In der Woche vom 14.10.2024 bis zum 18.10.2024 haben wir, die drei 7. Klassen, eine Projektwoche veranstaltet.
Eine Woche voller Sport, iPad-Wissen und vor allem Spaß. In den ersten zwei haben wir viel übers iPad gelernt, aber auch eine Menge Sport gemacht, versucht erstmal Liegestütz zu machen, wenn eure Hände nebeneinander sind. Jeder Schmerz hat sich aber gelohnt, denn trotz des Muskelkaters sind wir motiviert die anderthalb Stunden nach Neuentempel gelaufen. In Neuentempel angekommen, ging es zur Sensenschmiede, in der wir uns einmal umschauen und informieren konnten.
Es ging es dann in der Kirche weiter mit dem Escape-Spiel und der Besichtigung der Kirche. Beim Escape-Spiel war dann Teamgeist gefragt, denn die Fragen waren zum Teil sehr anspruchsvoll und kniffelig. Doch zusammen haben wir sie bewältigt. Danach ging es dann in die Kirche, wo wir informiert wurden. Die Kirche wird z.B. viel von Kindern genutzt und wir erfuhren auch, dass zuerst die Kirche und dann der Turm gebaut wurde. Der Grund ist der, dass es viel schlauer ist, zuerst das zu bauen, was man am meisten braucht. Bei einer Schule z.B. macht man das ja auch so, man baut zuerst das Gebäude, und danach kann man die Toiletten oder so einbauen (wieder was gelernt;). Dann durften die, die wollten, auch auf den Glockenturm, es war ein bisschen wackelig, aber es war trotzdem eine coole Erfahrung. Am Ende mussten wir dann noch mit dem Code vom Escape-Spiel das Schloss knacken und dann hat jede Klasse 5 Tüten Gummibärchen bekommen.
Der Donnerstag wurde dann sehr produktiv genutzt, indem wir die Informationen in einem Blog oder in einer Präsentation darstellten. Es gab aber auch ein eine Stunde Sport, um den Kopf freizubekommen.
„Brief und Siegel geben“ – etwas garantieren
Früher wurden Mitteilungen in Form von Schriftrollen oder in gefalteter Form von einem Kurier überbracht. Gerade wenn wichtige Mitteilungen von mächtigen Personen versendet wurden, zum Beispiel von Grafen, Herzogen, Königen, Kaisern oder von wichtigen Institutionen, dann mussten diese fälschungssicher sein. Denn solch eine Mitteilung im Brief konnte über Krieg und Frieden entscheiden. Briefe oder Schriftrollen wurden versiegelt.
Freitag waren die ersten beiden Stunden nochmal fürs Vollenden der Informationen. Dann ging es in die Cafeteria zur Vorstellung.
„Der gezeigte Beitrag wurde mit den Tablets erstellt und kann hier heruntergeladen werden.“
Die Jahrgangsfahrt der 11. Klassen ging dieses Jahr nach Dresden, in die Landeshauptstadt von Sachsen.
Uns holte um 8 Uhr ein doppelstöckiger Bus ab, der uns mit einer kurzen Pause sicher zum Ziel brachte. Damit wir nicht die ganze Zeit Lärm machten, brachten wir die Koffer ins Hotel und fuhren mit den gelben Straßenbahnen zum Treffpunkt unserer Stadtführung. Das war nämlich unser erster Programmpunkt. Nicht nur die Semperoper, das Residenzschloss, die Frauenkirche und der Zwinger gehörten zur Führung, sondern mittlerweile auch die neuste Attraktion, die Carolabrücke. Dadurch, dass wir nicht allzu viel laufen mussten, konnten wir die interessanten Informationen auch aufnehmen.
Zurück in der Straßenbahn waren wir auf dem Weg zum Panometer Dresden. Dieses zeigte momentan das Amazonaspanorama von Assisi, was wir von allen Seiten mit Lichteffekten beobachten konnten.
Kurz vor dem Abendbrot im Hotel gab es wiederholt eine Einweisung und wir konnten endlich unsere Zimmer beziehen. Den Abend konnte jeder für sich gestalten. Viele entschieden sich für einen Abendspaziergang durch das schön beleuchtete Altstadtviertel.
