„Jugend im Bruch“ – Eine Ausstellung in Altranft

Dazu führte ein Rechercheteam in den letzten Monaten 22 Interviews mit Erwachsenen und Jugendlichen im Oderbruch. Auch einige Klassen unserer Schule nahmen an einer Umfrage zum Thema „Mobilität im Oderbruch“ statt. Aus den gesammelten Informationen hat der Berliner Grafiker Henning Wagenbreth Motive und Zitate ausgewählt und ins Bild gesetzt. Seine Annäherung an das junge ländliche Leben der Gegenwart zeigt das Oderbruchmuseum als große Reproduktionen im Altranfter Schlosspark und als kleinere Siebdrucke verteilt im gesamten Ausstellungsrundgang des Oderbruchmuseums im Schloss.

Beide Ausstellungen sind ab dem 1. Juli 2023 im Oderbruchmuseum zu sehen. Der Eintritt zum Programmtag „Jugend im Bruch“ am 01. Juli ist frei. Beginn ist 11.00 Uhr.

Nähere Informationen lassen sich auf der Homepage des Museums (www.oderbruchmuseum.de) und unter dem Hashtag #JugendimBruch finden.

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Wer wissen möchte, wie man ganze Schulklassen zum „ländlichen Leben der Gegenwart“ befragt, sollte nun weiterlesen.

Am Morgen trafen wir im Raum 504 ein, in dem wir auch den Rest unserer Klasse erblickten, obwohl wir LER und Religionsunterricht getrennt gehabt hätten. Da allerdings im Vertretungsplan schon am Vortag vermerkt war, dass uns etwas in der ersten Stunde erwarten wird, waren wir nicht so überrascht. Nachdem wir uns alle im Raum befanden, betraten auch die Studenten den Raum. Als Erstes stellten sie sich vor und erzählten uns grob den Grund ihres Kommens. Dann hieß es aber für uns, nicht länger sitzen zu bleiben. In den Ecken des Raumes erblickten wir Zettel, auf denen stand: „Zu Fuß“, „Mit dem Auto“, „Mit den Öffis“ und „Mit dem Fahrrad“. Dann wurde uns dazu die Frage gestellt, wie wir zur Schule kommen. Die meisten benutzen die Busse, weshalb sich ein Großteil der Klasse zu dem Zettel „Mit den Öffis“ begab. Wiederum werden auch einige mit dem Auto gebracht, die zu „Mit dem Auto“ gingen, und andere, die zu Fuß zur Schule kommen (zu „Zu Fuß“). Danach stellte sich der eine Student in die Mitte des Raumes und hielt einen Zettel, auf dem „- 30min +“ stand, hoch.  Alle, die unter 30min bis zur Schule brauchen, stellten sich auf die minus 30 Minuten Seite und alle, die eben über 30 Minuten benötigen, gingen zur anderen Seite. Dabei stellten wir uns jedoch in der Reihenfolge auf, also die kürzeste Zeit als erstes und die längste zuletzt. Dass die kürzeste Zeit 3min und die längste 75min betrag, brachte uns echt zum Staunen. Einige von uns gehen auch nach der Schule noch raus, machen etwas mit Freunden oder auch allein. Diese sollten dann zu den Fenstern gehen und wurden gefragt, ob dazu das Auto verwendet, auf das Fahrrad zurückgegriffen oder zu Fuß gelaufen wird. Die anderen, die eher zu Hause bleiben, bekamen die Frage, wieso sie nicht rausgehen. Der Grund sei wohl, dass sie keine Lust dazu hätten. Wir setzten uns dann wieder an unseren Platz und sollten auf einen Zettel im Querformat unseren typischen Tag „zeichnen“. Dazu sahen wir vorn Zeichen, die für die Fahrt mit dem Auto, dem Fahrrad, den öffentlichen Verkehrsmitteln (Öffis) und dem Gang zu Fuß standen, beispielsweise ein paar Punkte nebeneinander für „zu Fuß“. Auch trotz der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto, ist es uns doch allen sicher schon passiert, dass wir das ein oder andere Mal zu spät gekommen sind. Da dies bei einigen keine Seltenheit ist, sollten wir unsere Lieblingsausrede für solche Fälle aufschreiben bzw. sie künstlerisch darstellen. Viele verfallen allerdings nicht häufig in solche Situationen, weshalb sie auch einfach eine witzige Geschichte, die ihnen mal auf dem Weg zur Schule oder nach Hause passiert ist, aufschreiben sollten. Nachdem die Blätter eingesammelt wurden, machten wir eine Gruppenarbeit. Ingesamt gab es vier Gruppen, in denen jeweils ein:e Student:in war. Auf dem Tisch lagen kleine Kärtchen, auf denen Fragen standen, die jede Person, die sie gezogen hat, beantworten sollte. Jeder konnte sich jedoch auch zu der von einer anderen Person gezogenen Frage äußern. Nach der Gruppenarbeit kehrte jeder zu seinem Sitzplatz zurück und die Studenten liefen nach vorn. Sie meinten, sie würden unsere erarbeiteten Dinge, zu denen sie sich immer Notizen machten, für die Ausstellung am 03.06.2023 (ab 20 Uhr) im Oderbruchmuseum verwenden. (Der Eintritt ist übrigens kostenfrei.) 

