Besuch aus Frankreich

Maya bekam einen Einblick in den regulären Unterricht, bei dem sie herzlich von der 10b aufgenommen wurde und Carolin den Tag über begleitete. Sie zeigte sich begeistert über die Möglichkeiten, die unsere iPads im Unterricht bieten und die 10b bekam im Französischunterricht bei Frau Ky. endlich die Gelegenheit, eine echte Französin zu interviewen.

Auch die Erwachsenen Michel Billout und Clotilde Lagoutte kamen nicht aus dem Staunen heraus, als sie die technische Ausstattung in unseren Klassenräumen sahen. Sie schnupperten in den Geschichtsunterricht von Herrn Richter und in unsere Chemie- und Physikfachräume hinein. Auch unsere Skulptur auf dem Schulhof und die Geschichte dahinter fanden sie sehr interessant. Danach ging es für einen kurzen Abstecher in die geräumige Turnhalle, die zusammen mit unseren Sportangeboten ebenfalls gelobt wurde.

Gemeinsam mit unserem Schulleiter Herr von Campenhausen und Frau St. als Übersetzerin ließen sie dann die Besichtigung beim Mittagessen in der Cafeteria ausklingen. Serviert wurde authentische deutsche Küche von unserem Essenslieferanten, wobei unser Küchenpersonal mit Rat und Tat zur Seite stand.

Selbstverständlich war der Besuch des Gymnasiums zwar ein Höhepunkt, aber bei weitem nicht die einzige Etappe auf der Reise unserer französischen Partner. Ein besonderer Dank gilt deshalb auch Emmanuel aus der 11a, der inner- und außerhalb der Schule zur Stelle war, um dabei zu helfen, die Sprachbarrieren zu überwinden. Mit ihm erkundeten unsere Besucher unter anderem das Seelower Stadtfest und Berlins Fernsehturm.

St

Die erste Schulwoche

Am nächsten Tag sind wir im Regen in den CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) gegangen. Um uns besser kennenzulernen, haben wir ein paar lustige Spiele gespielt. Als wir wieder in der Schule waren, haben wir eine Schulrallye gemacht. Dort haben wir verschiedene Teams gebildet und als Team die Rallye gut gemeistert. Am Mittwoch war dann unser erster richtiger Schultag. Wir hatten Chemie, Mathe und Englisch, jeweils als Doppelstunde. An diesem Tag haben wir Frau Bu. kennengelernt. Mit ihr hatten wir Chemie. Am Donnerstag sind wir in den Kletterwald nach Strausberg gefahren. Wir haben uns um 8.00 Uhr morgens am Bahnhof Seelow-Gusow getroffen. Die Zugfahrt war sehr lustig. Wir sind noch ein paar Minuten zum Kletterpark gelaufen. Dort haben wir noch schnell eine Einweisung bekommen und konnten losklettern. Der Tag war schnell vorbei und dann kam auch schon der Freitag. Wir hatten an diesem Tag ganz normalen Unterricht.

Wir fanden, es war eine sehr schöne Woche. Es war toll, neue Leute kennenzulernen. Unsere Lehrer sind alle sehr nett. Wir hoffen auf weitere tolle Schuljahre.

Lilly (7b)

Erster Schultag im neuen Schuljahr

Am Morgen begaben sich die Jahrgänge 8 bis 12 in ihre Klassenräume bzw. in die Räume, in denen die Klassenlehrer:innen waren. Für unsere neuen siebten Klassen hieß es erst einmal, ihre:n Klassenlehrer:in zu finden und mit ihnen zusammen in ihren neuen Klassenraum zu gehen, da das Zurechtfinden in einer neuen Schule für alle anfangs eine Herausforderung bereitstellte. Wie in jedem Jahr begannen die ersten 45 Minuten mit der Belehrung, die um ehrlich zu sein eher nicht im Interesse von uns Schüler:innen lag, jedoch zu jedem Schuljahr dazugehört. Nach der Belehrung und eventuelle Besprechungen der Abläufe bzw. Pläne, die in diesem Schuljahr anstehen, ging es für alle Schüler:innen und Lehrer:innen nach draußen, um die Tradition, die neuen 7. Klassen zu begrüßen und willkommen zu heißen, weiterzuführen. Bevor dies allerdings starten konnte, betrat Herr v. Camp. die Bühne, die extra für den heutigen Tag aufgestellt wurde, um eine Ehrung, die aus Missverständnissen am letzten Schultag im vergangenen Schuljahr unterging, nachzuholen. Nachdem auch dies erledigt war, begaben sich die Klassenlehrer:innen der neuen 7-er auf die Bühne. Mit der 7a beginnend riefen sie nacheinander ihre Schüler:innen auf, die mit einem herzlichen Applaus begrüßt wurden. Als auch die letzten der neuen 7c die Bühne verließen, durften alle wieder in die Räume zurück. Da nach dieser Versammlung die Zeit gut vorangeschritten war, hatten es die Lehrer:innen nur noch geschafft, die ein oder andere Ankündigung zu machen, bevor jeder in die Pause ging. Nach der Pause wurden entweder Wandertage etc. besprochen oder mit dem Unterricht in den Fächern, die der/die Klassenlehrer:in unterrichtet, begonnen. Mit Ende der vierten Stunde um 11.30 Uhr durften alle Schüler:innen nach Hause gehen und sich die Jg. 8-12 auf den Unterricht am nächsten Tag freuen. Die 7. Klassen erwartet morgen noch ein Projekt, welches bestimmt Freude mit sich bringen wird.

