Auch in diesem Schuljahr besuchten die drei zehnten Klassen am heutigen Montag, den 23.06., die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Dieses galt als Untersuchungshaftanstalt der Stasi, die erst am 3.10.1990 endgültig geschlossen wurde, da sie von den Blicken der misstrauisch gewordenen Anwohner Berlins nicht mehr zu verheimlichen war. Neben vielen Häftlingen hielt man allerdings auch eine Vielzahl weiterer Menschen aus für uns heutzutage harmlosen und unverständlichen Gründen gefangen, aber dazu jetzt mehr.
Bevor der Geschichtsunterricht auch mal außerhalb der uns bekannten Wände stattfand, hieß es die ersten beiden Stunden zunächst, dem Unterricht nach Stundenplan zu folgen. In der Pause holten uns dann zwei Reisebusse der Bundeswehr ab, die uns innerhalb von eineinhalb Stunden in Begleitung von Herrn Be., Herrn Rc. sowie Frau Pr. zur Gedenkstätte brachten. Dort angekommen, überraschte uns ein recht schroffer Ton, der uns befahl, unsere Taschen im Bus zu lassen, was uns alle auf jeden Fall schonmal in die dort angebrachte Stimmung versetzte. Nachdem wir das Gelände betreten hatten, liefen wir als Erstes in den „Raum A“, wo wir uns gegen 11.40 Uhr ein kleines Einführungsvideo ansahen, das uns einen Einblick in die Zeit sowie Aufbau des Geländes bot. Im Anschluss gingen wir wieder nach draußen und jede Klasse erhielt einen eigenen Gruppenführer. Der uns zugewiesene Guide stellte sich als Zeitzeuge zweiter Generation vor, dessen Mutter in diese Anstalt inhaftiert wurde. Während des Rundgangs besichtigten wir neben dem weitläufigen Gelände ebenso das „U-Boot“, wie die Inhaftierten die Gefängnisse und Verhörungsräume nannten. – Wieso U-Boot? – Dies lässt sich vermutlich auch ohne weitere Informationen sehr gut der Bilder entnehmen. Was uns abgesehen von den Anblicken der Umstände und Foltermethoden schockierte und überraschte war der Fakt, dass es mehr Verhörungsräume als Zellen gab, was wiederrum die schrecklichen Umstände der Stasi verdeutlichte. Raum zu Raum, Gang zu Gang, Information zu Information – und eines wurde uns immer klarer: Das, was sich damals hier abspielte, lässt sich nicht einmal mehr mit dem Wort menschenverachtend beschreiben. Bei der Mutter habe es sich um eine Reporterin der DDR gehandelt, die aus der BRD berichtet wollte und nur so in Kontakt mit der Stasi gekommen sei. Man habe sie zusammen mit Schwerverbrechern gesperrt, um ihr zu zeigen, dass man sie genauso ansehe, so der Zeitzeuge.
Nachdem die eineinhalb Stunden sehr schnell vergangen waren, trafen wir uns in der dortigen Cafeteria und viele machten noch einen kleinen Abstecher in die Buchabteilung. Gegen 14.00 Uhr fuhren wir wieder zurück und ein sehr lehrreicher Tag neigte sich dem Ende zu.
Was man nach diesem Besuch auf jeden Fall mitnehmen kann, ist, dass Informationen aus dieser Zeit zwar schon erschreckend genug sind, aber den Blick der Zeitzeugen beim Erzählen zu spüren, versetzt jeden noch einmal mehr in das unwohle Gefühl, das die Menschen damals mit Todesangst in dieser Anstalt erlebten.
Am heutigen Montag begaben sich die 10a und der Musikkurs der Jahrgangsstufe 11 zur Berliner Staatsoper Unter den Linden. Dort sahen und hörten sie sich gemeinsam die Generalprobe der sechsten Sinfonie des tschechischen Komponisten Antonin Dvořák im Rahmen des Musikunterrichts an.
