Erinnerung an die Vergangenheit – Exkursion nach Hohenschönhausen und Besuch der Bernauer Straße

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts beschäftigten wir uns vorab mit diesem sehr bewegten Kapitel unserer eigenen Geschichte. Dabei ging es unter anderem um das Thema „Demokratie und Diktatur: Herrschaft und Menschenrechte, Umgang mit Opposition und Vielfalt“.

Vortrag vom Jugendoffizier zur Grenzanlage an Bernauer Straße

Um dies hautnah erfahren zu können, besuchten wir zunächst die Bernauer Straße. Diese befand sich an der Grenze zwischen den Berliner Stadtbezirken Wedding und Mitte und war ein Brennpunkt der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte. Der Bau der Berliner Mauer und seine Folgen für die Bewohner der geteilten Stadt wurden hier besonders dramatisch erlebt. Die Geschichte dieser Straße zeigt exemplarisch die Aus­wirkungen des Mauer­­baus: die Zerstörung von Stadt­raum und Lebenswegen, die Trennung von Familien­ange­hörigen und Freunden. Sie dokumentiert die Versuche, der Diktatur durch Flucht in den Westen zu entkommen. Der Ort zeigt die herausragende Funktion der Mauer im Herrschaftsgefüge der SED und das Funktionieren des Mauerregimes.

Die Jugendoffiziere der Bundeswehr erläuterten uns, wie die Grenzanlage errichtet wurde, wie diese aufgebaut war und welche tragischen Schicksale sich vor Ort ereigneten. Viele Gedenk- und Informationstafeln boten weitere, zum Teil schockierende Einblicke in die Vergangenheit.

Gedenktafel für die 140 Maueropfer

Nach diesen ersten, sehr bewegenden Eindrücken ging es weiter in das Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Dieser Ort ist wie kaum ein anderer in Deutschland mit der 44-jährigen Geschichte politischer Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der DDR verknüpft. Auf dem Gelände einer ehemaligen Großküche im Nordosten Berlins wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein sowjetisches Speziallager errichtet. Nach der Schließung des Lagers im November 1946 entstand im Keller des Gebäudes das zentrale sowjetische Untersuchungsgefängnis für Ostdeutschland. Im April 1951 übernahm das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das Gefängnis, erweiterte es im November 1960 durch einen Neubau und nutzte es bis Januar 1990 als zentrale Untersuchungshaftanstalt. Tausende politisch Verfolgte waren an diesem Ort inhaftiert, darunter fast alle bekannten DDR-Oppositionellen.

Der Eingang zum Stasigefängnis

Vor Ort schauten wir uns zunächst einen Film über die Entstehung und Nutzung des Gebäudes an. Im Anschluss wurden wir in mehrere Gruppen aufgeteilt und nahmen an Führungen durch das Gefängnis teil, die von Zeitzeugen oder Historikern durchgeführt wurden. Besonders erschreckend war das sogenannte „U-Boot“, das in den Anfangsjahren von den Sowjets genutzt wurde, um politische Gefangene zu inhaftieren. Aufgrund von grausamen Haftbedingungen starben hier sehr viele Menschen aufgrund von Krankheiten.

Zelle im „U-Boot“ für mehrere Häftlinge

Während der späteren Nutzung durch das MfS kam es dann nicht mehr zu Todesfällen, da die Unterbringung und Verpflegung wesentlich besser war. Jedoch litten viele der Häftlinge an den psychologischen Zersetzungsmethoden wie Schlafentzug, vollständige Isolation oder der gezielten Verbreitung von Desinformationen, z.B. in Bezug auf die Familie. Viele der dort inhaftierten politischen Häftlinge wurden später durch die BRD freigekauft.

Einzelhaft und vollständige Isolation

Der Tag war insgesamt sehr beeindruckend und bewegend und hat uns gezeigt, welche Verantwortung wir tragen, um solch einem Unrechtssystem vorzubeugen. Vielen Dank auch noch einmal an die Bundeswehr und unsere Jugendoffiziere, für die Vorbereitung und Durchführung dieses Tages.

Der Jahrgang 10

BREBIT-Projekt der 8. Klassen

„Können wir unseren Planeten noch retten?“

Am Freitag, den 10. Februar 2023, nahmen auch wir, die 8a, an dem BREBIT– Projekt teil. Wir hatten ein etwas anderes Projekt als die anderen achten Klassen, welches zum Thema „Können wir unseren Planeten noch retten?“ war.

