
…und nun mit Schüleraugen:
Bevor es losging und wir für den heutigen Tag, was schulische Sachen betraf, abschalten konnten, hieß es noch einmal den Kopf anzustrengen, denn wir schrieben in der dritten/vierten Stunde die Klassenarbeit in Russisch. Nach der Klassenarbeit (in der 2. Hofpause) brachten wir unsere Rucksäcke in den Bioraum 203, sodass wir sie nicht mit auf den Krugberg nehmen mussten.
Mit der Begleitung von Frau Bu. und Herr von Campenhausen fuhren mit dem Bus zum Friedenswald. Der Bus konnte (leider) nicht bis nach oben fahren, weshalb wir den eigentlichen „Berg“ zu Fuß hinauflaufen mussten. Dies stellte sich aber letztendlich als nicht so leicht heraus, da wir ja noch Rukiyat (8a) mit ihren Krücken hatten. Allerdings wären wir nicht die 8a, wenn wir nicht einen Plan B gehabt hätten. Mit Hilfe unserer Klasse schaffte sie es dann auch unversehrt auf den Krugberg. Oben sammelten und stellten wir uns erstmal in einem Kreis auf, wo auch Bilder gemacht und Leute vorgestellt wurden, z.B. eine Frau von der Linken, die Leute vom Friedenswald und noch einige andere Personen. Als das geschafft war, stand noch die Einpflanzung der Bäume bevor. Dafür begaben wir uns zu den schon gegrabenen Löchern. Diesmal aber mit „girls power“, denn viele Mädchen aus unsere Klasse gruben die insgesamt drei neuen Bäume ein. Danach lasen Abby, Annabelle, Vanessa und Hanna (8a) ihre Friedensbotschaften vor, die auch zeigten, dass der heutigen Gesellschaft die wichtigen Themen Krieg und Frieden (für alle Menschen), nicht egal sind, sondern uns Schülerinnen und Schüler genauso beschäftigen und wir darüber erzählen können. Nachdem wir die Botschaften hörten, gingen wir nach vorn, um uns wieder zum Bus zu begeben. Das taten wir aber erst nach ca. einer viertel Stunde. Da allerdings die Gefahr zu groß war, dass Rukiyat mit den Krücken den Berg runterrollt, anstatt zu laufen, entschieden sich Abby und Annabelle mit ihr bei der einen Frau im Auto mitzufahren. Wir (die Anderen) liefen bzw. rannten eher den Berg runter und begaben uns zum Spielplatz, da wir viel zu früh dort waren. Viele kletterten auf das viel zu kleine Klettergerüst und schauten über ein Grundstück, wo Ziegen, eine Katze und eine Kuh waren. Die Kuh schaute uns jedoch ein wenig verstört an. An diesem Spielplatz vertrieben wir uns die Zeit, auch wenn sie durch die Kälte sehr langsam vorbei ging. Zum Glück kam dann auch der Bus, in den wir gefühlt fast eingefroren einstiegen. Auf dem Weg zurück zur Schule sammelten wir noch die Mädchen ein, die im Auto mitfuhren. Annabelle vergaß jedoch ihr Handy in dem Auto von der Frau, welche sie gar nicht kannte (sie hat es aber zum Glück wieder). Angekommen an der Schule nahmen wir unsere Rucksäcke und machten schon um 13:10 Uhr Schluss, da wir ja auch in der 2. Hofpause losfuhren.
Ich denke, dass das neben Unterricht und Wandertagen mal etwas anderes war, auch wenn wir vor Kurzem erst mit der ganzen Schule dorthin liefen. Diesmal aber eben nur unsere Klasse (8a), womit niemand ein Problem hatte.
Klasse 8a




