Noch kurz an der Veranstaltungsbühne im Kunst GK gebaut, die eigene Engelsstimme im Musik GK erklingen gelassen oder doch den Schlafpegel aufgrund der Freistunde hochgehalten, so ging es ab der dritten Stunde für alle von uns nach oben zu den 500er-Räumen. Einige Tage zuvor trugen wir uns in Listen ein, die sich aus einer Abfolge dreier Workshops zusammensetzen. Zur Auswahl standen die Universität Potsdam mit dem Themenbereich Lehramt, die Viadrina mit Jura, die TH Wildau, die FH Eberswalde sowie die FH für Finanzen KW. Der erste Workshop, der 1,5h anhielt, diente lediglich der Einführung in die Thematiken Studium und Zukunft, weshalb die Wahl der Universität, bei der wir uns als Erstes eintrugen, also keine Rolle spielte. Mit Claudia und Miguel, die beide an der Viadrina Jura studieren, starteten wir zunächst mit Bilderkarten, von denen wir uns jeweils eine aussuchen sollten, die unseren Blick in die Zukunft am besten beschreibt. Mit diesen setzen wir uns zurück an unseren Platz und stellten uns vor. Folglich stand eine Gruppenarbeit an. Diese unterteilte sich in folgende Gruppen: Möglichkeiten des Studierens, Pro und Contra eines Studiums, Planung und Aussehen eines Studienalltags sowie die Einteilung der Finanzen mit Einbezug der Finanzierungsmöglichkeiten. So entstanden in den knapp 15 bis 20 Minuten also neben Plänen und Strukturierungen auch Gedankengänge und Wissenserweiterung bezüglich Bafög sowie Stipendien. Nach der Vorstellung der entstandenen „Produkte“ wurden uns noch weitere wichtige Informationen genannt, bevor es 11.25 Uhr in die Mittagspause ging. Nach dieser begaben wir uns dann in die eigentlichen Workshops, in denen uns beispielsweise zum Studiengang Lehramt Wichtiges berichtet wurde. Eigentlich sollten der zweite und dritte gleich strukturiert sein, allerdings stellte sich bei diesem heraus, dass sie im zweiten ausschließlich die Uni Potsdam vorstellten. Da wir uns aber mit Hintergedanken speziell für Lehramt entschieden haben, blieben wir im darauffolgenden Workshop einfach sitzen, wodurch zwar der Raum recht voll erschien, allerdings dies sowieso die beste Lösung bereitstellte, da die FH für Finanzen eben gar nicht erst erschien. So startete der recht überfüllte Workshop also erneut mit einer Gruppenarbeit, in der wir uns bankreihenweise in Gruppen teilten. An der ersten Station sollten die Vor- und Nachteile eines Lehrerberufs notiert werden, wonach die Aufgaben sowie zuletzt die Eigenschaften eines guten Lehrers folgten. Im Uhrzeigersinn rotierten wir dann, sodass sich die Blätter mit vielen tollen Gedanken so langsam füllten. Anschließend werteten wir die Stationen aus und die beiden Studentinnen stellten uns als letzten Punkt den Weg ins Lehramt vor. Mit vielen tollen Erkenntnissen endete der Studienorientierungstag gegen 14.15 Uhr und alle durften, mit Wissen beladen, in den Feierabend starten.
Lisa (11b)
