Opfer und Widerstand im NS

Die 90-minütige Führung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand orientierte sich an den drei thematischen Schwerpunkten des jüdischen Widerstands, des Stauffenberg-Attentats sowie des Widerstands Jugendlicher. Auch das Attentat Georg Elsers stand im Mittelpunkt, zu diesem hielten die Schüler:innen anhand der Ausstellung auch eigene Impulsvorträge. Neben den bekannten Widerstandskämpfern wurden aber auch andere Personen mit Zivilcourage und Mut in den Mittelpunkt gerückt, etwa der Boxer Johann Wilhelm Trollmann, Helmuth Hübener, der jüngste vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilte Widerstandskämpfer, oder der Berliner Fabrikant Otto Weidt, der in seiner Bürstenfabrik blinde jüdische Zwangsarbeiter:innen beschäftigte und versuchte, sie so lange wie möglich vor der Deportation zu bewahren.

Auf der anschließenden Tour der Erinnerungskultur gingen die Schüler:innen zu vier Denkmälern für die Opfer des Nationalsozialismus, die sie aus der folgenden Karte auswählen konnten. Spontan besuchten einige auch den Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde.

Di

Das Leichtathletik-Sportfest im Sparkassen-Arena-Stadion in Seelow

Am Morgen trafen sich alle Schüler:innen aus den Jahrgängen sieben bis zehn und die Lehrer:innen im Stadion in Seelow, bei dem man spätestens um 8:00 Uhr da sein sollte. Einige Schüler:innen betraten recht zeitig das Stadion, um für ihre Klasse „gute Plätze“ zu sichern. Nachdem alle da waren, ihre Rucksäcke abstellten und sich eventuell mit passender Sportbekleidung ausstatteten, liefen alle auf die noch nasse und rutschige Laufbahn des Stadions, welche diesen Zustand durch den Regen am Morgen bzw. in der Nacht erhielt. Jede Klasse sollte dann jeweils drei Reihen bilden, hinter die sich die restlichen Schüler:innen aus der selben Klasse stellten. Dies sorgte jedoch bei einigen für Verwirrung, die allerdings schnell behoben wurde. Nach diesem kleinen Durcheinander hörten alle Herrn Bn., der vor uns Schülern stand, gespannt zu. Er versuchte eine Begrüßung zu starten, jedoch streikte, wie auch beim Stundenpaarlauf, das Mikrofon, was teilweise zu Verständigungsproblemen führte. Auch dieses Problem war schnell behoben, denn er teilte uns mit seiner „Turnhallenstimme“, wie er sie bezeichnete, mit, dass mit der 7a beginnend, jede Klasse eine Runde als Aufwärmung laufen musste. Danach folgte die eigenständige Erwärmung und viele wärmten sich mithilfe des ABC-Laufes auf. Nach dieser Aufwärmung und einer kleinen Teambesprechung mit den Staffelläufern aus den jeweiligen Klassen starteten diese auch schon mit den 7. Klassen. Jeder kämpfte, um den Sieg zu holen und die restlichen Schüler:innen und auch die Lehrer:innen fieberten gespannt mit, da es am Ende echt knapp wurde. So folgten dann auch die anderen Klassen, bei denen ebenfalls zwischenzeitlich sehr viel Spannung aufkam. Danach ging es nach einem strikten Plan für die Klassen zu den drei von vier (der 800-Meter-Lauf kam für alle Klassen zum Schluss) Disziplinen, bei denen die Kampfrichter die Zeiten bzw. beim Weitsprung oder beim Weitwurf/Kugelstoß die Weite maßen. Die siebten Klassen durften noch die 50 Meter sprinten, während die Schüler:innen ab Jahrgangsstufe acht 100 Meter mussten. So ähnlich sah es auch beim Weitwurf und beim Kugelstoß aus: die siebten und achten Klassen zeigten ihr Können im Weitwurf, während die neunten und zehnten Klassen dies im Kugelstoß versuchten.  Viele hofften schon ab dort, dass die vielversprechend aussehenden Wolken Regen mit sich bringen würden, jedoch taten sie dies nicht. 

