Spiele-Sportfest am 4. Juli 2022

Basketball – Team 9c
Tennis auf dem Tennisplatz TC Seelow
Badminton in der Turnhalle
Beachvolleyball
Tischtennis in der Cafeteria
Wikinger-Schach (Kubb) vor der Turnhalle
Denksport während der Wartepausen beim Wikinger-Schach

Bei so viel Anstrengung ist natürlich eine gute Verpflegung notwendig, für die der 11er Jahrgang gesorgt hat. Dieser versorgte uns mit frisch zubereiteten Waffeln, heißen Grill-Würstchen und selbst zubereiteter Limonade, welche an diesem doch sehr heißen Tag sehr viele Konsumenten fand.

Versorgung durch den 11er-Jahrgang


Die Wandertruppe lief ca. 8 Uhr 20 vom Gelände des Gymnasiums los Richtung Friedersdorf.

Da diese Strecke der Sonne vollkommen ausgeliefert ist, legten wir beim ersten Schattenplatz in Friedersdorf eine kleine Trinkpause ein.
Von dort aus ging es dann weiter nach Ludwigslust, wo wir nochmals kurz anhielten. Danach folgten wir einem Schild das uns versprach nach 3,7km in Seelow anzukommen. Am Fuße der Seelower Höhen absolvierten wir in Gruppen ein von Frau Buchholz vorbereitetes Quiz, welches wir auch sofort auswerteten.


Das Schweizer Haus war unser nächstes Ziel, was wir jedoch leider nur von weitem betrachten konnten, da dort eine Hochzeit stattfand.
Frau Müller erzählte uns dennoch einige interessante Fakten über das ehemalige Mustergut des jüdischen Bankiers Hugo Simon.
Die Idee ein Eis essen zu gehen verwarfen wir im Anbetracht der Zeit und liefen ohne weitere Umwege zurück zur Schule.

Alles in allem war es ein gelungener Tag, an dem alle Teilnehmer viel Spaß und Erfolg hatten.

Blogwettbewerb 2: Klassenfahrt der 7a ins Erzgebirge

Anreise ins Feriendorf „Hoher Hain“

Um 7:45 trafen sich alle an der Schule, auch wenn einige etwas später kamen. Nachdem dann alle da waren, ging das Abenteuer „Klassenfahrt“ auch schon los. Während einige die Fahrt der heutigen Zeit entsprechend nutzten und ein bisschen schliefen oder Filme schauten, nutzten andere die Fahrt zum Reden. Nach einiger Zeit machten wir einen kleinen Abzweig nach Bad Belzig und holten dort eine andere Gruppe ab, die uns auch bis zum Feriendorf begleitet hat. Als wir dann am Feriendorf ankamen, fragten wir uns, wo wir hinsollten, denn dieses Gelände war riesig. Nach dem Mittag, welches nicht allen schmeckte, ging es dann auf die Suche nach unseren Bungalows, die, was wir nicht wussten, obwohl es überall dranstand, sich in einem anderen Dorf mit Bungalows befanden. Dies merkten wir, indem die Jungs sagten, dass sich in ihrem eigentlichen Bungalow Koffer befinden. Nach diesem Schock hatten wir bis zum Abend erst einmal Freizeit. Gegen 18:30 gingen wir dann Abendessen, welches ganz traditionell aus Brot, Käse etc. bestand. Bevor dann 22:00 Nachtruhe war, hatten wir wieder etwas Freizeit. Ab 22:00 aber kamen Frau Bu. und Frau Di, und sammelten unsere Handys ein. Danach war es Zeit, schlafen zu gehen, obwohl alle erst später schliefen.

Ausflug zur „Miniwelt“ Lichtenstein

Bevor es losging, gingen wir erst einmal schwimmen. Auch wenn es am Vortag (am Abend/ in der Nacht) noch regnete, donnerte und blitzte, kam die Sonne heraus und es wurde wärmer. Nach dem Mittag liefen wir zum Eingang des Feriendorfes und warteten mit einer anderen Gruppe auf unseren Bus, der uns nach einer halben Stunde Fahrt zur Miniwelt brachte. Dort gab es bekannte Sehenswürdigkeiten aus aller Welt, beispielsweise den Berliner Fernsehturm, die Chinesische Mauer, die Frauenkirche, das Brandenburger Tor, die Siegessäule, den Eifelturm, das Schloss Sanssouci, die Freiheitsstatue, die Akropolis, das Atomium und viele mehr. Um 15:15 gab es eine Vorstellung im Planetarium, zu der auch einige gingen. Danach warteten wir auf unseren Bus, der uns wieder zum Feriendorf brachte. Am Abend wurde, wie auch am Vortag, der morgige Tag besprochen. 