Annika und Maret
Am 15.10.2024 ging der 11. Jahrgang um 6.30 Uhr frühstücken. Um 8 Uhr sind wir in die TU -Dresden und waren in drei Vorlesungen aufgeteilt. Theorie der Politik, Literatur im Deutschen und Metallurgie, nach den 1 1/2 Stunden hatten wir noch eine Führung über den Campus. Um 13 Uhr haben wir die Frauenkirche besucht und hörten uns mit Hilfe eines Audioguides die Geschichte der Kirche an. Danach sind wir um 14.45 Uhr ins Albertinum gegangen. Dort sahen wir eines Ausstellung von Statuten und vielen Gemälden. Bis 17 Uhr hatten wir Freizeit und waren auf dem Postplatz unterwegs, die einen waren shoppen, die anderen waren essen. Um 18 Uhr gab es Abendbrot und um 19.30 Uhr waren wir im Theater von Dresden und schauten uns dort Nathan der Weise an. Es war ein erfolgreicher und dennoch anstrengender Tag, nach dem Theater sind wir alle müde ins Bett gefallen.
Marlene K., Ronja B., Laura S.
Am dritten Tag unserer Bildungsfahrt starteten wir nach einem leckeren Frühstück direkt mit dem Besuch des Zwingers. Dort teilten wir uns in drei Gruppen auf und besuchten unterschiedliche Museen. Eine der Ausstellungen, die wir erkundeten, war die beeindruckende Porzellansammlung. Nach dem Besuch im Zwinger ging es zeitversetzt weiter ins Residenzschloss. Dort nahmen wir an einer Führung teil, bei der wir viele spannende und interessante Informationen über die Geschichte des Schlosses erhielten. Doch damit war unser Tag noch nicht zu Ende. Als nächstes stand ein Besuch im Hygienemuseum auf dem Programm. Die Ausstellung begann mit dem Thema Leben und führte uns bis zum Tod, von der ersten Zelle bis zum Ende eines menschlichen Lebens. Es gab noch viele weitere interessante Themenbereiche, darunter zum Beispiel Ernährung als Körperfunktion. Nachdem alle Gruppen ihre Rundgänge beendet hatten, trafen wir uns am Postplatz und hatten ein wenig Freizeit. Zurück im Hotel genossen wir ein gemeinsames Abendessen, bevor wir um 21 Uhr zur Semperoper aufbrachen. Auch dort wurden wir in Gruppen aufgeteilt und bekamen durch eine Führung einen spannenden Einblick in die Oper und ihre Geschichte. Nach diesem erlebnisreichen Tag kehrten wir schließlich ins Hotel zurück und so ging der dritte Tag unserer Fahrt schnell zu Ende.
Johanna 11a
Heute ist der 4. Tag unserer Bildungsfahrt nach Dresden mit der gesamten 11. Klasse. Zuerst stand der Zwinger auf dem Plan. Dort wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und wir sahen uns eine Gemäldeausstellung an. Zusätzlich zu den Gemälden gab es außerdem Statuen aus verschiedensten Materialien. Die anderen Gruppen schauten sich derweil Porzellansammlungen sowie alte mathematische Rechengeräte an.
Danach ging es zur gläsernen Manufaktur. Diese ist eine Manufaktur von Volkswagen. In der schauten wir uns die verschiedenen Produktionsabläufe an. Danach hatten wir Freizeit, in der wir unseren Interessen nachgegangen sind. Nachdem wir gemeinsam mit der Straßenbahn wieder ins Hotel gefahren waren, gab es um 18.30 Uhr Abendbrot. Danach gingen wir zur Bowlinghalle. Dort sollten wir uns in kleinere Gruppen aufteilen, die alle eine eigene Bahn bekamen. Die Lehrer haben sich ordentlich ins Zeug gelegt, um zu gewinnen und auch manche Strikes gemacht. Die Zeit verging schnell, die zwei Stunden waren wie im Flug vergangen. Auf der Rückfahrt konnten wir alle eng an eng gepresst in einem Bus das Feeling von Dresden spüren. Die folgende Bahnfahrt war jedoch entspannter.