Zunächst versammelten wir uns alle gegen 8.00 Uhr an der Schule und fuhren zusammen mit dem Bus, der um 8.15 Uhr mit ein wenig Verspätung eintraf, in Richtung Berlin. Ganze eineinhalb Stunden hieß es nun zu überbrücken, die aber durch gute Gespräche, Musik aus der eigenen Playlist oder einem Buch gut zu überstehen waren. Angekommen in Berlin, setzte uns der Bus ein Stück von der Oper entfernt ab und wir liefen den Rest zusammen. Sehr zur Freude aller machten sowohl die zehnte als auch die elfte Klasse danach ein getrenntes Bild mit der Staatsoper im Hintergrund. Eigentlich standen uns vor Beginn der Generalprobe noch gute dreißig Minuten zur Verfügung, allerdings begaben wir uns aufgrund der Kälte bereits in das Gebäude. Nach Abgeben der Taschen, deren Größe über A4 betrugen, sowie Jacken, wurden noch die letzten Bilder der sehr schönen Inneneinrichtung geschossen, bevor wir dann in den Saal gingen. Während der Probe war zwar das Fotografieren nicht gestattet, aber das gestaltete das Ganze nicht unschöner, sondern schaffte auch dem Orchester sowie dem Dirigenten einen ungestörten Raum zum Proben. Was alle jedoch noch nicht wussten, war, dass wir uns am besten das, was die Frau am Anfang zum Leben des Komponisten erzählte, lieber hätten merken sollen, aber dazu gleich mehr. Auch der Dirigent erzählte zunächst einiges über sich selbst und im Anschluss begannen sie einige Teile des Stückes und dann die ganze sechste Sinfonie für die am Abend stattgefundene Aufführung zu üben. Nach einem kräftigen Applaus sammelten wir uns auch bereits wieder draußen und sprachen eine Zeit ab, an der wir uns wieder am Bus treffen sollten. Nach einer kurzen Erkundungstour der nicht mehr ganz so unbekannten Stadt Berlin, fuhren wir auch wieder mit ein wenig Stau zurück zur Schule, an der wir gegen 16.00 Uhr eintrafen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es sehr schön gewesen ist, auch außerhalb der beiden Wochenstunden Musik mit den alten Stücken der Komponisten vertraut zu werden, auch wenn uns der kleine Überraschungstest am nächsten Tag ziemlich überraschte.
Auch in diesem Jahr fand am heutigen Freitagabend der Poetry Slam im Kleist-Forum in Frankfurt (Oder) statt, für den sich freiwillige Schüler- und Lehrer/-innen um 19:30 Uhr dort trafen. Wie unterhaltsam und empfehlenswert dieser Abend doch war, könnt ihr nun im folgenden Beitrag lesen.
Zunächst trafen wir uns alle eine halbe Stunde vor Beginn im Foyer des Kleist-Forums. Nachdem alle eintrafen, begaben wir uns mit Vorfreude auf den heutigen Abend in den Saal und nahmen unsere Plätze ein. Kurz darauf betrat auch schon Ken Yamamoto, der Moderator des Abends, mit einem kräftigen Applaus die Bühne. Wie auch im letzten Jahr sorgte er für eine lustige Grundstimmung und verteilte Tafeln zum Bewerten an Freiwillige im Publikum, bevor auch schon der erste Mitstreiter Andy Strauss der insgesamt fünf Poet/-innen auf die Bühne trat. Mithilfe seiner sehr humorvollen Interpretation eines überfahrenen Igels, was vielen schon am Anfang die Luft zum Atmen vor Lachen raubte, legte er die Messlatte für eine hohe Punktzahl recht hoch. Danach folgte Julius Althoetmar, der aufgrund mehrerer Texte und vor allem seinem Elfchen zum Thema Frühling und dem damit verbundenen Leid die humorvolle Stimmung beibehielt. Bevor es auch schon zur Pause kam, stellte Lisa Pauline Wagner ihr kleines Musical vor, das sie allein so schön und witzig rüberbrachte. In der Pause gab es die Möglichkeit, von einigen Künstlern wieder ein Buch zu kaufen, was viele auch in Angriff nahmen. Im Anschluss stellten Lea Weber und Hannah Aubelius, die zusammen mit Julius ins Finale kam, ihre Texte zu ganz unterschiedlichen Themenbereichen vor. Nach einem kleinen weiteren Kampf um die 3kg-Hantel stand nach kräftigem Applaus und auch Stampfen der Menschen neben einem selbst der Gewinner des Abends fest: Julius. Auch wenn er vielleicht nicht von allen als Favorit galt und manche Hannah den Sieg mehr gegönnt hätten, kann man auf jeden Fall sagen, dass alle Poeten für einen sehr schönen und unterhaltsamen Abend sorgten. Gegen 22 Uhr endete der Poetry Slam und ich denke, er hat wieder einmal gezeigt, dass Worte einen selbst noch mal mehr erreichen können, als man vorher dachte.