Für viele hieß es dann nach der ersten Disziplin zu warten, denn bis zur nächsten waren bei manchen um die 45 Minuten dazwischen. Während einige in dieser Zeit lasen oder UNO spielten, kauften sich andere etwas zum Essen oder Trinken oder machten genau das Gegenteil und hielten sich auf dem Teil der Laufbahn auf, auf dem niemand war, um sich weiterhin fit zu halten. Die Zeit verging und die 800-Meter-Läufe kamen immer näher. Bevor die Läufe begannen, hofften einige noch immer, dass der Regen kommen werde, jedoch vergebens. Laut dem Plan sollten die zehnten Klassen beginnen, doch anscheinend gab es eine kleine Änderung und die siebten hätten nun starten müssen. Da die 7a jedoch ihren 50m-Sprint gerade erst hinter sich gebracht hatte, waren nun die achten Klassen dran, was bei denen natürlich für sehr viel Begeisterung gesorgt hat. Also liefen diese auf die mittlerweile trockene Laufbahn und hörten den Sportlehrern zu, die berichteten, dass Mädchen und Jungen getrennt laufen, weshalb die Jungen an den Rand gingen und die Mädchen weiterhin stehen blieben. Ebenso gaben die Sportlehrer:innen auch den „Startpfiff“ für diesen Lauf. „Auf die Plätze, fertig, los!“ und alle rannten los. Auch bei diesen Läufern wurde es nach der zweiten Stadionrunde sehr spannend, da auf der Zielgeraden doch noch die ein oder andere Schülerin überholt wurde. Nachdem die Jungen auch liefen, waren die neunten, danach die zehnten und zum Schluss die siebten Klassen dran. Als zuschauende:r Schüler:in und Lehrer:in durfte man auch bei ihnen sehr stark mitfiebern. Besonders die letzten Läufer:innen bekamen noch einmal mehr Motivation, auf den letzten Metern noch einmal alles rauszuholen, denn sie erhielten durch den Applaus und das Anfeuern des Publikums einen sehr großen Ansporn, weiterzumachen. Nachdem auch die letzten Läufer:innen der siebten Klassen im Ziel waren, kam es auch schon direkt zur Siegerehrung. Hierfür wurden zuerst die ersten Plätze des Staffellaufes aufgerufen und danach die der einzelnen Disziplinen. Nach der Siegerehrung endete schon um ca. 13:30 Uhr das Sportfest, obwohl es eigentlich bis 14:00 Uhr gehen sollte. Mit mehr oder weniger zufriedenen Ergebnissen durften die Schüler:innen nach Hause gehen und ein mit Sport vollgepackter Tag ging zu Ende.

Lisa (8a)

Blogwettbewerb 3: Und wieder musste die Arche Noah vor dem Unwetter gerettet werden

So war die Planung: Zuerst wollten wir mit einem Einstiegslied beginnen, um die Aufmerksamkeit der Kinder zu erhaschen. Dann schickten Mutter und Vater Hänsel und Gretel mit Brot los. Im Wald angekommen hatten sich Hänsel und Gretel aber verlaufen und wussten nicht mehr, wie sie nach Hause kommen sollten. Zum Glück hatte Hänsel Brotkrümel auf dem Weg hinterlassen, aber dieser böse Rabe hatte so einen Hunger, dass er sie alle aufgefressen hatte. Nun wussten sie wirklich nicht mehr, wo lang sie gehen sollten. Auf der Suche nach dem richtigen Weg trafen sie auf Rotkäppchen, die Blumen pflückte und auf dem Weg zur Großmutter war. Sie kannten sich und unterhielten sich kurz. Rotkäppchen bat ihnen ihre Hilfe an, da sie sich bestens im Wald auskennt. Doch dann waren sie auf einmal am Pfefferkuchenhaus der bösen Hexe. Die Süßigkeiten (aus Papier mit Symbolen darauf), die auf dem Boden lagen, sahen so lecker aus und trotz Rotkäppchens Warnung, konnten Hänsel und Gretel und dann auch hoffentlich die Kinder nicht widerstehen. Die Hexe kam und nahm sie alle fest und freute sich, dass sie diesmal genug zu essen hatte. Doch Rotkäppchen konnte so gut verhandeln, dass sich die Hexe auf ein Spiel einließ. Wenn die Kinder die richtigen Süßigkeiten heraussuchen und dann den Tanz nach tanzen könnten, sollten sie wieder freikommen. Zu dem Tanz wollten Jamie und ich Musik machen.