Felix
Freitag. Abschied und Abreise. Unsere Bildungsfahrt endet heute. Vier prall gefüllte Tage klingen mit unserer Heimfahrt aus. Wir hörten, sahen, erlebten viel. Manches gefiel uns, machte neugierig auf mehr. Anderes interessierte weniger und hätte für den einen oder anderen sogar ausfallen können. Aber Geschmäcker sind verschieden und so gab es für jeden die eine oder andere Anregung.
Gelohnt hat sich auf jeden Fall die gemeinsame Fahrt als 11. Jahrgang, denn irgendwie war die Bildungsfahrt auch eine zweite Kennenlernfahrt.
Am 10. Oktober hat der Jahrgang 12 das Berliner Ensemble in Berlin Mitte besucht. Es wurde nicht nur Erdan Mondtags Bühnenfassung von Georg Büchners „Woyzeck“ angesehen, zuvor nahmen die beiden Deutschkurse an Theaterworkshops zum Stück teil. Neben auflockernden Theaterübungen wurden vor allem Szenenauszüge des Dramas neu interpretiert und gemeinsam an beweglichen Standbildern zum Stück gearbeitet. So kam es beispielsweise dazu, dass Woyzeck und der Doktor die Ergebnisse ihrer Erbsenexperimente auf einmal tanzend im Club besprachen. Die Schüler/-innen fragten sich, wie man Nähe, Gewalt und Statusunterschiede auf die Bühne bringen kann. Anschließend fanden sie mögliche Antworten auf diese Frage auf der Bühne des BE, eingebettet in das Bühnenbild eines nächtlichen Zeltlagers.
Der folgende Unterrichtstag stand im Zeichen der Reflexion des Gesehenen. Regisseur Mondtag hat für das Programmheft ein aufschlussreiches Interview gegeben, das als Diskussionsgrundlage gedient hat. Unsere Gedanken zu seinen Ansätzen wollen wir euch nicht vorenthalten:
„Inhaltlich bewegte mich bei der Arbeit an Woyzeck das Bedürfnis nach einem erlösenden Moment der Versöhnung. Diese scheint im Augenblick jedoch so weit entfernt zu sein wie noch nie.“ (Ersan Mondtag, Regisseur)
Das Bedürfnis nach einem erlösenden Moment der Versöhnung scheint sehr weit entfernt, weil Woyzecks psychischer/mentaler Zustand erkennbar immer schlechter wurde. Am Anfang konnte man zwar erkennen, dass Woyzeck Probleme hat, denn sein Aussehen und seine Mimik sahen sehr krank, müde und verstört aus. Aber am Ende hat er Selbstdialoge geführt, als hätte er zwei Persönlichkeiten. Der Druck von außen wurde mit der Zeit immer stärker, denn Maries Fremdgehen und die Erniedrigung vom Tambourmajor haben seinen Zustand verschlechtert. Zum Beispiel in der Szene, in der der Tambourmajor und Woyzeck sich geprügelt haben. Im Laufe des Theaterstücks wird Woyzeck immer mehr von der Gesellschaft verstoßen. Zum Beispiel wurde das Verhältnis zwischen dem Hauptmann und Woyzeck nicht klar kommuniziert, denn es gab Szenen, in denen der Hauptmann freundlich mit Woyzeck umgegangen ist und dann auch Szenen, in denen er Woyzeck psychischer und physischer Gewalt aussetzt. Es gab Szenen, in denen der Hauptmann Woyzeck geschlagen und ihn als dumm dargestellt hat. Es gab jedoch auch Szenen, in denen er Woyzeck in den Arm genommen, ihm den Hut aufgesetzt oder ihn mit dem Gewehr ,,beschützt“ hat.
Außerdem sah man auch keine Erlösung bezüglich seiner psychischen Probleme. Der Doktor hat seine Probleme nur für akademische Zwecke ausgenutzt und hat selbst einige mentale Probleme. Der Doktor hat auch manchmal Selbstgespräche geführt und seine Emotion ,,krankhaft“ kontrollieren wollen.