Auch in diesem Jahr nahmen 273 Schüler/-innen der Jahrgangsstufe 7-10 unserer Schule am Diercke Wissen Geografiewettbewerb teil, der mit über 300.000 Teilnehmern als Deutschlands größter gelte, so die Pressemitteilung des Westermann-Verlags. Mit Denken und geografischem Können standen nach der ersten Runde die Klassensieger fest: Jan (7a), Shakir Mohamed (7b), Alexander (7c), Janne (8a), Philip (8b), Magda (8c), Adrian (9a), Lisa (9b), Jan (9c), Sander und Phillip (10a), Jonas (10b), Ava und Lucia (10c). Diese trafen sich am 26.02.2025 erneut für die zweite Runde, in der sich Phillip (10a) als Schulsieger beweisen konnte. Er vertrat dann in der dritten Runde unsere Schule auf der Bundeslandsebene.
Wir wünschen allen Teilnehmern und Siegern herzlichen Glückwunsch! Sie erhalten am letzten Schultag Auszeichnungen für ihre tollen Ergebnisse.
Der alljährige Känguru-Wettbewerb, bei dem bundesweit ganze 870.000 Schüler/-innen aus mehr als 12.500 Schulen um eine möglichst hohe Punktzahl kämpften, suchte auch in diesem Jahr wieder freiwillige Teilnehmer/-innen unserer Schule. 118 Schülerinnen und Schüler grübelten also in den ersten beiden Stunden des Donnerstags in der Cafeteria an den verschiedensten Aufgaben. Die Lösungen und Aufgaben hingen ab dem 31.03.2025 an der Glaswand des zweiten Gebäudes vor dem Raum 510.
Auch bei diesem Wettbewerb bedanken wir uns bei allen Schüler/-innen für ihre Teilnahme! Die erreichte Punktzahl wird den jeweiligen Schülern von den Mathelehrern bekanntgegeben. Sie werden am letzten Schultag ausgezeichnet.
Am heutigen Donnerstag, den 16.01., besuchte der Weimarer Kulturexpress wie im vorherigen Jahr wieder unsere Schule. Die zwei Schauspielerinnen zeigten durch ihre jugendlichen Rollen den Schüler/-innen zwei Szenarien, worunter Mobbing und Smartphoneabhängigkeit zur Debatte standen. Die siebte und achte Klasse bekam dabei einen Einblick in die Probleme der Smartphoneabhängigkeit und die Möglichkeiten, aus dieser wieder zu entkommen, wohingegen die neunte und zehnte Klasse ein Stück zum Thema Mobbing erwartete. Wie dies bei den jeweiligen Klassen ankam und wie lehrreich dieses einstündige Theaterstück mit abschließender Diskussionsrunde doch sein konnte, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.
Der Auftritt fand für uns in der Cafeteria in der dritten und vierten Stunde statt. Es gab nur zwei Frauen, die sich schnell umzogen, um verschiedene Rollen zu verkörpern, sowie um die Lichter und Soundeffekte kümmerten. Das Theaterstück handelte von einer Mutter und ihrer Tochter, die Geburtstag hat. Sie bekommt ein Handy zum Geburtstag, weil ihr altes kaputt ist. Im weiteren Verlauf kommt Elli, ihre beste Freundin, und hat eine Überraschungsparty bei ihrer Band gefeiert, denn es gibt eine Band, die die beiden und ein paar andere Leute haben. Elli besucht Jule, die Tochter, die das Handy bekommt, und sagt, was sie alles herunterladen solle, beispielsweise TikTok, Facebook, weitere Social-Media-Apps etc. Sie veröffentlicht gleich ein paar Bilder. Dann lädt sie sich noch ein paar Spiele herunter und spielt mit ihrer Freundin Elli. Jule wird immer süchtiger, gibt über 30€ für ihr Spiel aus und benutzt die Kreditkarte ihrer Mutter. Die Mutter will es nicht und es sollen ihr andere Leute helfen. Der Vater von Jule besitzt einen Bauernhof und sie bekommt aufgrund ihrer Aktion ein Viertel Jahr kein Handy sowie sollte, wenn es geht, jedes Wochenende zu ihren Großeltern.