Lisa (9a)

Das Lehrerteam für 2023/24

Wie in jedem Jahr freuen sich die Lehrerinnen und Lehrer des Gymnasiums auf den Seelower Höhen auf ein Schuljahr voller Exkursionen, Klassenfahrten, Projekte und vor allem bestandener Prüfungen. Wir begrüßen ganz herzlich unsere Neuzugänge in den Fachbereichen Französisch, Latein, Sport und Deutsch.

Woche der Naturwissenschaften in Stufe 8 vom 20.01.2020 bis 24.01.2020

Physik/Informatik – Pfiffige Elektronik

Wir haben als erstes in vierer Gruppen darüber gesprochen wie die Welt wohl in 20 Jahren aussehen würde und wie wir sie gestalten können, danach haben wir ein Plakat darüber gemacht. Dann hat jede Gruppe sein Plakat vorgestellt.
Nach der ersten Pause haben wir angefangen zu löten. Am Ende des Tages hatte dann jeder seine eigene Schaltung.

Die Informatikgruppe hat sich an dem zweiten Tag mit einer Leiterplatte beschäftigt. Eine Leiterplatte zusammenzustellen war aufwendig und man musste sich sehr konzentrieren, damit man nicht die falschen Teile anlötet. Trotz des großen Aufwandes war es sehr interessant, hat viel Spaß gemacht und am Ende des Tages konnte man sehr stolz auf sich sein, solch eine Leiterplatte vollständig gebaut zu haben.

Nachdem wir gestern den ganzen Tag an unserer Leiterplatte gearbeitet hatten, wurden heute die letzten Bauelemente aufgelötet. Danach kam der finale Test. Herr Dengler hatte einen Arduino mit einem Programm für ein Lauflicht vorbereitet. Wenn optisch alles in Ordnung war, wurde sein Arduino aufgesetzt, die Daumen wurden gedrückt und eventuell lief das Programm.

Schlimm war es, wenn einzelne Bauelemente falsch eingelötet waren. Das Reparieren war ziemlich schwer.

Am Nachmittag lernten wir die ersten Programme für unser Board zuschreiben und auf den Arduino zu übertragen. Das ging einfacher als befürchtet. Wir konnten unsere eigenen Ideen für Lauf- oder Blinklichter programmieren.

Besuch im IHP in Frankfurt (Oder)

Zuerst haben wir eine kleine Einführung bekommen was das IHP ist, was man dort sehen und machen kann. Ebenfalls erhielten wir viele Informationen über die Berufsausbildung, die man dort abschließen kann. Danach haben wir unsere Arduinos neu programmiert. Nach einer kurzen Mittagspause wurde uns der Reinraum gezeigt und genauer erklärt. Daraufhin war an der Stelle unser Aufenthalt im IHP schon vorbei und wir fuhren wieder nach Seelow.

Fotos durften wir nicht machen, ist dort ja schließlich alles top secret.

Physik – Energiegeladen

Die 8en Klassen arbeiteten am Montag dem 20.01.2020 in den jeweiligen ausgesuchten Projekten. Das Projekt „Physik-Energiegeladen“ beschäftigte sich mit der Recherche zum Thema Kraftwerke/Solarenergie. Dazu fertigten sie Präsentationen an, die sie am Freitag dem 24.01.2020 in der Cafeteria vorstellen werden.

