Unsere 9er konnten dabei sein!

  • Nachrichten zum Mitmachen: Ob Online, Social Media oder Radio – Schülerinnen und Schüler gestalten Journalismus live mit. Ihre Reels und Blogposts werden direkt veröffentlicht.
  • Von Virtual Reality bis Drohnenflug: Das MOZ-Video-Team bringt VR-Brillen und professionelle Video-Technik mit – inklusive gemeinsamem Flug mit der Video-Drohne.
  • Fake News entlarven: Im interaktiven Faktencheck lernen wir, Desinformation sicher zu erkennen.
  • TikTok vs. Journalismus: Was unterscheidet Influencer von seriösen Medien? Gemeinsam gehen wir dieser Frage auf den Grund.
  • Hinter den Kulissen: Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten geben exklusive Einblicke in ihre Arbeit.

Hier geht es zum Liveticker der Veranstaltung!

Besuch des Musicals „Romeo und Julia“

Nach der Schule um 15.30 Uhr holte uns ein Reisebus ab und wir fuhren gute eineinhalb Stunden nach Berlin, wo wir am Bahnhof Zoo rausgelassen wurden. Nun galt es, die Zeit bis 19.00 Uhr zu überbrücken, wobei es die meisten zu McDonalds führte, da sich alle nicht allzu weit weg vom Theater begeben wollten. Pünktlich gingen wir in das Theater und nahmen unsere Plätze ein. Mit voller Vorfreude auf den heutigen Abend machten noch alle schnell die letzten Aufnahmen mit dem Handy, bevor dies während der gesamten Vorstellung, bis auf die Zugabe, untersagt war. „Man kann mit dem Ende auch den Anfang klarer seh’n“ – Genau mit diesem Teil des Liedes begann nach einer kleiner Einführung das Stück, wobei es sich um die Endszene der Tragödie handelte. Überrascht von den Stimmen, der Musik und den Schauspielern stand gegen 20:45 Uhr eine Pause an, in der viele sich u.a. auch das eine oder andere überteuerte Getränk kauften bzw. verführte es andere auch dazu, mal einen Blick auf Spotify zu werfen, ob es dort eventuell eine Playlist mit den Liedern, die gespielt wurden, gibt. – Gibt es übrigens, sehr zur Freude von uns. Die Zeit verging wie im Flug und gegen 22.30 Uhr endete das Stück, auch wenn sehr emotional, mit einer Zugabe, bei der das Filmen tatsächlich wieder erlaubt war. Danach sammelten wir uns und begaben uns zurück zur Schule, an der wir gegen 01.00 Uhr wieder ankamen.

Nun kann man sagen, dass es den Besuch auf jeden Fall wert ist, auch wenn man das Stück vielleicht (noch) nicht gelesen hat. (Die teilnehmenden Schüler/-innen bekamen den folgenden Tag aufgrund der späten Uhrzeit frei.)

Lisa (10a)