Mir hat es sehr gefallen, auch die Art und Weise, wie die beiden es gespielt und verkörpert haben, war sehr aufregend und es machte Spaß zuzuschauen. Es war sehr abwechslungsreich.
Für die neunte und zehnte Jahrgangsstufe ging es nach der sechsten Stunde in Richtung Cafeteria, wo uns ein kleines Klassenzimmer, bestehend aus einem Tisch, zwei Stühlen sowie einer kleinen Tafel im Hintergrund, erwartete. Als alle Platz genommen hatten, schlüpften die beiden Schauspielerinnen auch schon in ihre Rolle als Laura, die Klassenbeste, sowie Franzi, die Schülerin und Sitznachbarin, der die Noten ziemlich egal sind. Als Sitznachbarin macht Franzi Laura das Leben förmlich zur Hölle und nimmt einfach mal wie selbstverständlich die gelösten Aufgaben von ihr. Es beginnt mit kleinen Gerüchten, bis hin zu erstellten und bearbeiteten Bildern, die im Internet hochgeladen werden, mit dem Ziel, ihr den Titel als Klassenbeste zu entreißen. Franzi lässt Laura im Glauben, sie habe nichts getan und manipuliert Laura so, dass diese bei der gemeinsamen Projektarbeit mit leeren Händen dasteht. Nach einer Weile kommt sie Franzi auf die Schliche und versucht vergeblich die Klasse und die Lehrkraft von ihrem Recht zu überzeugen, was im vollkommenden Zusammenbruch ihrerseits endet. Doch Laura rappelt sich auf, nimmt Franzis Handy, bringt es zur Polizei und kann sich so aus der Mobbing-Attacke retten. Nach einem kräftigen Applaus von allen beginnen wir auch schon mit der Gesprächsrunde am Ende, bei der die meisten sogar noch gespannt sitzen blieben. Viele berichteten von eigenen Erfahrungen mit Mobbing und wir trugen gemeinsam zusammen, was man im Falle einer solchen Attacke als betroffene Person oder Angehörige/-r machen kann. Bei dem Szenario spielte auch Cybermobbing eine Rolle, was gerade in unserer Generation durch Social Media und diversen Chatplattformen leider keine Seltenheit mehr ist. Allerdings wurde mehrfach betont, dass dies angezeigt werden könne und es immer eine Lösung gebe. Am Ende beteiligten sich noch einige beim Abbau oder stellten Fragen, die sie in unserer kleinen Großrunde nicht fragen wollte.
Im Großen und Ganzen kann man auf jeden Fall für alle zusammenfassen, dass es den Schauspielerinnen auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, ein Szenario so darzustellen, wie es einige vielleicht leider schon einmal erlebt haben. Man fühlte sich die ganze Zeit mittendrin im Geschehen, da man als Zuschauer/-in in das Schauspiel integriert wurde. Auch die abschließende Gesprächsrunde zeigte, dass es vielen gefallen hat, auch wenn wir über dieses eigentlich nicht lustige Thema aufgrund der humorvollen Art der Rolle Franzi sehr lachen mussten.
Lisa (10a)
Lauras Konfrontation bezüglich der gemachten Bilder von ihr
Für uns, die 10a, ging es heute nach Berlin zum Hanf Museum. Neben vielen spannenden Informationen und der Horizonterweiterung, dass Hanf eben nicht nur einen einseitigen Zweck besitzt, zog uns auch schon der Duft von gebrannten Mandeln und Kinderpunch auf den Weihnachtsmarkt, aber dazu jetzt mehr.