Am Morgen trafen wir uns alle im Raum 504 und stellten die Stühle, die gestapelt an der Seite standen, zu einem Stuhlkreis zusammen. Als sich dann alle aus der Klasse im Raum befanden, begannen wir dieses Projekt erstmal mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Zum Einstieg in dieses Thema sammelten wir dann auf einer Website Begriffe, die die Fragen „Was ist Klimawandel“ und „Was sind die Ursachen“ beantworteten. Mit der Hilfe unserer iPads konnten wir über den QR-Code auf diese Website gelangen und somit den Bildschirm vorn mit unseren Ideen füllen. Dabei fielen beispielsweise die Begriffe „Erderwärmung“, „Temperaturänderung“, „CO2“ und „Fleisch“. Danach schauten wir uns ein ca. dreiminütiges Video an, welches die Folgen und Ursachen des Klimawandels zeigte. Durch dieses Video konnten wir dann noch weitere Begriffe bzw. Wörter auf unserer Liste ergänzen. Beim Begriff Fleisch blieben wir für den Rest des Tages, da das auch, für viele eher unerwartet, einen großen Anteil zum CO2-Ausstoß beisteuert und somit auch einen negativen Beitrag zum Klimawandel leistet. Wir setzten uns dann in Gruppen, die aus zwei oder drei Schüler*innen bestanden, zusammen, um uns über folgende Fragen auszutauschen: „Wie oft gibt es Fleisch oder Wurst bei euch zu Hause?“, „Essen deine Eltern oder Großeltern gerne Fleisch?“, „Was hattest du auf deinem Pausenbrot?“, „Sind Fleisch und Wurst etwas Besonderes?“, „Wo kann man Fleisch kaufen?“, „Was steht auf der Verpackung?“ und „Wie stehe ich selbst zu dem Fleischkonsum?“. Für diese Gruppenarbeit standen uns 15 Minuten zur Verfügung, welche dadurch, dass wir uns über dieses Thema sehr gut austauschen konnten, sehr schnell vorbeigingen. Nachdem wir unsere Antworten auswerteten und die Frage gestellt wurde, ob wir uns vorstellen könnten, vegetarisch/vegan zu leben oder weiterhin auf den Konsum von Fleisch nicht verzichten, wurde uns ein Bild gezeigt, auf dem wir sahen, wie viel Gramm CO2 eigentlich durch den Transport etc. durch die Produkte entsteht. Dabei schockte uns, dass das 200 Gramm Steak  5.340 Gramm CO2 verursacht, hingegen ein Apfel „nur“ 20 Gramm. Die Tiere, die bevor sie auf unserem Teller landen, noch leben, müssen logischerweise auch mit Futter versorgt werden. Dabei kommt Soja ins Spiel. Allerdings hat der Anbau von Soja auch negative Folgen für unseren Planeten, denn um Platz für die Sojaplantagen zu schaffen, werden beispielsweise Regenwälder abgeholzt oder gar abgebrannt, was das danach folgende, ungefähr zehnminütige Video auch zeigte. Um den ersten Stundenblock abzuschließen, sammelten wir an der Tafel noch Argumente für und gegen den Konsum von Fleisch. Argumente für den Konsum von Fleisch waren zum Beispiel der gute Geschmack, es ist nährstoffhaltig, verantwortlich für den Konsum ist die familiäre/kulturelle Prägung und Fleisch ist oftmals günstiger als vegetarische/vegane Ersatzprodukte. Jedoch waren die Argumente gegen den Fleischkonsum folgende: die Tierhaltung bzw. die Bedingungen, wie sie gehalten werden, ein hoher Wasser-/Futterverbrauch, wir nehmen unnötige Medikamente auf, die die Tiere zuvor bekamen und die Monokulturen auf den Feldern.

Im zweiten Stundenblock machten wir eine Stationsarbeit, die aus vier Gruppen bestand. Es gab die Gruppen „Fleischkonsum und seine Folgen“, „Das Fleisch und die Treibhausgase“, „Der Wasserverbrauch“ und „Sojafutter“. Jede Gruppe bekam zu dem jeweiligen Thema ein Arbeitsblatt, welches sie gemeinsam bearbeiten mussten. Die Ergebnisse, die wir in der Gruppe zusammentrugen, werteten wir dann mit den anderen Gruppen aus, also jeder stellte seine Ergebnisse der Gruppenarbeit vor. Nach der Gruppenarbeit wurde uns ein Bild gezeigt, auf dem wir sahen, was alles in einem Kilogramm Rindfleisch steckt, und zwar 2,6kg Getreide, 20,65kg Treibhausgase, 27 bis 49 m² Nutzfläche und 15.415l Wasser. Danach stand eine neue Gruppenarbeit an. In diesen Gruppen mussten wir innerhalb von 35 Minuten ein eigenes Gericht zusammenstellen, welches einmal mit und einmal ohne Fleisch sein sollte. Dabei nutzten wir die Website: interaktiv.tagesspiegel.de, auf der wir neben den Zutaten sahen, wie viel CO2 dabei entsteht. Nachdem wir die Rezepte miteinander verglichen, nach der Herkunft der Zutaten googelten (Länder, aus denen die Zutaten kommen) und unsere Rezepte vorstellten, stand auch schon die Mittagspause an.

Nach der Mittagspause beschäftigten wir uns als erstes mit der Frage „Was sind ökologische und ökonomische Auswirkungen des Klimawandels?“. Dazu kamen die Ideen, dass ein hoher CO2-Ausstoß entsteht, der Sojaanbau betrieben wird, hohe Energiekosten für die Tiere im Stall entstehen und es eine Spaltung zwischen vegetarischen/veganen Menschen und Fleischessern gibt. Zum Schluss stand noch eine Talkshow zum Thema „Wer trägt die Verantwortung?“ an, in der es fünf Gruppen gab, „Vertreter*innen aus der Politik“, „Großunternehmen“, „KM-Bäuer*innen aus Brandenburg“, „Umweltschützer*innen“ und „Verbraucherinnen“. Jeder sollte sich dann für eine Gruppe entscheiden, wobei sich die Gruppen „Bäuer*innen aus Brandenburg“ und „Umweltschützer*innen“ zusammentaten, da es nicht genügend Schüler*innen gab. Anna und ich (Lisa) wollten die Moderatorinnen sein, weshalb wir in den danach folgenden 25 Minuten, während die anderen über ihre Bedürfnisse in ihren Gruppen nachdachten, uns beide zusammensetzten und überlegten, wie wir die Talkshow einleiten und Fragen bzw. Gegenfragen an die einzelnen Gruppen stellen könnten. Als die 25 Minuten vorbei waren, setzten sich die jeweiligen Gruppen so zusammen, dass sie uns (Anna und mich) sehen konnten.  „Hallo und Herzlich Willkommen zu unserer muhtastischen Talkshow!“, sagten wir gleichzeitig. Vielleicht kommt jetzt die Frage auf, wieso „muhtastisch“? Das aus diesem Grund, dass wir eben passend zum Thema einen Kuh-Hut trugen und es einfach witzig war, die Einleitung der Talkshow damit zu verbinden. Als erstes fragten wir die Verbraucher*innen, was ihr Bedürfnis sei, worauf sie antworteten, dass sie Fleisch wollen. Dann die Bauer*innen, die auf die Nachfrage der Verbraucher eingehen würden, wenn sie genügend Geld hätten, weshalb diese Frage uns dann zu den Politikern führte. Diese meinten dann aber, dass sie nicht die finanziellen Mittel dazu hätten und aus diesem Grund das Bedürfnis der Bauern nicht unterstützen. So ging es dann weiter, bis wir schlussendlich jede Gruppe fragten, wer nun eigentlich die ganze Verantwortung dafür trägt. Jede Gruppe wurde sich sehr schnell einig, dass es letztendlich die Politiker sind, die die Verantwortung dafür tragen und die Kaufentscheidungen der Verbraucher*innen lenken müssten. An dieser Stelle könnte man sich vertiefend mit dem sog. Nudging auseinandersetzen. Am Ende der Talkshow fassten wir nochmal kurz alles zusammen, was wir in dieser Show besprachen. Zum Schluss wurde noch ein weißes T-Shirt (in Deutschland produziert) auf einen Tisch gelegt, auf dem jeder einen Punkt, den er/sie als wichtig erachtet, zu der Frage „Was möchtest du für die Umwelt und die Zukunft der Gesellschaft tun?“, aufschreiben sollte. Nachdem wir den Raum aufräumten, also die Tische und Stühle an ihren ursprünglichen Platz stellten, ging ein interessanter und vor allem lehrreicher Tag zu Ende.