Chemie – Rund ums Wasser

Tagesthema war Reinigung von Abwasser. Dazu wurden verschiedene
Experimente durchgeführt, bei denen man aus Schmutzwasser klares Wasser
machen sollte. Dazu wurden verschiedene Trennungsverfahren angewendet
wie zum Beispiel sieben und filtrieren.
Danach haben sich alle in Gruppen zusammen gefunden und ihr Projekt, dass
mit Wasser zu tun habe sollte, vorbereitet.

Am heutigen Tag sind wir am Morgen zu Fuß zu dem Wasser- und Abwasserzweckverband Seelow gelaufen. Als wir angekommen sind, hat uns einer der dort arbeitenden Mitarbeiter freundlich begrüßt und danach eine Führung übers Gelände gegeben. Dabei hat er die einzelnen Arbeitsschritte ausführlich beschreiben und erklärt . Wir durften auch einen Blick in die Zentrale werfen, wo wir sehen konnten, aus welchen Bereichen die Abwässer kommen. Nachdem wir wieder in der Schule waren, haben wir weiter an unseren Experimenten gearbeitet und geforscht. In dieser Zeit kam es auch zu Vorführungen zweier Experimente. Danach beschäftigten wir uns mit dem Wasserwerk und bereiteten uns auf den morgigen Tag vor.

Am vorletzten Tag der NAWI Woche waren wir in Berlin im Naturkundemuseum . Dort konnten wir ausgestorbene Tiere bestaunen und unseren Heimatplaneten aus einer anderen Perspektive betrachten . Wir konnten auch die außergewöhnliche Steinsammlung des Museums besichtigen und wir waren fasziniert, dass kein Stein dem anderen gleicht.

Biologie

Den ersten Tag der Nawiwoche  gestaltete die Biologiegruppe  unter anderem mit Fitness und beschäftigte  sich intensiv mit dem Thema  „Sport“ .
Zuerst  erfolgte die Vorstellung aller Beteiligten des Kurses, indem sie sich vorstellten und über ihre Hobbys und Erwartungen des Kurses erzählten. Viele wollten hier einfach Spaß haben und viel über Sport und gesunde Ernährung lernen. Die sportliche Betätigung erfolgte in der Turnhalle, wo sie viele Übungen in dem Kraftkreis (sit-ups, Seitenstütz, Wandsitz usw.) absolvierten. Anschließend bildeten die Teilnehmer des Biologiekurses kleine Gruppen und beschäftigten sich intensiv mit einem selbst ausgewählten Thema, alles im Zusammenhang der Biologie.

Wir (die Biologiegruppe ) haben am Mittwoch den 22.Januar einen Ausflug zum Biolandhof Zielke gemacht.
Heute,am Mittwoch dem 22. Januar,began der Tag mit einer Präsentation von Herr Doktor Steinborn,von der Diabetespraxis in Seelow,alles rundums Thema Diabetes.Nachdem Herr Doktor Steinborn seine Präsentation beendet hatte gingen wir zu seinen mithelfenden Arzthelferinnen,die uns zeigten wie viel Zucker eigentlich in Lebensmitteln enthalten.Beides war sehr informativ.
Nach der 1. Pause warteten wir auf den Bus, der uns um 10 Uhr nach Görlsdorf brachte. Dort wurden wir schon von Frau Zielke empfangen. Sie zeigte uns während unserer Naturwissenschaftswoche, wie wir Brötchen und Kräuterquark selber machen. Als wir damit fertig waren, zeigte uns ihre Schwiegertochter den Hof. Sie ging mit uns in ein Gewächshaus, wo Koreander und Spinat wuchs. Dann wurde uns gezeigt wie Kartoffeln gewaschen und sortiert werden. Bei den Zwiebeln wurde uns erzählt mit welchen Kriterien sie aussortiert werden. Die Schwiegertochter zeigte uns auch Maschinen zum säen, ernten und Unkraut beseitigen. Die Frau erklärte uns, dass Bioanbau so heißt, weil die Pflanzen zu 99% organisch behandelt werden. Danach gingen wir zurück und aßen die selbstgemachten Brötchen mit Kräuterquark.
Zum Schluss stiegen wir satt in den Bus und fuhren wieder zur Schule.

Den vierten Tag der Nawiwoche verbrachten wir in der Kochschule von Steffan Dadarski. Als wir nach einer langen Zugfahrt in Berlin angekommen waren,machten wir uns auf den Weg zur Kochschule. Dort kochten wir ein interessantes Dreigängemenü. Als Vorspeise gab es Salate und Pizzabrote. Dann vegetarische Spagetti Bolognese als Hauptgang und einen veganen   Schokokuchen zum Dessert. Nachdem wir uns verabschiedet hatten, ging es zurück zum Bahnhof. In Gusow angekommen war der Tag auch schon vorbei.