Sie verließen uns dann wieder und es fand ab der zweiten Stunde der reguläre Unterricht statt.

Lisa (8a)

Jugendweihe der 8. Klassen

Gegen 12.30 Uhr trafen alle Jugendweihe-Teilnehmer:innen der 8a und b mit ihren Eltern, ihrer Familie und Freunden am Kulturhaus in Seelow ein. Der eigentliche Beginn der Jugendweihe war allerdings erst um 13 Uhr (bei der 8c um 11 Uhr), weshalb noch Zeit blieb, um mit den Freunden ein paar Erinnerungen zu sammeln. Viele entfernten sich also von den Eltern, um ein paar Bilder zu machen und die Kleider bzw. Anzüge der anderen zu bewundern. Die halbe Stunde verging sehr schnell und es wurde langsam ernst. Die Begleitpersonen bekamen schon eher den Zutritt und durften in das Kulturhaus gehen. Wir, die Jugendweihe-Teilnehmer:innen, wurden ein wenig später reingelassen und dann die rechte Treppe hochgeschickt, während die Begleitpersonen über die andere in den Saal gingen. Oben auf der Treppe warteten wir erstmal eine Weile, doch damit stieg die Aufregung. Wir stellten uns neben den/die Partner:in, neben dem/der wir auch bei der Stellprobe am Dienstag, den 16.05, um 13.45 Uhr (8c) und 14:45 Uhr (8a und b) beim Ein-und Ausmarsch standen. Alle redeten miteinander, doch dann kam die Aufforderung, dass wir es unterlassen sollen, denn nun wurde es wirklich ernst.

Der Landrat Gernot Schmidt stellte sich vor alle Teilnehmer:innen, drehte sich in Richtung Tür und die Tür wurde geöffnet. Es ertönte Musik und wir liefen los. An unserem Sitzplatz angekommen, setzten wir uns, nachdem wir schauten, ob alle an ihrem Platz waren. Genauso haben wir es auch bei der Stellprobe geübt. Danach spielten zwei Musiker Musik, die nicht jedem gefiel, aber bei dieser Aufregung auch eher in den Hintergrund gedrängt wurde. Dann betrat der Landrat die Bühne und hielt eine Rede, in der er über aktuelle Ereignisse, aber auch über unsere Jugendweihe sprach. Die Tänzer:innen der Volk-und Showtanzgruppe Seelow gingen dann auf die Bühne und begeisterten uns, die Eltern bzw. Begleitpersonen, die Lehrer:innen und alle anderen, die noch im Saal waren. Nach den Tänzern betraten Frau Bu. (Klassenlehrerin der 8a) und Herr Ge. (Klassenlehrer der 8b) die Bühne. Nacheinander riefen sie im Wechsel die einzelnen Gruppen, die während der Stellprobe festgelegt wurden, der jeweiligen Klasse auf. Auf der Bühne bekamen wir vom Landrat unser Jugendweihe Geschenk und die Urkunde überreicht, von unserer/unserem Klassenlehrer:in ein paar Glückwünsche und von den danach auf die Bühne kommenden Blumenkindern, die echt niedlich waren, eine Blume. Nachdem noch ein Foto gemacht wurde und der Fotograf nickte, gingen wir wieder von der Bühne. Nach der letzten Gruppe verließen auch Frau Bu. und Herr Ge. die Bühne und die beiden Klassensprecher:innen beider Klassen betraten sie.