Ich denke, dass dieses Projekt uns echt vieles über den Fleischkonsum, seine Folgen und unter welchen Umständen wir diesem Konsum nachgehen, beigebracht hat und uns vielleicht auch zum Nachdenken brachte, ob nun der Fleischkonsum unter diesen Umständen wirklich notwendig ist oder nicht.

Lisa (8a)

Bunte Trikots – Vergiftete Flüsse

Die anderen beide 8. Klassen beschäftigten sich mit diesem Projekt, in dem es um die Produktion für uns günstiger Sportbekleidung in Indien ging. Der Bericht folgt noch.

„Woyzeck“ im Kleist Forum

Die Inszenierung war von der musikalischen Begleitung, der Konstruktion des Bühnenbilds, die so konzipiert war, als wäre sie ein auseinandergebrochenes Puzzle, und der Modernisierung des Inhalts geprägt. Alle drei Ebenen fungieren als Medium für den ausgetragenen Konflikt Woyzecks als Individuum im Kreis der Machtverhältnisse.

Die Inszenierung weist einige Abweichungen von Büchners Werk auf. Als erstes der Schluss, der praktisch wieder mit dem Anfang beginnt, denn die dargestellten Ereignisse seien nur ein Traum Woyzecks gewesen. Außerdem ist Andres eine Frau und Doktor, Hauptmann und Tambourmajor werden ebenfalls von Woyzeck getötet, im Original nur Marie. Das Stück erfährt insgesamt eine Aktualisierung, sexuelle Offenheit, berufliche Selbstverwirklichung von Frauen, denn Andres ist Soldatin, uneheliche Kinder als Normalität, die nicht mehr für gesellschaftliches Aufsehen sorgen sind beispielhaft zu nennen. Im Zentrum steht die Posttraumatische Belastungsstörung Woyzecks nach einem Einsatz, die Armut wird nur am Rande als Ursache seiner Unfähigkeit, Marie ein guter Partner zu sein, thematisiert.

Die Inszenierung war überraschend gut . Die Aufführung zeigte mir, trotz schlimmer Erwartungen, das komplette Gegenteil dieser. Woyzeck war die beste Aufführung, die ich mir angeschaut habe und ich war wahrscheinlich auch nicht die Einzige, denn das Publikum ist genauso begeistert gewesen. Ich würde einen Besuch dieser Inszenierung jeder Klasse empfehlen.

Lisa (Jg. 12)

Letzter Schultag im ersten Halbjahr

Die 25 Minuten vergingen sehr schnell und die Jahrgänge 7-10 sammelten sich mit den Lehrern, mit denen sie zuvor die Zeit verbrachten, in der Cafeteria. Als es ruhig wurde, liefen alle drei siebten Klassen nach vorn, in ungefähr die Mitte des Raumes. Bevor es allerdings mit der Vorstellung losging, erwartete die 7c noch eine kleine Überraschung, weshalb sie einen Schritt nach vorn machten, um sich von den anderen hervorzuheben. Herr Braun – Wangerin, ein Mann von der Sparkasse, und Frau Di., Klassenlehrerin der 7c, begaben sich zu den nun hervorgetretenen Schülern und  verkündeten, dass sie in der PS-Lotterie der Sparkasse eine Klassenfahrt nach Stralsund gewannen, die sie nicht bezahlen müssen. Nachdem sie ihr Glück kaum fassen konnten, ging es um 8:40 Uhr auch endlich mit der Vorstellung los.

