle drei erhielten als Anerkennung für ihre grandiosen Lesevorträge Büchergutscheine, die der Förderverein finanziert hat.

Vielen Dank an die Schülerjury sowie die sechs mutigen Teilnehmerinnen!

Di

Bücherwünsche werden wahr

Eure Bücherwünsche:

Aus gutem Grund – der Schulwettbewerb zum Grundgesetz

Sich frei entfalten. Wählen gehen. In einem Rechts­staat leben. Seit 75 Jahren garantiert das Grund­gesetz Menschen­rechte und Demokratie in Deutschland. Aber wie denken die Menschen über ihre Verfassung? Welche Bestimmungen sind ihnen wichtig, was kritisieren sie, und wie gut kennen Sie ihr Grundgesetz?

Im Rahmen des Wettbewerbs haben wir eine Umfrage zum Grund­gesetz durchgeführt. Dafür erarbeiteten wir uns mithilfe eines Erklärvideos Basiswissen zur Entstehung und zu den Inhalten des Grund­gesetzes und haben ein Quiz dazu gelöst. Mit diesem Wissen gewappnet, machten wir uns an Interviews, um zu erkunden, was andere Menschen über die deutsche Verfassung denken. Wir fragten nach Lieblings­artikeln und persönlichen Erfahrungen, nach Wünschen für das Grundgesetz und Botschaften für die Zukunft. Die Aussagen der Befragten ergeben eine kleine Bestands­aufnahme zu den Kenntnisse und dem Ansehen des Grund­gesetzes in unserer Gesellschaft. Zum Abschluss haben wir unsere persönliche Sicht auf das Grundgesetz in einem Plakatprojekt umgesetzt, bei dem sich jede Gruppe den für sie wichtigsten Grundrechten widmen konnte.

Generalprobe der Oper „Carmen“

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