Wir versammelten uns zunächst um 8.15 Uhr am Bahnhof in Gusow und fuhren mit dem Zug in Richtung Berlin. Neben nachgeholtem Schlaf, witzigen Bildern, gelesenen Büchern und gehörten Podcasts trafen wir nach gut einer Stunde ein. Umgestiegen in die U-Bahn führte uns der Weg zum Roten Rathaus, in dessen Nähe sich das Hanf-Museum befindet. Dort angekommen, trat uns beim Betreten des Museums ein ziemlich unbeschreiblicher, unangenehmer Geruch entgegen, der allerdings nach gewisser Zeit verflog. Der Mann vor Ort berichtete uns zunächst einiges bezüglich der Herstellung und meinte, Hanf sei ein hervorragender Baustoff, da es sehr gut dämme und eine Lebensdauer von mehreren Hundertjahren habe. Zudem eigne es sich für Kleidung, da es sehr nässebeständig sei. Aus diesem Grund habe man damals geschichtliche Ereignisse auf Papier aus Hanf festgehalten. Auch finde man Hanf in Geldscheinen, Autotüren und sogar Medikamenten, auch wenn man diese aufgrund der Wirkung für 50 Jahre nicht erhalten habe. Nach diesen sehr lehreichenen Informationen machten wir einen kleinen Abstecher zu den Souvenirs, wonach wir einen Treffpunkt ausmachten. Um vor der Kälte zu fliehen und den „gesunden Lebensstil“ auszuleben, gab es für einige erst einmal eine Stärkung bei Burger King. Die anderen schlenderten mit der Einstellung „Man gönnt sich ja sonst nichts.“ über den überteuerten Weihnachtsmarkt oder zum Alexa. Ganze drei Stunden hieß es, zu verstreichen, die bei den vielen Ständen der beiden Weihnachtsmärkte allerdings ziemlich schnell vergingen. Nachdem ein schöner warmer Kinderpunch die letzte Stunde abgerundet hatte oder auch die restlichen Weihnachtsgeschenke besorgt wurden, trafen viele von uns am Neptunbrunnen, wo sich auch die Schlittschuhbahn befand, aufeinander. Einige trauten sich sogar aufs Eis, während die restlichen natürlich ohne Schadenfreude den anderen Fahrenden zuschauten. Gegen 15.00 Uhr versammelten wir uns wieder und begaben uns zusammen zur U-Bahn. Mit dem Motto „Wenn einer fällt, fallen alle.“ quetschten wir uns irgendwie in die volle Bahn und hielten uns für ganze acht Stationen aneinander fest. Der Regio anschließend hatte leider ziemlich Verspätung, weshalb wir erst gegen 17.00 Uhr in Gusow wieder eintrafen.
Im Hanf Museum Rotes RathausWeihnachtsmarkt am AlexanderplatzWeihnachtsmarkt am Neptunbrunnen
Unsere 10a führte der Geruch von frischen Fischbrötchen eine Woche vor den Herbstferien direkt nach Hamburg. Doch neben den Fischbrötchen gab es einige weitere Dinge, die auf dem Plan standen, unter anderem eine vorherige Recherche über einige Teile Hamburgs. Was wir alles erlebt und wieso wir vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel lieben gelernt haben, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.
Bahnchaos Deluxe (Montag)
Am Montagmorgen begann für jede Schüler/-in die Klassenfahrt nach Hamburg. Nachdem jeder seine Koffer fertig gepackt hatte, ging es am frühen Morgen nach Gusow zum Bahnhof. Leider mussten wir feststellen, dass Abby, Rukiyat und Jason nicht mitkommen. Als dann alle am Bahnhof eintrafen, ging es in den Zug. Jeder hat seinen Platz gefunden und dann waren wir nach einer Stunde in Berlin. Durch scheinbare Fehler in der Planung bekamen wir dann ziemlichen Stress und mussten viele Treppen laufen. Nach stressigem Suchen und einem Besuch beim Wurstland ging es in den nächsten Zug. Nach kurzer Zeit trafen wir am Bahnhof ein und, nachdem wir an leckeren Läden vorbeilaufen mussten, waren wir dann endlich im ICE, der uns nach Hamburg fuhr. Der Zug gestaltete sich als sehr komfortabel, es gab entspannte Sitze, Ladestationen, Platz für Koffer, gutes Internet und angenehme Temperaturen. Nach ungefähr zwei Stunden sind wir dann in Hamburg angekommen und haben eine Stunde Freizeit bekommen. Danach liefen wir zum Hotel. Dort mussten wir 45 Minuten warten und danach ging es ins Gebäude. Nachdem jeder sein Zimmer erkundet und eingerichtet hat, liefen wir zum Abendessen. Als dann alle fertig waren, fuhren wir mit der S-Bahn zur Elbphilharmonie. Das Gebäude gestaltete sich als wunderschön und, nachdem jeder die Aussichtsplattform erkundete, ging es zurück ins Hotel.