Den Anfang zum Theaterprojekt, „Unsere Erde, Umwelt/Frieden“, machten alle drei Klassen mit einem Gedicht über Raben. Danach blieben einige Schüler*innen vorn und riefen Namen, von denen, die noch standen. Die Person, deren Name fiel, erzählte, was Müll für sie bedeutet. Zum Beispiel sagte eine Schülerin: „Müll ist für mich alte Kleidung, die anstatt sie weiter zu tragen, weggeworfen wird“. Weiter ging es mit einem kleinen Theaterstück, „Fluch der Gruselgranny“, in dem sie Jugendliche darstellten, die Müll auf eine ältere Dame, auch durch eine Schülerin dargestellt, warfen und sie beleidigten. Danach folgten die Tänzerinnen, die uns ihre tänzerische Seite zum Lied „Monsta von Culcha Candela“ zeigten und uns, das Publikum, durch ihre Synchronität ins Staunen versetzen. Wenn man das Lied kennt, könnte man denken, dass es vielleicht vom Thema her nicht ganz passt, doch auch „Liebe ist persönlicher Frieden“ (Zitat von Frau Di.). Das Theaterstück mit der Granny kam danach, als sie erneut Müll auf die ältere Dame warfen, nur mit dem Unterschied, dass eine Jugendliche das nicht mehr wollte. Sie wurde dann als „uncool“ angesehen, allerdings aus nicht nachvollziehbaren Gründen, denn man wirft keinen Müll auf andere Menschen, Tiere oder in die Natur, was dieses Theaterstück uns bildlich nochmal vor Augen führte. Nach diesem Stück traten wieder die beiden Moderatorinnen in die Mitte, um die nächste gespielte Situation anzukündigen, was sie zuvor nach jedem Schülerwechsel auch taten. Die Schüler*innen, die sich nun in der Mitte befanden, stellten Demonstranten dar und hielten einige Schilder hoch, auf denen sowas stand wie: „Kein Müll“ oder auch „Rettet die Erde“. Dazu riefen sie zusammen: „Wir demonstrieren für die Umwelt!“. Einige von den „Demonstranten“ setzten sich dann auf die sich dahinter befindende Bühne, da sie das Festkleben der Hände der Demonstranten auf einer Straße darstellten. Dazu kam ein Schüler auf einem BobbyCar mit der „Bi Ba BobbyCar…“ Musik im Hintergrund, was alle ein wenig zum Schmunzeln brachte. Er stellte dann einen genervten Autofahrer da, der einfach nur zur Dönerbude wollte, aber durch die Demonstranten davon abgehalten wurde. Nun kamen wir, das Publikum, ins Spiel. Die Moderatorinnen fragten uns, ob die Demonstranten auf dem Boden kleben bleiben dürfen oder, ob sie nicht kleben bleiben dürfen, um somit die Retter auf dem Weg zu einem gestrandeten Wal vorbeizulassen. Die Mehrheit entschied sich für Letzteres, weshalb sie sozusagen vom Boden losgerissen wurden.

Einen Applaus später betraten einige Schülerinnen die Bühne, auf der sie das Lied „Astronaut“ sangen und dabei von einem zum Rhythmus passenden Klatschen des Publikums begleitet wurden. Danach folgte ein Rap-Song namens „Warum Krieg?“, den einige Jungen rappten. Bevor die dritte Theaterszene losging, erfolgte ein kleiner Umbau, bei dem ein Klassenzimmer nachgestellt wurde. Dort stellten sie eine für Lehrer wahrscheinlich bekannte Situation nach, und zwar quatschende Schüler, die mit ihrem Gespräch nicht bis zur Pause warten konnten. Der „Lehrerin“ wurde es dann zu viel, weshalb sie eine Fernbedienung zückte und auf Knopfdruck Ruhe ins Zimmer brachte. Danach betrat eine Schülerin die Bühne und sang ganz allein das Lied „Over the rainbow“. Nachdem sie das Publikum ins Staunen versetze, da sie sich traute allein ein Lied zu performen, stand noch eine letzte Szene vom Theaterworkshop an, die im Wartezimmer einer Heilarztpraxis spielte. Ein Ende der Vorstellung war nun langsam in Sicht, allerdings nur langsam, da noch die Lieder „Lemon Tree“ und  das Lied „Traum von Cro“, welches in Form von Gesang, zwei E-Gitarren, einer Akustik-Gitarre und einem kleinen Schlagzeug aufgeführt wurde, anstanden. Dann zeigten die 7. Klassen ein Video, in dem sie die einzelnen Workshops vorstellten, Ausschnitte von den Proben in den einzelnen Räumen zeigten und einige Schüler*innen aus den jeweiligen Workshops befragten, was sie in dort eigentlich alles machten. Als erstes der Theaterworkshop „Körpersprache“, als zweites der richtige Theaterworkshop mit Lorenz, dann der Musikworkshop mit Jonny (Gesang, Instrumente), danach der Rap – Workshop mit Henk, zum Schluss der Trommelworkshop mit Sol und der Tanzworkshop. Am Ende der Vorstellung zeigte uns der Trommelworkshop, was sie alles in der Woche lernten, indem sie einen schönen Rhythmus trommelten. Nach einem echt verdienten Applaus, weil die 7. Klassen sich ihre Nervosität nicht anmerken ließen, strömten alle nach draußen und genossen die restliche Pause, die nur noch aus 10 Minuten bestand.

Für die Zeugnisausgabe begab sich jede Klasse in den Raum des Klassenlehrers. Nach der Belehrung, die mittlerweile alle auswendig können, bekam jeder sein hoffentlich gutes Zeugnis und konnte so in die einwöchigen Winterferien starten.

Lisa (8a)

Die 7c mit ihrem überraschenden Gewinn dank Siri – Einer Klassenfahrt nach Stralsund !