Auch die Beziehung zwischen Woyzeck und Marie hat erheblichen Einfluss auf seine Erlösung. Am Ende dringt Marie nicht mehr zu Woyzeck durch. Zum Beispiel wurde das in der Szene deutlich, in der Marie vor ihm gekniet hat und ruft : ,,Rühr mich an!“, Woyzeck jedoch hat nur mit einem kalten, gleichgültigen Blick ins Leere gestarrt. Auch an Maries Verhalten lässt sich erkennen, dass es keine Versöhnung gibt, da sie Woyzeck um Versöhnung anfleht, Woyzeck ihr diese jedoch nicht gewährt. Auch nach dem Mord vergibt Woyzeck Marie nicht, was daran zu erkennen ist, dass er behauptet Marie wegen ihrer Sünde gebleicht zu haben.
„Mich hat schon immer das Verhältnis von der Schuld Einzelner und der Gemeinschaft interessiert. […] Ich finde, Büchner hat mit Woyzeck schon sehr früh eine schwer erträgliche Forderung an uns gestellt: die Tat eines Einzelnen in ihrer tragischen Notwendigkeit aus einer Gesellschaftsdynamik heraus zu begreifen.“ (Ersan Mondtag, Regisseur)
In Ersan Mondtags Inszenierung von „Woyzeck“ wird die Dynamik zwischen Individuum und Gesellschaft auf mehreren Ebenen sichtbar. Besonders deutlich wird dies durch die Unterschiede der Figuren, wie etwa Woyzeck und dem Tambourmajor oder auch Marie und Woyzeck. Die Auswahl der Darsteller und ihre Kleidung zeigen dabei die Unterschiede der Macht und des gesellschaftlichen Status: Der Tambourmajor, kraftvoll und dominant, trägt gute Kleidung, während Woyzeck, körperlich groß, in abgenutzter Kleidung spielt, was seine geringe Stellung in der Gesellschaft darstellt: Trotz seiner physischen Größe ist er gesellschaftlich klein und unterdrückt.
Eine wichtige Rolle spielt die Axt, die nur Woyzeck besitzt, was ein Zeichen für seine verzweifelte Möglichkeit, sich gegen das gesellschaftliche System zu wehren, ist. Die Gesellschaft wird als komplexes System mit strengen Hierarchien dargestellt, in dem die Niedriggestellten, wie Woyzeck, keine Möglichkeit zum Aufstieg haben. Wiederholungen von Szenen, wie die Feierszene, verdeutlichen, wie dieselben Handlungen unter verschiedenen Emotionen und Umständen wirken und so Woyzecks zunehmenden psychischen Zerfall reflektieren.
„Ich sehe [in der Besetzung mit einem rein männlichen Ensemble] den Versuch, die gesellschaftliche Gewaltdimension durch die Verweigerung einer binären Gewaltbetrachtung sichtbarer zu machen. Ob das gelingt, weiß ich nicht. Ob das vielleicht sogar eine Relativierung darstellt, kann ich nicht ausschließen.“ (Ersan Mondtag, Regisseur)
Das Stück wirkt bis auf den Mord an Marie brutaler, da die Männer eine gewaltsame Atmosphäre entstehen lassen. Diese Atmosphäre entsteht unter anderem durch das Verhalten der Charaktere, wie z. B. das des Tambourmajor im Bezug auf Woyzeck und das Verhalten aller Charaktere während der Szene, in der das Wild ausgeweidet wird.
Die Wehrlosigkeit der Figur geht verloren, da Marie von einem Mann gespielt wird. Die männliche Besetzung von Marie wirkt trotzdem immer noch sehr weiblich, aber dadurch, dass man einen Mann gesehen hat, wirkte er nicht so wehrlos, wie eine Frau. In dem Stück gibt es auch offensichtliche Machtverhältnisse unter ihnen. Beispielsweise ist Woyzeck immer allen untergeordnet, ob Andres oder dem Tambourmajor.
In der Szene am Ende vermuten wir, dass die muskulösen Geister, die während des ganzen Stücks immer wieder im Bühnenbild auftauchen und sich in der Schlussszene zu fünft auf der Bühne versammeln, die schizophrenen Stimmen von Woyzeck darstellen. Sie wirken aufgrund ihrer langen Haare zugleich feminin und irritieren die Zuschauer/-innen.