Luca, Jakob, Jeremy, Phillip
Im HotelIn der Elbphilharmonie Blick von der Elbphilharmonie
Von einer interessanten Hafenrundfahrt bis hin zur Stadtführung am Abend (Dienstag)
Gegen 9.00 Uhr ging es nach dem Frühstück mit der U-Bahn zur Haltestelle „Landungsbrücken“. Dort suchten wir auf dem Hafengelände unser Boot, mit welchem wir eine Hafenrundfahrt machten. Der Guide, der uns durch die Fahrt führte, war erst 17 Jahre alt und es handelte sich erst um seine 2. Rundfahrt. Er zeigte uns Bereiche, Schiffe und Gebäude im Hafen und erzählte Fakten dazu. Die zwei Seekranken kauften im Auftrag von Frau Mr. währenddessen eine Postkarte für Abby, welche wegen Krankheit nicht mitkommen konnte. Diese wurde im Laufe des Tages etwas „Hamburgisch“ beschrieben, sie wurde unterschrieben und am Abend abgeschickt. Nach der Hafenrundfahrt fanden wir uns wieder zusammen und liefen durch den Elbtunnel einmal hindurch und wieder zurück. Danach fuhren wir mit der U-Bahn zum Rathaus, wo wir dann sehr viel Freizeit hatten. 15.30 Uhr trafen wir uns und begaben uns zum Hotel zurück. Dort bekamen wir Zeit zum Entspannen, bis es um 17.15 Uhr Abendessen gab. Nach dem Abendessen ging es mit der sehr vollen U-Bahn nach St. Pauli, wo wir eine Stadtführung gebucht hatten. Wir sahen viel, liefen durch viele Straßen, zu welchen wir jeweils Informationen bekamen. Unserer Stadtführerin konnte man gut folgen und es war interessant, welche Fakten sie uns erzählte. Nach der Führung ging es mit der U-Bahn zurück. Im nahegelegten Kaufland holten sich einige noch etwas zu essen. Ca. 20.50 Uhr waren alle wieder im Hotel.
Vanessa, Isabell, Annabelle, Neele
HafenrundfahrtIm ElbtunnelRathausStadtführung am AbendAbstecher zum Rand der Reeperbahn
Ab ins Schokoparadies oder doch an einem Tag einmal um die Welt reisen? (Mittwoch)
Unser Tag begann ziemlich früh, denn das Frühstück fand schon um sieben Uhr statt. Danach startete unser Besuch im Miniatur Wunderland. Dort beschauten wir die Ausstellungsstücke, unter welchen sich Städte wie Hamburg, Rio de Janeiro und auch einige andere interessante Stücke wie Schiffe auf stürmischer See befanden. Wir beendeten unseren Besuch jedoch vorzeitig, da die Zeit dann doch zu lang war. Danach verbrachten wir eine schöne Stunde in der Stadt. Später gingen wir ins Chocoversum (Schokoladenmuseum) und bekamen dort einen Vortrag über Schokolade und Kakao. Währenddessen erhielten wir einiges zum Probieren und konnten so anhand eigener Erfahrung mehr über Schokolade erfahren. Dann fuhren wir dank Tessis, unser Guide im Chocoversum, Ratschlag mit der U1 zurück ins Hotel. Dort verbrachten wir etwa zwei Stunden. Ein wenig später gingen wir ins Peter Pane Restaurant und aßen einen Burger (Veggie, Hähnchen- oder Rindfeisch) und einem Getränk unserer Wahl. Dann liefen wir entweder alleine oder später mit den Lehrern zurück ins Hotel.