NaWi-Woche

Die NaWi-Gruppe „Wasser“

1. Tag: Zuerst haben wir besprochen wie die Woche ablaufen wird. Danach haben wir gesagt, was wir alles mit Wasser in Verbindung bringen. Als nächstes wollten wir schmutziges Wasser reinigen und haben uns deshalb Sand und Erde geholt. Frau Buchholz hat uns dann noch Kochsalz und zerriebene Kohle gegeben. Dann haben wir die Mischung durch ein Sieb geschüttet, wobei die größten Teile im Sieb blieben. Das Wasser war trotzdem noch dreckig und deswegen haben wir es zuerst durch einen Kaffeefilter und dann durch einen feineren Filter fließen lassen. Das Wasser war dann sauber. Danach haben wir das Salz aus dem Wasser gewonnen, nachdem wir es auf einem Dreifuß über dem Brenner erhitzt haben. Dadurch war unser Wasser weg und das Salz blieb übrig. Man nennt dieses Trennverfahren Eindampfen. Um uns auf das Klärwerk, wo wir morgen hingehen, vorzubereiten, haben wir einen Film geguckt und etwas im Buch gelesen. Als letztes haben wir verschiedene Experimente gemacht. Bei einem Experiment haben in ein Becherglas Wasser reingeschüttet und viele Münzen. Wir waren überrascht, wie lange es gedauert hat, bis das Glas endlich überlief. Dann haben wir ein Wasser – Sand – Gemisch gemacht und morgen gucken wir, ob es sich verändert hat. Vielleicht ist das Wasser ja dann nicht mehr so trüb? 

Madlen & Moritz (8c)

2. Tag: Heute sind wir um 8:10 Uhr zum Klärwerk gegangen. Es war ziemlich lustig, aber es hat auch etwas gestunken. Um 9:20 Uhr waren wir auf dem Weg zurück zum Gymnasium, aber als wir beim Gymnasium waren, war es schon 9:50 Uhr, das heißt, wir haben unsere Pause verpasst und haben sie dann nachgeholt. Um 10:30 Uhr war unsere Pause vorbei und für uns hat der Unterricht wieder angefangen. In der 3. und 4. Stunde haben wir über das Wasserwerk geredet und in der 5. und 6. Stunde haben wir mit unserern Experimenten angefangen. Einige mussten noch zum Edekamarkt und haben noch ein paar Sachen geholt. Es war ein sehr schöner und lustiger Tag.

Abby, Isabell (8a) & Rommie (8b)

3. Tag: Heute am Mittwoch, den 18. Januar 2023, haben wir im Chemiekurs das Wasserwerk Seelow besucht. Hier wurden uns die Wasserspeicher gezeigt, die wie kleine Hügel errichtet sind. Außerdem wurde uns erzählt, wie das Wasserwerk funktioniert und wohin das Wasser geleitet wird. Als wir um 9:55 Uhr wieder in der Schule waren, holten wir die Pause nach. Danach ging es weiter ans Experimentieren. Die meisten versuchten sich an den Experimenten, die sie am Vortag schon versucht hatten. Nachdem alle damit fertig waren, endete auch schon der Tag.

Theo & Mia (8c)

4. Tag (Exkursion zum Naturkundemuseum Berlin): Der Ausflug begann am Bahnhof in Gusow. Um 8:20 Uhr war Treffpunkt und kurz darauf kam auch schon unser Zug, der uns nach Berlin Ostkreuz brachte. Die Zugfahrt war sehr entspannt und jeder bekam einen Platz. Nachdem wir in Berlin Ostkreuz ankamen, kauften Frau Buchholz und Herr Wellmer uns Tickets für die Rückfahrt. Wir liefen los und fuhren mit der S – Bahn weiter bis wir weiter zu einer U – Bahn liefen, mit der wir anschließend zum Naturkundemuseum fuhren. Im Naturkundemuseum angekommen, mussten wir erstmal unsere Jacken abgeben. Herr Wellmer und Frau Buchholz erzählten uns nochmal etwas und dann teilten wir uns alle auf und liefen durch das riesige Museum. Wir sahen sehr viele Skelette und ausgestopfte Tiere…

Die Ausstellungen waren sehr beeindruckend, besonders die Halle, in der verschiedene alte Fische und andere Meerestiere in Behältern mit Flüssigkeit eingelegt waren. Nach einer Stunde im Museum fuhren wir mit der U – Bahn zum Alexanderplatz. Dort hatten wir 1,5 Stunden Zeit, um uns dort frei zu bewegen. Manche gingen zu McDonald’s, andere shoppten und auch Starbucks blieb nicht unbesucht. Als unsere freie Zeit abgelaufen war, trafen wir uns alle an der Weltzeituhr und liefen von dort zurück zur S – Bahn und machten uns auf den Rückweg. Unser Zug hatte 10 Minuten Verspätung, aber sonst lief alles gut und wir kamen heil zu Hause an. Der Tag hat mir sehr gut gefallen und es war ein schöner Ausflug.

Annabelle (8a)

Das Projekt „Physik – Pfiffige Elektronik

Montag – Wir starteten die Naturwissenschaftliche Woche damit, dass wir vorerst über unsere Zukunft sprachen. Dazu schauten wir uns ein ca. 30-minütiges, zusammengeschnittenes Video an, welches zum Einen zeigte, wie schrecklich es eigentlich unserer Welt geht, unter welchen schlechten Umständen andere Menschen an die Rohstoffe aus der nicht mehr gebrauchten Elektronik versuchen zu kommen und zum Anderen, was es mittlerweile für Technik gibt. Nach diesem Video teilten wir uns in vier Gruppen auf, in denen wir besprachen und dann auf ein Plakat brachten, wie wir uns unsere Zukunft vorstellen bzw. sie verbessern könnten. Nachdem jede Gruppe ihre „Pläne“ für eine bessere Zukunft vorstellte, stand noch das Löten auf dem Plan, wofür wir für den morgigen Tag, auf einer kleinen Holzscheibe, erstmal übten. Nach einigen Nervenzusammenbrüchen und leichten Verbrennungen meisterte jeder diese Übung.   