Eine normale Wanderung oder etwa doch nicht?

Am nächtsten Morgen gingen wir wieder schwimmen. Nach dem Mittag fuhren wir mit dem Bus zur Felsendome Rabenstein. Wir gingen dort in das Bergwerk, nachdem wir unsere Rucksäcke abgaben. Das Bergwerk ist bereits seit 1365 als Kalkbergwerk betrieben worden. Der Abbau des Kalkgesteins wurde bis 1908 durchgeführt. Da alle dachten, dass wir wandern gehen, hatten nicht alle eine Jacke bei, was sehr schlecht war, denn im Bergwerk waren nur noch acht Grad. Dementsprechend war vielen kalt. Dazu kam auch noch, dass es sehr nass dort drin war. Auf dem Boden waren Pfützen, von der Decke hat es getropft und Metallbrillen haben hinterher geklebt. Alle dachten, dass die „Wanderung“ durch das Bergwerk die eigentliche Wanderung war, aber nein. Wir wanderten bzw. liefen noch vier Kilometer durch die Stadt zu einem Stausee. Während die andere Gruppe, die auch mit uns in dem Bergwerk war, noch auf dem Weg zum Stausee war, aßen wir Eis, welches die Lehrer bezahlten. Nachdem wir aufgegessen haben, liefen wir dann zum Bus. Da nicht alle in den Bus passten, mussten vier Schüler plus Frau Bu. mit Jüngeren mitfahren, welche sich als sehr nervig herausstellten. Es gab einen kleinen Jungen, der die ganze Zeit durch den Bus schrie: „Ich bin eine Biene. Ich bestäube dich, ahhh!“. Zum Glück fuhren wir nicht so lange zurück zum Feriendorf, sonst wäre wahrscheinlich einigen das Trommelfell geplatzt.

Zeit genießen und Koffer packen oder muss das doch noch warten?

Nach dem Frühstück ging es Richtung Ausgang des Feriendorfes und wir gingen in den Wald. Natürlich machten wir keinen Spaziergang, sondern wir sollten uns in Vierergruppen einteilen und Pflanzen oder Lebewesen zu jedem Buchstaben des Alphabetes fotografieren. Die Gruppe, die die meisten Pflanzen bzw. Lebewesen gefunden und fotografiert hatte, hatte gewonnen und bekam am Abend eine Tüte Gummibärchen. Als wir eine kleine Pause machten, kam ein netter Mann vorbei, der mit seiner Hündin Gassi ging. Er machte, nachdem wir ihn gefragt haben, ein Foto von uns. Danach ging es weiter. Einige Zeit später liefen wir wieder zurück zum Feriendorf. Nach dem Mittag gingen die, die wollten, mit Frau Bu. und Frau Di. erneut zu Netto, um Proviant für die Fahrt am nächsten Tag zu kaufen oder um Pfand wegzubringen. Gegen 15:15 trafen sich die, die wieder Lust hatten, baden zu gehen. Am Abend war, wie am Dienstag auch, wieder Party. Es wurde bis zur Nachtruhe laut Musik gespielt. Während viele dorthin gingen, aßen wir um 21:00 Pizza, welche für viele nach dem ganzen anderen Essen eine Erleichterung war. Danach machten sich viele bettfertig und es war vor der Nachtruhe noch ein wenig Zeit, die Koffer zu packen.

Die „erlösenden“ Pizzen

Eine normale Abreise, aber bitte ohne Pannen!