Das große Finale – Präsentation der Wochenergebnisse

Nach 4 Tagen wird es Zeit für einen Rückblick. Die 4 Gruppen bereiteten sich in den ersten beiden Stunden auf die Präsentation vor. Es ging darum zu zeigen, was man in den letzen 4 Tagen gelernt hatte. In der 3. und 4. Stunde versammelte sich die Jahrgangsstufe 8 in der Cafeteria. Leider können die Bilder die Stimmung während der anderthalb Stunden Präsentation nicht annähernd zeigen. Man merkte deutlich, wer für sein Thema brannte, wer beim Vortrag die Sicherheit eines Entertainers besaß oder wer seine Unsicherheit beim Präsentieren durch albernes Gekichere überspielen wollte.

Die Reaktionen aus dem Publikum waren entsprechend. Neugier. Lachen. Applaus. Staunen, was die anderen gemacht haben. Nur selten blöde Zwischenrufe.

An diesem Tag konnte ein anonymer Feedbackbogen über die Tablets ausgefüllt werden, wo man frei aufschreiben konnte, was einem gefiel und was anders gemacht werden sollte.

Mit dem Aufräumen wurde die Woche der Naturwissenschaften beendet.

Der letzte Schultag im Schuljahr 2022/23

Am Morgen begab sich jede Klasse in ihren Klassenraum bzw. in den Raum, in dem sich der/die Klassenlehrer:in befand. Dort gab es, wie am Ende und mit Beginn jedes Halbjahres, eine Belehrung, die mittlerweile jeder auswendig kann. Nach Ende der ersten 45 Minuten versammelten sich alle Klassen in der Cafeteria, wo die Sieger:innen der Disziplinen des Spiele-Sportfests am Montag ihre Urkunden bekamen, die Gewinner:innen der fachlichen Wettbewerbe, die im Schuljahr stattfanden, ausgezeichnet und die Jahrgangsbesten nach vorn gerufen wurden. Nachdem das Aufrufen der Schüler:innen erfolgt war, bat man nun Frau Dg. nach vorn, da sie mit Ende dieses Schuljahres in ihre wohlverdiente Rente starten darf. Nach einigen dankenden Worten an sie versuchten alle wieder aus der Cafeteria zu kommen, was sich bei so vielen Schülern als echt schwierig herausstellte. Als es alle dann doch aus der Cafeteria geschafft hatten, ging jeder in den jeweiligen Klassenraum und es konnte mit der Zeugnisausgabe beginnen. Mit hoffentlich guten Zeugnissen und vielleicht auch der ein oder anderen Urkunde konnten alle nach der 3. Stunde in die verdienten Ferien starten.

Lisa (8a)

Gewinner:innen der Bio-Olympiade Jg 7
Gewinner:innen der Bio-Olympiade Jg. 8
Gewinner:innen der Bio-Olympiade Jg. 9
Gewinner.innen der Bio-Olympiade Jg. 10
Odin und Fiona W., die Besten im Englischwettbewerb  go4goal/TOEFL  des Jahrgangs 11
Gewinner:innen des Englisch-Wettbewerbs The Big Challenge

Anna S. aus der 8a (rechts) knackte mit ihrem Ergebnis von 325/350 Punkte unseren schulischen Rekord und landete somit landesweit auf den 80. Platz von ingesamt 5206.

Gewinner:innen des Mathe-Känguru-Wettbewerbs Jg. 7
Gewinner:innen des Mathe-Känguru-Wettbewerbs Jg. 8 und 10
Ehrung der Schüler:innen, die beim Besuch der Belarussen dabei waren
Ehrung von Lisa (8a) für die regelmäßige und eigeninitiative Mitgestaltung des Schulblogs
Ehrung der Jahrgangsbesten aus Jg. 7-11
Lisa (8a) erhielt ihre Ehrung als Jahrgangsbeste zu Beginn des folgenden Schuljahres.