Dienstag – Heute, am zweiten Tag der Naturwissenschaftlichen Woche, widmeten wir uns dem Löten auf der Platine. Stück für Stück und mit der Hilfe von Herrn Lu. und Herrn Dl. löteten wir immer mehr Bauteile auf die Platine. Die Zeit verging wie Flug und einige stellten ihre Platine fertig, während andere nach Stundenschluss noch etwas länger blieben, um sie fertig zu stellen. Dies war wichtig, sodass wir sie am morgigen Tag an die Computer anschließen können.

Mittwoch – Am heutigen Tag zeigte sich, ob das Löten am Vortag erfolgreich war oder nicht. Nachdem Herr Dl. sich die Platinen anschaute, einige fertig bzw. funktional lötete und dann das „Go“ gab, also dass alle Platinen in Ordnung waren und es keine Kurzschlüsse gab, konnte es mit dem Programmieren losgehen. Dazu befanden wir uns, nach einer kurzen Sauber-mach-Aktion im Raum 405, im Computerraum. Das Programmieren hat, trotz des Aufwandes, viel Spaß gemacht, denn wenn man es auf den sogenannten Arduino gespielt hat, der mit der Platine verbunden war, konnte man das sehen, was programmiert wurde. Zum Beispiel leuchteten LED0, dann LED1 usw. und gingen nacheinander wieder aus, was sich immer wiederholte, solange der Arduino Strom bekam.

Donnerstag – Am vierten Tag trafen wir uns um 8:15 Uhr am Bahnhof in Seelow, denn für uns stand auf dem Plan, dass wir zum IHP (Leibnitz-Institut für innovative Mikroelektronik) fahren. Wir hatten eigentlich vor, mit dem Zug zu fahren, doch bei unserem Glück mussten wir die Bus-Option nehmen. Dieser kam allerdings erst um 8:50 Uhr. Angekommen in Frankfurt begaben wir uns schnell zur Straßenbahn, um damit dann zum Technologiepark zu fahren, wo sich auch das IHP befindet. Am IHP erfuhren wir interessante Dinge über dieses Institut. Wir wurden dann in einen Bereich gebracht, wo wir uns eine Art von blauen Plastikschuhen über unsere normalen Schuhe ziehen mussten. In diesem Bereich sahen wir zum Einen Mitarbeiter in spezieller Kleidung, viele Geräte und zum Anderen einen riesigen Fahrstuhl, der bis zu 10.000kg aushält. Später setzten wir uns in einen eher zugänglicheren Raum mit Computern, wo wir ein kleines Fahrgestell bekamen, welches wir an unsere Platinen machten. Dort programmierten wir, dass dieses Fahrgestell fährt. Nachdem wir dort aßen, fuhren wir wieder zurück und ein interessanter Tag neigte sich dem Ende zu.

Freitag – Der letzte Tag der Naturwissenschaftlichen Woche stand an. Wir trafen uns in der 1./2. Stunde im Raum 405, wo wir uns in vier Gruppen einteilten. In diesen Gruppe bereiteten wir einen kurzen „Vortrag“ dazu vor, was wir an den Tagen alles erlebt haben. Jede Gruppe bekam dabei einen Tag. Wir legten auch zwei Moderatorinnen fest, die alles sozusagen moderierten. Nachdem wir die Vorstellung unserer Woche übten, wurde es ernst und wir begaben uns in die Cafeteria, in der jedes naturwissenschaftliche Gebiet ihr Thema vorstellte. Erst „Biologie – Ein Abstecher ins Schlaraffenland“, dann „Chemie – Wasser, ein vielseitiger Stoff“, danach „Physik – Energiegeladen“ und zum Schluss wir: „Physik – pfiffige Elektronik“. Nach der Vorstellung gingen wir wieder in den Raum 405 und beendeten den letzten Tag der NaWi-Woche dort.

Ich denke, dass diese Woche für alle sehr schön war. Auch wenn man bei einigen Dingen mit seinen Nerven kämpfen musste, war diese Woche sehr lehrreich, denn man lernte beispielsweise das Löten, das Programmieren und vor allen einen sozialen Umgang in Gruppenarbeiten mit den anderen 8. Klassen.

Lisa (8a)

Das Projekt „Energiegeladen“

Montag – Die naturwissenschaftliche Woche startet. Wir sind im Kurs „Energiegeladen“. Wir wurden zuerst in das Thema eingeführt. Wir arbeiteten in verschiedenen Gruppen, ein Endresultat seht ihr im folgenden Anhang. Im zweiten Block schauten wir einen Film, in dem es um die Geschichte des Autos ging, zu diesem Film haben wir mehrere Aufgaben erledigt, wie z.B. „Welche Leistung hat der VW Käfer?“. Im dritten Block suchten unsere Mitschüler Informationen zu den Antriebsarten (Gas, Wasserstoff, Diesel, Elektro und Benzin) der Autos. Der Tag hat uns allen Spaß gemacht, wir hoffen auf weitere ereignisreiche Tage.

Amadeus, Luca, Sander (8a) & Khaled (8b)

Dienstag – Am 17.1. sind wir ins Technikmuseum gefahren. Als erstes mit dem Bus. Der Bus wird mit einem Dieselmotor angetrieben. Danach sind wir mit dem Zug gefahren. Der Zug benutzt einen Mischmotor. Nach der Zugfahrt fuhren wir mit der S-Bahn weiter. Die S-Bahn bewegt sich mit Hilfe von Strom. Zum Schluss benutzen wir noch die U-Bahn, diese wird mit sogenannte Gleichstrommotoren betrieben. 