Nachdem die Hexe besiegt wurde, gingen Hänsel und Gretel weiter und bemerkten aber schnell, dass sie immer noch nicht wussten, wo sie lang gehen sollten. Rotkäppchen schwärmte die ganze Zeit so sehr über den Kuchen ihrer Großmutter, dass sie dort als Nächstes hinwollte. Hänsel und Gretel waren so hungrig, dass auch sie Kuchen essen wollten, deswegen machte sich die Bande auf den Weg zur Großmutter und würden mit musikalischer Unterstützung von Jamie und mir, „Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald …“ singen. Um den richtigen Weg zu finden, mussten die Kinder, auf dem Weg Bilder finden, um zu bestimmen, wo sie als Nächstes hinsollten. Angekommen bei dem Haus der Großmutter fragte Rotkäppchen ihre im Bett schlafende Oma, warum sie so große Ohren, Augen, Hände und so einen großen Mund hätte. Aber es war nicht ihre Großmutter. Nein, es war der böse Wolf, der sie alle fressen wollte. Deswegen sollten sich die Kinder schnell verstecken, um nicht vom Wolf gefunden zu werden. Hoffentlich würden die Kinder nicht in den Wald rennen, wo sie dann keiner mehr findet. Aber der Wolf wird so gut sein und sie alle finden, deswegen werden die Kinder Hilfe vom Jäger brauchen. Durch das Spiel „Eine Tasse Tee“ kamen der Jäger und die Kinder zum Wolf. (Spiel: Der Wolf dreht sich langsam im Kreis und sobald er die Kinder und den Jäger anguckt, müssen sie ganz still stehen und sich nicht bewegen, sonst sind sie raus). Der Jäger hatte den Wolf als erstes berührt und deswegen rannte der Wolf vor den Kindern weg, welche ihn hoffentlich fangen würden. Danach ist das Spiel vorbei und somit auch die Geschichte, weil Hänsel und Gretel zu Hause sicher ankamen. Jamie und ich sollten dann noch ein Schlusslied spielen und danach ist es vorbei.

Das war der Plan und als Erzähler sollte Matti den Kindern diese Geschichte erzählen, wobei Amelia, Mattes, Nele, Lea, Judy, Julian und Anton Sprechdialoge hatten. Die Voraussetzung war schönes Wetter, da alles in der Natur stattfinden sollte. Doch leider habe ich mir meinen Fuß gebrochen und konnte somit nicht mehr Geige oder Klarinette vor den Kindern spielen. Deshalb blieb mir nichts anderes übrig, als auf dem e-Piano Lieder vorzuspielen.  Und was ist natürlich passiert? Es hat geregnet und gewittert, als wir es vorstellen wollten. Wir wollten die Kinder der Kita Arche Noah nicht in den Regen schicken, deswegen mussten wir mit dem Vorstellungsort improvisieren und es notgedrungen alles in der Cafeteria machen. So haben wir die Arche Noah so zu sagen vor einem Unwetter gerettet haha.  Aber dementsprechend war es natürlich hektisch und keiner wusste, was wer machen musste. Kurz vor dem Vorspiel beschloss Jamie, dass es vielleicht doch besser wäre, wenn ich allein die Musik mache, das war für mich keine große Überraschung, da wir davor nicht zusammen geübt hatten, deswegen war ich damit einverstanden. So konnte Jamie den Darstellern zeigen, an welcher Stelle der Cafeteria sie am besten hingehen sollten. Wir entschieden uns die Wanderroute in der Cafeteria zu organisieren und das Haus der Eltern in einen Nebenraum zu packen. Ich beschloss das e-Piano auch im Haus der Eltern zu lassen, was sich noch als Fehler herausstellen sollte.