Alle vier Klassensprecher:innen bedankten sich dann bei allen, bei denen wir unsere Jugendstunden machten, beim Landrat, bei den Tänzern, die dann von einigen Jungen aus der 8a und b eine Blume bekamen, und einigen Eltern, die nach vorn traten und ebenfalls eine Blume erhielten. Danach kamen wieder die Tänzer:innen auf die Bühne und tanzten erneut. Sie gingen dann von der Bühne und stellten sich in den Gang zwischen Eltern, etc.. Dann ertönte wieder Musik und alle Jugendweihe-Teilnehmer:innen standen für den Ausmarsch, der nach draußen führte, auf. Vor dem Kulturhaus wurden noch Klassenbilder gemacht und jeder lief dann zu seinen Eltern. Somit war die Feierstunde im Kulturhaus beendet und jeder fuhr zu seiner privaten Feier, bei der die Jugendweihe ganz individuell gefeiert wurde.

Lisa (8a)

Klassenfahrt nach Stralsund

Am 11. Mai fuhren wir ungefähr um 8 Uhr auf Klassenfahrt nach Stralsund. Ungefähr vier Stunden lang sind wir dorthin gefahren. Als wir ankamen, durften wir uns etwas frei bewegen und die Stadt erkunden. Später trafen wir uns an unserem ausgemachten Treffpunkt. Zunächst hatten wir eine Hafenrundfahrt und es wurden uns einige Informationen über die Gebäude dort erzählt. Als die Fahrt zu Ende war, liefen wir zum Ozeaneum. Frau Di. hat uns eine Zeit genannt, wann wir uns wieder treffen und dann sind wir in einzelnen Gruppen losgelaufen. Wir hatten die Möglichkeit, ein Arbeitsblatt für eine Rallye auszufüllen und Gummibärchen zu gewinnen. Nach dem Ozeaneum sind wir gemeinsam in die Jugendherberge auf Rügen gefahren. Wir durften unsere Bungalows beziehen, zum Abendbrot gab es Burger. Abends gaben wir unsere Handys ab und es war Bettruhe.

Am Morgen haben wir gefrühstückt, unsere Sachen gepackt und sind danach in den Zoo nach Stralsund gefahren. Im Zoo durften wir uns in Gruppen frei bewegen und trafen uns alle wieder, um gemeinsam Eis zu essen. Zusammen fütterten wir auch die Ziegen. Nach dem Zoo fuhren wir zurück nach Seelow.

Jessica (7c)

Stundenpaarlauf im Sparkassen-Arena-Stadion Seelow

Am Mittwoch war nun der diesjährige Stundenpaarlauf, an dem viele Schüler*innen, einige Eltern mit ihren Kindern, aber auch Lehrer*innen teilnahmen. Dafür trafen schon eine Stunde vor dem Lauf die Teilnehmer*innen im Stadion ein, um sich die Startnummern zu holen und für den Lauf anzumelden. Nach der Ausgabe der Startnummern und der Anmeldung gab es noch genügend Zeit, um sich aufzuwärmen bzw. um die verbleibende Zeit dem heutigen Zeitalter entsprechend zu nutzen, indem also noch die eine oder andere Insta-Story erstellt wurde. 