Blogwettbewerb 5: Von überfüllten S-Bahnen und Zügen bis hin zum Gruseln und Schreien im „Berlin Dungeon“

Am Morgen trafen wir uns alle ausgeschlafen, da der Treff erst um 9.20 Uhr war, am Bahnhof in Gusow. Mit der Begleitung von Frau Lü. und unserer Klassenlehrerin Frau Bu. liefen wir alle zu den Gleisen und fuhren mit dem Zug, der gegen 9.30 Uhr eintraf, nach Berlin. Auf der Fahrt machten wir das, was so ziemlich alle Jugendlichen in unserem Alter machen: wir waren am Handy. Selbstverständlich nutzten wir dieses nicht nur, um wie erlaubt, Bilder zu machen, sondern um Musik zu hören, Spiele zu spielen oder auch, um andere Klassen auf Instagram zu „stalken“. Durch diese Beschäftigung verging die Fahrzeit wie im Flug und wir kamen schon in Berlin Lichtenberg an, wo wir dann auch ausstiegen. Weiter ging es über Treppen, bei denen die Hälfte der Klasse den heimischen Komfort bevorzugte und dementsprechend die Rolltreppen benutzte, zu den überfüllten S-Bahnen, bei denen wir mit der S5 zum Hackeschen Markt fuhren. Über die Freundlichkeit der Berliner in den S-Bahnen muss man wahrscheinlich nicht reden, doch unsere Begründung dafür war: „Das ist Berlin!“. Einige unfreundliche Berliner später kamen wir auch schon am Hackeschen Markt an. Dort durften wir uns erst einmal frei bewegen und einige holten sich einen Bubble Tea, einen Döner oder gingen zu Starbucks. Viele von uns wollten sich bei dieser Hitze nicht zu sehr bewegen, weshalb sich die halbe Klasse zu denen, die beim Dönerstand saßen, hingesetzt haben. Die anderen, die dann tatsächlich auch etwas zu spät kamen, kämpfen sich derweil durch die Schlange und an der seltsamen Kassiererin im Edeka vorbei. Als diese dann am vereinbarten Treffpunkt ankamen, begaben wir uns alle gemeinsam zum Berlin Dungeon. Wir waren tatsächlich zu früh da, was sich als nichts Positives herausstellte, denn dadurch mussten wir warten. Annabelle und Vanessa gingen währenddessen auf die Toilette, was sie sehr schnell bereuten. Sie trafen nämlich nicht auf eine:n andere:n Besucher:in, sondern auf eine in Leder gekleidete Frau, die wohl sehr gruselig ausgesehen habe. Diese verfolgte die beiden die Treppen hoch und Annabelle und Vanessa kamen etwas verstört zu uns zurück. Nachdem dann noch einige Minuten verstrichen, ging es auch endlich zur Einweisung. Viele überrollte ab dort schon die Angst, denn in dem Rotlicht sahen selbst die besten Freund:innen echt gruselig aus. Nach der Einweisung gingen wir in den ersten Raum, in dem ein Hofnarr war. Dieser haute, als es plötzlich dunkel wurde, mit seinem Stock auf den Boden, wodurch man einen dumpfen Knall hören konnte. Alle zuckten daraufhin zusammen, lachten und konnten den Hofnarren nicht mehr ernst nehmen. Nach diesem Raum fuhren wir mit dem „Fahrstuhl des Grauens“ nach unten zur Folterkammer, in der uns der Folterknecht der Hohenzollern (1618) an einem anderen Besucher die verschiedenen Folterinstrumente „demonstrierte“. Mit einem Floß, das in dieser Tiefe tatsächlich auf Wasser schwamm, ging es im Dunkeln durch den geheimen Tunnel Berlins bis hin zur verwinkelten Pest-Straße von 1576, bei der die Pestarzt-Assistenz auf uns wartete. Mit ihr begaben wir uns in ihre Kammer, in der der Pestarzt auf einem Tisch lag und mithilfe von Soundeffekten „seziert“ wurde. Bevor uns der Weg zum Kerker von Bernau führte, erfuhren wir beispielsweise, weshalb die Pest den „schwarzen Tod“ genannt wurde. Nach dieser Information ging es weiter zum Kerker von Bernau, bei dem wir auf die eingesperrte Catarina Selchow trafen. Sie solle im Jahre 1621 ihrer Mutter Dorothea den bösen Geist in den Kerker geschickt haben, der sie dann der Folter entzogen und sie eingeschläfert habe. Daraufhin wurde sie als Hexe verurteilt und eingesperrt. Auch Anna schien mit der Hexerei vertraut zu sein, weshalb