Insgesamt neun sehr aufmerksame 5-6-jährige Kinder, waren gekommen, um sich die Geschichte von uns anzuhören. Sie setzten sich vor das e-Piano, um meinem ersten Lied zuzuhören. Es war das Lied vom Sandmännchen, gleich daraufhin wollte ich noch das ausgedachte Lied vorspielen, was mit zur Aufgabenstellung gehörte, wurde aber von Erzähler Matti unterbrochen, das war nicht allzu dramatisch, deswegen sagte ich ihm, dass er weiterreden sollte. Danach lief es fast wie geplant ab, die Eltern schickten Hänsel und Gretel mit Brot in den Wald. Im Wald angekommen hatten sich Hänsel und Gretel aber verlaufen und wussten nicht mehr, wie sie nach Hause kommen sollten. Zum Glück hatte Hänsel Brotkrümel auf dem Weg hinterlassen, aber dieser böse Rabe hatte so ein Hunger, dass er sie fast alle aufgefressen hatte. Nun wussten sie wirklich nicht mehr, wo lang sie gehen sollten. Auf die Suche nach dem richtigen Weg trafen sie auf Rotkäppchen, die Blumen gepflückt hatte und auf dem Weg zur Großmutter war. Hänsel und Gretel fragten die Kinder, ob sie Rotkäppchen kennen und die Kinder riefen, noch etwas zurückhaltend „Jaaaa“. Auch Hänsel und Gretel kannten Rotkäppchen und unterhielten sich kurz mit ihr. Rotkäppchen bat ihnen ihre Hilfe an, da sie sich bestens im Wald auskennt. Doch dann landeten sie auf einmal am Pfefferkuchenhaus der bösen, angsteinflößenden Hexe, welche Lea sehr überzeugend verkörperte. Die Süßigkeiten (aus Papier mit Symbolen darauf), die auf dem Boden lagen, sahen so lecker aus und trotz Rotkäppchens Warnung, konnten Hänsel, Gretel und die Kinder nicht widerstehen. Die Hexe kam und nahm sie alle fest und freute sich, dass sie diesmal genug zu essen hatte. Doch Rotkäppchen konnte so gut verhandeln, dass sich die Hexe auf ein Spiel einließ. Die Kinder suchten die richtigen Süßigkeiten heraus und konnten den Tanz nach tanzen, welcher auf den Süßigkeiten stand. Danach kamen sie frei. Zu diesem Zeitpunkt bemerkte ich zum ersten Mal, dass es ein Problem war, dass ich die Kinder nicht sehen konnte, da das e-Piano im Raum stand. Deswegen konnte ich zum Tanz keine Musik spielen. Nachdem die Hexe besiegt wurde, gingen Hänsel und Gretel weiter, und bemerkten aber schnell, dass sie immer noch nicht wussten, wo sie lang gehen sollten. Rotkäppchen schwärmte die ganze Zeit so sehr über den Kuchen ihrer Großmutter, dass sie dort als Nächstes hinwollte. Hänsel und Gretel waren so hungrig, dass auch sie Kuchen essen wollten, deswegen machte sich die Bande auf den Weg zur Großmutter. Währenddessen sangen sie auf einmal „Kuckuck Kuckuck ruft’s aus dem Wald …“ davon wusste ich nichts und konnte sie nur sporadisch spontan begleiten, ich hörte sie auch nur leise. Auf dem Weg zur Großmutter war es geplant, mit musikalischer Unterstützung von mir, „Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald …“, zu singen, das wurde wiederum vergessen. Statt Bilder in der Natur zu finden, sollte jedes Kind nun einen Luftballon finden. Danach waren sie schon am Haus der Großmutter abgekommen. Rotkäppchen fragte ihre im Bett schlafende Oma, warum sie so große Ohren, Augen, Hände und so einen großen Mund hätte. Aber es war nicht ihre Großmutter. Nein, es war der böse Wolf, der sie alle fressen wollte. Erstaunlicherweise hatten wirklich alle Kinder Angst vor Anton und versteckten sich so schnell wie der Blitz an wirklich guten Orten, vier Kinder waren hinter einem Mülleimer, andere hinter dem Hexenhaus oder unter Tischen, damit sie nicht vom Wolf gefunden wurden. Aber der Wolf war zu gut und fand sie alle, also brauchten sie Hilfe, was die Kinder auch selber schon bemerkt hatten und ein sehr cleveres Mädchen rief: „Wir brauchen die Hilfe vom Jäger“.