Die Zeit verging und der Lauf rückte immer näher. Nach einer kleinen Erklärung von Herrn Bn. bezüglich des Laufes, einer Absprache mit dem/der Laufpartner/-in, wer als erstes läuft, und einem motivierenden Applaus vom Publikum, ging ab 18 Uhr der Lauf auch schon los. Wer sich aufwärmte, war definitiv im Vorteil, denn sollte man in der ersten Runde zu schnell losgelaufen sein, merkte man dies bereits in der zweiten. Für jede erreichte Runde erhielt man ein Gummiband, welches für eine Runde stand und wichtig für die Zählung der Runden am Ende war. Aufgrund der permanent scheinenden Sonne war die erste halbe Stunde ein echter Kampf, doch zum Glück gab es eine sehr gute Versorgung durch bereitstehende Wasserflaschen. Durch die Moderation von Herrn Bn., der die Laufzeit ansagte und den Lauf eben moderierte, und den Applaus des Publikums verging die Zeit wesentlich schneller. Runde für Runde wurde es schwieriger, allerdings auch leichter, da natürlich die Zeit immer kürzer wurde. So rückte auch das Ende des Laufes immer näher. Mit letzter Kraft sprinteten einige in den letzten Sekunden los, um sich noch einige Meter zu sichern. Von Herr Bn. hörten wir: „3, 2, 1!“ und der Lauf war vorbei. Glücklich und mit voller Freude den Lauf geschafft zu haben, liefen die Läufer*innen, die noch auf der Bahn waren, zum nächsten Kegel, sodass die gelaufenen Meter zu den Runden gezählt werden konnten. Ein weiterer Applaus ertönte vom Publikum und als Läufer*in realisierte man, dass der Lauf wirklich vorbei war. Ausgepowert hieß es dann in der Menge erstmal seine/-n Partner/-in zu finden und dann die Gummibänder für die Zählung der Runden abzugeben. Hierfür fand die Summe des Alters beider Laufpartner*innen Verwendung, denn je nachdem, ob die Summe U30, Ü30 oder Ü40 ergab, musste dort auch hingegangen werden, um die Bänder zählen zu lassen und somit auch wieder abzugeben. Danach wurden noch die Startnummern zurückgegeben und dann hieß es erstmal warten. Also haben wir gewartet, gewartet und gewartet, bis es dann nur noch fünf Minuten bis zur Siegerehrung sein sollten. Nach den fünf Minuten hieß es dann allerdings nochmal warten. Nachdem noch weitere Minuten vergingen, kam es dann auch endlich zur Siegerehrung. Hierfür wurden zuerst die Siegerinnen von U30 nach vorn gerufen, sodass sie ihre Urkunden bekamen. Dann folgten die männlichen und gemischten Sieger von U30 . In dieser Reihenfolge ging es danach genauso bei Ü30 und Ü40 weiter. Einen großen und verdienten Applaus später war der diesjährige Paarlauf auch schon vorbei.

Ich finde, dass der Stundenpaarlauf, auch wenn er teilweise sehr anstrengend war, sehr viel Spaß gemacht hat. Durch das Mitmachen bei diesem Lauf hat man auf jeden Fall viele neue Erfahrungen gesammelt und auch gemerkt, wo die persönlichen Grenzen liegen, auch wenn vielleicht nicht jede Runde gerannt wurde. Vielleicht würde der Lauf nicht für jeden etwas sein, allerdings ist er trotzdem eine Empfehlung wert, da er sowohl die eigenen Stärken, als auch die Teamfähigkeit beachtlich gestärkt hat.

Lisa (8a)

Poetry Slam

Zunächst einmal können wir bestätigen, dass das Publikum den Sieger kürt, denn fünf an das Publikum vergebene Punktetafeln entschieden darüber, ob die Teilnehmer:innen das Finale erreichen würden. Timea sicherte sich diese begehrte Aufgabe.

Die Themen der Gedichte waren sehr persönlich, so ging es um ADHS, Liebe, Ankommen, One-Night-Stands und innere Leere, die Frage, wer man eigentlich sei, oder auch die Unabhängigkeitserklärung Reinickendorfs. Zwei Teilnehmer erreichten das Finale, über Sieg oder Niederlage entschied der Publikumsapplaus. Es war ein sehr unterhaltsamer Abend, an dem die Lyrik abseits des Deutschunterrichts in den Mittelpunkt rückte und bewies, dass sie auch heute, nicht nur in Form von Songtexten, emotional berühren kann.

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Suchtprävention der 8. Klassen

Am Morgen trafen wir im Raum 506 ein, in dem wir Platz nahmen und auf die Polizistin warteten. Diese kam dann auch, aber nicht allein, denn sie brachte einen Schülerpraktikanten mit. Dies regte uns gleich noch einmal mehr dazu an, vielleicht in der neunten Klasse ein Praktikum bei der Polizei zu absolvieren.