die Wächterin sie ebenfalls in einen anderen Kerker einsperrte. Wir, die anderen, blieben derweil auf unseren Plätzen sitzen und sollten – wer hätte es gedacht – wieder im Dunkeln verweilen. Catarina gefiel das Eingesperrtsein nicht so und sie entpuppte sich doch als Hexe. Plötzlich hörten wir gruselige Stimmen, sahen Lichteffekte, Rauch, Catarina war links, dann rechts, im Kerker von Anna, obwohl dieser versperrt war, und gar unsere Plätze haben sich bewegt. Als die Dunkelheit, die Nacht, vorbei war, kam die Wächterin zurück und meinte, dass Catarina doch keine Hexe sei, weshalb diese freigelassen wurde. Der Scheiterhaufen hätte sich nur für Anna nicht gelohnt, weshalb auch sie freikam. Alle gemeinsam begaben wir uns dann zum geheimen Gericht der Hohenzollern aus dem Jahre 1676, bei dem die verrückten Richter:innen je nach Belieben Hexen und Verräter zum Tode verurteilen. Der Kurfürst befahl seinen Richtern, alle Hexen in Berlin und Brandenburg zur Verantwortung zu ziehen. Zoe wollte sich doch nur einen gescheiten Mann auf dem Brandenburger Tor herbeizaubern, doch dafür landete sie vor Gericht. Auch Luca, der „Fashion Killer“, musste danach vortreten und sich ein Schild, auf dem „Fashion Killer“ stand, umhängen. Nachdem auch er ein solides Urteil erhielt, kam er frei und wir liefen alle zum Spiegel-Labyrinth der Hohenzollern, aus dem wir ewig nicht herausgefunden haben. Dann ging es weiter zur weißen Frau von 1690 und von dort zu einer Volksversammlung, bei der ein Sheriff durch die Mithilfe von uns für große Kartoffeln kämpfte. Von dem Sheriff erhielten wir also die Anweisung, folgende Dinge auf dem Weg zum Serienmörder von Berlin zu sagen: „Was wollen wir? – Große Kartoffeln!“ „Wann wollen wir sie? – Jetzt!“. Auf dem Weg zum Serienmörder Carl Großmann aus dem 19. Jahrhundert kamen wir an einem neben einem Metzgerstand sitzenden Schauspieler vorbei, der vielen Mädchen gefiel, doch am Ende stellte sich heraus, dass dieser schwul sei. Von diesem besagten Schauspieler erfuhren wir einige Fakten über Carl Großmann und betraten mit dem Schauspieler, den wir am Anfang sahen, die Wohnung von Carl, in der wir einen Metzgertisch, auf dem ein Bein lag, erblickten. Wir nahmen Platz und wer zuvor noch nicht schrie, tat dies auf jeden Fall in diesem Raum. Carl wurde am 21. August 1921 festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Aufgrund unseres Aufenthaltes in seiner Wohnung wurde uns ebenfalls die Mitschuld angehangen und wir mussten alle weiter zur Untersuchungshaftanstalt Berlin-Moabit. Dort durften alle Mutigen auf den Free-Fall-Tower „Exitus“, bei dem man im Dunkeln 12 Meter in die Tiefe fiel. Einen lauten Schrei später gingen die, die auf diesem Tower waren, zurück zu den anderen und empfanden ihn gar nicht so schlimm. Somit endete die Stunde im Dungeon und wir begaben uns alle zum Alexanderplatz, an dem wir einen Platz ausmachten, an dem wir uns dann wieder trafen. Ab dort hatten wir nun eine Stunde, um etwas zu unternehmen. Während einige ihren Hunger beim vollen Burger King stillten, zum Alexa liefen oder zu New Yorker gingen, machten es sich die Lehrer in einem Restaurant bequem und verbrachten dort die Zeit. Die Stunde war echt kurz und ziemlich schnell vorbei, weshalb die Rückfahrt immer näher kam. Als wir alle wieder beisammen waren, ging es mit der nächsten überfüllten S7 zurück nach Lichtenberg, wo wir dann 40 Minuten auf unsere Bahn warteten. Alle freuten sich schon darauf, endlich im Zug sitzen zu können, doch die Pendler machten uns einen Strich durch die Rechnung. Für uns hieß es dann für einige Stationen zu stehen, bevor wir uns sehnsüchtig auf die freien Plätze setzen konnte. Gegen 16.30 Uhr kamen wir am Bahnhof in Gusow an und so ging ein mit Stimmungsschwankungen vom Feinsten bepackter Tag zu Ende.