Durch das Spiel „Eine Tasse Tee“ kamen der Jäger und die Kinder zum Wolf. Während des Spieles bewegten sich einige Kinder, diese mussten aus dem Spiel raus. Das hatten sie außerordentlich gut aufgenommen und akzeptiert. Der Jäger hatte den Wolf als erstes berührt und deswegen rannte der Wolf vor den Kindern weg, welche ihn zu fangen versuchten und die Kinder waren schnell, Anton als Wolf hatte fast keine Chance wegzurennen. Das Spiel war schneller vorbei als gedacht. Hänsel und Gretel gingen zusammen mit den Kindern zum Haus der Eltern, damit sie wieder vereint waren, währenddessen spielte ich die Lieder, welche wir davor ausgelassen hatten. Nach 30 Minuten war die Geschichte vorbei und die Kinder bekamen Haribo Gummibärchen. Manche Kinder hatten sogar noch so viel Hunger, dass sie die restlichen Brotkrumen, die auf dem Boden lagen, noch gegessen haben. Wir konnten sie nicht davon abhalten. Weil sie so traurig waren, dass es schon vorbei war, haben wir nochmal Verstecke und Fange gespielt, dann fragten die Kindergärtner die Kinder, wie sie es fanden und alle neun riefen lautstark super toll. Das fanden wir wiederum super toll. Die Kinder durften einen Luftballon mitnehmen und unter unserer gebildeten Brücke nach draußen durchrennen. Damit war die Vorstellung vorbei und wir durften alle nach 40 Minuten nach Hause gehen. Matti war der Brüller, er hatte einen Bart aus Watte an eine Maske geklebt und diese dann aufgesetzt und sich einen Kissenbauch gemacht, den die Kinder alle anfassen wollten. 

Am Anfang war ich mir nicht ganz sicher, ob unsere Gruppenkonstellation ein gutes Märchen auf die Beine stellen könnte. Im Vorbereitungsprozess wurde ich aber positiv überrascht, denn alle nahmen ihre Aufgabe ernst, ohne den Spaß daran zu verlieren und das ist für mich persönlich das Wichtigste an einer Gruppenarbeit. Wir haben uns auch alle gut verstanden. Dafür, dass es spontan in der Cafeteria stattgefunden hat und bei vielem improvisiert werden musste, war es eine wirklich gute Leistung, auf die wir stolz sein können. Da ist es dann auch egal, welche Note man bekommt. Wir haben trotz der Bedingungen alles gegeben. Und mehr war nicht möglich. 

Miriam (Jg. 11)

Blogwettbewerb 2: Zeitzeugengespräch – „Nichts ist schlimmer als Schießen“

Als die Front der Roten Armee es über die Oder geschafft hatte, kam es zu einem Beschuss ab März 1945 in Golzow, wo Herr Kroll in einem Schützengraben saß.
„Man sitzt nur und wartet noch, wann trifft es dich?“ Als er davon berichtete, wie er mitbekommen hat, dass seine Kameraden neben ihm litten und starben, wurde er sehr emotional. Er ist der Einzige, der von dieser „Elite-Einheit“ überlebt hat, indem er, als die Panzer auf ihn zukamen, zurück zur Zentrale nach Golzow floh, wobei er von einem Granateneinschlagloch zum nächsten sprang, um so viel Schutz wie möglich zu haben.
Er sei zu traumatisiert, um sich die nächsten zwei Wochen in Erinnerung zu rufen, jedoch kam er am 2. Mai 1945 in seiner Heimatstadt an, wo er auch die Erlaubnis bekam, seine Familie zu besuchen.
So lief er in der Nacht vom 2. zum 3. Mai zu dem Haus seiner Familie, in der ständigen Angst erwischt und erhängt zu werden. Seine Mutter konnte es kaum fassen, als sie ihm die Tür öffnete, denn am Tag zuvor hatten die Amerikaner Schwerin eingenommen. Obwohl er die Anweisung bekommen hatte, am nächsten Tag zu seinem Vorgesetzten zurückzukehren, blieb er bei seiner Mutter, seinen sechs Schwestern und seiner Oma zu Hause. „Für mich war der Krieg zu Ende“.
Auch heute denkt er noch oft darüber nach, was aus all den Menschen geworden ist, denen er im Krieg gegenüberstand, die er in Gefangenschaft genommen hat. Wie es ihnen und ihren Familien wohl nach dem Krieg ergangen ist.
Und so beendet er seinen Vortrag mit den gleichen Worten, mit denen er ihn eingeleitet hat: „Nichts ist schlimmer als Schießen. Das Wichtigste ist, dass nicht mehr geschossen wird, denn nichts ist schöner als der Frieden.“
Nicht nur diese Worte, sondern das gesamte Auftreten dieses Herren, haben mich besonders berührt. Die Art wie er die Geschehnisse für sich eingeordnet und reflektiert hat, ist sehr inspirierend und ich hoffe, dass er noch vielen von seiner Vergangenheit berichten kann.