Das Wochenende vom 20.-22. September verbrachten einige 12.-Klässler/-innen mit einem sagenhaften Betreuungsschlüssel von einer Lehrkraft auf 1,5 Schüler in Weimar, was in der Thüringer Jugendherberge für Verwunderung sorgte und die Frage aufwarf, ob es denn in Brandenburg keinen Lehrermangel gebe. Die schlichte Erklärung für dieses Phänomen: Weimar ist einfach eine ganz wunderbare Stadt, die nicht nur Lernende anzieht, die sich in der Sekundarstufe II mit der Weimarer Klassik und den historischen Schattenseiten der Stadt befassen, sondern auch Lehrer/-innen, die sich ein spätsommerliches Wochenende mit ihrem Abschlussjahrgang dort nicht entgehen lassen wollen. Was genau Alt und Jung angelockt hat, erfahrt ihr hier.
Am Freitag ist die Reisegruppe nach der vierten Stunde in zwei Autos aufgebrochen, um in Weimar noch den Nachmittag genießen zu können. Und so war es, wir spazierten in schönstem Sonnenschein in die Altstadt. Dort trennten sich die Wege kurzzeitig, einige besuchten das Musical „My Fair Lady“ im Deutschen Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, die anderen genossen den lauen Abend in der Stadt.
Der zweite Tag in Weimar, der Samstag, hat mit einem gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge „Maxim Gorki“ begonnen. Nach dem Essen haben wir uns auf den Weg zum Marktplatz gemacht, da dort um 9 Uhr die zweistündige Stadtführung begonnen hat. Wir waren zwei Stunden in Weimar unterwegs und haben viel über die Geschichte der Stadt erfahren, was sehr interessant war. Anschließend hatten wir eine Pause, in der wir etwas essen konnten. Um 13 Uhr hat die nächste Führung begonnen. Es war die „Führung Dichterwelten“ im Stadtschloss. Dort haben wir die vier Dichterzimmer von Goethe, Schiller, Herder und Wieland gesehen. Aufgrund eines Vorschlages, welchen wir von der Frau, die die Stadtführung gemacht hat, bekommen haben, haben wir uns direkt nach den Dichterzimmern zur Herzogin Anna Amalia Bibliothek und dem Rokokosaal begeben. Beide Orte sind sehr sehenswert und wir haben auch dort viel über Weimar erfahren. Bevor es zum letzten Ausflugsziel des Tages ging, gab es Eis, Kaffee und Kuchen für alle. Frisch gestärkt konnten wir uns zum Goethe-Nationalmuseum begeben und einen Einblick in Goethes Leben bekommen. Nach einem lehrreichen, aber auch anstrengenden Tag, haben wir gemeinsam Abendbrot gegessen und den Tag mit einem lustigen Spieleabend im Gemeinschaftsraum der Jugendherberge ausklingen lassen.
Sina & Natalia
Auf zur StadtführungMarktplatzNeue BibliothekPark an der IlmShakespeare-DenkmalGoethe-Schiller-DenkmalStadtschloss mit DichterzimmernAnna-Amalia-BibliothekGoethehaus
Am Sonntag konnten wir etwas länger schlafen als am Tag zuvor, da wir erst um 10.30 Uhr den nächsten Termin hatten. Bevor wir unseren Termin wahrgenommen haben, sind wir vorher noch in die Fürstengruft gegangen. Bei dieser Besichtigung waren wir auf einmal alle 16 Jahre alt, sodass wir keinen Eintritt bezahlen müssen. In der Fürstengruft konnte man sich die Architektur des Gebäudes ansehen und die Särge von Schriftstellern, Fürsten und Adeligen besichtigen. Das Highlight waren natürlich die Särge von Goethe und Schiller. So langsam mussten wir dann aber auch los, um pünktlich um 10:30 am Konzentrationslager Buchenwald zu sein. Dort haben wir an einer Führung teilgenommen und hatten anschließend noch etwas Zeit, um uns die Gedenkstätte genauer anzuschauen. Anschließend sind wir noch zum Mahnmal Buchenwald gefahren. Dort haben wir das Wochenende noch gemeinsam ausgewertet und uns dann auf den Rückweg begeben. Dabei gerieten wir leider in einen Stau, der uns eine Stunde aufhielt.