Als erstes, um in das eigentliche Thema reinzukommen, sprachen wir darüber, was die Sucht im Allgemeinen ist. Dazu wurde der Begriff „Abhängigkeit“ genannt, der die Sucht natürlich mit am besten beschreibt. Nachdem wir noch die Anzeichen einer Abhängigkeit klärten, widmeten wir uns dem eigentlichen Thema, welches die illegalen und legalen Substanzen zum Inhalt hatte. Dafür sprachen wir zuerst über die legalen Drogen, die beispielsweise Alkohol, Zigaretten, aber auch andere Dinge wären, die eben süchtig machen können. Danach kamen die illegalen Drogen, mit denen wir uns dann die restliche Zeit befassten. Dafür klärten wir zuerst die Fragen, warum man eigentlich süchtig werden kann und welche häufigen Gründe die Auslöser sind, sich für den Konsum von Drogen zu entscheiden. 

Wir redeten dann über das Rauchen und auch, was das Jugendschutzgesetz dazu sagt. Nachdem uns die Zahl der Todesopfer (ca. 127.000 Menschen) durch die Folgen des Nikotins schockte, beschäftigten wir uns mit der rechtlichen Betrachtung der Strafbarkeit (§ 29 BtmG) für den Anbau von Betäubungsmitteln. Wir sprachen zum Einen über die Strafen, zu denen die Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder die Geldstrafe zählen können, und zum anderen, wodurch man sich strafbar machen kann: wenn die Betäubungsmittel unerlaubt angebaut, hergestellt, eingeführt oder auf sonstige Weise verschafft werden.

Unsere Jugendweihe rückt immer näher, deswegen wurden wir gefragt, ob Alkohol ein Thema sein wird, was viele mit „ja“ beantworteten und auch erlaubt ist, wenn die Eltern dabei und wir 14 Jahre alt sind.

Wir befassten uns dann weiter mit dem Thema Drogen, wobei wir uns mit der Frage „Woran erkennen Polizisten Drogen bei einer Kontrolle?“ auseinandersetzten. Danach sprachen wir über den Besitz von Drogen und die Gelegenheit zum unbefugten Verbrauch, Erwerb oder zur unbefugten Abgabe von Betäubungsmitteln, die strafbar sind. Das, was allerdings nicht strafbar ist, ist die Einnahme. Laut § 29a des Betäubungsmittelgesetzes (Auszüge) wird eine Weitergabe von Betäubungsmitteln an unter 18-Jährige und der Besitz von nicht geringen Mengen nicht unter einem Jahr Haft geahnt.

Im weiteren Verlauf unterhielten wir uns über einige Drogen, zuerst über Cannabis. Da Cannabis eine legale Droge ist, redeten wir bzw. diskutierten wir darüber, ob die Legalität dieser Droge gut ist oder nicht. Danach folgte die Erklärung von Cannabis, dass es also eine Hanfpflanze ist, die aus Marihuana, Haschisch und Haschischöl besteht. Der eigentliche entscheidende Bestandteil dieser Pflanze ist THC, welches eine Person, die Cannabis einnimmt, in einen Drogenrausch verfallen lässt. Dass man es 6-8 Wochen nach dem Einnehmen noch nachweisen kann, brachte uns echt zum Staunen. Dadurch, dass Cannabis legal ist, könnte man denken, dass es auch eine harmlose Droge ist, aber nein. Eine Studie, die uns vorgestellt wurde, zeigte, dass es im Jahr 2000 3400 und im Jahr 2020 schon 26000 Patienten aufgrund der Missachtung der Risiken gab. Ein Grund für diese drastische Steigung ist eben die bessere Verfügbarkeit und ein Anstieg des THC-Gehalts. Weiter ging es mit einer illegalen Droge und zwar Ecstasy oder auch Amphetamine genannt, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Danach wurden wir darüber aufgeklärt, wieso diese Droge so gefährlich ist. Die Wirkung dieser Droge ist unberechenbar und wird auch als „Designerdroge“ bezeichnet. Die Folgen sind verheerend, denn sie kann einen Kreislaufzusammenbruch verursachen und gar zum Tod führen. Als vorletzte Droge kam Crystal (Meth), welches eine synthetische Substanz und ebenfalls illegal ist. Auch Crystal (Meth) weist eine starke Wirkung auf, was schnell zu einer Sucht und einer Überdosis führen kann (Folge: Herzstillstand). Die letzte Droge, die uns „vorgestellt“ wurde, hieß Krokodil, dessen Name, im Gegensatz zu den bisher genannten, vielen nicht bekannt war. Aus diesem Grund klärten wir zuerst, was das für eine Droge ist. Danach besprachen wir noch die Wirkung dieser Droge und weitere Folgen im Umgang von Drogen. Als letztes besprachen wir die polizeilichen Maßnahmen bei dem Fund von Drogen im Straßenverkehr. Dazu gehört: eine Durchsuchung, die Sicherstellung der Substanz, die vorläufige Festnahme, die Vernehmung, die Durchsuchung der Wohnung nach weiteren Substanzen, die erkennungsdienstliche Behandlung und die Anordnung einer Blut-bzw. Urinprobe.