Die verschwundene Prinzessin

Bevor die Kinder in die von uns geführte Fantasiewelt eintauchen konnten, musste zunächst sehr viel erledigt werden. Gegen 8.45 Uhr verließen diejenigen, die zur ersten Gruppe gehörten, den Unterricht und wir begaben uns zur Absprache in den einen Musikraum der Cafeteria. In diesem teilten wir ein, wer was wo aufzubauen hat. Nachdem dies erledigt, der Drache mit seinem grünen Gesicht sehr unzufrieden und der Eingang zur Drachenhöhle schön geschmückt war, verging die Zeit auch wie im Flug und die Kinder warteten bereits gegen 9.50 Uhr sehr gespannt im vorderen Teil des Schulhofs. Dort nahm der Prinz diese auch schon in Empfang, denn er brauchte ihre Hilfe, um seine Prinzessin vom Drachen wiederzubekommen. Sie trafen dabei zuerst auf den Zauberer und die Fee, die mit den Kindern gemeinsam durch den verzauberten Wald zur älteren Frau Dora ging. Diese beschrieb den Weg zu zwei Bäuerinnen, die für die Kinder den ersten magischen Gegenstand bereithielten: einen magischen goldenen Apfel. Gestärkt mit einem Stück Apfel für jeden liefen alle über das Lavabecken, aber aufgepasst: Wer hineinfiel, musste sich schnell drehen! Im Entengang begaben wir uns zu einer Mutter mit ihrem Kind, dem sehr langweilig war. Bevor die Kinder also ihren nächsten magischen Gegenstand, eine Kette, erhielten, mussten sie zunächst ein Hüpfspiel mit dem Kind spielen. Danach machten wir eine Pause an den Bänken und jedes Kind erhielt ein Ausmalbild und eine Capri Sonne. Ein wenig Zeit verging und mithilfe von Rasseln verjagten die Kinder die nahenden Gewitterwolken. Auf ihrem weiteren Weg trafen sie auf zwei Zwerge, die ihnen einen magischen Stein gaben. Zusammen mit ihnen näherten sie sich der Drachenhöhle mit Musik im Hintergrund, doch stoppte sie, musste jeder stehenbleiben, da der Drache uns natürlich nicht hören durfte. Angekommen an der Drachenhöhle verschwanden die Zwerge vor Angst und die Kinder überreichten der Prinzessin schnell die magischen Gegenstände, sodass der Drache abhaute. Um die Prinzessin endgültig zu befreien, sangen die Kinder mit ihr das Fliegerlied und alle tanzten gemeinsam, auch wir, die Charaktere, da die Stimmung sehr ansteckend war. In der Zwischenzeit verteilten die anderen, die an den einzelnen Stationen blieben, Apfel-Symbole auf dem Boden, die die Kinder zum Schatz als Dank für die Befreiung der Prinzessin führten. So endete also unser knapp vierzig-minütiges Stück. Nachdem wir alles wieder abbauten und uns umzogen, gingen wir wohlverdient in die Mittagspause.

Lisa (10a)

Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen

Bevor der Geschichtsunterricht auch mal außerhalb der uns bekannten Wände stattfand, hieß es die ersten beiden Stunden zunächst, dem Unterricht nach Stundenplan zu folgen. In der Pause holten uns dann zwei Reisebusse der Bundeswehr ab, die uns innerhalb von eineinhalb Stunden in Begleitung von Herrn Be., Herrn Rc. sowie Frau Pr. zur Gedenkstätte brachten. Dort angekommen, überraschte uns ein recht schroffer Ton, der uns befahl, unsere Taschen im Bus zu lassen, was uns alle auf jeden Fall schonmal in die dort angebrachte Stimmung versetzte. Nachdem wir das Gelände betreten hatten, liefen wir als Erstes in den „Raum A“, wo wir uns gegen 11.40 Uhr ein kleines Einführungsvideo ansahen, das uns einen Einblick in die Zeit sowie Aufbau des Geländes bot. Im Anschluss gingen wir wieder nach draußen und jede Klasse erhielt einen eigenen Gruppenführer. Der uns zugewiesene Guide stellte sich als Zeitzeuge zweiter Generation vor, dessen Mutter in diese Anstalt inhaftiert wurde. Während des Rundgangs besichtigten wir neben dem weitläufigen Gelände ebenso das „U-Boot“, wie die Inhaftierten die Gefängnisse und Verhörungsräume nannten. – Wieso U-Boot? – Dies lässt sich vermutlich auch ohne weitere Informationen sehr gut der Bilder entnehmen. Was uns abgesehen von den Anblicken der Umstände und Foltermethoden schockierte und überraschte war der Fakt, dass es mehr Verhörungsräume als Zellen gab, was wiederrum die schrecklichen Umstände der Stasi verdeutlichte. Raum zu Raum, Gang zu Gang, Information zu Information – und eines wurde uns immer klarer: Das, was sich damals hier abspielte, lässt sich nicht einmal mehr mit dem Wort menschenverachtend beschreiben. Bei der Mutter habe es sich um eine Reporterin der DDR gehandelt, die aus der BRD berichtet wollte und nur so in Kontakt mit der Stasi gekommen sei. Man habe sie zusammen mit Schwerverbrechern gesperrt, um ihr zu zeigen, dass man sie genauso ansehe, so der Zeitzeuge.

Nachdem die eineinhalb Stunden sehr schnell vergangen waren, trafen wir uns in der dortigen Cafeteria und viele machten noch einen kleinen Abstecher in die Buchabteilung. Gegen 14.00 Uhr fuhren wir wieder zurück und ein sehr lehrreicher Tag neigte sich dem Ende zu.

Was man nach diesem Besuch auf jeden Fall mitnehmen kann, ist, dass Informationen aus dieser Zeit zwar schon erschreckend genug sind, aber den Blick der Zeitzeugen beim Erzählen zu spüren, versetzt jeden noch einmal mehr in das unwohle Gefühl, das die Menschen damals mit Todesangst in dieser Anstalt erlebten.