Heute am Mittwoch, den 17.07, war der letzte Schultag im Schuljahr 2023/24. Es wurden Schüler:innen geehrt sowie viele Lehrerinnen verabschiedet.
Am Morgen trafen sich alle Schüler:innen mit ihren Klassenlehrer:innen in ihrem Raum und nach kurzen organisatorischen Sachen gingen auch schon alle in die Cafeteria. Herr v. Campenhausen, unser Schulleiter, fand noch einige Worte, um das schnell vergangene Schuljahr zusammenzufassen, bevor er sich bei den Lehrerinnen bedankte, die mit Ende dieses Schuljahres in den wohlverdienten Ruhestand gingen. Der erste Dank war auf jeden Fall für Frau Dg., denn sie wurde zwar im letzten Jahr bereits verabschiedet, kam aber wieder, um unsere Schule zu unterstützen. Danach folgte Frau Bu., die Klassenlehrerin der 9a, die neben einem vorgelesenen Eintrag ins Ehrenbuch auch Blumen und ein Buch mit Fotos sowie kleinen Beschriftungen von ihrer Klasse erhielt. Zudem verabschiedeten wir Frau Ri, eine Lehrerin, die viele Jahre unsere Schule durch ihre Liebe zu ihren Fächern Geografie sowie Sport unterstützte. Zwei Schülerinnen aus dem elften Jahrgang hielten noch eine Rede für sie, die sich recht emotional auswirkte. Zuletzt ging aber auch noch ein Dank an unsere Referendarin Frau Wa., die uns, mit ihrer humorvollen Art zu unterrichten, verließ, sowie Frau Ky., die auch leider aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte.
Im Anschluss wurden die Jahrgangsbesten aufgerufen, die durch ihre unglaublichen Zeugnisdurchschnitte viele wirklich ins Staunen versetzten. Dann kamen einzelne Fachlehrer:innen nach vorn und gratulierten den Siegerinnen des Känguru-Wettbewerbs, von Jugend trainiert für Olympia, von The Big Challenge sowie des Geografie-Wettbewerbs. Zum Schluss trat Herr We. nach vorn und rief die Sieger:innen der Disziplinen vom Spiele-Sportfest auf, woraufhin einige Teamnamen uns alle echt zum Lachen brachten, bspw. „Stiftung Warentest“. Maja und Sara (11b) wurden vor der Schulgemeinschaft für ihren 3. Platz beim Schreibwettbewerb der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft und des Bildungsministeriums Sachsen-Anhalt für ihre Kurzgeschichte zum Thema „Durch die Blume“ geehrt. Folglich verließen nun alle die Cafeteria und begaben sich zurück in die Räume für die Zeugnisausgabe. Mit hoffentlich guten Zeugnissen verließen alle Schüler:innen nach der 3. Stunden das Schulgelände und können nun die Ferien genießen.
Lisa (9a)
Und natürlich erhielt auch Lisa (9a) Anerkennung, Dankbarkeit und einen Büchereigutschein für ihren unermüdlichen Einsatz für den Schulblog. Danke!!
Mit einer emotionalen Rede, Kuchen und kleinen Kunstwerken verabschiedet sich die Klasse 8c von ihrer Referendarin Frau Wa. und lässt sie nur ungern an ihre neue Schule ziehen. Wir werden Sie vermissen!
Am Dienstag, den 16. Juli 2024, hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c , einen aufregenden Wandertag nach Berlin. Gemeinsam mit unserer Klassenlehrerin Frau Di. und eine andere Lehrerin, Frau Ro., besuchten wir das berühmte Berlin Dungeon. Es war ein Tag voller Abenteuer, Geschichte und vor allem Spaß!
Der Tag begann früh um 9.36 Uhr am Bahnhof Seelow-Gusow. Wir waren alle voller Vorfreude und Spannung, als der Zug Richtung Berlin abfuhr. Nach einer angenehmen Zugfahrt, in der wir uns unterhielten und die Landschaft betrachteten, erreichten wir um 10.47 Uhr den Berliner Alexanderplatz.