Es war auf jeden Fall ein schöner Wandertag, an dem wir zum einen einiges über die Vergangenheit Berlins erfuhren, zum anderen teilweise das Gefühl bekamen, live in einem Horror-Film dabei zu sein und ein Tag, an dem wir folgende Lektionen mitnahmen: 1. Lasse dich niemals von fremden Leuten ansprechen, dich fragen, ob du Englisch sprechen würdest und dir einen Zettel mit „Money“ zeigen! 2. Gehe niemals zu Starbucks und lasse dich um zehn Cent abziehen!

Lisa (8a)

Das Spiele-Sportfest am letzten Montag vor den Ferien

Am Morgen versammelten sich alle Klassen auf dem Schulhof vor der Cafeteria und versuchten vorerst, in der ganzen Menge, bestehend aus Schüler:innen und Lehrer:innen, die eigene Klasse zu finden. Als jeder seine Klasse fand, stieg Herr We. auch schon auf einen Tisch und leitete das Spiele-Sportfest ein. Danach zählten die Klassenlehrer:innen ihre Schüler:innen und jeder ging dort mit den entsprechenden Lehrern hin, wo ihre Sportart eben stattfand: die Fußballer:innen zum EWE-Stadion, die Volleyballer:innen zum Beach-Volleyballfeld auf unserem Schulgelände, die Tischtennisspieler:innen in die Turnhalle, die Tennisspieler:innen zum Tennisplatz TC Seelow, die Kegler:innen zur Kegelhalle in Seelow, die Tänzer:innen in die Cafeteria, der Wandertrupp wanderte in Richtung Friedersdorf und die Wikinger-Schachspieler:innen hinter die Turnhalle.

Während beispielsweise die Fußballer:innen sich am EWE-Stadion umgezogen und aufgewärmt haben, verweilten die Spieler:innen des Wikinger-Schachs nach Aufbau des Spiels erstmal in der Turnhalle, da es regnete. Nachdem der Regen endlich aufhörte, begannen diese zu spielen. Sander (8a) meinte, dass beim Fußball zuerst die verschiedenen Teams aufgerufen, durchgezählt und danach gesagt worden wäre, welches Team gegen das andere antreten werde.

Beim Volleyball trat Herr Bn. seinen Dienst als Schiedsrichter an und es wurde bei den Spielen echt spannend, da natürlich kein Team verlieren wollte. Weiter führte es die gespannten Zuschaueraugen zum Tischtennis, bei dem Frau Lb. und Frau Jd. als Lehrkräfte dabei waren und den Überblick über die Spiele behielten. In der Cafeteria hätten derweil die Tänzer:innen mit einer Tanzlehrerin, die mithilfe von zwei Leuten aus unserer Schule diesen Kurs geleitet habe, getanzt. Gemeinsam seien die Tanzschritte geprobt und zwischendurch ein paar Pausen zum Trinken, Essen, etc. gemacht worden, so Nelly (7b). 

Während die Kegler:innen, laut Lilli (8b), die Regeln erklärt bekommen und sich in Teams von Jg. 7-11 eingeteilt hätten, jeder zehn Würfe absolviert und man die Punkte der einzelnen Spieler:innen und die der Teams gezählt habe, meinte Anna (8a), dass der Wandertrupp, bei dem als Begleitung Frau Bu. und Frau Mr. mitgekommen seien, zuerst an der Kita „Arche Noah“ und dann an der Straße entlang nach Friedersdorf gegangen sei. Durch einen Tunnel habe ihr Weg gegen 9.06 Uhr nach Ludwigslust und zum Frühstücken um 9.25 Uhr in den Wald geführt. Nach dem Frühstück hätten sie ein Quiz über das Allgemeinwissen und danach eines über Märchen gemacht. Richtung Ende seien sie zum Schweizerhaus gegangen und hätten dort mithilfe von Hinweisen, die sie auf dem Gelände des Schweizerhauses gefunden hätten, noch ein Quiz gelöst.

Sowohl der Wandertrupp und die Tennisspieler:innen als auch die Fußballer:innen kehrten gegen 12.30 Uhr zu unserer Schule zurück. Als alle Schüler:innen und Lehrer:innen sich wieder vor der Cafeteria versammelten, liefen auch schon die Tänzer:innen in den gebildeten Kreis und begeisterten durch ihr schnelles Lernen der Tanzschritte die anderen. Danach stand fest, dass die Siegerehrung nicht am selben Tag erfolgen würde, sondern diese am Mittwoch, an dem es Zeugnisse gibt, stattfinden und die Urkunden den jeweiligen Schüler:innen vor allen anderen ausgehändigt werden. Nach dieser Entscheidung und der Beendung des Spiele-Sportfests konnte jeder nach Hause gehen und sich auf den Wandertag am nächsten Tag freuen.