Lisa (10a)

Poetry Slam

Zunächst trafen wir uns alle eine halbe Stunde vor Beginn im Foyer des Kleist-Forums. Nachdem alle eintrafen, begaben wir uns mit Vorfreude auf den heutigen Abend in den Saal und nahmen unsere Plätze ein. Kurz darauf betrat auch schon Ken Yamamoto, der Moderator des Abends, mit einem kräftigen Applaus die Bühne. Wie auch im letzten Jahr sorgte er für eine lustige Grundstimmung und verteilte Tafeln zum Bewerten an Freiwillige im Publikum, bevor auch schon der erste Mitstreiter Andy Strauss der insgesamt fünf Poet/-innen auf die Bühne trat. Mithilfe seiner sehr humorvollen Interpretation eines überfahrenen Igels, was vielen schon am Anfang die Luft zum Atmen vor Lachen raubte, legte er die Messlatte für eine hohe Punktzahl recht hoch. Danach folgte Julius Althoetmar, der aufgrund mehrerer Texte und vor allem seinem Elfchen zum Thema Frühling und dem damit verbundenen Leid die humorvolle Stimmung beibehielt. Bevor es auch schon zur Pause kam, stellte Lisa Pauline Wagner ihr kleines Musical vor, das sie allein so schön und witzig rüberbrachte. In der Pause gab es die Möglichkeit, von einigen Künstlern wieder ein Buch zu kaufen, was viele auch in Angriff nahmen. Im Anschluss stellten Lea Weber und Hannah Aubelius, die zusammen mit Julius ins Finale kam, ihre Texte zu ganz unterschiedlichen Themenbereichen vor. Nach einem kleinen weiteren Kampf um die 3kg-Hantel stand nach kräftigem Applaus und auch Stampfen der Menschen neben einem selbst der Gewinner des Abends fest: Julius. Auch wenn er vielleicht nicht von allen als Favorit galt und manche Hannah den Sieg mehr gegönnt hätten, kann man auf jeden Fall sagen, dass alle Poeten für einen sehr schönen und unterhaltsamen Abend sorgten. Gegen 22 Uhr endete der Poetry Slam und ich denke, er hat wieder einmal gezeigt, dass Worte einen selbst noch mal mehr erreichen können, als man vorher dachte.

Lisa (10a)

Diercke Geografiewettbewerb

Auch in diesem Jahr nahmen 273 Schüler/-innen der Jahrgangsstufe 7-10 unserer Schule am Diercke Wissen Geografiewettbewerb teil, der mit über 300.000 Teilnehmern als Deutschlands größter gelte, so die Pressemitteilung des Westermann-Verlags. Mit Denken und geografischem Können standen nach der ersten Runde die Klassensieger fest: Jan (7a), Shakir Mohamed (7b), Alexander (7c), Janne (8a), Philip (8b), Magda (8c), Adrian (9a), Lisa (9b), Jan (9c), Sander und Phillip (10a), Jonas (10b), Ava und Lucia (10c). Diese trafen sich am 26.02.2025 erneut für die zweite Runde, in der sich Phillip (10a) als Schulsieger beweisen konnte. Er vertrat dann in der dritten Runde unsere Schule auf der Bundeslandsebene.

Wir wünschen allen Teilnehmern und Siegern herzlichen Glückwunsch! Sie erhalten am letzten Schultag Auszeichnungen für ihre tollen Ergebnisse.

Mathe Känguru-Wettbewerb

Der alljährige Känguru-Wettbewerb, bei dem bundesweit ganze 870.000 Schüler/-innen aus mehr als 12.500 Schulen um eine möglichst hohe Punktzahl kämpften, suchte auch in diesem Jahr wieder freiwillige Teilnehmer/-innen unserer Schule. 118 Schülerinnen und Schüler grübelten also in den ersten beiden Stunden des Donnerstags in der Cafeteria an den verschiedensten Aufgaben. Die Lösungen und Aufgaben hingen ab dem 31.03.2025 an der Glaswand des zweiten Gebäudes vor dem Raum 510.

Auch bei diesem Wettbewerb bedanken wir uns bei allen Schüler/-innen für ihre Teilnahme! Die erreichte Punktzahl wird den jeweiligen Schülern von den Mathelehrern bekanntgegeben. Sie werden am letzten Schultag ausgezeichnet.