Unser erstes Ziel war das Berlin Dungeon, wo wir um 11.10 Uhr ankamen. Die düstere Atmosphäre und die spannenden Geschichten der Berliner Vergangenheit faszinierten uns alle. Die Schauspieler und die realistisch gestalteten Kulissen machten den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wir lernten viel über die dunklen Kapitel der Berliner Geschichte, wie die Pest, die Folterkammern und die Legende von Berlins gefürchtetsten Serienmörder, und hatten dabei auch eine Menge Spaß. Am Ende des Dungeons fand eine Fahrt mit dem Drop Tower statt, die wir alle nicht erwartet hatten. Unerwartet fiel der Drop Tower runter und so ging es los mit Schreien.
Nach dem Besuch des Berlin Dungeons hatten wir von 12.10 bis 15.00 Uhr Zeit zur freien Verfügung. Einige von uns nutzten die Zeit, um den Alexanderplatz zu erkunden, shoppen zu gehen und etwas zu essen. Andere schlossen sich Frau Di. und Frau Ro. an, um Mittag zu essen und ins Alexa zu gehen.
Um 15.17 Uhr trafen wir uns wieder am Alexanderplatz und machten uns auf den Rückweg. Auf dem Weg zum Seelow-Gusow Bahnhof war der Zug voll. Einige von uns hatten Glück und konnten ein paar Sitzplätze erwischen, doch einige von uns haben sich auf die Treppen gesetzt oder einfach nur gestanden. Der Zug brachte uns sicher zurück nach Seelow-Gusow, wo wir um 16.30 Uhr ankamen. Auf der Rückfahrt tauschten wir unsere Eindrücke aus und erzählten uns gegenseitig von den Erlebnissen des Tages.
Dieser Wandertag war sehr lehrreich und hat uns als Klasse sehr viel Freude gemacht. Es war der perfekte Abschluss des Schuljahres, und wir danken Frau Di. und den Eltern herzlich für die Organisation dieses tollen Ausflugs. Natürlich vergessen wir Frau Ro. nicht und danken ihr für die Begleitung der Klasse. Solche Erlebnisse sind es, die den Schulalltag besonders machen und uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Wie an jedem letzten Montag vor den Ferien fand auch heute unser diesjähriges Spiele-Sportfest statt, bei dem sich jede:r Schüler:in vor zwei Wochen für eine Disziplin eintragen konnte. Versorgung mit Essen gab es dank der 11-er, die auch bei der prallen Sonne für genügend Gegrilltes sorgten.
Der Morgen begann zunächst damit, dass Herr We. alle begrüßte und nannte, wo sich die diesjährigen Disziplinen Fußball, Volleyball, Tischtennis, Tennis, Karate (Selbstverteidigung), Badminton, Tanz, Wandern sowie Wikinger-Schach (Kubb) befinden sollen. Hochmotiviert begab sich jeder zu ihrer Sportart und der Wandertrupp mit der Begleitung von Frau Bu. und Frau Mr. wanderte in Richtung Schweizer Haus, wo sie neben einem Rätsel zudem noch die Natur, die Seelow bieten kann, genossen. Während beim Volleyball, Fußball, Tischtennis, Tennis sowie Badminton mit viel Ehrgeiz versucht wurde, für sich selbst oder das Team Punkte zu erzielen, so ließ beim Wikinger-Schach auch kein enthusiastischer Kampfschrei auf sich warten. Auch der Tanzgruppe schien es ziemlich gut zu gehen, denn wer sagt bitte zu einer Runde Just Dance nein? Die Zeit verging und Richtung Ende besuchten auch mal Schüler:innen anderer Sportarten die Freunde einer weiteren Disziplin, was neben dem sportlichen Aspekt zudem viel Freude bescherte. Gegen 12.00 Uhr kehrten die Schüler:innen des Wandertrupps, die die sommerliche Wärme u.a. am meisten zu spüren bekamen, zurück. Nach und nach räumten wir dann alles zusammen und versammelten uns ca. 12.30 Uhr wieder vor der Cafeteria, wo Herr We. noch ein paar letzte Worte fand, bevor er uns alle nach Hause entließ.