Während einige schon um 6:00 aufstanden, standen andere erst um 8:00 auf. Einige standen so früh auf, um noch die restlichen Sachen einzupacken. Nach dem Frühstück um 9:15 kam Frau Di. in unsere Bungalows und schaute unter die Betten, ob dort noch etwas lag. Um 10:00 sollte es dann losgehen, aber… . Wo blieb unser Bus? Die Zeit verging. Erst 10:03, 10:07, dann 10:13 und 10:23, aber immer noch sahen wir keinen Bus. Also rief Frau Bu. beim Busunternehmen an und sie sagte uns, dass wir umsonst so lange standen, denn unser Bus wartete auf dem Gelände des Feriendorfes auf uns, während wir vor dem Feriendorf waren. Nachdem das Gepäck in den Bus gepackt wurde, fuhren wir auch endlich los. Gegen 12:15 machten wir eine kleine Toilettenpause. Danach wurde die Gruppe, die uns hinzu begleitet hat, wieder nach Bad Belzig gebracht. Da diese Gruppe im hinteren Teil des Busses saß, wurden die hinteren Plätze frei und sehr viele aus der Klasse gingen nach hinten. Ohne, wie auf der Hinfahrt im Stau zu stehen, ging es weiter Richtung Seelow und einem selbst wurde bewusst, dass die Klassenfahrt vorbei war. 15:50 waren wir wieder in Seelow. Bevor dann alle mit ihren Eltern mitgingen, sagten sie noch den Lehrern Bescheid. Auch wenn das Essen nicht unbedingt immer so lecker war und die Bungalows, Duschen und Toiletten nicht dem heimischen Standard entsprachen, war es trotzdem eine schöne Klassenfahrt und sie wird vielen in Erinnerung bleiben.

Lisa (7a)

Blogwettbewerb 3: English, Please! Project Week ‘LevelUp’ of Class 7b and 7c

On Monday we all gathered in the cafeteria. The trainers introduced themselves: Rodshir from New York City, Mirren from Glasgow and Andy from Sydney. After that it was our turn. We were supposed to introduce ourselves in a playful way (we played a game called ‘chicken and egg’) by finding a partner and asking a question. Then we all went to different rooms with the trainers and they explained to us how the whole week was supposed to go. In the film group, the first thing we did was to write a screenplay and decide who would play which role. Since it was very warm we had to finish at 11.50 a.m.

Filming started the next day. Of course we had to make breaks. We also played a question-game where you choose between “Hell yeah!”, “Maybe Baby” and “Hell no!”. Our group finished filming that day so we could relax a little. On Wednesday, a few groups continued shooting, but other groups had already started editing individual scenes, adding music and effects and of course subtitles, because in some places you didn’t understand what was said. On Thursday we came up with introductions for our films, because we were going to present them. In the afternoon we started setting up the stage in the gym. And then came already the first students who wanted to watch the show. First the musicians presented their show, then the theatre group and finally the films were shown. On Friday there were two groups – one group went to Berlin and visited the Humboldt Forum. The other group cleaned up the cafeteria’s rooms, where the groups had been working during the week. After that this group played a team game and watched an English movie.

The project week was a lot of fun and we also learned lots of new things.

Klara & Lara (7c)

Blogwettbewerb 4: Die Abschlussfahrt der Klasse 10a nach Leipzig

Belantis, 28.6.2022

Am Dienstag, dem 28.6.2022, besuchte unsere Klasse den Freizeitpark ,,Belantis“, in dem wir uns ab 11 Uhr aufhielten, nachdem uns ein überfüllter, aus allen Nähten platzender Bus hingefahren hatte. Als Erstes haben wir uns eigenständig in kleinere Gruppen aufgeteilt,  wodurch jeder seinen eigenen Weg im Freizeitpark gehen konnte. Wir fuhren Attraktionen, wie Achterbahnen, Wasserbahnen und als Entspannung  eine kleine Rundtour durch den Park mit kleinen Booten über einen See, der sich über den ganzen Park streckte. Um 16:30 Uhr trafen wir uns alle wieder vor dem Park, fuhren zurück zum Hotel und anschließend aßen gemeinsam Abendbrot in der Gaststätte Kollektiv.