Anna S., Anna Sch., Alexandra, Hargun
Miniatur WunderlandChocoversumAbendessen im Peter Pane
„Hakuna matata!“ („Es gibt keine Sorgen!“, Donnerstag)
Der heutige Tag startete um 8.45 Uhr mit dem Frühstück. Danach ging es nach einer kleinen Verschnaufpause auf unseren Zimmern mit Schreibzeug im Gepäck zum Platz vor dem Hauptbahnhof. Von dort an hatten wir bis 12.30 Uhr erneut Freizeit und alle folgten ihren Interessen sowie tätigten die letzten Einkäufe. Nachdem wir uns alle wieder versammelt hatten, ging es mit der S5 in Richtung Ballinstadt-Auswanderermuseum, wo uns nach einer Videoeinführung Aufgaben erwarteten, die es mithilfe der Informationen in den drei Häusern zu lösen galt. Nach einer kleinen Stärkung in der dortigen Cafeteria machten sich die meisten wieder auf den Weg zur Herberge. Dort gingen viele taktisch vor und packten bereits die ersten Sachen zusammen. Um 17.15 Uhr gab es Abendessen und danach begaben wir uns zur Fähre, die uns zum Musical „König der Löwen“ brachte. Dieses zauberte uns an vielen Stellen ein Lachen ins Gesicht, berührte uns an einigen aber auch. Gegen 23.30 Uhr endete dieses und wir fuhren so langsam mit der Fähre wieder zurück.
Zoe, Emely, Laura, Hanna, Lisa
Im Auswanderermuseum Generaldirektor Auf der Fähre in Richtung des MusicalsIm Musical
Wir lieben die deutsche Bahn(Freitag)
Der heutige Tag begann für einige ziemlich früh, denn, wenn bereits nicht am Vortag getan, mussten noch die letzten Sachen zusammengepackt werden, bevor es dann 9.15 Uhr zum Frühstück gehen konnte. Gegen 10.00 Uhr erfolgte, nachdem es ein paar Probleme mit den Fahrstühlen gab, der Check-Out. Mit nicht ganz so leichtem Gepäck versuchten wir uns zügig zum Hauptbahnhof zu begeben, der ca. 600m entfernt war. Gegen 11.56 Uhr stiegen wir in den Zug und jeder nahm, trotz etwas Verspätung der Bahn, seinen Platz ein. Neben vielen verschlafenen Gesichtern, unterhielten sich auch einige die Fahrt über und nach guten drei Stunden trafen wir in Berlin ein. Eine kleine Tour mit der S-Bahn und schon ging es in den Regio, in dem einige zum Glück auch einen Platz zum Sitzen fanden. Zum Glück, muss man an dieser Stelle erwähnen, war die Zugtoilette defekt, weshalb wir mit unseren Koffern den Durchgang versperren konnten, auch wenn dies nicht sehr zur Freude des einen Mitarbeiters erfolgte. Dieser bestand, auch wenn sehr unfreundlich, darauf, dass wir den Durchgang für ihn freimachten. Nach gut einer Stunde und nachdem uns der Mitarbeiter an einigen Haltestellen zuvor leider verließ, trafen wir in Gusow ein und jeder konnte erschöpft, aber auch mit vielen tollen Erinnerungen in die Ferien starten.
Für die eine Hälfte der Mädchen der 10a, die im letzten Schuljahr freiwillig beim Jüdischen Abend mitwirkten, sowie Schüler/-innen der drei 9. Klassen ging es mit Frau Di. zum Schweizerhaus in Seelow. Neben der Wiedereröffnung der sanierten Gutsscheune wurde zudem mit unserem Schulleiter Herrn von Campenhausen ein Partnerschaftsvertrag zwischen dem Schweizerhaus und unserem Gymnasiums unterzeichnet, aber dazu jetzt mehr.
Anlässlich der Eröffnung der Gutsscheune ging es um 10.30 Uhr für uns genannte Schüler/-innen sowie Frau Di. zum Schweizerhaus. Der Fußmarsch gestaltete sich tatsächlich trotz der Hitze als recht in Ordnung, da neben einigen spannenden Gedankentauschen auch über den neuen Stundenplan gesprochen wurde. Gute 20 Minuten später begaben wir uns gemeinsam in die Gutsscheune und warteten bis 11.15 Uhr auf die Gäste, unter denen u.a. auch die Bundestagsabgeordnete Simona Koß, der Seelower Bürgermeister Robert Nitz sowie Friedemann Hanke als stellvertretender Landrat dabei waren. Zunächst trat Frau Krüger, die Vorsitzende des Heimatvereins „Schweizerhaus Seelow“ e.V., nach vorn und bedankte sich bei allen, die zu der Erneuerung dieser Scheune beigetragen haben und bat diese eben nach vorn. Zuerst Jens Ripp, der Bauingenieur, der bereits im Jahr 2016 die ersten Pläne entwarf. Er berichtete zudem über die Sanierung und deren eventueller Probleme, die beim Bau entstanden. Danach folgte Simona Koß, die vor allem die gemeinsame Bewerkstelligung betonte. Auch Dr. Griesen der Hermann Reemtsma Stiftung (Hamburg) habe dem Schweizerhaus Mut gemacht, meinte Frau Krüger bei der Danksagung. Zum Schluss kamen auch der Bürgermeister und Herr Hanke nach vorn. Dann durften wir auch schon gespannt dabei zusehen, wie Herr v. Camp. den Kooperationsvertrag unterschrieb. Nach einer Runde Sekt, bzw. für uns alkoholfreien, begaben sich auch schon alle zum Buffet, mit dem wir diesen Tag genüsslich ausklingen ließen.