Im Museum angekommen hat uns der Tourführer einige Autos gezeigt, zum Beispiel einen alten Benz. Der Benz war im Gegensatz zu heutigen Automodellen sehr groß und das Lenkrad war damals noch auf der anderen Seite. Außerdem hatte der Benz vorne eine Kurbel, mit der man das Auto gestartet hat. Etwas später hat er uns einen Maserati gezeigt. Der Maserati ist viel kleiner als der Benz. Der Maserati wurde auch sehr viel gebaut. Dann sind wir in das andere Gebäude gegangen. Dort konnten wir wählen zwischen den Ausstellungen Schiffe und Flugzeuge. Wir sind in die Ausstellung der Flugzeuge gegangen und danach wieder zurückgefahren.

Leonard, Max & Jason (8a)

Mittwoch – Am Morgen des 18.01.2023 werteten wir unsere Fahrt nach Berlin aus, welche am vorherigen Tag stattfand. Wir schrieben einen Bericht darüber, wie es uns gefallen hat und einige Jungs schrieben den Blog-Eintrag über den vorherigen Tag im Technikmuseum. Als wir mit dem Bericht fertig waren, fingen wir an, solarbetriebene und batteriebetriebe Roboter zu bauen. Vielen fiel die Handarbeit mit den kleinen Teilchen am Anfang schwer, aber wir gewöhnten uns schnell daran. Als die Ersten mit den Robotern fertig waren, versuchte sie ihn mit UV-Strahlen aufzuladen, doch der Himmel war bewölkt, weshalb dies nicht funktionierte. Allmählich beendeten alle ihre Arbeit an den Robotern und versuchten noch einen zu bauen oder räumten auf. Es hat uns allen viel Freude bereitet und wir haben alle unseren Roboter sehr ins Herz geschlossen.

Hargun, Alexandra, Anna & Emely (8a)

Am Freitag fanden die Präsentationen der einzelnen Gruppen in der Cafeteria statt. Jede Gruppe berichtete darüber, wie die einzelnen Tage abgelaufen sind und stellte somit das eigene Projekt vor.

Vom Theaterstück zum Roman und zurück

Schwer vorstellbar erscheint es, dass es sich bei diesem in der Mitte des 21. Jahrhunderts spielenden Werk über Gesundheit, ein totalitäres Regime, Geschwisterliebe und den Machtmissbrauch von Medienvertretern einmal um ein Drama handelte, das Juli Zeh zum Thema Mittelalter konzipiert hat. Um diese Entwicklung nachvollziehen zu können, taten sich der LK und ein GK Deutsch 12 zusammen, um den Prozess „im Rückwärtsgang“ nachzuvollziehen.

Am Mittwoch schrieb ein Teil der Schüler ein Romankapitel in eine Szene um, der andere Teil befasste sich mit der ursprünglichen Szene aus dem Jahr 2007, verglich die vorgenommenen Veränderungen im Roman und erörterte deren Motive. Am Donnerstag kamen die zwei Kurse zusammen, um den mutigen Schauspielern bei ihrer Inszenierung der sogenannten „Zaunreiterinnenszene“ zuzuschauen. In dieser setzt sich die Protagonistin Mia mit ihrer temporären Begleiterin, der „idealen Geliebten“, auseinander, während sie ihr staatlich vorgeschriebenes Pflichtworkout am Hometrainer absolviert.

Anschließend haben die Kurse gemeinsam erörtert, ob man im Roman auf eben jene „ideale Geliebte“ verzichten könnte. Sie ist eine Fantasie Mias, fungiert jedoch als Freundin, Mutter, emotionale Verbindung zu ihrem verstorbenen Bruder und Stellvertreterin seiner staatskritischen Gedanken. Daher stellte sich auch die Frage, anhand welcher Alternativen diese Funktionen im Roman hätten ersetzt werden können.

Es stellte sich heraus, dass die „ideale Geliebte“ scheinbar unverzichtbar für die Romangestaltung ist, denn keine der Alternativen, wie etwa Erinnerungen, Familienmitglieder oder innere Monologe, weisen all ihre Zuschreibungen auf. Abgerundet wird diese Erkenntnis durch die Erklärungen Juli Zehs zu dieser außergewöhnlichen Figur: „Viele Leser wundern sich über die ideale Geliebte, was ich gut verstehen kann. Als eine Art Hirngespinst oder Halluzination passt sie eigentlich gar nicht in die Corpus-Delicti-Welt und schon gar nicht zu Mia, die immer so rational und bodenständig sein will. Wahrscheinlich ist die ideale Geliebte genau deshalb in den Text hineingeraten – als irrationales Element, das das Bedürfnis der Menschen nach Träumen und Phantasien hochhält, während außen herum alles berechnet wird.“ (Juli Zeh, Fragen zu Corpus Delicti, S. 66, München 2020).