Zum Abschluss machten wir noch ein Quiz („Themenkomplex legale/illegale Drogen“), indem wir ein Blatt bekamen, auf dem wir Fragen beantworteten (a, b oder c). Da danach noch ein wenig Zeit war, durften Fragen zum polizeilichen Alltag bzw. allgemein zu diesem Berufsfeld gestellt werden.

Ich finde, dass wir sehr gut über die Folgen und Wirkungen von Drogen aufgeklärt und informiert wurden, auch wenn uns vielleicht einiges schon bewusst war.

Lisa (8a)

Fußballturnier in Bad Freienwalde (JTFO)

Unser Team hat sich morgens um 8.00 Uhr mit Herrn We. vor der Cafeteria auf unserem Schulhof getroffen. Als wir unsere Aufstellung für das Turnier fertiggestellt hatten, sind wir zur benachbarten Oberschule gelaufen und mit den siebten und achten Klassen dieser Schule mit einem Kaiserbus bis nach Bad Freienwalde ins Stadion gefahren. Kurz nach dem Eintreffen haben wir uns umgezogen und auf dem Platz warm gemacht. Schließlich belegten wir trotz schönen Wetters nur den 3. Platz. Zusammenfassend hat der Tag sehr viel Spaß gemacht, weil man mit seinen Freunden wieder ein Stück zusammengewachsen ist.

Kilian (8c)

Abicetamol – Der Schmerz hat ein Ende

Am Morgen sahen wir schon einmal die äußerliche „Gestaltung“ der Schule, die aus Absperrband und Bechern auf dem Boden, in denen sich Wasser befand, bestand. Auch der 12. Jahrgang fiel uns direkt ins Auge, da sie am Tor mit Wasserpistolen auf uns warteten. 

Als sich die erste Sunde näherte, wurden alle, die sich vor dem Schulhof befanden, auf den Schulhof getrieben, indem einige Zwölfer mit ihren Wasserpistolen auf uns zukamen und uns nassmachten. Bevor wir uns durch die Becher in Richtung der Unterrichtsräume kämpfen konnten, gab es noch einmal eine kleine Dusche, da die anderen mit ihren Wasserpistolen noch auf dem Schulhof waren. Erleichtert sich endlich durch die Becher gekämpft zu haben, ging es zu den Unterrichtsräumen, wobei sich der Weg dorthin als nicht so einfach herausstellte, denn es waren Girlanden aus Medizinischen Masken gebastelt worden, die an der einen zur anderen Seite hingen. Weiter ging es mit Stühlen, die den Weg versperrten, wieder Girlanden aus Medizinischen Masken, Treppenstufen, auf denen Toilettenpapier lag, Fenster, die zugeklebt mit alten Testen waren und Flure, die ebenfalls eine Verschönerung mit Toilettenpapier, Ballons und Luftschlangen bekamen. Danach bewunderte jeder die Gestaltung der Unterrichtsräume, wobei jeder Raum seine „individuelle Gestaltung“ bekam. Beispielsweise hing im Raum 506 (von Frau Di.) ein Kartenständer in der Decke, zwei Lehrertische, die aufeinander gestapelt waren mit der Botschaft „Herr Be., das ist Ihr Tisch…“ und ebenfalls eine Verschönerung mit Luftschlangen, usw.. Im Raum 502 fehlte der Lehrertisch, da dieser ja im Raum 506 stand, aber diesmal mit einer Botschaft an der Tafel: „Dafür, dass Sie mir 9 Punkte gegeben haben, nehme ich jetzt Ihren Tisch“. 