Naya B. (10a)

Museumstag, 29.06.2022

Mittwoch, der 29. Juni, war unser Museumstag. Angefangen haben wir mit dem Panometer, was dieses Mal ein Panorama zum Thema 9/11 darbot. Jedoch ging es hierbei um die Aussage „Krieg gegen den Terror“, mit der man sich auseinandersetzte. Eindrücke, die ich persönlich mitgenommen habe, waren vor allem die persönlichen Storys von Betroffenen, die Familie oder Freunde verloren haben oder selber schwer verletzt wurden im zwanzigjährigen „Krieg gegen den Terror“, der durch die USA in Reaktion auf 9/11 ausgelöst wurde. Ebenso war das Panorama natürlich sehr beeindruckend: Dabei sah man auf die Türme des World Trade Centers an einem normalen Morgen, dies bekommt jedoch einen bitteren Beigeschmack, wenn das Licht zu einer düsteren Stimmung wechselt, hierbei muss nicht mal groß etwas passieren, wie der Einsturz. Diese Ausstellung gab einem die Möglichkeit über dieses Thema auf einer anderen Ebene nachzudenken und hinterließ bei vielen von uns einen bleibenden Eindruck.

Goldbalken: Im Panometer: der verschwenderische und kriegstiftende „Krieg gegen den 
Terror“
Strichlisten im Panometer: Menschenleben

Nach einer kurzen Verschnaufpause teilte sich unsere Klasse nach Interessen auf: Die einen gingen ins zeitgeschichtliche Museum und die anderen in das Museum für bildende Künste. Ich entschied mich für Letzteres, wodurch ich nur davon berichten kann. Das Museum für bildende Künste war ein Erlebnis für mich, allein schon die großen Decken und der Bau waren phänomenal. Hier hatte jede Etage ihre eigene Stilrichtungen, von 18. Jahrhundert bis zum Impressionismus. Außerdem gab es hier noch die Möglichkeit an einem Kurs teilzunehmen, der einem das künstlerische Interagieren mit einer anderen Person beibringen sollte, sodass man zusammen beispielsweise eine Liebesgeschichte darstellen konnte. Vor allem Eindruck auf mich haben die Landschaftsbilder gemacht, jedoch waren auch die Werke des 20./21.Jahrhunderts sehr schön, da diese meist eine tiefere Bedeutung hatten, man also kurz über diese nachdenken musste, um die Tiefe zu
verstehen. Insgesamt war es ein informativer Tag, den wir alle sehr genossen haben. 

Fiona W (10a)

rbt

Leipziger Zoo, Banksy und das Völkerschlachdenkmal, 30.06.2022

Der Donnerstag begann mit einem Besuch im Leipziger Zoo, in dem wir von 10.30 Uhr bis 15 Uhr dessen Tiere und Pflanzen beobachten konnten. Am  beeindruckendsten fand ich die Unterwasserwelten, welche man in einem Haus voller Aquarien betrachten konnte, und die Bootstour durch das Tropenhaus war ebenfalls höchst interessant und informativ. Auch die anderen einem schon so vertrauten Tiere wie Löwen, Tiger, Zebras, Giraffen und Co. sind immer wieder schön anzusehen.

Im Leipziger Zoo

Nach dem Zooaufenthalt trennte sich unsere Klasse, wobei der Großteil wieder erstmals zum Hotel ging, um dann den restlichen Tag entspannt am See ausklingen zu lassen. Für die anderen gab es entweder die Möglichkeit, das Völkerschlachtdenkmal zu besichtigen oder in eine Ausstellung der Werke des Künstlers Van Gogh zu gehen. Ich entschied 
mich für die Van-Gogh-Ausstellung, die sich jedoch als Banksy-Ausstellung entpuppte. Trotzdem beschlossen Naya und ich uns diese anzusehen und haben es nicht bereut, denn Banksy hat seit 1999 nicht nur viele, sondern vor allem auch zum Nachdenken anregende 
Graffittis in der ganzen Welt verteilt, und diese Masse an in mehr oder weniger einfachen Bildern versteckten Messages war einfach überwältigend. So brauchten wir statt der vorgegebenen Stunde, die wir für den Rundgang einplanen sollten, zwei.

Magda F. (10a)

Nach dem Zoo entschied ich mich für das Völkerschlachtdenkmal. Wir sind mit der Straßenbahn hingefahren und waren schnell vor Ort. Dieses Denkmal gilt als eines der größten Denkmäler Europas. Errichtet wurde es zum Andenken an die Völkerschlacht vom 16.-19. Oktober 1813. Das Denkmal ist in mehrere Ebenen aufgeteilt, welche man alle besichtigen kann. Natürlich fährt dort ein Fahrstuhl, allerdings nur bis zur vorletzten 
Ebene. Man kann alternativ auch die 364 Stufen hoch zu Fuß wagen. Nichts für Klaustophobiker!!! Es war sehr interessant sich dort alles anzusehen. Vor allem die vielen riesigen Statuen und die atemberaubende Bauweise haben mich beeindruckt.