Lisa (8a)

Gewinner-Teams vom Fußball Jg. 7 und 8
Gewinner-Teams vom Fußball Jg. 9 und 10
Gewinner-Teams vom Volleyball
Gewinner-Teams vom Kegeln
Gewinner:innen vom Kegeln (einzeln)
Gewinner:innen des Quiz beim Wandern
Gewinner:innen vom Tischtennis
Gewinner-Teams des Wikinger-Schachs (Kubb)

Konstruierte Träume


KONSTRUIERTE TRÄUME findet ihr auch
hier.

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Blogwettbewerb 4: Besuch aus Belarus

Am Montag lernten wir die Schüler und deren Betreuer aus Belarus spielerisch kennen und wurden in verschiedene Workshopgruppen eingeteilt. Hier standen Theater, Tanz, Malen und Film zur Auswahl. Am Nachmittag fuhren wir nach Werbig zum Friedenswald, wo uns die Bedeutung von u.a. unserem Landrat Herrn Schmidt und Frau Wilpert übermittelt wurde. Es gab Kaffee und Kuchen und wir sammelten weitere Ideen für unsere Projekte. Danach fuhren wir zum Schloss zurück und jede Schule stellte ihr Land beim Länderabend der anderen vor.

Am Dienstag ging die Erarbeitungen in den Workshop-Gruppen richtig los und am Nachmittag waren bereits die ersten Ideen in die Tat umgesetzt. Die Präsentationen der Ergebnisse wird man am Freitag, den 30. Juni in der Cafeteria bestaunen können – dazu später mehr.

Die Filmgruppe hatte die Aufgabe die Vorbereitungsphase der Gruppen zu dokumentieren, die Woche zusammenzufassen und das Thema „kultureller Austausch und Ökologie“ zu veranschaulichen. Am Abend wurde der Steinofen angefeuert und wir backten unsere selbstzubereitenden Pizzen.

Am Mittwoch fuhren wir mit den Schülern aus Belarus nach Berlin – das größte Highlight der Woche. Kurz nach der Ankunft erhielten wir eine konsumkritische Führung, in der uns bewusst gemacht wurde, in was für einer Wegwerfgesellschaft wir doch leben.

Danach ging es ins Museum der Zukunft, das sogenannte „Futurium“. Hier wurden Möglichkeiten gezeigt, wie unsere Erde in der Zukunft aussehen könnte und wir zudem klimaneutral leben könnten. Von hier aus ging es auf eine Sightseeingtour, in der wir u.a. am Bundestag und am Brandenburger Tor vorbeikamen. Anschließend hatten wir auf dem Alexanderplatz etwas Freizeit zum Shoppen, bevor es zum Zug und somit zum Schloss Trebnitz zurückging.

Vor dem Reichstagsgebäude in Berlin

Am Donnerstag ging die Arbeit in den Workshopgruppen in die finale, intensive Arbeitsphase. Die letzten Schliffe wurden vorgenommen, sodass die Präsentation am folgenden Tag ein voller Erfolg werden können. Außerdem gab es am Abend eine Abschiedsparty, da am folgenden Tag die Abreise aus Trebnitz anstand.

Partystimmung

Am Freitag, den 30.06.2023, wurden die Ergebnisse des einwöchigen Projekts mit den Schülern unserer Partnerschule aus Belarus in der Cafeteria ab 14:00 Uhr präsentiert. Diese bezogen sich hauptsächlich auf das Thema „Ökologie und Klimaschutz“. Vorgestellt wurden Theaterstücke, Choreografien in Form eines Tanzes und gemalte Bilder von Bäumen, dem „Wünschewald“, angelehnt an den Friedenswald in Werbig. Ein weiterer Workshop gab uns durch einen Kurzfilm einen Einblick in die Vorbereitung und Fertigstellung der einzelnen Projekte.

Eröffnung der Abschlusspräsentation
Theater-Vorführung

Nach einer gelungenen Vorführung ging es für unsere belarussischen Gäste in verschiedene Gastfamilien. Dort erlebten sie bis Sonntag zwei Tage den deutschen Alltag. Außerdem besuchten sie am Samstag das Freilichtmuseum in Altranft. An dieser Stelle einen großen Dank an alle Unterstützer (Kuchenbäcker, Gastfamilien, Fahrer etc.). Ohne euch / Sie wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Abschiedsfoto

Christopher & Janne

MOZ-Artikel vom 29.06.2023