Alle gingen dann in ihre Unterrichtsräume, doch statt eines Lehrers betraten Zwölfer den Raum und jede Klasse musste im jeweiligen Raum Fragen zum Allgemeinwissen beantworten. Bei jeder richtigen Antwort durfte man Buchstaben, die im Raum versteckt waren, suchen. Diese ergaben dann am Ende ein Lösungswort. Dabei brachten uns jedoch Fragen wie „Wie heißt die Frau des Odysseus?“ (bei der die Antwort übrigens Penelope wäre) oder „Wie heißt der Stern, der der Erde im Jenseits am nächsten ist?“ (Proxima Centauri), echt zum Nachdenken. Nachdem die Buchstaben das Lösungswort „Turnhalle“ ergaben, ging jede Klasse inklusive den Zwölfern, die mit ihnen im Raum waren, zur Turnhalle, vor der erstmal wieder eine Abkühlung auf uns wartete, da die Zwölften mit einem breiten Lächeln und ihren Wasserpistolen auf uns lauerten. Als wir reinliefen, bekamen wir Saft in den Mund und begaben uns dann zu den Umkleiden, in denen wir unsere Schuhe auszogen. Bevor wir in die Halle gingen, musste jeder unter einer Limbostange durch. Jeder, der es falsch machte, wurde nass. 

Ab dann ging der Spaß aber erst so richtig los. Wir Schüler haben genug gelitten, nun waren die Lehrer bzw. einige von ihnen dran. Nach und nach betraten auch die Lehrer die Halle und nahmen auf den für sie vorgesehenen Stühlen Platz. Alle gemeinsam sahen wir uns ein Video an, welches der 12. Jahrgang in den Osterferien erstellte. In diesem Video wurden einige der Lehrer nachgeahmt, was sehr unterhaltsam, aber auch sehr lustig war. Danach nahmen ausgewählte Lehrer (Herr Mt., Herr Lu., Frau Lü., Frau Di., Herr Bn., und Frau Br.) auf anderen Stühlen, die sichtbarer standen, Platz, denn sie sollten bei einem Quiz mitmachen. Nachdem die Verlierer, Frau Di., Herr Lu. und Frau Br., festgestellt wurden, erhielten sie ihre Strafe. Dafür trat ein Schüler nach vorn, der ihnen einen Tanz beibrachte, was ebenfalls sehr unterhaltsam war.  Alle Lehrer, bis auf Frau Di., durften sich wieder setzen, denn für sie fand der 12. Jahrgang noch ein paar nette Worte und überreichten ihr eine Blume, auf dessen Topf alle aus dem Deutschleistungskurs unterschrieben.

Gegen 09.30 Uhr verließen alle die Turnhalle wieder, denn es mussten die Raume aufgeräumt werden, sodass danach wieder Unterricht stattfinden konnte. Bevor das allerdings geschah, machten alle, die wollten, eine Polonaise. Die anderen verschwanden schon wieder in den Unterrichtsräumen, um das Chaos dort zu beseitigen. Während alle dann in der Pause in den jeweiligen Unterrichtsräumen mit anpackten, suchte Herr Be. weiterhin seinen Tisch inklusive Wasserkocher, den er dann schlussendlich im Raum 506 fand. Nachdem das ganze Chaos beseitigt wurde, konnte dann ab der dritten Stunde wieder Unterricht stattfinden. Der 12. Jahrgang räumte in der dritten Stunde noch weiter auf und erfuhr dann in der vierten Stunde, ob sie zum Abitur zugelassen wurden oder nicht.

Ich denke, dass die Einfälle des 12. Jahrgangs, sehr interessant und lustig waren, von den Gestaltungen der Flure und Unterrichtsräume bis zu der Bestrafung, die die „Verlierer“ in der Turnhalle ereilte. 

Lisa (8a)

Feuerwerk: Typisch Schüler

Mt

Nur ein kleines Laster oder schon eine Sucht?