Timea A (10a)

Riesenstatue im Völkerschlachtdenkmal

Abreisetag, 01.07.2022

Nach dem Frühstück hieß es: Ab nach Hause! Wo wir auch glücklich, wohl 
erhalten und zufrieden um 12.30 Uhr ankamen!

Friedenstage an unserem Gymnasium

Gedichte erzählen Geschichten

Hier findet ihr nun wie versprochen die lyrische Grundlage der Berichte Schauriges Ereignis im Moor, Kind in den Armen seines Vaters gestorben und Die große Welle.

Sehnsuchtsorte

Religionsphilosophische Schulwoche 2022

Umso interessanter machte es die Tatsache, dass wir auch einen buddhistischen und einen christlichen Mönch zu Besuch hatten, die natürlich zunächst wegen ihres Lebenskonzepts in den Augen junger Menschen als unfrei gelten müssten. Das Freiheitsverständnis beider Vertreter beeindruckte die Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums sehr. Sie lernten, dass Freiheit auch Verzicht bedeuten kann und dass Verzicht auch glücklich machen kann.

Ein weiterer Aspekt betraf die Politik. Günter Nooke, ehemaliger Mitarbeiter der Bundesregierung, gab uns Einblicke in die Menschenrechtsproblematik und das damit verbundene Freiheitsverständnis. Zugleich führte er in DDR-Geschichte und die mit ihr einhergehende Unfreiheit ein. Konkretisiert wurde dieses Thema durch den Auftritt von Gilbert Furian, Zeitzeuge des DDR-Unrechtes, und der Besuche in der Mauergedenkstätte in Berlin sowie des Stasi-Gefängnisses in Berlin-Hohenschönhausen. Diese Exkurse in die jüngere deutsche Geschichte, die für Schüler und Schülerinnen heute kaum noch nachvollziehbar sind, hinterließen einen tiefen, erschütternden und nachhaltigen Eindruck. Erst wer weiß, was Unfreiheit bedeutet, kann erkennen, dass wir in unserer Demokratie freie Menschen sein können und sind.

In den beiden letzten Tagen der Woche konnten die Schülerinnen und Schüler das zuvor Erfahrene in vier Workshops verarbeiten. So entstanden die Plakate, die im Folgenden betrachtet werden können.

Als wir gegen 9.30 Uhr in Berlin-Ostkreuz angekommen waren, teilten wir uns in die vorher eingeteilten Gruppen auf. Und zwar besuchte die eine Gruppe am Vormittag eine Moschee, eine andere eine Synagoge und die anderen zwei Gruppen wiederum die Versöhnungskirche in Berlin-Wedding. Jede Gruppe bekam eine Führung und hatte die Chance das jüdische Viertel beziehungsweise die Mauergedenkstätte näher zu betrachten. Die Gruppe, die bei der Synagoge war, fand ihre Führung sehr interessant. Sie waren aber vom dortigen Polizeischutz, von dem sie nichts wussten, überrascht. Das hinderte sie aber nicht, so viel Wissen wie möglich darüber mitzunehmen. Dies tat auch die Gruppe, die die Moschee besichtigte. Auch sie fanden die Führung sehr interessant, besonders den Aufbau des Gebäudes, den sie so nicht erwartet hatten. Die anderen beiden Gruppen beschäftigten sich ausgiebig mit der Mauergedenkstätte und mit dem Schicksal, der dadurch getrennten Gemeinde, mit der dazugehörigen Versöhnungskirche. Es war spannend zu sehen, wie die Gemeinde die einst zerstörte Kirche in einen etwas anderen Stil wiederaufgebaut hat. Am Nachmittag ging es dann in Richtung Lichtenberg, denn dort bekam jede der vier Gruppen eine Führung im Staatssicherheitsgefängnis in Hohenschönhausen. Diese Führung war für viele das Highlight des Tages, denn die Veranstalter der Führung waren Menschen, welche in diesem Stasigefängnis selbst gefangen waren und somit konnten sie uns auch sehr persönliche Eindrücke schildern, die wir so nie erfahren hätten. Dadurch, dass diese Menschen uns gegenüber auch so offen waren, haben wir alle interessiert zugehört.