Di

Mit Josef und Maria in das neue Jahr

Es stand nämlich auf dem Plan, dass wir in die Kirche gehen. Als alle da waren, ging unser kurzer Fußmarsch auch schon los. An der Kirche angekommen liefen wir ein Stockwerk nach oben und begaben uns dort in einen Raum, wo viele Stühle in einem Kreis aufgestellt waren. Jeder suchte sich einen Platz und kurz danach wurde eine Tüte herumgegeben, aus der sich jeder einen Zettel rausziehen sollte. Auf den Zetteln standen Rollen zu der Geburt Jesus. Zum Beispiel: Maria spielt, Maria liest, Josef spielt, Josef liest, usw. Die Schüler*innen, auf denen ihre Rolle und „spielt“ stand, begaben sich erstmal in die Mitte des Stuhlkreises. Die Hirten beispielsweise sollten dann in die eine Ecke, während Maria und Josef in die andere gingen. Alle Schüler*innen, auf deren Zetteln die Rolle und „liest“ stand, bekamen einen Text, der dann mit versetzten Rollen vorgelesen wurde. Die, die in der Mitte waren, also die, die „spielen“ sollten, mussten das tun, was vorgelesen wurde. Das witzige daran war, dass die männlichen Rollen nicht unbedingt die Jungen bekamen, genauso wie die weiblichen Rollen. Als die Geschichte fertig gespielt wurde und jeder mindestens einmal lachen musste, bekamen alle einen leeren Zettel, auf den man seinen Namen aufschreiben sollte. Diesen legten wir in die Tüte, die dann wieder herumging. Vorher setzten sich zwei Mädchen und zwei Jungen auf Stühle, die für jeden direkt sichtbar waren. Das Ziel: statt den beiden Jungen bzw. Mädchen, zwei Jungen bzw. Mädchen. Nur wusste erst niemand, wer welche*r Schüler*in war. Die erste Runde ging an die Jungen, doch mit viel Ehrgeiz schafften auch wir (die Mädchen) einen Sieg zu holen. Die letzte Runde entschied, wer gewinnt. Der Sieg der letzten Runde ging auch an uns, weshalb wir insgesamt gewannen. Gegen 9:20 Uhr liefen wir wieder zurück zur Schule, an der wir, wie üblich, in der Pause und diesmal nass ankamen, da es auf einmal regnete.

Ich denke, dass dieser Kurzausflug zur Kirche echt schön war, schon allein, weil es witzig gestaltet wurde und man einen tollen schulischen Start ins neue Jahr hatte.

Lisa (8a)

Gemeinsam eine ruhige Kugel schieben?

Angekommen an der Halle zogen sich alle erstmal Turnschuhe an und teilten sich auf die vier Bahnen auf bzw. haben schon vorher beschlossen, wer in welchem Team ist. Da auf der vierten Bahn der Fernseher nicht unbedingt mitmachen wollte und nicht anging, schrieb Frau Bu. die Zahlen auf die sich daneben befindende Tafel und strich sie dann weg. Während das eine Team versuchte möglichst die niedrigen Zahlen (1-5)  zu erreichen, brauchten andere die höheren Zahlen (6-9), um zu gewinnen. In der zweiten Runde traf der nicht funktionierende Bildschirm das Team, in dem ich mich befand. Das eine Team kegelte eine Neun nach der anderen, während wir noch versuchten bis mindestens zur Acht zu kommen. Die Zeit verging und langsam wurde es Zeit wieder zurück zur Schule zu gehen. Bevor es allerdings losging, bekam jeder ein kleines Geschenk von Vanessa, eine unserer Klassensprecherinnen. Danach liefen wir zurück zur Schule, an der wir wie üblich auch, wenn wir etwas außerhalb der Schule machen, in der Pause ankamen. Für uns verlief der Tag auch weiterhin gut, denn wir hatten dann nur noch eine Stunde Geografie, in der wir Stadt-Land-Fluss spielten und eben noch eine Stunde WAT, allerdings gab es Aufgaben für zu Hause.

Lisa (8a)

~Weihnachten liegt in der Luft~

Lennard W., Matti S. und Emely-Tabea K. (Jg. 12) begleiteten dabei das Publikum mit witzigen Bräuchen, Traditionen, Klischees aber auch lustigen Konversationen durch den Abend.

Ansonsten verzauberten uns viele Künstler*innen mit ihren Darbietungen, wie Siri mit ihrem Talent auf der Bratsche, die Trios bestehend aus Leonie K., Lea, Leonie G. (7c) und Amelie, Emma, Elli (7b) mit Gesang oder auch Bourhan und Fiodor (7c) mit ihrer lustigen Fassung von „Rudolf“. Magda und Paula (Jg. 11), aber auch Elias und Jonah aus dem 12. Jahrgang zeigten ihr Können auf dem Klavier, welches große Begeisterung bei dem Publikum auslöste. Polina (7a) ließ uns mit ihrem ukrainischen Weihnachtslied auf dem Klavier auch an die Leute in der Ukraine denken, die dieses Jahr Weihnachten unter schrecklichen Umständen erfahren mussten. Dank unseres Religionslehrers Herr Kr. durften wir erleben, wie der Seelower Posaunenchor uns das Weihnachtsgefühl näherbrachte. Den krönenden Abschluss an diesem Abend bildeten Annabelle (8a) und Isabell (8b) mit ihrer einzigartigen Stimme zu „Last Christmas“ und Begleitung auf dem Klavier, aber auch erneut der 7. und 12. Jahrgang mit „So this is Christmas“.

Der 12. Jahrgang dankt allen kleinen und großen Künstler*innen für ihren Mut und ihre Unterstützung an diesem Abend. Ein besonderer Dank geht an Frau Br., die diese Veranstaltung erst ermöglichte und stehts unterstützte.

Emely-Tabea K. (Jg. 12)

Wandertag der Klasse 7b

Am Mittwoch, den 7.12.22 kurz vor Weihnachten, hatten wir unseren Wandertag. Als erstes wollten wir wichteln. Dafür losten wir ein paar Tage zuvor aus, wer wem etwas schenken sollte. Wie überall waren viele Mitschüler krank und deshalb haben wir das Wichteln auf einen anderen Tag verschoben.  Als es dann soweit war, trafen wir uns alle im Klassenraum und  frühstückten zusammen. Zum Frühstück brachte jeder etwas mit. Dazu hörten wir Weihnachtsmusik und danach spielten einige Stadt-Land-Fluss. Nach dem Frühstück sind wir zu der Kegelhalle in Seelow gelaufen. Dort spielten wir in Teams gegeneinander. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

Nachmittags sind wir zum Frizz gegangen. Dort lernten wir, was ein Palettendruck ist. Zum Schluss durften wir selber Bilder mit dem Palettendruck herstellen. Damit ging ein toller Wandertag zu Ende.

Ben, Lennart, Lorenz (7b)