Das Gymnasium auf den Seelower Höhen bedankt sich herzlich bei Familie Kampmann, die den Kooperationsvertrag und damit zukünftige Projekte mit einer Spende von 1000 Euro unterstützt hat.
Folgende gemeinsame Aktionen werden bereits mit dem Heimatverein durchgeführt bzw. werden angestrebt:
Die Jugendlichen führen ein Projekt zum Thema „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Seelow“ durch. In der Woche um den 9. November erfahren sie durch Vertreter/-innen des Heimatvereins, welches Schicksal die in der Nazizeit in Seelow wohnhaften jüdischen Familien erfahren haben.
Im Rahmen der übergreifenden Themen erforschen sie das Judentum, pflegen den Kontakt zu Nachfahren und präsentieren ihre Ergebnisse in einer gemeinsamen (öffentlichen) Veranstaltung.
Beide Partner streben an, dass sich Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Facharbeit in Stufe 9 bzw. des Seminarkurses Geschichte „Unsere Region in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ in der Sekundarstufe II zu Themen forschen, die im Zusammenhang mit den Simonschen Anlagen stehen. Der Heimatverein unterstützt dabei nach dessen Möglichkeiten.
Der Heimatverein unterstützt Schülergruppen bei Gestaltung des Sport- und Spielfestes, speziell bei den Erkundungen der Wandergruppe.
Die Verbindlichkeit des Kooperationsvertrags und insbesondere die großzügige Spende geben uns Spielraum für eine vertiefte Zusammenarbeit in den Naturwissenschaften und Geschichte.
Nach nun also sechs Wochen hoffentlich erholsamer Ferien startete ab heute das Schuljahr 2024/25, in dem wir auch wieder drei neue siebte Klassen willkommen heißen dürfen. Neben sicherlich erlebnisreichen Wandertagen, Kennlern- und Klassenfahrten erwarten die oberen Jahrgangsstufen wichtige Prüfungen, die es zu meistern gilt.
Während für viele ein weiteres Jahr auf unserer Schule bevorstand und es demzufolge nichts Aufregendes war, den Schulhof zu betreten, so brauchte man nur einen Blick auf unsere Neuankömmlinge zu werfen, denn man konnte deren Adrenalinpegel direkt von ihren Gesichtern ablesen. Diese versuchten zunächst ihre eigene Klasse zu finden, was allerdings kein Problem darstellte, da ihre neuen Klassenlehrer bereits mit Zetteln, auf denen 7a, -b, -c standen, auf sie warteten. Nach dem Klingeln und einer dadurch verbundenen Tour durch einige Flure unsere Schule war es mal wieder an der Zeit, sich Belehrungen anzuhören, die aber jede:r Lehrer:in so verpackte, sodass sich diese als nicht so öde erwiesen. Währenddessen mussten selbstverständlich auch die Alarmtöne getestet werden, die auf jeden Fall sehr ohrenbetäubend waren. In der zweiten Stunde ging es dann für alle in die Cafeteria, in der Herr v. Campenhausen zunächst einige Worte fand, um das Schuljahr einzuleiten. Dann riefen die Klassenlehrer der neuen Siebner die Namen ihrer Schüler:innen auf, was durch einen kräftigen Applaus der anderen vervollständigt wurde. Einen weiteren Applaus für die Stellvertreter:innen unserer Schulsprecherin später verließ bzw. versuchte es jeder, die Cafeteria zu verlassen. Im Anschluss folgten die Frühstückspause und danach noch zwei weitere Stunden, bevor sich auch der erste Schultag dem Ende zuneigte.