Zusammengefasst war diese Exkursion mehr als erfolgreich, denn sie hat uns nicht nur sehr bei unserem Verständnis zum Thema „Freiheit“ geholfen, sondern auch sehr interessante Dinge gelehrt. Wir bedanken uns bei allen Gruppenleitern und generell bei allen, die uns diesen tollen Tag ermöglicht haben. 

Danke wüscht ihr 11er-Jahrgang 2021/2022

Geschrieben von: Niklas K. und Florian G.

Freiheit fühl ich in einem gewissen Sinne

Wenn ich mich selbst in mir wiederfinde 

Und ich allem Schlechten entrinne.

Da führ ich mir wieder vor Augen

Und kann es gar nicht glauben

Die Menschen in Hohenschönhausen

Noch hatten, ihren Glauben

Unfreiheit ist weit verbreitet auf der Welt

In unterschiedlichsten Bereichen und Formen

Eines davon ist die Einschränkung durch Geld

Oder viele menschenverachtende Normen

Liebe und Hoffnung verstehen fast alle unter frei sein

Doch die Vorstellung darunter bleibt sehr klein

Die Verwirklichung kann man nur erfüllen, wenn man die Augen schließt

Denn dann kann man in die weite Ferne blicken und sehen wie ein Fluss fließt

Ein Fluss aus Gedanken, der dich mit sich zieht

Viele Menschen können keine Entscheidungen treffen

Und andere dürfen sie auch beschränkt nicht äußern

Nicht mal Kinder wie Söhne, Töchter, Nichten oder Neffen

haben die Freiheit es zu widerlegen oder zu erläutern

Das Alter beeinflusst uns auf unserem Weg frei zu sein

Der 18te Schalter bestimmt, wir sollen nicht tanzen aus den Reihen

Denn wenn wir das nun tun, wandern wir stets ins Gefängnis

Entgegen dem Willensentzug, es bleibt für immer in unserem Gedächtnis

Freiheit ist Dankbarkeit, die wir teilen und ehren

Danach kann sich jeder richten und sehnen

Freiheit heißt zusammen sein, egal wo oder in welcher Religion

Die Leute sind nur eine, von dir selbst wiedergespiegelte Version

Du musst jeden akzeptieren, auch irrelevant von deren Geburt

Keiner muss frieren, auch wenn er arm geboren wurd‘

Auch ihr habt das Glück um gemeinsam hier zu sitzen

Auch ihr könnt eure Mitmenschen lieben und schützen 

Auch ihr nutzt die Zeit mit eurer Familie und Freunden

Auch ihr lebt in Freiheit, die sollte man nicht versäumen

Also lebt euer Leben und steht auf

Erhebt eure Stimme und seit laut

Glenn S., Florian B., Emely K. (Jahrgang 11)

The Glorious Three

Im Schuljahr  2021/2022 nahmen  18 Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums am internationalen Englischsprachwettbewerb go4goal teil. Im Zuge der Teilnahme erhielt jede(r) Schüler(in) ein offizielles international gültiges TOEFL-Zertifikat, das die Sprachbeherrschung in der akademischen englischen Sprache individuell, objektiv und detailliert offenlegt. Dieses Zertifikat dient als Nachweis bei der Immatrikulation oder beim Austausch und bereichert jede Bewerbungsmappe. 

Drei Schülern des 12. Jahrgangs ist es diesmal gelungen, mehr als 600 Punkte zu erreichen und somit das Sprachniveau B2+-C1 an den Tag zu legen! Der ersten Platz mit 617 Punkten ging an Tom G. Den zweiten Platz belegte mit 613 Punkten Justin S. Den dritten Platz mit 603 Punkten sicherte für sich Mika H. Herzlichen Glückwunsch zu diesem ausgezeichneten Ergebnis und auch im Weiteren viel Erfolg und Glück!

Englischfachbereich / Zü

Foto (von links nach rechts): Mika H., Tom G., Justin Sch. (12. Jg.)