Magda (Jg. 11)

Augenblicke, Gefahren und Verführungen

Für die Abschlussarbeit standen zwei Themen zur Wahl: 
1. „Social Media – Gefahren und Verführungen“ – Porträtiere dich, in einem Bild mit Gefahren oder Verführungen, denen du ausgesetzt bist. 
2. „augenblicke“:  Gestalte ein expressives Selbstporträt in einer charakteristischen Grundstimmung (Gefühl). 
Welche Aufgabe zu den einzelnen ausgestellten Bildern gehört, könnt ihr vielleicht mit Hilfe des Titels herausfinden. Viel Spaß!

Mt

JUGEND-KUNSTTAG MIT SCHÜLERN VOM  GYMNASIUM AUF DEN SEELOWER HÖHEN

Der Entstehungprozess:

Die Künstlerin Erika Stürmer-Alex brachte uns zunächst in ihre Galerie, dort waren viele verschiedene Kunstwerke ausgestellt, zu welchen uns jeweils eine Geschichte erzählt worden ist. Daraufhin ging es für uns los, es hieß selbst Hand anlegen. Am Anfang waren wir noch etwas unsicher, diese Anspannung ist jedoch sehr schnell verschwunden. So entstanden Gipsreliefs, die zuerst selbst gestaltet und aus Ton vorbereitet wurden. Diese Aufgabe hat uns allen viel Spaß gemacht, da wir sehr kreativ werden konnten und unsere Ideen auf den Ton bringen konnten. So sieht man das auch daran, wie verschieden jedes Kunstwerk im Endeffekt geworden ist. Jeder hat unterschiedliche Dinge ausprobiert, viele habe sich an der Natur orientiert, oder auch verschiedene Elemente verbunden. Während des Arbeitens hat uns Erika Stürmer-Alex viele Tipps, aber natürlich hat sie auch viel über ihre Kunst erzählt. Zum Mittag gab es dann ein kleines Buffet, organisiert vom Verein Schul- und Bethaus Altlangsow. Nachdem wir aufgeräumt haben, hatten wir noch genügend Zeit, um der Künstlerin noch ein paar Fragen zu stellen. Beispielsweise über die blaue Statue, die sie für unsere Schule entworfen hat.

Emily (10c)

Mt

Blogwettbewerb 1: Gurkentag

Nicole, Tabea und Amy (Jg. 11)

Goethes „Faust“ reloaded

Bild von Pavlo („Faust zwischen zwei Mächten“)

Faust von Johann Wolfgang von Goethe gilt als eines der bedeutendsten und meistzitierten Werke der deutschsprachigen Literatur. Die Tragödie, an der Goethe ganze 38 Jahre seines Lebens arbeitete und die 1808 endlich veröffentlicht wurde, greift die Geschichte des historischen Doktor Faustus auf. Mit der Figur des Faust hat Goethe den Entwurf eines modernen Menschen geschaffen. Und dieser moderne Mensch will immer mehr: mehr Wissen, mehr Geld, mehr triebhafte Befriedigung. Der Kick kann nicht groß genug sein. Grenzen akzeptiert er nicht. Rastlos hetzt er von einem „Event“ zum anderen. Sein Versuch, Fesseln von Glauben, Tradition und Natur abzustreifen, muss scheitern. Zufrieden ist er nie. Gewissenlos zerstört er sogar das, was ihn am Leben hält.

Das folgende Gedicht von Nora, Riccardo und Sara fasst das Stück kurz, pointiert und modern zusammen. Viel Spaß beim Lesen…

Gedicht von Nora, Riccardo und Sara